Individuum & Staat - Die totale Umvolkung - Ständig werden Grenzen verletzt!

(Bildquelle: shutterstock) Völlig umvolkt von den Volksgenossen: Das Individuum

Da hat eines der sogenannten Urgesteine des Anarchokapitalismus einen anderen Anarchokapitalisten wegen des Wortes „Umvolkung“ auf Facebook entfreundet. Und obwohl ich den Letzteren aus persönlichen Gründen überhaupt nicht mag, sagte er in seiner Video-Antwort, er benutze die Worte, die er für richtig halte: „Umvolkung, Umvolkung, Umvolkung!“

Finde ich eine gute Idee. Das Wort „Umvolkung“ ist wohl eine Wortprägung des Republikaners Prof. Karl Albrecht Schachtschneider. Ein gut gewählter Begriff, denn er beschreibt genau, was gemeint ist, denkt man in Kategorien wie „Volk“ und „Vaterland“.

Das deutsche „Kernvolk“ wird demnach von anderen Völkern umfasst. Und zwar auf eigenem Territorium und nicht aufgrund territorialer Nachbarschaft. Dieser Umstand ist bei mir hier schon längst Realität. Schätzungsweise 80 Prozent der mir benachbarten Bevölkerung ist mit Sicherheit nicht deutschstämmig. So gesehen wurde ich „umvolkt“.

Ich selbst bilde in dieser Reduktion also den Volkskern, während eine Treppe tiefer bereits eine Thailänderin wohnt, nebenan mindestens vier Russen, vis-à-vis Araber, Rumänen, Bulgaren, Afrikaner – eben komme ich von einem türkischen Friseur.

Ich selbst fühle mich in meiner persönlichen Integrität stark verletzt. Das liegt nun jedoch nicht an meiner Nachbarschaft, sondern an der Tatsache, dass das Kernvolk, das meines sein soll, eine Staatsform gutheißt, die man Demokratismus nennt. Dieses deutsche Volk ist in seiner intellektuellen und charakterlichen Prägung derart fragwürdig, dass ich mit ihm nur wenig gemein habe. Denn die politischen Machthaber werden, bei aller Kritik, von der großen Mehrheit der Volksangehörigen gestützt.

Ich fühle mich umvolkt von devoten Mitmenschen, die nahezu jede Entscheidung der politischen Machthaber akzeptieren und als die ihrige annehmen. Ich fühle mich umvolkt von Leuten, die glauben, durch das Heben ihrer faulen Hand mitbestimmen zu dürfen, was ich zu tun und zu unterlassen hätte.

Grenzen, so einer der obigen Anarchokapitalisten, seien für den Anarchokapitalismus sehr wichtig. Ohne Grenzen ist Eigentum nicht darstellbar. So ist es!

Das Volk, das meines sein soll, verletzt ständig die Grenzen meiner Integrität. Es verletzt sie, weil es einen Gewaltmonopolisten befürwortet und ihm ständig Macht verleiht. Ohne diese Machtverleihung wäre seine Herrschaft schnell zu Ende.

Ich bin umvolkt von Leuten, deren Verständnis für Freiheit und Autonomie man nicht unter Meinung, sondern unter geistiger Verwirrung kategorisieren sollte.
Die Massenvergewaltigung hat nur am Rande mit Flüchtlingen und Zugereisten zu tun. Sie findet seit über 65 Jahren statt und sie wird vom Großteil der Leute akzeptiert.

Jeder Ruf nach Eingriff des Staates wird sein Gewaltmonopol stärken. Das passiert schon dann, ruft man die Polizei, weil die Versicherung den Einbruchsschaden sonst nicht begleichen würde. Man kann zwischen Galeerensklaven, die das Rudern und Auspeitschen für zweckmäßig ansehen, sich kaum widerspruchsfrei verhalten und überleben.

„Mama, ich mag nicht nach Amerika.“
„Sei ruhig und schwimm weiter.“

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