Regierung verbietet weitere Zahlen!

Die größte Sorge in einem freiheitlichen Land scheint es zu sein, was die Bürger zwischen den Zeilen lesen könnten bzw. wie man Abkürzungen und Zahlen noch interpretieren kann.   

So hat die Landesregierung unter Federführung ihres Innenministers Boris Pistorius (SPD) mit Wirkung zum 1. September 2014 das öffentliche Zeigen von Symbolen von insgesamt 26 Rockerclubs bzw. was er dafür hält, verboten.

Leider wurde vorab der hauseigenen Systempresse in Form des Norddeutschen Rundfunks ein entsprechender Erlass zugespielt, der hingegen auf der eigenen Innenministeriums-Netzseite bislang nicht veröffentlicht wurde. Hiernach sollen neben den eindeutigen Symbolen und Motiven auch Abkürzungen und Zahlen unter dieses Verbot fallen.

Kommt es euch bekannt vor? Ja, als Nationalist hat man schon öfters die bittere Erfahrung machen müssen, dass die Phantasie einiger Verfassungsschützer in diesem System ausreicht, um bestimmte vermeintliche Abkürzungen und/oder Zahlen zu verbieten. So dürfen nationale Aktivisten oftmals nicht einmal T-Hemden aus ihrer Heimatstadt tragen, wenn darin „gefährliche Abkürzungen“ lauern könnten, wie beispielsweise bei Nationalisten aus dem beschaulichen Munster, welches die Buchstabenfolge NS beinhaltet – und entlarvenderweise noch in der Wortmitte! 

Aber auch Zahlen wie 88, 18, 28 und ähnliches sind verboten, weil man die Zahlen ja in Buchstaben gedanklich umwandeln könnte und aus diesen Umwandlungen wieder böse Wörter formen könnte, wie bei 88=HH=Hansestadt Hamburg (Hansestadt beinhaltet NS!).

Da in Niedersachsen die Symbole von ganzen 26 Rockergruppierungen auf einen Schlag verboten wurden, sollten sich Niedersachsens Bürger besser vorab beim Innenministerium erkundigen, ob ihre Buchstaben oder Zahlenkombi nicht verboten ist, in diesem freien Staat. Sich dabei auf Markenklamotten internationaler Hersteller zu berufen hilft dabei wenig. Auf NPD-Kundgebungen darf man schließlich oftmals auch keine Hugo Boss-Bekleidung tragen, da in Boss die Buchstaben SS auftauchen. Lassen sie sich also die ausführliche Liste vom Innenminister ihres Vertrauens zukommen. Nicht, dass sie die Zahlenfolge 7 18 5 13 9 21 13 auf irgendeinem Kleidungsstück stehen haben, was wiederrum in den Augen dieses Systems für Gremium stehen könnte. Und euch mindestens eine dicke Geldstrafe einbringen dürfte…

Mit der Bekämpfung aller „Rechten“ hat der Zahlenverbietungsirrsinn angefangen, mit den Rockerclubs geht er weiter und wer weiß, in ein paar Jahren dürfen bestimmt alle Rechenaufgaben in den Schulen nur auf 68 enden. Die Zahl der vermeintlich toleranten Gutmenschen, die Niedersachsen zugrunde richten.
Für Anfragen ob eure Buchstaben und/oder Zahlen derzeit noch erlaubt sind erreicht ihr das Innenministerium unter:

Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lavesallee 6
30169 Hannover
Tel.: 0511/120-0
FAX: 0511/120-6555
pressestelle@mi.niedersachsen.de
(DD)


Foto: Archiv / www.npd-niedersachsen.de

Kommentare