Ukraine: Das Bataillon Azov und der Kreuzzug für die Weisse Rasse




Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick über den bewaffneten Arm der Sozial-Nationalen Versammlung geben, der sich nun seit Mai im Bataillon „Azov“ (auch Asow) organisiert hat. Die Truppenstärke umfasst einige hundert Mann, kann allerdings nicht genau beziffert werden. Das Kommando führt Andrіy Bіletskyi.
Möglicherweise gibt es Leute, die einen genaueren Einblick in die Situation vor Ort haben, dazu kann ich mich nicht zählen. Im Internet sind allerdings diverse Quellen zugänglich (jeweils in den Fußnoten aufgelistet), unter anderem auch vom offiziellen Pressedienst des Bataillons.1 Das Thema wurde auch von linken Medien wie Indymedia und der Jungen Welt in den letzten Tagen aufgegriffen.2 Dort war von „Europäischen Neonazis im Rassenkrieg“ die Rede, die „zu allem Übel“ mit dem Segen der ukrainischen Regierung operieren würden. 


Diese Tatsache sollte allerdings nicht überbewertet werden. Azov ist zwar formal dem ukrainischen Militär unterstellt und nahm schon zu Beginn an vorderster Front bei der so genannten ATO (Anti-Terror-Operation) teil. Trotzdem wird das Bataillon vorwiegend privat finanziert, die Männer leisten ihren Dienst aus Idealismus, eine Bezahlung gibt es nicht. Von Söldner im eigentlichen Sinne kann also kaum die Rede sein. Bis vor kurzem weigerte sich die Regierung auch Azov mit schweren Waffen auszurüsten, dies wird sich nun ändern, da sich die Lage dramatisch verschärft hat.

Die ATO hat sich nun zu einem handfesten Krieg ausgeweitet. Hierfür verantwortlich ist der Kreml, der die schlecht organisierten Verbände der sowjetnostalgischen Separatisten mit Männer und schweren Waffen aufgerüstet hat. Ohne diese Unterstützung hätten die Rebellen wohl schon vor einiger Zeit kapitulieren müssen.





Kommandant Andrіy Bіletskyi

Interessant wird es auch wenn man sich genauer anschaut, wer da auf „pro-russischer“ Seite so alles mitkämpft.

Ob spanische Antifaschisten, israelische Spezialkräfte (Bataillon Aliya)4 oder polnische und russische Eurasier, es ist alles dabei.5 Ein beträchtlicher Anteil stellen auch die Freiwilligen aus Tschetschenien, die sich in ihrem Video mit dem Kampfschrei „Allah Akbar“ präsentieren und damit an ihrer islamistischen Ausrichtung keinen Zweifel lassen.6

Sie alle haben sich dem Kampf gegen die „faschistische Junta“ aus Kiew und ihre „Nazihorden“ vom Rechten Sektor verschrieben. Der Kreml wird nicht müde, diesen Konflikt als Kampf gegen den Faschismus, ähnlich dem Grossen Vaterländischen Krieg gegen das Dritte Reich zu stilisieren.

Von diesem Hintergrund aus, scheint es eine Glanzleistung an Dummheit zu sein, wenn sich tatsächlich Nationalisten und Nationalsozialisten aus Russland und Frankreich diesem bunten antifaschistischen Haufen anschließen.
Azov-Kommandant Bіletskyi definiert sein Ziel (und das seiner Männer) hingegen wie folgt:

„Die historische Mission unserer Nation in diesem kritischen Moment ist es, die weißen Rassen der Welt in einen finalen Kreuzzug für ihr Überleben zu führen (…) gegen die von Semiten geführten Untermenschen.“7
Um nun auf die Akteure im Bataillon Azov zu sprechen zu kommen. Wie oben erwähnt, besitze ich - wie die meisten Deutschen - keinen tieferen Einblick und habe auch keine persönlichen Quellen, auf die ich mich berufen könnte. Trotzdem sind hierzu genügend Informationen vorhanden. Ein bekannter Freiwilliger beispielsweise ist der schwedische Nationalist Mikael Skillt, als ehemaliger langjähriger Berufssoldat und Scharfschütze leistet er mit seinen Fachkenntnissen einen wichtigen Beitrag für Azov. Neben Skillt gibt es noch weitere europäische Freiwillige aus Italien, Griechenland, Frankreich, Norwegen und anderen europäischen Ländern.

Allen voran gibt es auch viele Freiwillige aus Russland. Bekannt sind sie unter Namen wie „Russische Legion“ oder „Misanthropic Division“, die wiederum ist der bewaffnete Arm der russischen Wotan-Jugend.8 Die Behauptung, dass Azov (und die ukrainische Regierung) einen Kampf gegen Russen an sich führt, ist somit eine Lüge. Leider scheinen viele auf die Propaganda des Kremls hereinzufallen. Doch wie ist das Engagement von russischen Kämpfern überhaupt zu erklären?






Freiwillige der Misanthropic Division

Hier ein Versuch. Wenn man der oben genannten (pro-tschetschenischen) Quelle glauben kann, werden russische NS gezielt im Gefängnis ermordet.9 Angeblich würde man als solcher in der dortigen Hierarchie unterhalb von Kindermörder und anderem Abschaum stehen. Die gezielte Ermordung, Vergewaltigung und Folterung durch kaukasische/tschetschenische Mithäftlinge, - die Polizei oder durch die russische Mafia wäre keine Seltenheit mehr. Hier findet sich ein Video in dem ein paar der Getöteten gezeigt werden: http://www.liveleak.com/view?i=128_1368671343 – es sind viele.

Die Tatsache, dass man als NS in Russland genau so unterdrückt wird wie die restliche Opposition, sollte im Grunde für niemanden eine Neuigkeit darstellen. Solche Informationen kursieren schon länger im Internet, unter anderem hat sich dahingehend auch Hendrik Möbus im Interview mit FSN.TV geäussert.10 In der N24-Dokumentation „Neonazis in Russland: Angriff der Schlägertrupps“ kommt Putin persönlich zu Wort.11 Er beschreibt dort Russland als multinationaler Staat, der keinen slawischen Narzissmus vertragen würde, dass Russland ein Vielvölkerstaat sei und dies auch bleiben müsse. Was sich wie einen „vernünftigen“ pragmatischen Standpunkt anhört, sollte allerdings auch einmal zu Ende gedacht werden. Die russischen NS vor Ort sind damit logischerweise ein unangenehmer Dorn in Fleische des Staates.

Die oben genannten Quellen sollten uns zu denken geben und legen den Schluss nahe, dass es keinen nachvollziehbaren Grund gibt um sich auf deutscher Seite für Putin, oder auch Alexander Dugin (Eurasische Bewegung) einzusetzen. Der russische Nationalismus steht ihnen näher als der Gedanke einer gleichberechtigten europäischen Allianz. Und dies scheint zudem auch der einzige logische Grund zu sein, warum es rechte russische Kräfte gibt, die sich als nützliche Marionetten in Putins pseudo-antifaschistischem Kampf betätigen.

Natürlich ist es zu begrüssen, dass Russland ein Gegengewicht zur Achse USA-Israel bildet. Und selbstverständlich wäre es besser wenn Ukrainer und Russen sich nicht gegenseitig bekämpfen, sondern eine gemeinsame Front gegen unser aller Feinde bilden würden. Im Moment aber sollte unsere Solidarität auf Seiten der ukrainischen Kameraden und der europäischen Freiwilligen stehen. Ihr Endziel ist ein Dritter Weg neben Poroschenko und Putin.








Das Logo vom Bataillon Azov mit Schwarzer Sonne und Wolfsangel

Azov kämpft nicht gegen das russische Volk, sondern gegen die russische Regierung und ihre Helfer. Für diesen Kampf braucht es teure Ausrüstung, Waffen und Männer – all das wächst nicht auf dem Baum. Wenn sich die Kämpfer von Azov und Co. aus Mangel an Alternativen in Richtung EU und USA orientieren, ist es zynisch ihnen das zum Vorwurf zu machen. Ich hoffe mit dem Artikel konnte allerdings aufgezeigt werden, dass die Männer von Azov und ihre Gleichgesinnten wohl kaum eine Umstrukturierung der Ukraine zum westlich-liberalen Satellitenstadt einfach so hinnehmen würden. Ihr Ziel ist die Vollendung der Nationalen Revolution.

1) https://www.facebook.com/pages/Azov-...048626?fref=ts
2) http://www.jungewelt.de/2014/08-25/0...rg/node/121359
3) https://linksunten.indymedia.org/de/node/120221
4) https://www.youtube.com/watch?v=zOwCOasbFyw
5) http://www.liveleak.com/view?i=c2e_1402851168
6) http://www.liveleak.com/view?i=5e8_1409150532
7) http://www.telegraph.co.uk/news/worl...paratists.html
8) http://vk.com/w8tan
9) http://www.liveleak.com/view?i=128_1368671343 http://www.liveleak.com/view?i=0cf_1387132788
http://www.liveleak.com/view?i=e0c_1402369808
10) https://www.fsn-tv.de, Sendung Nr. 24
11) https://www.youtube.com/watch?v=fm4AcLZpmjQ (ca. ab 40.40 min)

Kommentare

  1. Kommentare:

    http://altermedia-deutschland.info/content.php/7708-Ukraine-Das-Bataillon-Azov-und-der-Kreuzzug-fuer-die-Weisse-Rasse

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  2. суки забыли май 1945!!!

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  3. Es ist kein Platz für braune Arschlöcher weder in Novorossiya noch in Deutschland!

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