„O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden & die Christen zu Freunden...“

 „O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden & die Christen zu Freunden...“

 Der Koran oder auch Qur-ân (arab. القرآن‎) ist das heilige Buch der Mohammedaner und bildet die Grundlage der mohammedanischen Weltanschauung, der Rechtsprechung in islamischen Ländern und zahlreichen Bestimmungen der Lebensführung im Alltag. In Europa ist der Koran vor allem umstritten, weil in dessen Glaubensvorschriften eine Vielzahl an Aufrufen zur Gewalt gegen Andersgläubige zu finden ist, als auch Frauen bedeutend weniger Rechte zugestanden werden (beispielsweise wenn sie als Zeuginnen vor Gericht erscheinen).




 Arthur Schopenhauer bezeichnete den Koran als „schlechtes Buch“, in welchem er „keinen einzigen wertvollen Gedanken“ entdecken konnte. - Wörtlich schrieb Schopenhauer:

„Tempel und Kirchen, Pagoden und Moscheen, in allen Landen, aus allen Zeiten, in Pracht und Größe, zeugen vom metaphysischen Bedürfnis des Menschen, welches, stark und unvertilgbar, dem physischen auf dem Fuße folgt. Freilich könnte - wer satirisch gelaunt ist - hinzufügen, daß dasselbe ein bescheidener Bursche sei, der mit geringer Kost vorlieb nehme. 

An plumpen Fabeln und abgeschmackten Märchen läßt er sich bisweilen genügen: wenn nur früh genug eingeprägt, sind sie ihm hinlängliche Auslegungen seines Daseins und Stützen seiner Moralität. Man betrachte zum Beispiel den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfnis zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. 

Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Übersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können. Dergleichen beweist, daß mit dem metaphysischen Bedürfnis die metaphysische Fähigkeit nicht Hand in Hand geht.“

Jakob Burckhardt (1818–1897), der Schweizer Kulturhistoriker und Universitätslehrer war Kollege Friedrich Nietzsches an der Universität Basel. Sein Hauptwerk ist „Die Kultur der Renaissance in Italien“ (1860). Im Jahrhundert der großen Historiker – dem europäischen 19. Jahrhundert – gehörte Burckhardt zu den wenigen Autoren, die atmosphärisch dichte Texte vorgelegt haben. Der Wert dieser Detailgenauigkeit bleibt bestehen, auch wenn gewisse seiner Generalthesen über den „notwendigen“ Kaiser Konstantin oder über das Mittelalter als Voraussetzung des „modernen“ Individuums vielleicht nicht mehr verteidigt werden müssen.

Was läßt sich sagen über die typisch orientalische Mentalität? Burckhardt gibt einen Hinweis, indem er zusammenfaßt: „Gewundene Wege werden in allem Tun den geraden vorgezogen.“ Seine Schilderung ist es wert, in etwas längerem Zusammenhang zitiert zu werden:

„Mit seiner dürftigen Predigt allein hätte er [Mohammed] nur mäßige und vorübergehende Erfolge errungen; er aber verschaffte seinen Scharen - von der Hedschra an - beständig konkrete Ziele: Außer Mekka, das er ihnen versprach, den Karawanenraub und die Eroberung in Arabien samt der betreffenden Beute. Daran hängt sich sogleich auch der Heilige Krieg auch nach außen, als selbstverständlich. Das Weltreich ist eine einfache Konsequenz. – Mohammed persönlich ist sehr fanatisch; das ist seine Grundkraft. 

Sein Fanatismus ist der eines radikalen Simplifikateurs und insoweit völlig echt. Sein Fanatismus war von der zähesten Sorte, nämlich doktrinäre Wut, und sein Sieg ist einer der größten Siege des Doktrinarismus und der Trivialität. Alles Götzentum, aller Mythus, alles Freie in der Religion, alle vielartigen Verzweigungen des bisherigen Glaubens versetzen ihn in eine wirkliche Wut, und er trifft (seine Genialität lag darin, dies zu ahnen) auf einen Augenblick, da große Schichten seiner Nation für eine äußerste Vereinfachung des Religiösen offenbar höchst empfänglich waren. [...] Diese kümmerliche Religion zerstört in weiten Ländern zwei so viel höhere und tiefsinnigere Religionen, Christentum und Dualismus [= Manichäismus], weil sie sich in Krisen befanden. 

[...] Es ist eine niedrige Religion von geringer Innerlichkeit, obwohl sie sich verbinden kann mit derjenigen Askese und religiösen Vertiefung, welche bei den Völkern hin und wieder antrifft. Sehr absonderlich und sonst in der Geschichte der Religionen kaum wieder in diesem Grad vorhanden, ist der enorme Stolz auf diese Religion, das Gefühl der absoluten Überheblichkeit für jede Einwirkung, sich auswachsend zu einem angeborenen Dünkel und grenzenloser Übertreibung im Allgemeinen. 

Was sich dann in praxi verträgt mit Mangel an jeder tieferen Bildung und an klarem Urteil in den gewöhnlichen Geschäften des Lebens. Weitere Charakterzüge sind dann Konsequenzen der durchaus despotischen Staatsform, die von den Kalifaten bis auf alle Splitter derselben übergeht. – Gewundene Wege werden in allem Tun den geraden vorgezogen; Trölerei [= Trödelei], Hinziehn von Allem; während Offenheit und Geltendmachung wirklicher Gründe als Anmaßung gilt, dürfen nur Schmeichelei und Intrige zum Ziel führen; allgemeines gegenseitiges Mißtrauen; Grundmotiv: Der Egoismus ist weniger auf Ehren und Auszeichnungen als auf Geld und Gut gerichtet; Mangel jeder Dankbarkeit an den einstigen Wohltäter.


Das Grundgesetz privilegiert den Koran

Seit etwa 2011 werden in der Bundesrepublik Deutschland, als Reaktion auf die Sarrazin-Debatte von 2010 – tausende von Beamtenstellen an deutschen Universitäten für die Ausbildung von Gelehrten, Predigern und Schullehrern des Korans neu geschaffen. Dabei handelt es sich um eine politische Entscheidung auf der Grundlage von Artikel 7, Absatz 3 des Grundgesetzes, in dem es heißt:
„Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach.“
Die Versuche des Bundeslandes Berlin, durch Einführung eines Faches zur sittlichen Erziehung diese Grundgesetz-Vorschrift über ein „ordentliches Lehrfach“ Religion zu umgehen und auszuhebeln (der damalige rot/rote Senat bestand zum Großteil aus Atheisten), schlugen jedoch fehl.
Das Grundgesetz privilegiert somit faktisch und in seinen tatsächlichen Auswirkungen den Koran, die Heilige Schrift der vielen Millionen ins Land geholten Türken und Araber –, gegenüber der europäischen kirchenfreien humanistischen Tradition. Und es privilegiert den Koran gezielt auch gegenüber allen Strömungen einer sogenannten „Neuen Religiosität“, die mit dem Ende der politischen Marxismus-Mode in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts spürbar geworden waren und seither deutlich anwachsen.

Zitate aus dem Koran

  • „Sind die geschützten Monate aber verflossen, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen sie den Zakät, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.“ (Sure 9, 5) 
  • ... „O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Freunden...“ (Sure 5,51)

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