Udes München wieder auf Schwulenkurs

Karl Richter:
Udes München wieder auf Schwulenkurs

 Die Münchner Rathausparteien, diesmal allen voran die schwullesbische „Rosa Liste“, zeigen wieder einmal unverhüllt, was ihnen wichtig ist: nicht etwa warme Schulmahlzeiten für Münchner Kinder, sondern der Schutz der Schwulen in Putins Rußland. 

Diese kruden Präferenzen soll jetzt der russische Stardirigent Valeri Gergijew ausbaden, der 2015 neuer Chef der Münchner Philharmoniker werden soll. Gergijew, der als Vertrauter des russischen Präsidenten Putin gilt – in den Augen westlicher Homophiler ist bereits das ein Vergehen – soll es unterlassen haben, sich von Putins Familien- und Schwulenpolitik distanziert zu haben. 

Deshalb will die „Rosa Liste“ vor einem Konzert Gergijews in München jetzt Proteste organisieren, und Bayernpartei, ÖDP und Freie Wähler wollen Gergijews Äußerungen sogar per Rathaus-Antrag klären lassen.

Und was ist Putins Verbrechen? 


Daß in seinem Land öffentliche Schwulenpropaganda verboten ist und das offizielle Leitbild für russische Familien drei Kinder vorsieht. So sieht Politik für die Zukunft des eigenen Landes aus, was in anderen Ländern glücklicherweise noch der Normalfall ist. Gergijew, der im übrigen erklärt hat, er diskriminiere in seiner Arbeit als Musiker niemanden, tut gut daran, sich seinen Teil über die „Errungenschaften“ der Münchner Schwulenfreunde zu denken.


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