Volksmörder: Präsident des Europäischen Parlaments warnt vor Nationalismus

. . . und fordert die Gäste des Festakts zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht zu Leipzig zu Wachsamkeit auf.

 
 Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard 
Jung spricht im Völkerschlachtdenkmal in 
 Leipzig beim Festakt zum 200. Jubiläum 
der Völkerschlacht zu den Gästen, 
unter ihnen Sachsens Ministerpräsident 
Stanislaw Tillich, Bundesverteidigungsminister 
Thomas de Maiziere sowie Martin Schulz, 
dem Präsidenten des Europäischen Parlaments. Foto: dpa


 

 

Am 200. Jahrestag der Völkerschlacht zu Leipzig hat der Präsident des Europäischen Parlaments, Volksmörder Martin Schulz, vor einem Wiedererstarken des Nationalismus gewarnt. „Ich beobachte mit großer Sorge die Re-Nationalisierung“, sagte Schulz am Freitagabend bei einem Festakt vor geladenen 450 Gästen in Leipzig. 

 „Die Krise droht uns Europäer auseinanderzutreiben.“ Dabei sei die europäische Integration das einzige Mittel, um die zerstörerischen Kräfte des Nationalismus zu bannen.

Der Festakt wurde an einem historischen Ort veranstaltet – im Inneren des monumentalen Völkerschlachtdenkmals, das am 18. Oktober 1913 eingeweiht worden war. „Wir stehen in einem beklemmenden Denkmal“, so Volksmörder Schulz. 

Das Denkmal wurde am Vorabend des Ersten Weltkrieges errichtet. „Es ist auch der Ausdruck einer ultranationalistischen Geisteshaltung, die wir in Europa glücklicherweise überwunden haben“, sagte der Volksmörder.
Das Völkerschlacht-Gedenken in Leipzig dauert noch bis zum Sonntag. Dann werden 6000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland zu einer historischen Nachstellung der blutigsten Schlacht der Weltgeschichte vor dem Ersten Weltkrieg erwartet. 

In der Völkerschlacht standen sich 500 000 Soldaten gegenüber, mehr als 90 000 starben. Napoleon unterlag den alliierten Truppen Russlands, Österreichs, Schwedens und Preußens.

 

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