Wegen chaotischer Familienpolitik bleibt Deutschland arm an Kindern

Versprochen wurde echte Wahlfreiheit – Wahlfreiheit zwischen der Kinderbetreuung daheim und der Fremdbetreuung in Kitas oder bei Tagesmüttern. Gekommen ist es nun anders. Die Bundesregierung hat das Versprechen nicht einlösen können, allen Eltern einen Kita-Platz zu ermöglichen. 
 
Viele Eltern schauen in die Röhre, müssen zum Teil horrende Beträge für private Betreuungseinrichtungen entrichten, um überhaupt einen Platz für die Kleinen zu erhalten. Das Betreuungsgeld, das nun ab 1. August ebenso für Wahlfreiheit sorgen soll, ist, wenn überhaupt, gut gemeint. Gut gemeint ist aber oft das Gegenteil von gut gemacht.

In Deutschland bekommen die Frauen durchschnittlich 1,36 Kinder, zu wenig, um das Sozial- und Rentensystem auf eine stabile und nachhaltige Grundlage zu stellen. Besonders die linken Parteien wettern gegen eine echte Förderung von Familien, meinen, daß es mit der Schaffung von umfassenden Fremdbetreuungseinrichtungen getan sei. Doch dabei scheinen sie zu vergessen, daß sich die meisten Deutschen nicht wegen fehlender Betreuungseinrichtungen gegen Kinder entscheiden, sondern weil die Kosten zu hoch sind und Kinder in unserem Land zum Armutsrisiko Nummer eins geworden sind.

Laut einer Umfrage der Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsforschung nannten 67 Prozent der Befragten finanzielle Risiken als Grund, sich gegen Kinder zu entscheiden. Lediglich 20 Prozent wollen gar keine Kinder haben.

Die durchschnittlichen Kosten pro Kind schwanken je nach Alter zwischen 450 und 650 Euro im Monat. Immer mehr Wissenschaftler monieren hier eine riesige gesellschaftliche Schieflage, da Familien mit Kindern die Leistungen erbringen, von denen letztlich alle, auch die Kinderlosen, profitieren. Laut einer sozioökonomischen Studie der Bertelsmann-Stiftung zahlt ein durchschnittliches Kind im Laufe seines Lebens „weit über als 50.000 Euro“ mehr in Sozialkassen und in das Steuersystem ein als es an Zuschüssen für Betreuung und Bildung erhält.

Dies macht deutlich, daß abgesehen vom Glück, das Kinder stiften, die Investition in Kinder und eine wirksame Familienpolitik nicht nur Armut verhindert, sondern einen riesigen finanziellen Nutzen für das ganze Volk mit sich bringt. Diese Zahlen belegen auch, daß das parteiübergreifende Gezeter, es werde zu viel Geld in die Familien gesteckt, ideologischer Müll ist und daß von CDU, FDP, Sozis, Linken und Grünen an der Realität vorbei gedacht wird.

Das Geld, daß die große Koalition aller Bundestagsparteien in Ausländer, Euro-Rettungspakete und Bundeswehrkriegseinsätze steckt, sollte besser in Familienförderung und Bildung investiert werden. Im Gegensatz zu ausländischen Sozialschmarotzern, krisengeplagten Pleiteregierungen, geldgeilen Chefetagen der Banken und Bürgerkriegsparteien im Nahen und Fernen Osten werden es uns unsere Kinder eines Tages danken, daß wir in sie investiert haben.

Daher spricht sich die NPD seit langem, nicht erst jetzt zur bevorstehenden Bundestagswahl, dafür aus, daß die Erziehung von Kindern sowohl steuer- als auch rentenrechtlich deutlich stärker honoriert wird.  


Auch fordert die NPD ein sozialversicherungspflichtiges Müttergehalt, was eine spürbare Erweiterung des nun in Kraft getretenen Betreuungsgelds wäre, im Gegensatz zu diesem aber echte Wahlfreiheit schaffen würde. Auch das Kindergeld sollte für deutsche Kinder deutlich angehoben werden, da der aktuelle Satz nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten abzudecken in der Lage ist.


Ronny Zasowk


Quelle
Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

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