„Schuldkult & Schundkunst“


Bereits seit 2008 befinden sich die hässlichen eingemauerten Vierkannt-Klötzer auch im niederbayerischen Straubing. 

Eingelassen vor Häusern, welche die letzten Wohnsitze angeblich verfolgter Personen während der NS-Zeit waren und die auf diesen Symbolen des Schuldkultes namentlich benannt werden. Die Rede ist von den so genannten „Stolpersteinen“. Nun möchte der vermeintliche „Künstler“ Gunter Demnig weitere Messingtafeln in der Stadt des Gäubodenvolksfestes anbringen.

Unter anderem vor der Synagoge an der Wittelsbacherstraße werden die zweifelhaften Steinklötze nach dem Willen des fanatischen Messingschildanfertigers verewigt. Wohl deshalb, weil unser Volk die aufdiktierte „Kollektivschuld“ weiter eingehämmert bekommen soll. 

Gerne hat Demnig auch werbewirksam immer wieder die Lokaljournallie mit im Gepäck, die offensichtlich sonst keine anderen Sorgen hat. 120 Euro kostet so ein Stolpersteinchen, dies gibt jedenfalls der in Berlin geborene Demnig auf seiner Internetpräsenz bekannt. Das dürfte ihm bei über 32.000 verlegten und mit Messingplatten versehenen Granitsteinen ein kleines Vermögen eingebracht haben. 

Je nach Verlegeroute fallen die Kosten für ein Einzelzimmer an. Bei sehr ungünstigen oder langen Fahrstrecken kann ein Fahrtkostenanteil hinzukommen“, klärt der geschäftstüchtige Demnig auf seiner Homepage Interessierte über mögliche weitere Kosten auf. Schulkult-Pflege in der BRD scheint daher ein einträgliches Geschäft zu sein.

Als Verlegungsorte waren neben der Wittelsbacherstraße 11 und 12 auch die Äußere Passauer Straße vorgesehen.
Ob Demnig gleichsam für deutsche Opfer der alliierten Kriegsverbrechen aus Flucht und Vertreibung, den Folterlagern wie beispielsweise das Wincklerbad in Bad Nenndorf oder für die Ermordeten des angloamerikanischen Bombenholocaust während des Krieges Erinnerungssteine verlegen würde, bleibt fraglich. 

Ungewiss ist auch, ob er sich mit gegenwärtigen Völkerverbrechen so dezidiert auseinandersetzt, wie mit dem Morast einer von Siegerjustiz getragenen Geschichtsschreibung in der BRD. So dürfte das aktuelle Konzentrationslager Guantanamo, welches von US-Streitkräften betrieben wird, einen viel aktuelleren Anlass zum Opfergedenken geben. 

Auch in Europa gab und gibt es Foltergefängnisse, wie jüngst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte feststellte. Die Folterknechte und ihre Helfershelfer der so genannten „Westlichen Wertegemeinschaft“ leben heute an den Schalthebeln der Macht alle noch unter uns. Man braucht sie deshalb nicht in grauer Vorzeit zu suchen.

Aber höchstwahrscheinlich reiht sich der vermeintliche „Künstler“ lieber in die Liste der ewiggestrigen Schuld-Kult-Angehörigen gegen Deutschland ein und pflegt nur die einseitige Schuldzuweisung gegen sein eigenes Volk. Zumal diese antideutschen Handlungen wohl auch noch fürstlich entlohnt werden.

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