Islamismus – die Bedrohung wird größer


Während die Bundesintegrationsbeauftragte Maria Böhmer nicht müde wird, Zuwanderung als Bereicherung schönzureden und Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland auffordert, ein Integrationsland zu werden, denken tausende Islamisten in unserem Land nicht im Traum daran, sich zu integrieren oder gar unser Land auf irgendeine Art und Weise zu bereichern. 

 Der neue Verfassungsschutzbericht Berlins macht überdeutlich, daß die Bedrohung durch islamistische Gefährder deutlich gestiegen ist. In Deutschland ist es in Mode gekommen, daß islamistische Bedrohungsszenario auf den Salafismus zu reduzieren. Es soll der Anschein erweckt werden, daß lediglich die radikal-islamische Bewegung des Salafismus eine Gefahr für die innere Sicherheit in Deutschland sei.

Dabei ist der Salafismus lediglich der Gipfel des Eisbergs, die logische Folge einer sich zunehmend radikalisierenden islamistischen Subkultur, die ihrer deutschen Umwelt mehr und mehr feindselig gegenüber steht. Der Bombenanschlag von Boston, die brutale Attacke auf einen britischen Soldaten in London und der nur knapp vereitelte Anschlag in Bonn belegen auf eindrucksvolle Art und Weise, daß der Islamismus keine von Geheimdienstmitarbeitern herbeiphantasierte Bedrohung wie der so genannte Rechtsextremismus ist, sondern eine zunehmende Gefahr für die innere Sicherheit vor allem in Großstädten. Der Chef des Berliner „Verfassungsschutzes“ (VS) gibt unumwunden zu: „Deutschland, und damit auch Berlin, ist nach wie vor im Fokus des islamistischen Terrorismus. Die abstrakte Gefahr eines Anschlags von radikalisierten Einzeltätern oder Al-Qaida-Terroristen ist weiterhin hoch.“ Bereits im Mai 2011 ist die Hauptstadt nur knapp einem islamistischen Anschlag entgangen. Der VS bescheinigt dem gewaltbereiten Islamismus eine deutliche Zunahme, mehr als 400 so genannte Salafisten tummeln sich bereits in Berlin. Mittlerweile sei der Salafismus eine jugendaffine Subkultur, die in der Lage ist, frustrierte und bildungsferne Muslime in ihren Bann zu ziehen. Die islamischen Gemeinden leugnen bisher das Problem, wissen sie doch, daß der Kern des Problems der Islam selbst ist.

Als unübersichtlich für den VS gilt vor allem die Entwicklung des dschihadistischen Netzwerks, das Al Quaida nahesteht, und im Nahen und Mittleren Osten eine Ausbildung in Terrorcamps genossen hat. Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, daß derzeit in Deutschland etwas mehr als 500 Dschihadisten leben – mit steigender Tendenz. Zahlreiche dieser potentiellen Terroristen wechseln ständig zwischen Kampfgebieten im Nahen und Mittleren Osten und der Bundesrepublik. Bei ihrer Rückkehr gelten die Dschiahadisten noch als gefährlicher als vor ihrer Abreise. So heißt es in einem Schreiben des VS: „Wir können leider nicht ausschließen, dass diese Personen irgendwann zurückkommen und gestählt von ihren Erfahrungen hier noch gefährlicher sind." Auch die Propaganda und Anwerbeversuche islamistischer Dschihadisten laufen laut VS „auf Hochtouren“.

Islamisten lehnen sämtliche europäischen Werte ab, für sie gilt die wortwörtliche Auslegung des Korans als oberstes Gebot. Besonders die so genannten Salafisten belegen die deutsche Gesellschaft mit abgrundtiefem Haß, da die „Ungläubigen“ im Widerspruch zu ihrer ur-islamischen Auffassung leben. Salafisten lehnen jegliche theologische Modernisierung und Weichspülung des Islams ab, was besonders bei gewaltaffinen Jung-Muslimen auf besonderes Interesse stößt. So fordern Salafisten beispielsweise die Vollverschleierung aller Frauen. Im vergangenen Jahr stieg die offizielle Zahl der polizeibekannten Salafisten bundesweit von 3.800 auf 4.500. Wenn man sich vergegenwärtigt, wie hoch die Teilnehmerzahlen bei Islamseminaren in verschiedenen berüchtigten Moscheen, unter anderem der Al-Sahaba-Moschee in Wedding und der Al-Nur-Moschee in Neukölln, waren, dann muß von deutlich größeren Personenkreisen ausgegangen werden.

Der Islamismus ist eine Bedrohung der inneren Sicherheit in unserem Land. Daher muß rigoros gegen sämtliche islamistischen Bestrebungen vorgegangen und müssen alle Islamisten, Salafisten und wie sie sich auch immer nennen mögen, abgeschoben und mit einer lebenslangen Einreisesperre belegt werden.
Ronny Zasowk

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