Hans-Werner Sinn hat recht: der Euro-Austritt ist möglich !

Ein Interview der Tageszeitung „Welt“ mit dem renommierten Ökonomen und Chef des ifo-Instituts Hans-Werner Sinn hat viele zentrale Forderungen der NPD bestätigt.

 Hat er vor einigen Wochen angesichts der zunehmenden Armutseinwanderung aus Bulgarien und Rumänien vernünftigerweise die Einführung des Heimatlandprinzips bei der sozialen Absicherung gefordert, demzufolge nicht mehr das deutsche Sozialsystem für die Umsorgung von Millionen Einwanderern verantwortlich wäre, sondern das Sozialsystem in deren Heimatland, hat Sinn nun weitere Forderungen in die Debatte eingebracht, die den Verdacht erhärten könnten, daß Sinn im Geiste längst Mitglied der NPD ist.

Die primäre Aussage des Sinn-Interviews ist, daß ein Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone ökonomisch absolut vertretbar wäre. So sagt er unmißverständlich: „Die Horrorszenarien, die für einen Austritt gemalt werden, sind allesamt übertrieben. Insbesondere stimmt es nicht, dass die Exportindustrie dann kaputt ginge.“ Er sieht viele technische Vorteile, wenn Deutschland den Euro verlassen würde. Auch fordert er, damit aufzuhören, andere Länder mit riesigen Kreditsummen künstlich im Euro-Raum zu halten, obwohl es für alle Beteiligten – die deutschen Steuerzahler sowie die Bürger der Krisenländer – wesentlich besser wäre, dem ganzen Schrecken ein Ende zu setzen. Sinn übt grundsätzliche Kritik an der starren Euro-Konstruktion, die den unterschiedlichen Volkswirtschaften nicht gerecht wird und konstatiert auch, daß es Griechenland schon viel besser ginge, wenn es 2010 aus dem Euro ausgetreten wäre. Mit der Wiedereinführung der Drachme hätte es seine Wettbewerbsfähigkeit längst wiedererlangt. Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank beäugt er äußerst kritisch, da wir Deutschen „kaum etwas zu sagen haben, am meisten zahlen und dann dennoch den Schwarzen Peter bekommen.“ Der bisher eingeschlagene Kurs der Euro- und Bankenrettung weitgehend auf Kosten der Deutschen sei spätestens dann nicht mehr durchzuhalten, wenn es die größeren Volkswirtschaften wie Italien oder Frankreich betrifft. Dies ist angesichts der angespannten Lage in den beiden Staaten wahrlich keine unrealistische Horror-Vision.

Sinn stellt fest, daß die finanzielle Solidität Deutschlands seit 1990 massiv gelitten habe und deutsches Volksvermögen in kaum noch kalkulierbarem Ausmaß verloren gegangen ist.
Auch in anderen Politikbereichen scheint Sinn zentrale Forderungen der NPD zu teilen. So fordert er bei wesentlichen Sachentscheidungen direkte Volksabstimmungen nach dem Vorbild der Schweiz, da er die „Personality-Shows“, die die Wahlen im heutigen Deutschland prägen, für kontraproduktiv hält. Er weigert sich auch, den Lobeshymnen des Medienkartells beizupflichten, daß wir uns auf Kurs in Richtung Vollbeschäftigung bewegen – bei offiziell über drei Millionen Arbeitslosen, unzähligen durch Manipulation aus der Statistik Entfernten und einem wachsenden Niedriglohnsektor wahrlich kein Wunder!
Auch die mangelnde Familienpolitik in Deutschland wird von Sinn aufs Korn genommen. Er fordert in diesem Zusammenhang – wie die NPD – eine „Änderung der Anreizsysteme, die Eltern wieder die Anerkennung zukommen lässt, die sie verdienen und benötigen, um ihr Leben mit Kindern als Bereicherung zu empfinden.“ Sinn bezeichnet Familien als steuer- und rentenrechtlich Diskriminierte und fordert eine familienpolitische Kehrtwende sowie eine Besinnung auf traditionelle Werte.

Es ist gut zu wissen, daß es nach Thilo Sarrazin im Bereich der Überfremdungsproblematik mit Hans-Werner Sinn in Fragen der Euro-Rettungspolitik, direkter Demokratie und der Familienpolitik einen weiteren renommierten und international anerkannten Verfechter von zentralen NPD-Thesen gibt, der über kurz oder lang als Türöffner für nationaldemokratische Forderungen wirken wird.  


Ronny Zasowk

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