Neue Allensbach-Umfrage bestätigt sozialpolitische Ansichten der NPD

Die politischen Forderungen der NPD scheinen immer deutlicher mehrheitsfähig zu sein.

Dies förderte eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach zutage. Im Rahmen der repräsentativen Umfrage wurden 3.000 Bürger befragt. Die Studie wurde von der Initiative „Neue Soziale Marktwirtschaft“ in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse der Studie sind nicht verwunderlich, belegen aber, wie wenig gerecht es in Deutschland zugeht. 64 Prozent der Befragten sind der Ansicht, daß die soziale Gerechtigkeit in den letzten vier Jahren noch weiter abgenommen hat. 69 Prozent sind der Meinung, daß Vermögen und Einkommen ungerecht verteilt sind, was kein Wunder ist, wenn man zur Kenntnis nimmt, daß ein Prozent der Gesellschaft über 54 Prozent des gesamten Volksvermögens verfügt. Nur sieben Prozent meinen noch ernsthaft, daß es in Deutschland gerecht zugeht.

90 Prozent sehen in der Abhängigkeit des schulischen Erfolges der Kinder vom Geldbeutel der Eltern eine wesentliche Ursache für die zunehmende soziale Ungerechtigkeit in unserem Land. 81 Prozent fordern höhere Löhne für Geringverdiener und erachten es für ungerecht, daß Facharbeiter zum Teil mit Hungerlöhnen abgespeist werden. Folglich fordern ebenso wie die NPD 72 Prozent der Befragten die Einführung eines gesetzlichen und flächendeckenden Mindestlohns. 

Ebenso fordern drei Viertel der Deutschen die Abschaffung von Steuerschlupflöchern und werfen berechtigterweise der herrschenden Politik vor, die soziale Schieflage in unserem Land noch zu vergrößern. Auch das Überhandnehmen befristeter und anderer prekärer Beschäftigungsverhältnisse halten viele Deutsche für ungerecht. 75 Prozent erachten es als ungerecht, wenn Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften, Beschäftigte entlassen.

Es handelt sich keinesfalls um eine Neiddebatte, wie oft kolportiert wird, wenn man millionenschwere Managergehälter und -boni für sittenwidrig und ungerecht erachtet. In Deutschland wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Manager mit satten Abfindungsentschädigungen bedacht, obwohl sie die Unternehmen bzw. Banken gegen die Wand gefahren haben. Dieses Verfahren lehnen mehr als 70 Prozent der Befragten ab.

Auch im Bereich der Bildungspolitik ist die NPD mit ihren Forderungen mehrheitsfähig. Wie die NPD plädieren 71 Prozent für den Erhalt des mehrgliedrigen, leistungsorientierten Schulsystems. Auch halten drei Viertel die spezielle Förderung von Ausländern für nicht so wichtig.

Insgesamt sagen 73 Prozent der Befragten, daß die Politik viele Möglichkeiten hätte, soziale Gerechtigkeit in Deutschland Realität werden zu lassen. Doch ebenso viele monieren, daß die Politik nichts für soziale Gerechtigkeit tut.

Die Umfrage beweist, daß die NPD mit ihren politischen Forderungen in der Mitte des Volkes angekommen ist. Daran können auch Verbotsgeschrei und penetrante Hetzkampagnen nichts ändern.



Ronny Zasowk

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