Gerhard Ittner - Neujahrsbotschaft 2013

Von Gerd Ittner

Zur Zeit in Gesinnungshaft


„Ein Revolutionär muß alles können“, das schrieb im vergangenen Jahrhundert Jemand, der es wissen mußte – weil er es unter Beweis gestellt hatte. Vor allem darf ein Revolutionär, nur seinem Ideal verpflichtet, nicht von materiellen Wünschen oder gar Begehrlichkeiten abhängig sein. Materielle Einschränkungen durch Äußerlichkeiten wie Verfolgung und Gefängnis gehören für den Revolutionär, den Dissidenten zum Freiheitskampf. Sie zermürben ihn nicht und brechen ihn nicht, sie steigern seine unbeugsame Entschlossenheit. Die Reihe derer ist lang, der späteren Sieger und Überwinder, die, genau wie ich wegen ihrer Herrschern und Machtlobbis mißliebigen Meinungsäußerungen verfolgt, als Märtyrer der Meinungs- und damit Geistesfreiheit Drangsal, Gefängnis oder den Tod auf sich nahmen: Sokrates, Jesus Christus, Galileo Galilei, Giordano Bruno, Gandhi, Alexander Solschenizyn – und heute werden, genau wie die Genannten zu ihrer Zeit, als Schandfleck des Gesinnungsterrors und der Intoleranz gegen die Geistesfreiheit mitten in Europa, in der BRD, wie im tiefsten Mittelalter Menschen wegen ihrer Meinungsäußerungen verfolgt!

Sie werden unter brutaler Mißachtung des Menschenrechts auf Meinungsfreiheit wie Jesus Christus vor 2000 Jahren auf Geheiß einer Machtlobby verfolgt, weil man die Wahrhaftigkeit fürchtet, mit der sie furchtlos gegenüber Einschüchterungsversuchen ihre Ansichten vertreten. Ansichten, welchen ihre Gegner mit Argumenten nicht gewachsen sind, weshalb diese – ebenso geistlos wie entlarvend – zu den despotischen Mitteln der Verbote und der Meinungsverfolgung greifen. Ich bin als politischer Häftling in einem BRD-Gefängnis genau wir Horst Mahler das beste Beispiel und der unwiderlegbare Beweis dafür.

Mit ihrer Meinungsverfolgung gegen mißliebige Andersdenkende macht sich die BRD genau des gleichen Bruchs der Menschenrechte schuldig, den sie Ländern wie Rußland oder China vorwirft!

Wie treffend ist Da doch Matthäus 7,5:

„Du Heuchler, zieh erstmal den Balken aus deinem Auge;
danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst.“

Es ist nun einmal so: Wer einen Horst Mahler oder einen Gerd Ittner, nur wegen derer Meinungsäußerungen verurteilt, als politische Häftlinge in seinen Gefängnissen sitzen hat, der hat jedes Recht verspielt, China wegen Liu Xiaobo oder Rußland wegen „Pussy Riot“ zu kritisieren. Und es ist durch und durch verlogen, wenn so ein System der immer noch schlimmer werdenden Meinungsverfolgung, wie es in der BRD herrscht, andere Länder über „Demokratie“ und „Menschenrechte“ belehren will. Wer wirklich gründliche Nachhilfe in Punkto Demokratie bräuchte, und zwar dringend, das ist die BRD und sind die Richter in ihren roten Roben, welche den Menschenrechtsbruch der Meinungsverfolgung zulassen! Diese Feststellung darf ich als Opfer des Menschenrechtsbruchs der Meinungsverfolgung, als politischer Häftling aus meiner Gefängniszelle mit Fug und Recht treffen.

Wer hätte, als die Mauer fiel, gedacht, daß 23 Jahre später in der BRD wegen ihrer Meinungsäußerungen verfolgte Menschen als politische Häftlinge im Gefängnis sitzen würden, genau wie damals in der DDR und in der Sowjetunion?

Ich bin in der BRD das Opfer des gleichen Menschenrechtsbruchs der Meinungsverfolgung wie der Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo in China. Und ganz genau wie das damals von der Machtlobby wegen seiner mißliebigen Meinungsäußerungen als „Volksverhetzer“ verfolgten und verurteilten Jesus Christus, so verfolgt und verurteilt die Machtlobby mich und andere Dissidenten des Nationalen Widerstandes als „Volksverhetzer“. Seltsam, wie sich die Bilder und die Verfolger gleichen, heute wie vor 2000 Jahren….. Sogar der Tatvorwurf an die wahrhaftig ihre Meinung äußernden ist derselbe: „Volksverhetzer“.

Wo könnte die Nachfolge Christi deutlicher und erschütternder in Erscheinung treten, als in denen, die wie vor 2000 Jahren von genau den gleichen Typen mit genau dem gleichen Haß auf den wahrhaftigen Bekenner seiner Ansichten verleumdet, verfolgt und verurteilt werden?

Jene, die damals auf Golgatha in ihrem Haß auf Andersdenkende Jesus Christus ans Kreuz schlagen ließen, sie waren in ihrer aufgehetzten Verblendung völlig überzeugt davon, daß sie den „Volksverhetzer“ völlig zu Recht richten. Erst die Nachwelt sollte wissen, wen sie da gerichtet hatten; sie selber hätten das und das Urteil der Geschichte über sie nicht im Traum für möglich gehalten. Und die, die in ihrem Haß auf Andersdenkende heute uns verfolgen und ins Gefängnis werfen, wissen sie wirklich, wen sie das richten, wissen sie wirklich, was sie da tun?

Wer in seiner Wahrhaftigkeit wirklich von Gott ist das stellt sich erst dann heraus, wenn sich die Gottlosen aus ihrem niederen Instinkt an ihm vergangen hatten, im Nachhinein also, und ist oft erst die Nachwelt bewußt. Denn wäre das Göttliche in ihm von vorneherein allen offenbar, dann würden sich an ihm nicht die Scheinheiligen von den Gläubigen, die Gottlosen von den Wahrhaften scheiden. Wunder kann auch ein Scharlatan vollbringen, aber den instinktiven Haß der Gottlosen auf sich zu ziehen, daß kann nur der, der wahrhaft von Gott ist.

Man muß sich die Meute der Gutmenschen „gegen Rechts“ in ihrer Selbstgerechtigkeit und ihrer geifernden Unduldsamkeit gegen Andersdenkende nur einmal anschauen – es sind ganz genau solche, die vor 2000 Jahren gegen den „Volksverhetzer“ Jesus Christus geschrieen haben: “Kreuziget ihn!“ Die ewige Golgatha-Meute, immer als Mob gegen mißliebige Einzelne, Andersdenkende – heute in Erscheinung tretend „gegen Rechts“. Doch in welcher Zeit, in welchem Gewand auch immer, es bleibt der ewig gleiche Golgatha-Mob.

Aber, wie Eingangs geschrieben, der revolutionäre Freiheitskämpfer, der gewaltlos mir den Waffen des Geistes kämpfende Dissident, er darf nicht am Materiellen hängen. Auch aus praktischen Gründen, da im System der Unfreiheit, der Meinungsverfolgung, die politische Haft für den Dissidenten zum Freiheitskampf gehört. Sie ist nur bedingt als Unterbrechung dieses Kampfes zu sehen, da man dort den Gegner, den Feind der Meinungs- und damit der Geistesfreiheit freier Menschen, zeigen kann, daß man sich als politischer Häftling im Gefängnis nicht beugen und nicht brechen läßt.

Wer dann nicht von Genußmitteln wie Tabak und Kaffee abhängig ist, den kann man im Gefängnis z.B. nicht mit Einkaufssperren gängeln und erpressen.

Materielles, Geld, hat mich noch nie interessiert. Sonst hätte auch das mit den sieben Jahre im Exil nicht funktioniert, für das ich alles, was ich hatte, einfach zurückließ und nur mit einer Reisetasche und meiner Gitarre ins Ungewisse ging. Ohne mir Sorgen ums Morgen zu machen, nur auf die Vorsehung vertrauend. So hat sich alles wie von Zauberhand gefügt; ich lebte an den tollsten Plätzen, faßt vom Polarkreis bis in den äußersten Süden, erlebte unvergeßliche Abenteuer und unvergeßliche Naturschönheiten, hatte Reitpferde zur Verfügung und schier unbegrenzte Weiten zum Geländeritt. Das funktioniert nicht, wenn man ohne Gottvertrauen voll Sorge ums Morgen ängstlich und begehrlich am materiellen hängt.

Da mein Kampf der um die Freiheit ist, in der materiellen Realität, muß mein Kampf zuerst ein solcher um die Geistesfreiheit sein, gerade in ihrer Erscheinungsform als Meinungsfreiheit.

Ich führe diesen Kampf mit den einzigen dazu möglichen Waffen, mit den Waffen des Geistes.

Dem Gegner, der die Geistesfreiheit fürchtet, das kritische Hinterfragtwerden durch Andersdenkende, und der deshalb Meinungsverfolgung betreibt, ihm stehen diese Waffen des Geistes nicht zur Verfügung, denn er ist ohne Ideal und ohne Geist, ganz im Materiellen verstrickt und nur im Materiellen denkend.

So denkt er, wenn er mich ins Gefängnis sperrt, er hätte mich besiegt und ausgeschaltet. – Weit gefehlt!

Die materielle Macht kann der Geist nicht besiegen! Das materielle System muß schließlich immer scheitern gegen die Träger des Ideals, denn der materiell fixierte Mensch hat kein echtes Ideal, keinen tiefen Glauben, sein ganzes Sein und Denken ist gebannt von der kleingeistigen Sorge um die Erfüllung seiner materiellen Begehrlichkeiten, der quälenden Angst vor seinem körperlichen Tod.

Mit Recht, denn diese Mensch wird mit seinem Tod auch sterben, da sein Leben nur ein materielles war. Der Mensch des Geistes, der ein Mensch des Ideals, des tiefen Glaubens ist, er sorgt sich nicht, er hat auch keine Angst vor dem Tod, denn er kann mit seinem materiellen Tod nicht sterben. Er lebt im Leben bereits in der Unsterblichkeit. Das heute herrschende System, das ein System der Synagoge des Satans ist, es schöpft seine Machtwillkür aus dem Materiellen, ist ohne Geist, und damit durch sein Handeln todgeweiht.

Es kann mich verfolgen, kann mich ins Gefängnis werfen, aber es kann mich nicht besiegen!

Durch sein materiell bestimmtes Handeln lebt es im Tod und führt seinen Tod herbei; ich aber handele in der Unsterblichkeit und führe mit den Waffen des Geistes den Sieg herbei.

Dabei bin ich materiell völlig machtlos, arm wie eine Kirchenmaus; weil ich ans Materielle nicht durch Begehrlichkeit gebunden bin, bindet mich das Materielle nicht. Das mich wegen meines geistigen Kampfes für die Meinungsfreiheit verfolgende antigeistige, der Geistesfreiheit feindliche System, hat am Ende nicht die geringste Chance. Trotz, oder gerade wegen seiner ganzen materiellen Macht. Ich brauche nichts dergleichen, keine äußerliche Macht. Ich trage alles immer in mir. Ich BIN es! Ob nun in der Häftlingskleidung oder irgendeiner anderen.

Es sind die Waffen des Geistes, die ich in mir trage, immer; die ich also bin, weil ich mit ihnen identisch bin. Die Vertreter materieller Macht kann man von dieser trennen; mich kann man nicht von der meinen (der geistigen Macht) trennen, weil ich diese bin.

Ich brauche nichts weiter als die Gelegenheit, frei zu Menschen zu sprechen; habe ich diese in entsprechendem Umfang, dann werden mir diese Menschen, die sich frei eine eigene Meinung bilden konnten über das, was ich sage, aus freiem Willen folgen, zu Hunderttausenden, zu Millionen.

Das System des Antigeistes, der Meinungsverfolgung aber muß mehr und immer mehr Millionen ausgeben, um Menschen wie mich mit materieller Macht und Gewalt daran zu hindern, mit den Mitteln des Geistes frei zu Menschen zu sprechen, unsere Argumente in Wort und Schrift zu verbreiten.

„Initiativen gegen Rechts“ funktionieren nie, und nicht einmal dann, wenn Millionen und Millionen an Fördergeldern hineingepumpt werden, staatlich gefördert. „Rechts“ aber funktioniert aus Idealismus! Aus Eigeninitiative! Und zwar aller multimillionenschweren geförderten Hetze, Verfolgung und Verboten gegen „Rechts“ zum Trotz!


Da braucht man gar nicht mehr lange zu fragen, wie das am Ende ausgehen wird – das ist bereits entschieden! Hier steht das Handeln im Tod gegen das Handeln in der Unsterblichkeit.

Meinungsverfolgung ist ein Verbrechen gegen den Geist und führt die Täter schließlich ins Verderben. Wer als Kämpfer für die Meinungsfreiheit als Idealist mit den Waffen des Geistes wahrhaft kämpft, der kämpft von der Liebe zur Wahrhaftigkeit getragen mit tiefem Vertrauen auf die Vorsehung einer höheren Macht. Die Sorge um das Materielle und das kleine enge Leben im Tod, sie berührt ihn nicht. Und die Geschichte hat schließlich immer die Meinungsverfolgten gerechtfertigt, zu Vorbildern und unsterblich gemacht: Sokrates, Jesus Christus, Galileo Galilei, Giordano Bruno, Gandhi, Alexander Solschenizyn ….. – und sie hat ein vernichtendes Urteil über die Meinungsverfolger gesprochen. Immer! Das ist ein geschichtliches Naturgesetz von dem es keine Ausnahme gibt. Noch nie hat die Geschichte Meinungsverfolger gerechtfertigt und den Meinungsverfolgten verurteilt. Noch nie! Da wird auch die untergehende BRD keine Ausnahme machen! Auch da wird die Geschichte die Meinungsverfolgten wie mich und andere Dissidenten rechtfertigen und über die Täter der Meinungsverfolgung ein vernichtendes Urteil sprechen.

Ich sagte es schon: Im haßkranken „Kampf gegen Rechts“ werden heute deutschdenkende, volkstreue Menschen diskriminiert, verfolgt und verurteilt wegen dem, was sie als ihre Sicht der Dinge sagen, genau wie Jesus Christus damals als „Volksverhetzer“.

Und genau wie der von den Hohepriestern aufgehetzte Pöbel damals gegen Jesus Christus, so schreien die von der Machtlobby und den gleichgeschalteten Medien aufgehetzten „Gutmenschen“ heute „kreuzigt ihn“ gegen jeden, der nicht ihre zeitgeistkonformen, “politisch korrekten“, vom Gesinnungs-TV geprüften Einheitsmeinung ist.

Sie hetzen gegen mich, sie hetzen gegen „Rechte“, mit giftigem Schaum vor dem Mund, und haben aber nie mit mir, nie mit einem „Rechten“ gesprochen. Sie können und wollen Andersdenkende nicht ertragen, weil sie als bloße Phrasendrescher gegen diese keine Argumente haben und sich in einer offenen Diskussion bis auf die Knochen blamieren würden.

Sie übernehmen einfach das Zerrbild, das der Schweinejournalismus von den „Rechten“, den mißliebigen Andersdenkenden zeichnet, doch nie reden sie einmal mit den Menschen, gegen die sie voller Vorurteile hetzen. – Sie reden falsch Zeugnis wieder ihren Nächsten!

Sie empören sich scheinheilig über die Meinungsverfolgung in China und in Rußland, doch daß in der BRD Menschen genauso wegen ihrer Meinungsäußerungen verfolgt und verurteilt werden wie damals in der DDR, das stört sie nicht. Im Gegenteil, sie beteiligen sich an der haßerfüllten Hetze gegen die meinungsverfolgten Menschen, obgleich sie mit keinem von ihnen jemals persönlich gesprochen haben oder auch nur versucht haben in Erfahrung zu bringen, was diese abseits der Verzerrungen und Lügen der Medien wirklich sagen und wollen. Sie haben sich niemals die Mühe gemacht, sich selber ein eigenes Bild von den Menschen zu machen, die sie als Meute „gegen Rechts“ verdammen. Und ausgerechnet diese Heuchler reden ständig von Vorurteilslosigkeit und Toleranz! Sie sind eben ganz genau so wie der Mob, der gegen den „Volksverhetzer“ Jesus Christus schrie; „Kreuziget ihn!“ Sie sind der ewige Golgatha-Mob. Es sind heute ganz genau die gleichen wie vor 2000 Jahren! Es sind immer die gleichen und es werden immer die gleichen sein: Die Täter der Meinungsverfolgung und ihr brennender Haß auf Andersdenkende, die nicht in das Schema des von den jeweiligen Machtinteressen gewünschten Zeitgeist passen: ob damals Sokrates, Jesus Christus, Galileo Galilei, Giordano Bruno, Gandhi, Alexander Solschenizyn, ob heute Horst Mahler, Ernst Zündel, Wolfgang Fröhlich, Gerd Honsik, Gerhard Ittner und wie sie alle heißen.

Und wie die Täter der Meinungsverfolgung, der Golgatha-Mob, in ihrem Ungeist und ihrem Haß durch die Jahrtausende der Menschheitsgeschichte immer die gleichen sind, so sind es auch die Opfer, die ihren unbeugsamen Mut und ihre Liebe zur Wahrhaftigkeit der Meinungsfreiheit, die sie Drangsal und Verfolgung auf sich nehmen läßt.

Wer von den „Gutmenschen“, den „Kämpfern gegen Rechts“ würde für seine Sache das auf sich nehmen, was ich für meine auf mich nehme?

Ich sagte es schon: Der „Kampf gegen Rechts“ funktioniert nur mit Geld; „Rechts“ funktioniert aus Idealismus. – Und deshalb werden wir siegen!

EIN GUTES JAHR 2013, DAS DEUTSCHLAND UND DEM DEUTSCHEN VOLK DIE FREIHEIT VON ALLEN FESSELN DER FREMDBESTIMMUNG BRINGEN MÖGE, WÜNSCHT

EUER
Gerd Ittner
z.Zt. JVA St. Georgen
Markgrafenallee 49
95448 Bayreuth

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