Volksgemeinschaft

Die BRD läßt nichts unversucht, den Begriff in Verruf zu bringen und zu entstellen, da ihr nichts so gefährlich werden könnte, wie die neuerliche Erkenntnis einer Schicksalsgemeinschaft des deutschen Volkes.  

Im bundesdeutschen Besatzungskonstrukt wird eine, zur nationalsozialistischen Volksgemeinschaft völlig gegensätzliche, neuzeitlich-kapitalistische, volks- und gemeinschaftsschädigende, multikulturelle Individualgesellschaft als Ideal vorgelebt bzw. propagiert. So wurde zu einer antideutschen Hetz-Ausstellung bewußt die Verbindung von „Volksgemeinschaft und Verbrechen“ gewählt, um suggestiv von vornherein eine Ablehnung des Begriffes der „Volksgemeinschaft“ beim BRD-Bewohner hervorzurufen. „Volksgemeinschaft“ wird in eine unmittelbare Beziehung zu „Verbrechen“ gebracht. Zudem wird durch die Überschrift „Hitler und die Deutschen“ vermittelt, daß „Deutsch“ automatisch etwas mit Hitler und somit nach der offiziellen Geschichtsschreibung zugleich mit dem absolut Bösen und Schlechten eine unmittelbare Verbindung habe. 

Der Begriff Volksgemeinschaft umschreibt die Gemeinschaft eines Volkes als notwendige Zusammengehörigkeit von Menschen gleicher Abstammung und Kultur.
Von Volksgenossenschaft sprach der nationalsozialistische Politiker Ernst von Reventlow (1869-1943), der den Begriff Volksgemeinschaft von zu vielen Richtungen verwendet sah.
Die Volksgemeinschaft soll vorrangig das Gemeinwohl sichern, u.a. Schutz der Einzelnen vor den Einzelanliegen anderer, Ausbeutung und Entfremdung von ihrer nationalen Identität. Sie schafft somit die Verpflichtung für die Mitwirkung aller im Volk und wird stets eine klare soziale Unterscheidung zeigen, als Folge der Verschiedenheit der Menschen (nach Alter, Begabung, Anspruch, Kenntnis, Fähigkeit, Leistung, Haltung usw.)


Geschichte des Begriffes 

 

Der Begriff der „Volksgemeinschaft“ stammt nicht aus dem Dritten Reich, sondern von dem Pädagogen und Politiker Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852), einem Mitbegründer der Deutschen Burschenschaft und Mitglied der Deutschen Nationalversammlung.
In seinem Werk „Deutsches Volksthum“ aus dem Jahr 1810 gibt er eine umfassende Sicht:
„Es ist das Gemeinsame des Volks, sein innewohnendes Wesen, sein Regen und Leben, seine Wiedererzeugungskraft, seine Fortpflanzungsfähigkeit. Dadurch waltet in allen Volksgliedern ein volkstümliches Denken und Fühlen, Lieben und Hassen, Frohsein und Trauern, Leiden und Handeln, Entbehren und Genießen, Hoffen und Sehnen, Ahnen und Glauben. Das bringt alle die einzelnen Menschen des Volks, ohne daß ihre Freiheit und Selbständigkeit untergeht, sondern gerade noch mehr gestärkt wird in der Viel- und Allverbindung mit den übrigen, zu einer schönverbundenen Gemeinde.“
„Volksgemeinschaft“ bürgerte sich als ein Begriff und Wunschziel ein und war um 1900 häufig im Gebrauch. Als Ausdruck der Soziologie wurde die Volksgemeinschaft als Gesamtheit des sozialen Lebens, das außerhalb oder neben der staatlichen Sphäre stattfindet, definiert. Als Gegenbild zur modernen, von Konflikten und sozialen Gegensätzen geprägten Gesellschaft war er für verschiedene politische Gruppierungen – besonders für konservative, aber auch liberale, nationalbolschewistische und christliche Bewegungen – attraktiv. Das hier zugrunde liegende völkische Denken war tragender Konsens und bestimmend für die nach Armin Mohler so benannte Konservative Revolution, bestehend aus Völkischer Bewegung, Jungkonservativen, Nationalrevolutionären, Landvolkbewegung und Jugendbewegung (Bündische).
In der romantisch geprägten Jugendbewegung des Wandervogels und besonders des Jungdeutschen Ordens wurde die Volksgemeinschaft aufbauend auf kleine überschaubare Räume (Nachbarschaft) als Ideal der künftigen Gesellschaft propagiert. Gegen die anonyme, von ökonomischem Nutzenkalkül, egoistischem Individualismus und Parteienstreit bestimmte „Gesellschaft“, sollte eine wahre demokratische Gemeinschaft des Volkes verwirklicht werden. Mohler: „Nehmen wir beispielsweise das Individuum. In der ‘Konservativen Revolution’ verliert es seinen unbedingten Wert und wird zum Teil eines Ganzen – zu einem Teil allerdings, der seine besondere Würde dadurch erhält, daß er Teil eben dieses Ganzen ist.“
siehe auch: Ideen von 1914
In seinem Werk nannte Rudolf Diesel das Solidarismus.

 

Nationalsozialismus

 

Volksgemeinschaft wurde zu einem Grundbegriff des Nationalsozialismus, der im Gegensatz zu den Gedanken des Klassen- und Parteienstaates das Bekenntnis zur unzerreißbaren blutsmäßig bedingten Einheit aller Volksgenossen an die Spitze stellte. Das Erlebnis der Friedens- und Kriegszeit empfanden weite Teile des Volkes als Volksgemeinschaft in Bewährung und in höchster Vollendung.
Der Schriftsteller und NSDAP-Politiker Ernst von Reventlow war der Meinung, daß der Begriff Begriff „Volksgemeinschaft“ von zu vielen Richtungen verwendet schien, und er statt dessen lieber von „Volksgenossenschaft“ sprach. Adolf Hitler selbst charakterisierte den Nationalsozialismus einmal kurz und bündig mit den Worten: „Der Nationalsozialismus ist die politische Lehre von der Volksgemeinschaft.“
Die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges wollten die Idee der Volksgemeinschaft mit allen Mitteln aus den Köpfen des Deutschen Volkes verbannen. Dies geschah durch die Umerziehung und die alliierte Bücherverbrennung (1945).
Das Interesse beider Systeme, des bolschewistischen und des plutokratischen war es, in erster Linie die Ausstrahlungskraft des Gedankens der Volksgemeinschaft im Innersten zu zerstören und damit schon im Ansatz eine Wiederholung dieses augenscheinlich aussichtsreichen Versuches der Überwindung des Liberalkapitalismus zu verhindern. Die Weiterverfolgung dieses Kriegszieles über den Waffenstillstand hinaus offenbarte sich in der Indizierung von ca. 36.000 deutschsprachigen Buchtiteln als „Träger nationalsozialistischen Gedankengutes“ durch den Alliierten Kontrollrat mit der sich daran anschließenden größten Büchervernichtung der Weltgeschichte.

 

Zitate

  • „So sicher ein Arbeiter wider den Geist einer wirklichen Volksgemeinschaft sündigt, wenn er ohne Rücksicht auf das gemeinsame Wohl und den Bestand einer nationalen Wirtschaft, gestützt auf seine Macht, erpresserisch Forderungen stellt, so sehr aber bricht auch ein Unternehmer diese Gemeinschaft, wenn er durch unmenschliche und ausbeuterische Art seiner Betriebsführung die nationale Arbeitskraft mißbraucht und aus ihrem Schweiße Millionen erwuchert. Er hat dann kein Recht, sich als national zu bezeichnen, kein Recht, von einer Volksgemeinschaft zu sprechen, sondern er ist ein egoistischer Lump, der durch das Hereintragen des sozialen Unfriedens spätere Kämpfe provoziert, die so oder so der Nation zum Schaden gereichen müssen.“ - Adolf Hitler in: Mein Kampf, 22. Auflage 1944, S. 374
  • „Grundlage für die weitere Existenz des Deutschen Volkes ist die Volksgemeinschaft, die der Nationalsozialismus geschaffen hat.“ - Karl Dönitz, Niederschrift vom 9. Mai 1945[3]
  • „Das Wichtigste: Wir haben die eifrigsten Verfechter zu sein über das Schönste und Beste, was uns der Nationalsozialismus gegeben hat, die Geschlossenheit unserer Volksgemeinschaft. Trotz unseres heutigen totalen militärischen Zusammenbruchs sieht unser Volk heute anders aus als 1918. Es ist noch nicht zerrissen. Mögen wir auch manche Form des Nationalsozialismus selbst abschaffen oder mögen andere Formen vom Gegner abgeschafft werden, so ist doch der beste Inhalt des Nationalsozialismus, die Gemeinschaft unseres Volkes, unter allen Umständen zu wahren.“ - Karl Dönitz, Ansprache vom 9. Mai 1945[4]

Siehe auch

Verweis

Literatur

  • Rudolf Diesel: „Solidarismus: Natürliche wirtschaftliche Erlösung des Menschen“, 1903 (PDF-Datei) Für Nicht - VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!

Fußnoten

  1. Schneider, Christina: Die SS und "das Recht" - Eine Untersuchung anhand ausgewählter Beispiele. 2005. S. 58.
  2. Karl Dönitz: Niederschrift vom 15.5.1945, zitiert in: 96-book.png Werner Rahn: Deutsche Marinen im Wandel: Vom Symbol nationaler Einheit zum Instrument internationaler Sicherheit, Oldenbourg Verlag, 2005, S. 537. ISBN 3486576747.
  3. Karl Dönitz: Niederschrift vom 9.5.1945, zitiert in: 96-book.png Werner Rahn: Deutsche Marinen im Wandel: Vom Symbol nationaler Einheit zum Instrument internationaler Sicherheit, Oldenbourg Verlag, 2005, S. 544. ISBN 3486576747. (Fußnote 53)
  4. Karl Dönitz: Ansprache vom 9.5.1945, zitiert in: 96-book.png Werner Rahn: Deutsche Marinen im Wandel: Vom Symbol nationaler Einheit zum Instrument internationaler Sicherheit, Oldenbourg Verlag, 2005, S. 544. ISBN 3486576747. (Fußnote 54)

 

 

 


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