Nur noch Intelligenz-Allergiker in der BRD Polizei

In Franken hat am Sonntag ein Polizeihund in Ausbildung sechs Kinder angegriffen und erheblich verletzt. Drei von ihnen mussten stationär aufgenommen werden. Den Angaben zufolge lief der etwa zwei Jahre alte belgische Schäferhund frei herum.

 

 

Die Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren mussten ins Krankenhaus, drei von ihnen wurden dort stationär aufgenommen, wie eine Polizeisprecherin in Nürnberg am Montag sagte. Über die Schwere der Verletzungen konnte die Polizei zunächst keine näheren Auskünfte machen. Man wolle die Medien jedoch noch im Laufe des Montags umfassend darüber informieren.

Den Angaben zufolge lief der etwa zwei Jahre alte belgische Schäferhund im mittelfränkischen Polsdorf (Landkreis Roth) frei herum. Verantwortlich für das Tier war eine Diensthundeführerin des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Dort wird der Schäferhund derzeit zum Polizeihund ausgebildet. Die Staatsanwaltschaft leitete gegen die Hundeführerin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der mehrfachen gefährlichen Körperverletzung ein. Der Hund kam in einen Zwinger der Diensthundestaffel in Nürnberg.

 

Erst im Mai hatte ein Polizeihund in Waldmünchen eine 75 Jahre alte Frau in den Oberschenkel gebissen. Das Tier war nicht angeleint. Im jüngsten Fall hat die Polizei am Montag eine umfassende Aufklärung angekündigt. (afp/dpa)

 

Kommentare

  1. Die Polizistin, deren Schäferhund vor einer Woche sechs spielende Kinder im fränkischen Polsdorf angegriffen hat, hat Fehler zugegeben. In einem Brief ihres Anwaltes an die „Nürnberger Nachrichten“ (Samstag) räumte sie ein, sich nach der Attacke vergangenen Sonntag nicht sofort als Hundehalterin zu erkennen gegeben zu haben. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass inzwischen alle betroffenen Kinder aus dem Krankenhaus entlassen worden seien.

    In dem Brief heißt es, die 41-Jährige „bedauert außerordentlich und zutiefst“, dass ihr Hund „Cabil“ die Kinder angegriffen habe. Die „Fehlreaktion“ sei „wohl nur aufgrund der unfassbaren Attacke ihres Hundes und der sichtbaren Folgen zu verstehen“. Die Polizistin wolle nun zur Aufklärung des Vorfalls beitragen. Der Hund habe zuvor nie Auffälligkeiten gezeigt. Zudem habe die Beamtin an diesem Tag keine gefährliche Situation für Kinder oder andere Menschen erkannt. (dpa)

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  2. Polizeihund wird trotz Attacke auf sechs Kinder nicht eingeschläfert !

    Trotz einer Attacke auf sechs Kinder darf ein bayerischer Polizeihund am Leben bleiben. Eine Begutachtung des Tieres durch einen Sachverständigen ergab, dass der belgische Schäferhund nicht übermäßig aggressiv gegenüber Menschen sei, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken in Nürnberg am Mittwoch mit.
    Daher werde der zweijährige Rüde Cabil nicht eingeschläfert.
    Es werde zeitnah entschieden, wie der Diensthund weiter verwendet werde.

    Der Polizeihund hatte Ende November im mittelfränkischen Allersberg sechs spielende Kinder angefallen und einige von ihnen schwer verletzt. Die Hundeführerin hatte das Tier von der Leine gelassen. Gegen die Frau wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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