Denk - mal 9. Juli . . .


9. Juli 1002: Heinrich II. wird als letzter Ottone zum ostfränkischen König gekrönt.

    9. Juli 1386: Die Schlacht bei Sempach endet mit dem Tod des Habsburgers Leopold III. und einem Sieg der Eidgenossen.


    9. Juli 1386: gestorben Arnold Winkelried, Schweizer Nationalheld


   9. Juli  1578: geboren Ferdinand II., deutscher Kaiser


   9. Juli  1654: gestorben Ferdinand IV., König des Heiligen Römischen Reiches, König von Böhmen, König von Ungarn


    9. Juli 1701: Prinz Eugen von Savoyen beginnt den Spanischen Erbfolgekrieg. Er schlägt den französischen General Catinat in der Schlacht bei Carpi in Italien.


    9. Juli 1796: Österreichische und französische Truppen liefern sich im ersten Koalitionskrieg die erbitterte Schlacht bei Malsch


   9. Juli  1807: Der Diktatfrieden von Tilsit zwischen Kaiser Napoleon I. und König Friedrich-Wilhelm III. von Preußen beendet den 4. Koalitionskrieg und endet mit der 2. Teilung Preußens in einer deutschen Katastrophe.


   9. Juli  1857: geboren Friedrich II., Großherzog von Baden


    9. Juli 1873: Das deutsche Münzgesetz wird verabschiedet und die Reichswährung heißt ab nun Mark und Pfennig


   9. Juli  1915: Erster Weltkrieg: Die Kolonie Deutsch-Südwestafrika kapituliert.


    9. Juli 1931: Besprechung zwischen Adolf Hitler und dem deutschnationalen Parteiführer Hugenberg über den Zusammenschluß der nationalen Opposition zum Endkampf gegen das System.


   9. Juli  1935: Das erste deutsche U-Boot („U1“) nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wird in Dienst gestellt. Damit beginnt der Aufbau der neuen deutschen U-Bootwaffe.


   9. Juli  1941: 328.000 sowjetische Soldaten geraten nach Abschluß der Doppelschlacht von Bialystok und Minsk in deutsche Kriegsgefangenschaft.


   9. Juli  1941: Zweiter Weltkrieg: Bevor die deutschen Truppen Dorpat in Estland einnehmen können, ermordet der NKWD im dortigen Gefängnis 192 Gefangene.


    9. Juli 1943: In der Nacht zum 10. Juli werfen britische Flugzeuge 1304 t Bomben auf Gelsenkirchen.


    9. Juli 1954: Die neugegründete Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften setzt als erste Werke zwei Tarzan-Bildergeschichten auf den Index



9.7.1901
Zur Klärung der noch umstrittenen Punkte bei der Grenzfestsetzung zwischen Togo und Dahomey (Westafrika) tritt eine deutsch-französische Kommission in Paris zusammen.

9.7.1907
Bernhard Dernburg, der Staatssekretär des neuerrichteten deutschen Kolonialamts, beruft eine Kommission aus Gelehrten, Kolonialbeamten und Abgeordneten zum Studium und zur Kodifikation des Eingeborenenrechts.
Der Papierhändler Emmo Delahon wird in Breslau zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt, weil er »unzüchtige« Abbildungen an öffentlichen Orten ausgestellt hatte. Der Mann hatte Ansichtspostkarten mit Reproduktionen der Gemälde »Das Urteil des Paris« von Peter Paul Rubens und »Ruhende Venus« von Iacopo Palma verkauft. Hintergrund für dieses und ähnliche Urteile ist die Sittlichkeitskampagne im Deutschen Reich.

9.7.1908
Wahrscheinlich wegen mangelhafter Konstruktion der Holz- und Eisengerüste stürzt in Köln die in Bau befindliche südliche Rheinbrücke ein. Dabei ertrinken 13 Personen, neun werden schwer verletzt.

9.7.1910
Die Luftschiffhalle in Gotha wird in Anwesenheit des Herzogs Karl Eduard von Sachsen-Coburg-Gotha u.a. Fürstlichkeiten eingeweiht.

Luftschiffhalle in Gotha

9.7.1911
Der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen (Außenminister), Alfred von Kiderlen-Waechter, und der französische Botschafter in Berlin, Jules Cambon, nehmen in der deutschen Reichshauptstadt ihre Gespräche über die Marokkokrise wieder auf. Das Deutsche Reich fordert als Kompensation für Marokko eine »Abrundung« des Kolonialbesitzes in Togo und im Kongo.

9.7.1912
Ein im »Reichsanzeiger« veröffentlichtes Fürsorgegesetz für militärische Luftfahrer der kaiserlichen deutschen Armee tritt in Kraft. Die hohe Zahl der Fliegerunfälle war Anlaß für das Gesetz. Es regelt u.a. die Unfallversicherung.

Die österreichische Regierung lehnt den Antrag des Kriegsministeriums nach einer Modernisierung der militärischen Einrichtungen in Tirol aufgrund der hohen Kosten ab.

9.7.1913
Der deutsche Kaiser Wilhelm II. tritt an Bord der »Hohenzollern« seine bis zum 5. August dauernde 25. Nordlandreise an. Trotz ihres privaten Charakters finden zahlreiche offizielle Kontakte statt. Den Höhepunkt der Reise bildet die Einweihung eines von Wilhelm II. gestifteten Frithjof-Denkmals am 31. Juli im norwegischen Ort Vangsnäs.

9.7.1915
Die deutschen Schutztruppen in Deutsch-Südwestafrika kapitulieren und übergeben die Kolonie den Truppen der Südafrikanischen Union unter General Louis Botha.
Westfront: Nördlich der Zuckerfabrik von Souchez wurde ein französischer Angriff abgeschlagen; kleine, in unsere Stellung eingedrungene Abteilungen wurden niedergemacht. Es gelang uns bisher nicht, das vorgestern verlorene Grabenstück westlich von Souchez vom Feinde zu säubern. Die von der französischen Heeresleitung gebrachte Nachricht über Eroberung eines deutschen Geschützes ist unrichtig.
Östlich von Ailly ergebnislose französische Einzelangriffe. Östlich anschließend an unsere neugewonnenen Stellungen im Priesterwalde, stürmten wir mehrere französische Grabenlinien in einer Breite von 350 Metern, machten dabei über 250 Gefangene und erbeuteten 4 Maschinengewehre. Nachts fanden an der Front von Ailly bis zur Mosel nur unbedeutende Patrouillengefechte statt.
Nach starker Artillerievorbereitung griff der Feind die von uns am 22. Juni erstürmte Höhe 621 bei Ban de Sapt an. Wir mußten die vollkommen verschütteten Gräben auf der Kuppe räumen.
Italienfront: An der küstenländischen Front herrschte gestern verhältnismäßig Ruhe. Ein italienischer Flieger war bei Görz zu einer Notlandung gezwungen. Im Kärntner und Tiroler Grenzgebiet Geschützkämpfe und Scharmützel. Ein Angriffsversuch zweier feindlicher Bataillone auf den Col di Lana (bei Buchenstein) wurde abgewiesen.

Eine von 141 Politikern und Wissenschaftlern unterzeichnete Petition zu den Kriegszielen lehnt Forderungen nach weitreichenden Annexionen ab, schließt jedoch begrenzte deutsche Gebietserweiterungen nach Kriegsende nicht aus.

9.7.1916


Deutsche Gefangene aus dem schwer umkämpften Ort Herbécourt (Sommegebiet) erhalten von den Franzosen Getränke
Westfront: Nördlich der Somme wurden die englisch-französischen Angriffe fortgesetzt. Sie wurden an der Front Ovillers-Wald von Mametz, sowie beiderseits von Hardecourt sämtlich sehr blutig abgewiesen, gegen das Wäldchen von Trônes stürmte der Gegner sechsmal vergeblich an, in das Dorf Hardecourt gelang es ihm einzudringen. Südlich der Somme steigerten die Franzosen ihr Artilleriefeuer zu größter Heftigkeit, Teilvorstöße scheiterten.
Auf der übrigen Front fanden teilweise lebhafte Feuerkämpfe, feindliche Gasunternehmungen und Patrouillengefechte statt; bei letzteren machten wir östlich von Armentieres, im Walde von Apremont und westlich von Markirch einige Gefangene.
Leutnant Mulzer hat bei Miraumont ein englisches Großkampfflugzeug abgeschossen. Seine Majestät der Kaiser hat dem hochverdienten Fliegeroffizier in Anerkennung seiner Leistungen den Orden Pour le Mérite verliehen. Ein feindliches Flugzeug wurde südöstlich Arras durch Abwehrfeuer heruntergeholt, ein anderes, das nach Luftkampf südwestlich von Arras jenseits der feindlichen Linie abstürzte, durch Artilleriefeuer zerstört.
Ostfront: Nördlich der Somme wurden die englisch-französischen Angriffe fortgesetzt. Sie wurden an der Front Ovillers-Wald von Mametz, sowie beiderseits von Hardecourt sämtlich sehr blutig abgewiesen, gegen das Wäldchen von Trônes stürmte der Gegner sechsmal vergeblich an, in das Dorf Hardecourt gelang es ihm einzudringen. Südlich der Somme steigerten die Franzosen ihr Artilleriefeuer zu größter Heftigkeit, Teilvorstöße scheiterten.
Auf der übrigen Front fanden teilweise lebhafte Feuerkämpfe, feindliche Gasunternehmungen und Patrouillengefechte statt; bei letzteren machten wir östlich von Armentieres, im Walde von Apremont und westlich von Markirch einige Gefangene.
Leutnant Mulzer hat bei Miraumont ein englisches Großkampfflugzeug abgeschossen. Seine Majestät der Kaiser hat dem hochverdienten Fliegeroffizier in Anerkennung seiner Leistungen den Orden Pour le Mérite verliehen. Ein feindliches Flugzeug wurde südöstlich Arras durch Abwehrfeuer heruntergeholt, ein anderes, das nach Luftkampf südwestlich von Arras jenseits der feindlichen Linie abstürzte, durch Artilleriefeuer zerstört.


Die durch italienisches Artilleriefeuer zerstörte Kirche von Ranziano
Italienfront: Das Geschützfeuer an der Isonzofront hält an. Görz und Ranziano wurden in dem Abschnitte heftig beschossen; bei letzterem Orte wählte sich die feindliche Artillerie das deutlich gekennzeichnete Feldspital als Hauptziel. Kleinere Angriffsunternehmungen der Italiener gegen den Görzer Brückenkopf und den Rücken östlich von Monfalcone mißlangen. Nachts belegte ein Geschwader unserer Seeflugzeuge Pieris, dann Canziano, Bestrigna und die Adriawerke mit Bomben. Unsere Front südlich des Suganertales stand unter starkem Artilleriefeuer. Zu Infanteriekämpfen kam es gestern in diesem Abschnitt nicht.


9.7.1917
Der deutsche Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg erklärt im Reichstag, er werde sein Amt niederlegen, wenn es von ihm verlangt werde. Der Reichskanzler war von der deutschen Generalität wegen seiner Kriegspolitik kritisiert worden.
Westfront: Bei Regen und Dunst blieb in fast allen Frontabschnitten das Feuer bis zum Abend gering. Es lebte dann mehrfach auf. Nachts kam es an verschiedenen Stellen zu für uns erfolgreichen Erkundungsgefechten.
Bei der Heeresgruppe Deutscher Kronprinz wurde ein Angriff zur Verbesserung unserer Stellungen am Chemin-des-Dames mit vollem Erfolg durchgeführt. Nach einem Feuerüberfall von Minen- und Granatwerfern auf die Sturmziele brach die Infanterie, gedeckt durch das Riegelfeuer der Artillerie, zum Einbruch vor. Die aus Niedersachsen, Thüringern. Rheinländern und Westfalen bestehenden Sturmtruppen nahmen in kraftvollem Stoß die französischen Gräben südlich von Pargny-Filain in 3½ Kilometer Breite und hielten die gewonnenen Linien gegen fünf feindliche Angriffe.
Zur Ablenkung des Gegners waren kurz vorher an der Straße Laon-Soissons Sturmabteilungen hessisch-nassauischer und westfälischer Bataillone in die französischen Gräben gedrungen; sie kehrten nach Erfüllung ihres Auftrages mit einer größeren Zahl von Gefangenen befehlsgemäß in die eigenen Linien zurück.
Der überall heftigen Widerstand leistende Feind erlitt hohe blutige Verluste, die sich bei ergebnislosen Gegenangriffen auch während der Nacht noch steigerten. Es sind 30 Offiziere und über 800 Mann gefangen eingebracht worden; die Beute an Kriegsgerät ist sehr erheblich.
Auf dem Westufer der Maas haben die Franzosen aus den Kämpfen in der Nacht zum 8. Juli einige kleine Grabenstücke in der Hand behalten; heute vor Tagesgrauen nordöstlich von Esnes einsetzende Vorstöße sind zurückgewiesen worden.
Ostfront: Während zwischen Strypa und Zlota Lipa nur lebhafte Artillerietätigkeit herrschte und uns einige Vorstöße Gefangene einbrachten, kam es bei Stanislau zu neuen Kämpfen. Durch starke russische Angriffe wurden die dort stehenden Truppen zwischen Ciezow und Zagwozdz (12 Kilometer) gegen die Waldhöhen des Czarnylas zurückgedrückt. Durch Eingreifen deutscher Reserven kam der Stoß zum Stehen.
In den Karpathen hielt die rege Tätigkeit der russischen Batterien an; örtliche Angriffe der Russen sind an mehreren Stellen gescheitert.


9.7.1918
Westfront: Südlich des La Bassée-Kanals wurden mehrfach wiederholte Teilangriffe, auf dem Nordufer der Somme starke Vorstöße des Feindes abgewiesen. Der Artilleriekampf blieb in diesen Abschnitten lebhaft und nahm am Abend beiderseits der Somme zeitweilig wieder große Stärke an.
Westlich von Autheuil (südwestlich von Noyon) haben sich heute früh nach heftigem Feuer örtliche Angriffe des Feindes entwickelt. Am Walde von Villers-Cotterets scheiterten Teilangriffe der Franzosen in unserem Kampfgelände.
Gestern wurden 18 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Leutnant Billik errang seinen 23. und 24., Leutnant Friedrichs seinen 21. Luftsieg.



9.7.1920
Auf der Konferenz von Spa die Unterzeichnung des Entwaffnungsabkommens des Deutschen Reiches durch die Entente erzwungen.

9.7.1925
Der Reichstag billigt das deutsch-polnische Abkommen über Erleichterungen im kleinen Grenzverkehr.

9.7.1928
Der Staatsgerichtshof erklärt die preußische Flaggennotverordnung von 1927 für unvereinbar mit der preußischen Verfassung. Der Landtag hatte anläßlich des Verfassungstags angeordnet, daß in allen Gemeinden alle öffentlichen Gebäude stets mit der – in rechten Kreisen unbeliebten – Reichsflagge zu beflaggen seien. Das Gericht geht davon aus, daß eine Sonderverfügung für den Verfassungstag ausgereicht hätte.

In Friedrichshafen am Bodensee wird das neue Luftschiff auf den Namen »Graf Zeppelin« getauft.



9.7.1929
Die Politiker Alfred Hugenberg (DNVP), Theodor Duesterberg und Franz Seldte (beide Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten), Heinrich Claß (Alldeutscher Verband) und Adolf Hitler (NSDAP) konstituieren sich als Reichsausschuß für das deutsche Volksbegehren gegen den Youngplan.

9.7.1934
Die Konzentrationslager im Deutschen Reich werden der Befehlsgewalt von Reichsführer SS, Heinrich Himmler (NSDAP), unterstellt und erhalten SS-Wachmannschaften.

Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) nimmt bei Hausdurchsuchungen in Singen, Radolfzell und Konstanz mehr als 70 Personen fest »wegen Besitzes verbotener, durchweg von der Schweiz eingeschmuggelter Druckschriften kommunistischen Inhalts oder wegen kommunistischer Zellenbildung«.

9.7.1935
In Berlin gibt das Reichsinnenministerium einen Erlaß gegen die »Sterilisationshetze« heraus. Danach wird jede Kritik an dem Gesetz zur »Verhütung erbkranken Nachwuchses« unter Strafe gestellt.

9.7.1936
Der deutsche Reichswirtschaftsminister Hjalmar Schacht fordert die Industrie zur verstärkten Zeichnung der Reichsanleihe auf.

Reichspropagandaminister Joseph Goebbels ordnet für die NSDAP im ganzen Deutschen Reich eine Versammlungsruhe vom 1. August bis zum 7. September 1936 an.

9.7.1938
Reichspostminister Wilhelm Ohnesorge erläßt eine Verordnung über die Einführung neuer Post- und Fernmeldegebühren für die Ostmark. Die neuen Gebührensätze treten zwischen dem 1. August und dem 1. Oktober in Kraft.

9.7.1940
In seinem Abschlußbericht zur Ansiedlung von Baltendeutschen im Reichsgau Wartheland berichtet Heinrich Himmler, Reichführer-SS und Chef der Deutschen Polizei, über die Umsiedlumg von 70 000 Menschen.
Willkommen in Großdeutschland - Baltendeutsche bei der Ankunft im Reich

Der deutsche Hilskreuzer Thor versenkt im Südatlantik den belgischen Frachter Bruges (4983 BRT).

Zwischen Nordkanal und Kap Finisterre versenkt U 34 unter Kapitänleutnant Rollmann den estnischen Frachter Tiiu (1865 BRT).

9.7.1941
328 000 sowjetische Soldaten geraten nach Abschluß der Doppelschlacht von Bialystok und Minsk in deutsche Kriegsgefangenschaft; ein Großteil der sowjetischen Westfront wird durch den Erfolg der Deutschen zerschlagen.

Die deutsche und die italienische Regierung erklären
das staatsrechtliche Ende Jugoslawiens, das im April des Jahres besetzt wurde.

U 98 unter Kapitänleutnant Gysae versenkt im mittleren Nordatlantik die britischen Frachter Designer (5945 BRT) und Inverness (4897 BRT).

Während einer Besprechung mit dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Raeder, entscheidet sich Hitler, die Okkupation Islands durch die USA, durch die nach Ansicht der Seekriegsleitung eine Fast-Kriegssituation mit den USA im Nordatlantik entstanden ist,
nicht zum Anlass für Gegenmaßnahmen zu nehmen. So werden weder vorgeschlagene Verminung von Reykjavik (Island) durch U-Boote noch ein Vorstoß des Hilfskreuzers Komet gegen die Route Los Angeles – Manila genehmigt.


Minenschiff Tannenberg

Die Minenschiffe Tannenberg, Preußen und Hansestadt Danzig sinken östlich der Südspitze von Öland auf einer schwedischen Minensperre,
die auf deutschen Wunsch als westliche Ergänzung der Sperren »Wartburg I–III« ausgelegt wurde.


9.7.1942
In Bayreuth beginnen die diesjährigen Wagner-Festspiele, deren Besuch auch 1942 ausschließlich Soldaten und Rüstungsarbeitern vorbehalten bleibt.

In der Karibik versenkt U 571 unter Kapitänleutnant Möhlmann die honduranische Nicholas Cuneo (1051), U 575 unter Kapitänleutnant Heydemann den britischen Frachter Empire Explorer (5345 BRT) und U 203 unter Kapitänleutnant Mützelburg die britische Cape Verde (6914 BRT).

Deutsche Schnellboote greifen im Ärmelkanal einen feindlichen Konvoi an, dabei versenkt S 67 unter Kapitänleutnant Zymalkowski den britischen Tanker Panella (6766 BRT). Die übrigen Boote versenken den Trawler Manor sowie 4 Frachter mit 5426 BRT.

9.7.1943
In der Nacht zum 10. Juli werfen britische Terrorbomber 1304 t Bomben auf Gelsenkirchen.

U 590 unter Oberleutnant zur See Krüer wird vor dem Amazonasdelta von zwei Flugbooten angegriffen, von denen er eins abschießen kann. Das zweite amerikanische Catalina Flugboot versenkt aber das deutsche U Boot. Keine Überlebenden der 45 Mann Besatzung.

U 508 unter Kapitänleutnant Staats versenkt vor Westafrika aus einem Konvoi die Frachter Manchester Citizen (5343 BRT) und De la Salle (6900 BRT).


Kanadier vor der Stadt

9.7.1944
Die französische Stadt Caen wird nach vierwöchigen erbitterten Kämpfen von deutschen Truppen geräumt.


Kapitänleutnant Eitel-Friedrich Kentrat

U 196 unter Kapitänleutnant Kentrat versenkt im Arabischen Meer den britischen Frachter Shahzada (5454 BRT).


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 09.07.08 18:23 ]

Kommentare