Denk - mal 8. Juli . . .

8. Juli 1184: gestorben Otto I., zweiter Markgraf von Brandenburg

   8. Juli  1261: gestorben Adolf IV., Graf von Schauenburg und Holstein


    1343: Der polnische König Kasimir III. und der Hochmeister des Deutschen Ordens Ludolf König von Wattzau vereinbaren in Kalisch, daß Polen auf die unbegründeten Ansprüche der Deutschordensgebiete westlich der Weichsel und Danzigs für alle Zeiten verzichtet und dieses Land rechtmäßiges Gebiet des deutschen Staates ist.


    1514: Der Tübinger Vertrag kommt zwischen Herzog Ulrich von Württemberg und seinen Landständen zustande. Gegen Übernahme der herzoglichen Schulden erhalten Letztere Mitspracherechte bei der Steuererhebung und Landesverteidigung.


   8. Juli  1838: geboren Ferdinand von Zeppelin, deutscher General und Luftschiffkonstrukteur


   8. Juli  1866: Das deutsche Prag wird im Preußisch-Österreichischen Krieg von Österreich kampflos Preußen übergeben.


    8. Juli 1890: geboren Hanns Johst, deutscher Dramatiker


    8. Juli 1891: Robert Koch übernimmt die Leitung des eine Woche zuvor gegründeten Königlich-Preußischen Instituts für Infektionskrankheiten, der weltweit modernsten Einrichtung dieser Art.


   8. Juli  1924: Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) gründet ihren eigenen paramilitärischen Verband, den Roten Frontkämpferbund.


    8. Juli 1928: Das Luftschiff Graf Zeppelin wird getauft


    1939: Die deutsche Reichsautobahn von Elbing nach Königsberg wird unter Bewachung gestellt, nachdem in der ersten Juliwoche fünfmal Öl auf die Fahrbahn gegossen wurde. Als Terrorverdächtige werden 23 Polen verhaftet


   8. Juli  1943: In der Nacht zum 9. Juli greifen britische Bomber Köln am Rhein an.


    1985: Im Prozeß um die gefälschten „Hitler-Tagebücher” verurteilt das Hamburger Landgericht den ehemaligen „Stern”-Reporter Gerd Heidemann zu vier Jahren und acht Monaten und den Fälscher Konrad Kujau zu vier Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe.


8.7.1900
Der deutsche Kaiser Wilhelm II. besichtigt in Kiel das nach China auslaufende Geschwader und richtet an Bord des Flaggschiffs »Kurfürst Friedrich Wilhelm« an das versammelte Offizierskorps und die Mannschaft eine Ansprache.

8.7.1901
Die Reederei Hamburg-Amerika-Linie ersucht das deutsche Auswärtige Amt um Unterstützung gegen ein geschäftsschädigendes Gesetz, das in der britischen Kolonie Straits Settlement droht. Danach soll die Einreise chinesischer Deckpassagiere auf nicht-britischen Schiffen untersagt werden.

Kaiser Wilhelm II. beginnt seine traditionelle Nordland-Reise. Die Fahrt wird wegen der schweren Erkrankung seiner Mutter, der Kaiserin Friedrich, am 3. August jedoch vorzeitig beendet.

8.7.1903
Die offiziöse »Norddeutsche Allgemeine Zeitung« kritisiert die Rede des britischen Premierministers Arthur James Balfour über die britische Marine, da darin Angriffe auf die deutsche Flottenpolitik enthalten gewesen seien. Balfour unterstelle dem Deutschen Reich aggressive Ziele.

8.7.1905
Der französische Ministerpräsident Maurice Rouvier nennt in einem Schreiben an den deutschen Botschafter, Hugo Fürst von Radolin, Frankreichs Forderungen auf einer internationalen Marokkokonferenz. Radolin betont in seiner Antwort,
Deutschland werde in Marokko keine Ziele verfolgen, die die »berechtigten Interessen Frankreichs« in Marokko in Frage stellen. Mit diesem Briefwechsel gilt die Marokkokrise vorerst als beendet.

8.7.1908
Auf einem Volksfest in Leipzig hält der Historiker Karl Lamprecht eine aufsehenerregende Rede, in der er feststellt daß Deutschland eine Weltmacht geworden sei, mit allen von ihr unzertrennlichen Interessen und Lasten, wie es Frankreich, Rußland und Großbritannien schon lange seien. Lamprecht betont die Wichtigkeit der makedonischen und marokkanischen Frage für Deutschland und sagt:
»Wir wollen niemandem etwas nehmen, aber der Teufel soll den holen, der uns etwas nehmen will.«

8.7.1911
Zur Ablösung des Kanonenboots »Panther« läuft der deutsche Leichtkreuzer »Berlin« in den marokkanischen Hafen Agadir ein.

SMS Berlin vor Agadir

8.7.1913
Das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn und Rumänien erneuern ihren Defensivpakt. Damit setzt Rumänien seine bereits mit dem von König Karl I. abgeschlossenen, vom Parlament nicht ratifizierten Geheimvertrag vom 30. Oktober 1883 begonnene Politik der Anlehnung an den Dreibund Italien–Österreich-Ungarn–Deutsches Reich fort.

8.7.1915
In ihrer Erwiderung auf die zweite »Lusitania«-Note der USA vom 10. Juni schlägt die Reichsregierung vor, wegen des U-Boot-Krieges einen Passagierverkehr auf besonders kenntlich gemachten, vorher angekündigten Schiffen zwischen Nordamerika und Europa einzurichten.
Westfront: Westlich von Souchez gelang es den Franzosen, in einer Breite von etwa 800 Metern in unseren vordersten Graben einzudringen. Durch einen Gegenangriff wurden sie wieder vertrieben. Ein zweiter Angriff des Feindes brach im Feuer zusammen. Um ein kleines Grabenstück, in dem die Franzosen noch sitzen, wird mit Handgranaten gekämpft.
Gegen die von uns genommenen Stellungen westlich Apremont dauerten die feindlichen Angriffe Tag und Nacht hindurch ohne jeden Erfolg an. Die Zahl der Gefangenen hat sich auf 3 Offiziere und über 400 Mann erhöht.
Auf der ganzen Westfront fanden lebhafte Artilleriekämpfe statt.
Ostfront: Ein feindlicher Angriff aus Richtung Kowno wurde unter großen Verlusten für den Gegner abgeschlagen. Beim Dorfe Stegna, nordöstlich von Prasznysz, wurden einige russische Gräben genommen und behauptet.
Feindliche Vorstöße in der Gegend von Strzegowo und von Starozreby (nordöstlich und südwestlich von Racionz) hatten keinen Erfolg. Versuche des Gegners, uns die gestern eroberte Höhe 95 östlich Dolowatka zu entreißen, scheiterten.
Südostfront: Ein feindlicher Angriff aus Richtung Kowno wurde unter großen Verlusten für den Gegner abgeschlagen. Beim Dorfe Stegna, nordöstlich von Prasznysz, wurden einige russische Gräben genommen und behauptet.
Feindliche Vorstöße in der Gegend von Strzegowo und von Starozreby (nordöstlich und südwestlich von Racionz) hatten keinen Erfolg. Versuche des Gegners, uns die gestern eroberte Höhe 95 östlich Dolowatka zu entreißen, scheiterten.


Der versenkte italienische Panzerkreuzer "Amalfi"

Wien, 8. Juli.
Amtlich wird verlautbart:
Eines unserer Unterseeboote hat am 7. Juli morgens einen italienischen Panzerkreuzer, Typ "Amalfi", in der Nordadria torpediert und versenkt.


8.7.1916
Britische Truppen eröffnen eine neue Offensive gegen die von Oberstleutnant Paul von Lettow-Vorbeck befehligten deutschen Verbände in Deutsch-Ostafrika.

Deutsche Schutztruppen in Deutsch-Ostafrika
Westfront: Beiderseits der Somme hat der Heldenmut und die Ausdauer unserer Truppen dem Gegner einen Tag voller Enttäuschungen bereitet. Die zahlreichen, immer wieder neueinsetzenden Angriffe wurden blutig abgewiesen. Die Unzahl der gefallenen Engländer vor dem Abschnitt Ovillers-Contalmaison-Bazentin-le-Grand und der Franzosen vor der Front Biaches-Soyecourt geben Zeugnis von der Masse der zum Angriff eingesetzten feindlichen Kräfte, sowie von der verheerenden Wirkung unseres Artillerie-, Maschinengewehr- und Infanteriefeuers.
Rechts der Maas opfert der Feind fortgesetzt seine Leute in starken vergeblichen Anstürmen gegen unsere Stellungen auf der Höhe "Kalte Erde"; er hat keinen Fußbreit Boden zu gewinnen vermocht. Mehrere hundert Gefangene fielen in unsere Hand. Schwächere Vorstöße gegen die "Hohe Batterie von Damloup" wurden leicht abgewiesen.
Die Artillerie- und Patrouillentätigkeit auf der übrigen Front war teilweise rege.
Der Angriff etwa einer französischen Kompanie im Priesterwalde scheiterte.
Ostfront: Bei Abwehr erneuter Angriffe südlich des Naroczsees nahmen wir 2 Offiziere, 210 Mann gefangen und schlugen an anderen Stellen schwächere Vorstöße ab.
Mit vollem Mißerfolg endeten die seit gestern wiederholten Anstrengungen starker russischer Kräfte gegen die Front von Zirin bis südöstlich von Gorodischtsche sowie beiderseits von Darowo. Die vor unseren Stellungen liegenden Toten zählen nach Tausenden, außerdem verlor der Gegner eine nennenswerte Zahl Gefangener. Neue Kämpfe sind im Gange.
Südwestlich von Luck haben wir einige Vorteile errungen.
Armee des Generals Grafen v. Bothmer:
Nordwestlich von Buezacz sind russische Angriffsunternehmungen erfolglos geblieben.


8.7.1917
Auf London findet der bisher größte Luftangriff deutscher Flieger statt.
Westfront: An der Küste, im Ypern- und Wytschaete-Abschnitt sowie bei Lens und zwischen Somme und Oise wechselnd starker Feuerkampf.
Während östlich von Ypern englische Erkundungsvorstöße zum Scheitern gebracht wurden, gelang es unseren Aufklärungsabteilungen, nordwestlich und westlich von St. Quentin Gefangene zu machen.
Nach tagsüber starker Artilleriewirkung stießen die Franzosen gegen Abend mit erheblichen Kräften zum Angriff östlich von Cerny vor. Der Ansturm brach in unserem Feuer und im Handgranatenkampf verlustreich zusammen; mit gleichem Mißerfolg endeten nachts mehrere Vorstöße gegen unsere Gräben südlich des Gehöftes La Bovelle und südöstlich von Ailles.
Unseren Sturmtrupps glückte der Überfall einer feindlichen Feldwache beim Gehöft Mennejean südlich der Straße Laon-Soissons.
In der Westchampagne wurde gestern morgen ein weiterer Angriff der Franzosen am Cornilletberg zurückgewiesen.
Auf dem linken Maasufer steigerte sich abends das Artilleriefeuer zu großer Heftigkeit. Nachts erfolgte ein starker französischer Angriff an der Höhe 304 und am Westhang des "Toten Mannes". Der Feind ist abgeschlagen worden; in einigen Grabenstücken wird noch gekämpft.
Heeresgruppe Herzog Albrecht:
Außer zeitweilig auflebendem Feuer in der Lothringer Ebene und einem erfolgreichen Vorfeldgefecht am Rhein-Rhone-Kanal keine besonderen Ereignisse.
In der Nacht vom 6. zum 7. Juli haben außer Bombenwürfen nahe an der Front auch Luftangriffe auf deutsches Gebiet stattgefunden. Feindliche Flieger warfen im westfälischen Industriegebiet, in Trier und Umgebung, ferner auf Mannheim, Ludwigshafen und Rodalben insgesamt über 100 Brandbomben ab. Militärischer Schaden ist nicht entstanden. Eins der feindlichen Flugzeuge fiel in unsere Hand.
Am Morgen des 7. Juli griff darauf eins unserer Fliegergeschwader London an. Gegen 11 Uhr vormittags wurden die Docks, Hafen- und Speicheranlagen an der Themse ausgiebig mit Bomben beworfen. Brand- und Sprengwirkung wurde festgestellt. Eins der zur Abwehr aufgestiegenen englischen Flugzeuge ist über London abgeschossen worden. Auch auf Margate an der Ostküste Englands wurden Bomben abgeworfen.
Unsere Flugzeuge sind sämtlich zurückgekehrt bis auf ein auf See notgelandetes, das von unseren Seestreitkräften nicht mehr geborgen werden konnte.
In Luftkämpfen und durch Abwehrfeuer an der Front haben die Gegner gestern 9 Flugzeuge eingebüßt. Eins davon ist durch Leutnant Wolff abgeschossen worden, der damit den 33. Luftsieg errang.
Ostfront: Auf dem Kampffeld zwischen Strypa und Zlota Lipa haben die Russen ihren Angriff nach den nutzlosen Opfern der Vortage nicht erneuern können.
Heute morgen brach ein Angriff ohne Feuervorbereitung bei Zborow verlustreich zusammen.
Bei Stanislau ist gestern und heute früh gekämpft worden. Österreichisch-ungarische Regimenter wiesen dort im Nahkampf mehrere russische Divisionen ab, deren Sturmwellen, durch unser Vernichtungsfeuer gelichtet, bis an die Stellungen vorgedrungen waren. Auch bei Huta im oberen Teil der Bystrzyca Solotwinska wurde ein Angriff der Russen abgeschlagen.

8.7.1918
Westfront: Die Artillerie-Tätigkeit lebte am Abend auf. Sie nahm während der Nacht beiderseits der Lys, am La Bassée-Kanal und zu beiden Seiten der Somme zeitweilig große Stärke an. Rege Erkundungstätigkeit.
Stärkere Vorstöße des Feindes bei Merris und südlich der Lys scheiterten.
Westlich von Château-Thierry hielt lebhafter Feuerkampf an. Vorstöße des Feindes gegen den Clignon-Abschnitt und südwestlich von Reims wurden abgewiesen.
Leutnant Billik errang seinen 22. Luftsieg.
Italienfront: Das Ringen um die Casson-Stellungen östlich des Monte Pertica dauerte bis in den Nachmittag an. Siebenmal hatte sich das tapfere Otocaner Regiment Nr. 79 im Gegenstoß auf den Feind geworfen, ehe dessen Angriffskraft völlig gebrochen war und er endgültig in seine Gräben zurückflüchten mußte. Der Regimentskommandant der Otocaner, Oberstleutnant Karl Zoller, ist an der Spitze seiner Braven den Heldentod gestorben. Sonst im Südwesten keine größeren Kampfhandlungen.
In Albanien ging gestern der Italiener an der mittleren und unteren Vojusa mit starkem Westflügel zum Angriff über. Wir nahmen unsere im Flußtal vorgeschobenen Postierungen gegen die Hauptstellung zurück.


8.7.1923
Auf der Berliner Straße Unter den Linden landet ein Flugzeug vom Typ D 284. Der Pilot Antonius Rab aus Breslau erklärt, ein Motorversagen habe ihn zu der Notlandung gezwungen und er habe sich die breiteste Straße dafür ausgesucht.

8.7.1927
Bei einer Unwetterkatastrophe im sächsischen Erzgebirge kommen 145 Menschen ums Leben.

8.7.1929
Bei einem Kuraufenthalt in Bühler Höhe erklärt Reichsaußenminister Gustav Stresemann dem Journalisten Jules Sauerwein vom Pariser »Le Matin«, das Deutsche Reich habe ein berechtigtes Interesse an einer baldigen Räumung der Rheinlande und der Rückgabe des Saargebiets.

8.7.1933
Rudolf Heß, der Stellvertreter des Führers der NSDAP, untersagt allen NSDAP-Gliederungen Aktionen gegen Warenhäuser und ähnliche Betriebe.

8.7.1934
Der deutsche Reichsminister und Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß (NSDAP), dankt auf dem Königsberger Gauparteitag den SS-Mannschaften für ihre vorbildliche Pflichterfüllung bei der Niederschlagung der Röhm-Revolte.

8.7.1935
Durch einen Erlaß des Reichserziehungsministeriums werden alle Studenten vor dem Eintritt in deutsche Universitäten zum Nachweis ihrer »arischen Abstammung« verpflichtet. Damit wird erstmals die Arierklausel aus dem Parteiprogramm der NSDAP auf eine staatlich geleitete Organisation übertragen.

In Berlin wird der Bau von mehreren Kriegsschiffen amtlich bekanntgegeben. Für 1936 sehen die Pläne den Bau eines Flugzeugträgers vor.

8.7.1936
In Frankfurt am Main wird der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main eröffnet.

Durch das Reichskommissariat für Preisüberwachung werden im Deutschen Reich für die Zeit der Olympischen Sommerspiele Verordnungen erlassen, die Preissteigerungen – besonders bei der »Beherbergung von Gästen aus Anlaß der Olympischen Spiele« – verbieten.

8.7.1939
Die Reichsautobahn Elbing-Königsberg wird unter Bewachung gestellt, nachdem in der ersten Juliwoche fünfmal Öl auf die Fahrbahn gegossen wurde. Als Verdächtige sind
23 Polen verhaftet worden.

8.7.1940
Schweden gestattet nach einem Übereinkommen mit der deutschen Reichsregierung den Transit von deutschem Rüstungsmaterial nach Nordnorwegen.

Zwischen Nordkanal und Kap Finisterre versenkt U 99 unter Kapitänleutnant Kretschmer den britischen Frachter Humber Arm (5758 BRT).


8.7.1941
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler verkündet in einer Lagebesprechung, daß Moskau und Leningrad dem Erdboden gleichgemacht werden müssen, um zu verhindern, »daß Menschen darin bleiben, die wir dann im Winter ernähren müßten«.

25 Ju 88 Bomber greifen Alexandria an und erzielen Bombentreffer auf einem Schwimmdock und einem griechischen Frachter.

8.7.1942
Die erste Phase der deutschen Sommeroffensive an der Ostfront ist abgeschlossen. Die sowjetischen Truppen zwischen dem Donezbecken und dem Don konnten zwar zurückgedrängt werden, den deutschen Armeen gelang jedoch kein entscheidender Frontdurchbruch.

U 571 unter Kapitänleutnant Möhlmann torpediert in der Karibik den US-Tanker J.A. Moffet Jr. (9788 BRT) , der unreparabel zerstört wird und beschädigt den US-Tanker Pennsylvania Sun (11.394 BRT).

Auf Einladung der deutschen Reichsregierung trifft der italienische Außenminister Galeazzo Ciano Graf von Cortellazzo zu einem Besuch in der Reichshauptstadt Berlin ein.

Graf Ciano

U 255 unter Kapitänleutnant Reche versenkt vor Novaja Zemlja den Dampfer Olopana (6069 BRT).

Deutsche Bomber des KG.2. greifen im Ärmelkanal vor Portland Bill einen britischen Konvoi an und versenken den britischen Frachter Gripfast (1109 BRT).

8.7.1943


Rotarmisten neben einen aufgegebenen Ferdinand

An der Ostfront wird im Abschnitt nördlich von Kursk das Vordringen der deutschen 9. Armee teilweise zum Stehen gebracht; der beabsichtigte Durchbruch durch die sowjetischen Linien gelingt nicht.


In der Nacht zum 9. Juli greifen britische Terrorbomber Köln an.

Gefallen fürs Vaterland: Kapitänleutnant Hans-Jürgen Auffermann und seine Besatzung

U 514 unter Kapitänleutnant Auffermann wird von einem britischen Liberator Bomber mit einem U-Jagd-Torpedo in der Biscaya versenkt. Keine Überlebenden der 54 Mann Besatzung.

U 510 unter Oberleutnant zur See Eick greift vor Brasilien einen Konvoi an und versenkt den norwegischen Tanker B.P. Newton (10.324 BRT), den US-Frachter Eldena (6900 BRT) und torpediert die lettische Everagra (3702 BRT).

Bei einer Unterredung mit Adolf Hitler im Hauptquartier »Wolfsschanze« berichtet Großadmiral Karl Dönitz von erfolgreichen Entwürfen der deutschen Kriegsmarine für ein Elektro-U-Boot.


8.7.1944 In einer Propagandarede bezeichnet der deutsche Reichspropagandaminister Joseph Goebbels den Zweiten Weltkrieg als eine »einmalige historische Auseinandersetzung«, die nicht mit vergangenen Kriegen verglichen werden könne. Es gehe – so die Worte Goebbels – um Sein oder Nichtsein der Nation.

Das von Norwegen kommende U 243 unter Kapitänleutnant Märtens wird durch einem australischen Sunderland Flugboot versenkt. Von 49 Mann Besatzung überleben 38.

Britische Bomber versenken südwestlich Helgoland die deutschen Frachter Miranda (736 BRT) und Tannhäuser (1923 BRT) sowie den schwedischen Dampfer Sif (1365 BRT) und das sichernde M 264 mit Raketen.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 08.07.08 18:14 ]

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