Denk - mal 6 Juli . . .




 Kaffee, Zigarren, Töpfchen und Pfeif' machen in der Wirtschaft Unterschleif.



1164: gestorben Adolf II., Graf von Schauenburg und Holstein, gründete Lübeck als erste deutsche Hafenstadt an der Ostsee

    1630: Gustav Adolf von Schweden landet auf Usedom und greift in den Dreißigjährigen Krieg ein. Gute 185 Jahre dauerte in Deutschland die Zeit der schwedischen Besatzung, die sogenannte Schwedenzeit.


   6 Juli 1885: geboren Ernst Busch, deutscher Generalfeldmarschall im 2. Weltkrieg



Dr.Walter Flex

   6 Juli 1887: geboren Walter Flex, deutscher Schriftsteller und Lyriker.


   6 Juli 1899: geboren Gustav Ucicky, deutscher Regisseur aus Österreich


   6 Juli 1912: geboren Heinrich Harrer, Forschungsreisender und Autor


    1950: Im »Görlitzer Vertrag« zwischen Polen und dem Besatzungskonstrukt DDR wird die Oder-Neiße-Linie als „Staats“-Grenze zwischen den beiden deutschen Gebieten festgelegt.


    6 Juli 1975: gestorben Otto Skorzeny, Offizier der Waffen-SS





6.7.1900Der deutsche Kaiser Wilhelm II. verpflichtet sich in einem Telegramm an den Chef des deutschen Kreuzergeschwaders, an den Gouverneur von Kiautschou, den Generalgouverneur von Schantung, den Vizekönig von Nanking und den Vizekönig von Wutschang, 2600 Mark für jeden der in Peking eingeschlossenen Fremden zu zahlen, der einer deutschen Behörde ausgeliefert wird.

6.7.1901

Beuthen
Im oberschlesischen Beuthen kommt es bei einem Zirkustransport zu einem folgenschweren Unfall. Ein Sonderzug des derzeit im Deutschen Reich gastierenden US-amerikanischen Zirkus Barnum & Bailey fährt mit hoher Geschwindigkeit auf einen zweiten Zug auf. Dabei kommen zwei Menschen ums Leben, weitere werden schwer verletzt. Auch zahlreiche Tiere werden getötet.

6.7.1905
Während der Manöver bei Pola, dem Hauptkriegshafen der österreichisch-ungarischen Monarchie sterben bei längeren Übungsmärschen mindestens zwölf Soldaten an Erschöpfung oder an Hitzschlag.

6.7.1909
In Saßnitz auf Rügen wird im Beisein von Kaiser Wilhelm II. und des schwedischen Königs Gustav V. feierlich eine Fährverbindung zwischen Saßnitz und Trelleborg in Schweden eröffnet.

Nach Fertigstellung eines letzten Teilstücks wird in Deutsch-Südwestafrika die 545 km lange Südbahn dem Verkehr übergeben.

6.7.1915
Das deutsche Generalgouvernement im besetzten Belgien erläßt eine Verordnung, die Lehrern Gefängnisstrafen bis zu einem Jahr androht, falls diese im Unterricht »deutschfeindliche Umtriebe oder Kundgebungen dulden, fördern, veranlassen und veranstalten

Die schwedische Regierung protestiert gegen die Verletzung ihrer Neutralität durch ein russisches Kriegsschiff, das bei dem Seegefecht bei Gotland am 2. Juli ein deutsches Schiff in schwedischen Gewässern angegriffen hatte.
Westfront: Nachts wurden zwei französische Angriffe bei Les Eparges abgewiesen.
Die Beute des Erfolges am Priesterwalde hat sich um 1 Feldgeschütz und 3 Maschinengewehre erhöht. Außerdem fiel ein Pionierpark mit zahlreichem Material in unsere Hand.
Unsere Flieger griffen den Flugplatz Corcieux, östlich von Epinal, und ein französisches Lager am Breitfirst, östlich von Kruet, in den Vogesen an.
Ostfront: Heute am frühen Morgen wurde der stark befestigte Wald südlich Biale-Bloto (westlich der Straße Suwalki - Kalwarja) erstürmt. Dabei nahmen wir etwa 500 Russen gefangen.


Der Isonzo Kampfraum
Italienfront(KuK): angenommen hatten, entwickelten sich gestern durch den allgemeinen Angriff der italienischen dritten Armee zur Schlacht. Etwa vier feindliche Korps gingen unter mächtiger Artillerieunterstützung gegen unsere Front vom Görzer Brückenkopf bis zum Meere vor. Sie wurden vollständig zurückgeschlagen und erlitten furchtbare Verluste. Dank der über alles Lob erhabenen Haltung unserer vortrefflichen, kriegsgewohnten Truppen, besonders der tapferen Infanterie, blieben alle unsere Stellungen unverändert in unseren Händen. So halten die Helden an der Südwestgrenze der Monarchie starke und treue Wacht gegen die Überzahl des Feindes. Sie können des Dankes aller Völker ihres Vaterlandes und der im Norden von Sieg zu Sieg eilenden Armeen sicher sein. Am mittleren Isonzo im Krngebiet und an den übrigen Fronten hat sich gestern nichts Wesentliches ereignet.


6.7.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet von der Ostfront verstärkte russische Angriffe gegen den von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg geführten Frontabschnitt.
Westfront: Von der Küste bis zum Ancrebach verstärkte sich zeitweilig die Artillerietätigkeit. Im übrigen keine Veränderungen. Zwischen Ancrebach und Somme, sowie südlich derselben wurde weitergekämpft. Geringe Fortschritte der Engländer bei Thiepval wurden durch Gegenstoß ausgeglichen; in einer vorgeschobenen Grabennase weiter südlich vermochten sie sich festzusetzen. Die Dorfstätte Hem im Somme-Tal wurde von uns geräumt; Velloy-en-Santerre nahmen die Franzosen; um Estrées steht das Gefecht. Französische Gasangriffe verpufften ohne Erfolg. Im Gebiet der Aisne versuchte der Feind vergeblich einen Angriff in schmaler Front südlich von Ville-aux-Bois, der ihm ernste Verluste kostete.
Links der Maas fanden kleine für uns günstige Infanteriegefechte statt; rechts des Flusses wurden feindliche Vorstöße im Walde südwestlich der Feste Vaux ebenso zurückgewiesen wie gestern am frühesten Morgen unternommene Wiedereroberungsversuche an der "Hohen Batterie von Damloup". In den Kämpfen in Gegend des Werkes Thiaumont haben wir vorgestern 274 Gefangene gemacht.
Bei Chazelles (östlich von Lunéville) kehrte eine deutsche Erkundungsabteilung mit 31 Gefangenen und zahlreicher Beute in ihre Stellung zurück.
Südwestlich Cambrai griff heute morgen ein feindlicher Flieger aus geringer Höhe durch Bombenabwurf einen haltenden Lazarettzug an; sechs Verwundete wurden getötet.
Ostfront: Südöstlich von Riga, sowie an vielen Stellen der Front zwischen Postawy und Wischnew sind weitere russische Teilangriffe erfolgt und abgewiesen; südöstlich von Riga wurden im Gegenstoß 50 Mann gefangen genommen.
Der Kampf, der besonders in der Gegend östlich von Gorodischtsche und südlich von Darowo sehr heftig war, ist überall zu unseren Gunsten entschieden. Die Verluste der Russen sind wieder sehr erheblich.
Die Gefechte bei Kostiuchnowka und in Gegend von Kolki sind noch nicht zum Stillstand gekommen.


Ostgalizien, Kampfraum der Armee v. Bothmer um den KUK Truppen zu helfen

Im Frontabschnitt von Barysz ist die Verteidigung nach Abwehr mehrfacher feindlicher Angriffe teilweise in den Koropiec-Abschnitt verlegt worden. Oftmals brach sich der russische Ansturm an den deutschen Linien beiderseits von Chocimirz (südöstlich von Tlumacz).

6.7.1917
Der Zentrumsabgeordnete Matthias Erzberger fordert im Hauptausschuß des deutschen Reichstags eine Friedensresolution für einen annexionslosen Frieden, da keine Aussicht mehr auf einen Sieg gegen die Alliierten bestehe.
Westfront: Bei Dunst und Regen herrschte tagsüber nur die gewöhnliche Stellungskampftätigkeit. Abends lebte bei besserer Sicht das Feuer vielfach auf. Nachts spielten sich mehrere Erkundungsgefechte ab. Hart nördlich der Aisne holten Stoßtrupps eines württembergischen Regiments nach erbittertem Nahkampf eine größere Zahl von Franzosen aus ihren Gräben.
Ostfront: Zwischen Zborow und Brzezany nahm gestern der Artilleriekampf große Stärke an, ließ nachts nach und hat sich seit Tagesgrauen wieder gesteigert.
Auch bei Zwyzyn, Brody und Smorgon war die Feuertätigkeit zeitweilig sehr lebhaft.
Erkannte Bereitstellungen rumänischer Infanterie zum Angriff gegen einige von uns gehaltene Höhen südlich des Casinutales wurden durch Vernichtungsfeuer zerstreut.


Graf v. Mirbach-Harff

6.7.1918
In Moskau bricht ein gegen die bolschewistische Regierung gerichteter Aufstand der linken Sozialrevolutionäre aus,
in dessen Verlauf der deutsche Botschafter Wilhelm Graf von Mirbach-Harff ermordet wird.
Das Mordattentat:
Heute vormittag ersuchten zwei Herren in Moskau den Kaiserlichen Gesandten um eine Unterredung, die ihnen vom Grafen Mirbach im Beisein von Legationsrat Riezler und einem im Zimmer anwesenden deutschen Offizier bewilligt wurde. Die beiden Unbekannten zogen Revolver und schossen auf den Kaiserlichen Gesandten, wobei sie ihn leicht am Kopf verletzten. Ehe sie daran verhindert werden konnten, warfen sie hierauf ein paar Handgranaten und retteten sich durch einen Sprung aus dem Fenster auf die Straße. Graf Mirbach, der schwer verletzt wurde, ist, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben, kurz darauf verschieden. Die beiden anderen Herren blieben unverletzt.
Sofort nach Bekanntwerden dieser Untat trafen die Kommissare für auswärtige Angelegenheiten Tschitscherin und Karachan in der Gesandtschaft ein und sprachen dem Legationsrat Riezler die Empörung und das Bedauern der Sowjetregierung über den erschütternden Vorfall aus. Leider ist es bis jetzt nicht gelungen, die Verbrecher zu entdecken und festzunehmen. Das bisherige Ergebnis der sofort angestellten Untersuchung läßt die Vermutung zu, daß es sich um im Dienste der Entente stehende Agenten handelt.
Westfront: Mehrfache Angriffsversuche des Feindes westlich von Langemark scheiterten. In den. Kampfabschnitt südlich der Somme blieb die Artillerietätigkeit tagsüber gesteigert. Am Abend lebte sie auch an der übrigen Heeresgruppenfront auf.
Zwischen Aisne und Marne und südwestlich von Reims zeitweilig erhöhte Gefechtstätigkeit. Stärkere Vorstöße ces Feindes gegen den Clignon-Abschnitt wurden abgewiesen. Erkundungsgefechte in der Champagne.

Leutnant Bolle errang seinen 20. Luftsieg.
Italienfront: An der Piave-Mündung hielten die Kämpfe auch gestern an. Am Südflügel der dortigen Stellung vermochte uns der Feind gegen den Hauptarm zurückzudrücken.
An der venezianischen Gebirgsfront beschränkte sich gestern die Tätigkeit beiderseits auf Geschützfeuer. Heute früh unternahm der Italiener im Solarolo-Gebiet und bei Asiago erneut heftige Vorstoße, die überall abgeschlagen wurden.


6.7.1923
Wegen der verschärften Grenzsperre (3. 7.) gelangt nur etwa ein Drittel der bisherigen Lebensmitteltransporte in das besetzte Ruhrgebiet, so daß die Preise noch stärker als im übrigen Deutschen Reich steigen. Im besetzten Höchst kosten Nahrungsmittel 50% mehr als im benachbarten unbesetzten Frankfurt am Main.


6.7.1929
Der Reichsausschuß der deutschen Landwirtschaft lehnt den Youngplan ab. Die damit verbundenen Zahlungsverpflichtungen überstiegen, so heißt es, weit »die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft«.


6.7.1930
Rund 90 Flugzeuge sowie das Luftschiff »Graf Zeppelin« landen auf ihrem
»Rheinland-Befreiungsflug« auf dem Flughafen Köln. Anlaß des Fluges ist der Abzug der alliierten Truppen aus dem Rheinland am 30. Juni.

6.7.1933
Vor den Reichsstatthaltern erklärt Reichskanzler Adolf Hitler in Berlin die Überleitung der »nationalsozialistischen Revolution« in »das sichere Bett der Evolution«. Pfeiler der Macht seien dabei die »innere Erziehung der Menschen« und der ruhige Aufbau der Wirtschaft.

6.7.1935
Alfred Rosenberg »Beauftragter des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP«, richtet auf dem Gautag Westfalen-Nord scharfe Angriffe gegen den Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen.

6.7.1938
Durch Erlaß des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler wird der Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt, Albert Speer, mit der Anlage und dem Ausbau im Gebiet der Volkswagenstadt (Wolfsburg) beauftragt.

Hitler bei der Vorstellung des VW Käfers/KdF Wagen

6.7.1940
Adolf Hitler trifft nach Rückkehr aus seinem Hauptquartier »Felsennest« in der Eifel wieder in Berlin ein. Er hält einen triumphalen Einzug in die Reichshauptstadt.

U 34 unter Kapitänleutnant Rollmann versenkt im Nordatlantik den estnischen Dampfer Vapper (4543 BRT).

Die französische Abordnung der Waffenstillstandskommission teilt mit, daß sämtliche deutschen Kriegsgefangenen in Saint-Matiere und bei Saint-Claud den deutschen Truppen übergeben werden.

6.7.1941
Deutsche Kampfgeschwader bombardieren die Mittelmeerinsel Malta , die eine wichtige Basis für die Briten in Nordafrika ist.

Die Versorgung von U 103 unter Kapitänleutnant Schütze durch den Dampfer Corrientes im spanischen Hafen Las Palmas führt zu britischen Protesten.

U 652 unter Oberleutnant Fraatz versenkt im Nordmeer vor Kap Teriberski ein sowjetisches Wachschiff (1107 BRT).

6.7.1942


Woronesch erobert...
Die deutsche 24. Panzerdivision erobert an der Ostfront die Stadt Woronesch am Don, die kurz zuvor von der Roten Armee geräumt worden ist.

U 375 unter Kapitänleutnant Könenkamp versenkt im Mittelmeer südlich Zypern aus einem Geleitzug den norwegischen Dampfer Hero (1376 BRT).

U 154 unter Korvettenkapitän Kölle versenkt in der Karibik den panamaischen Fischkutter Lalita (65 BRT).


Kapitänleutnant Vogelsang
Das in den St.-Lawrence-Golf eingedrungene U 132 unter Kapitänleutnant Vogelsang versenkt aus einen Konvoi die griechische Anastassios Pateras, die belgische Hainaut und die britische Dinaric mit insgesamt 10.249 BRT.

Gefallen fürs Vaterland: Kapitänleutnant Jürgen von Rosenstiel und seine Mannschaft

U 502 unter Kapitänleutnant von Rosenstiel wird in der Biscaya von einem britischen Wellington Bomber versenkt. Keine Überlebenden der 52 Mann Besatzung

Im Reichsluftfahrtministerium in Berlin findet eine Sitzung des Reichsforschungsrates statt, auf der Reichsluftfahrtminister Hermann Göring über den Stand der Forschungen beim sog. Uranvorhaben,
der Herstellung einer Atombombe, referiert.

6.7.1943


Kapitänleutnant Robert Gysae

U 177 unter Kapitänleutnant Gysae setzt mehrfach erfolgreich den Schlepphubschrauber »Bachstelze« ein und versenkt im südwestlichen Indik die kanadische Jasper Park (7129 BRT). U 198 unter Kapitän zur See W. Hartmann versenkt im gleichen Seeraum die griechische Hydraios (4476 BRT).

6.7.1944

Schnorchel-U_Boot U 678 unter Oberleutnant zur See Hyronimus wird beim Angriff auf einen Konvoi vor Beachy Head im Ärmelkanal durch kanadische Zerstörer versenkt. Keine Überlebenden der 52 Mann Besatzung.

Das deutsche Schnellboot S 176 unter Oberleutnant zur See Stockfleth torpediert die britische Fregatte Trollope vor Le Havre, die strandet und zum Totalverlust wird.

Bei US Luftangriffen auf Toulon wird U 586 unter Oberleutnant zur See Götze zerstört (keine Verluste) und U 642 unter Kapitänleutnant Brünning so schwer beschädigt (keine Verluste), dass es außer Dienst gestellt werden muss. Weitere deutsche U Boote werden teilweise schwer beschädigt.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 06.07.08 10:08 ]

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