denk - mal 4. Juli . . .




 Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse -
Flamme bin ich sicherlich.





 4. Juli 1307: gestorben Rudolf, Herzog von Österreich und Steiermark und König von Böhmen

     4. Juli 1376: Der Schwäbische Städtebund wird gegründet. Ulm und 13 andere Freie Reichsstädte wehren sich damit gegen adlige Herrschaft.


    4. Juli  1885: geboren Rudolf Buttmann, deutscher Jurist, Bibliothekar und Politiker (NSDAP)


     4. Juli 1872: Der Jesuitenorden wird im Deutschen Reich verboten und erst wieder 1917 zugelassen.


    4. Juli  1906: geboren Wilhelm Prinz von Preußen, ältester Sohn des deutschen und preußischen Kronprinzen


    4. Juli  1922: Der deutsche Kampfflieger des Ersten Weltkrieges, Lothar von Richthofen, stürzt mit einem Postflugzeug ab und verunglückt tödlich


    4. Juli  1926: Der erste Parteitag der NSDAP findet in Weimar statt und die Hitler-Jugend wird gegründet.


    4. Juli  1933: Die Zentrumspartei und die Bayerische Volkspartei beschließen ihre Selbstauflösung.


    4. Juli  1945: Nach der neuerlichen Vernichtung des deutschen Reiches wird der abgetrennte Teil Österreich in den Grenzen von 1937 wiederhergestellt und in vier Besatzungszonen geteilt, die Hauptstadt Wien wird in vier Sektoren geteilt.


     4. Juli 1946: Beim Pogrom von Kielce kommt es in Polen zu den schwersten und bis heute nicht vollständig aufgeklärten antijüdischen Ausschreitungen in Europa nach Ende des 2. Weltkriegs.



Aufseherinnen während des 1. Stutthof-Prozesses in Danzig vom 25. April bis 31. Mai 1946 - Erste Reihe von links nach rechts:
Elisabeth Becker, Gerda Steinhoff, Wanda Klaff -
Zweite Reihe von links nach rechts:
Erna Beilhardt, J. W. Barkmann

     4. Juli 1946: ermordet: Ewa Paradies, Aufseherin im KL Stutthof


    4. Juli  1946: ermordet: Wanda Klaff, Aufseherin im KL Stutthof


     4. Juli 1946: ermordet: Jenny Wanda Barkmann, Aufseherin im KL Stutthof


    4. Juli  1954: Die neugegründete BRD wird Fußball-Weltmeister


   4. Juli   1962: gestorben Karl Aloys Schenzinger, deutscher Autor


4.7.1900
Das Königreich Württemberg erläßt ein neues Biersteuergesetz.

Die deutsche Hamburg-Amerika-Linie stellt ihren Dampfer »Savoia« in Hongkong dem deutschen Kaiser Wilhelm II. als Hospitalschiff zur Verfügung.

die "Savoia"

4.7.1905
Das Reichsgericht in Leipzig verurteilt in letzter Instanz einen an Syphilis erkrankten Mann, der im Jahr 1900 eine Prostituierte angesteckt hatte, zu 1120 Mark Schadenersatz. Außerdem muß er der Infizierten eine monatliche Rente von 50 Mark zahlen.

4.7.1911
In Berlin finden mehrere Kundgebungen für die Erhaltung des Friedens angesichts der Kriegsgefahr zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich statt.

4.7.1912
In der Hafenstadt Baltischport am Finnischen Meerbusen treffen der deutsche Kaiser Wilhelm II. und Zar Nikolaus II. von Rußland zu Gesprächen zusammen.

4.7.1914
Das seit dem 22. Juni in Kiel zu Besuch weilende Geschwader der britischen Kriegsflotte unter Kommandant George Warrender tritt seine Rückreise an. Es hatte anläßlich der Kieler Woche in dem deutschen Marinestützpunkt angelegt.

4.7.1915
130 Bürger der besetzten französischen Stadt Roubaix werden in einem deutschen Gefangenenlager interniert, weil sich die Stadt geweigert hatte, eine Entschädigung für die Beschießung des deutschen Konsulats im Osmanischen Reich durch die französische Flotte zu zahlen. Außerdem weigerten sich die Fabrikbesitzer der Stadt, für den deutschen Bedarf zu produzieren.
Westfront: In den Argonnen haben unsere Truppen die Offensive fortgesetzt. Die Beute hat sich erheblich erhöht; sie beträgt für die beiden ersten Julitage: 2556 Gefangene (darunter 37 Offiziere), 72 Minenwerfer, 1 Revolverkanone, 25 Maschinengewehre.
Auf den Maashöhen wiederholte der Feind trotz aller Mißerfolge viermal seine Versuche zur Wiedereroberung der verlorenen Stellungen bei Les Eparges; wir wiesen seine Angriffe glatt ab.
Nordwestlich von Regniéville eroberten wir die französischen Stellungen in 600 Meter Breite und entrissen nördlich von Fey-en-Haye dem Feinde ein Waldstück.
Die Fliegertätigkeit war gestern sehr lebhaft. Deutsche Flugzeuge bewarfen das Landguardfort bei Harwich sowie eine englische Zerstörerflottille und griffen das befestigte Nancy, die Bahnanlagen von Dombasle und das Sperrfort Remiremont an. Ein englisches Flugzeug stürzte nördlich von Gent an der holländischen Grenze brennend ab. Ein deutsches Kampfflugzeug zwang einen französischen Flieger bei Schlucht zur Landung.
Der Feind bewarf Brügge, ohne militärischen Schaden anzurichten.
Südostfront: Die Armee des Generals v. Linsingen ist in voller Verfolgung gegen die Zlota-Lipa; 3000 Russen fielen in unsere Hand. Unter ihrem Druck weicht der Feind aus seinen Stellungen von Narajow - Miasto bis nördlich Przemyslani.
Die Armeen des Generalfeldmarschalls von Mackensen sind im fortschreitenden Angriff.
Italienfront(KuK): Die Italiener erneuerten auch gestern wieder ihre Anstrengungen, am Rande des Plateaus von Doberdo Fuß zu fassen. Nach einer den ganzen Tag dauernden Beschießung des Abschnittes von Radipuglia mit schweren Geschützen setzte hier nachmittags ein Angriff von mindestens vier Infanterieregimentern ein, der zu heftigen Nahkämpfen führte. Ein Gegenangriff der tapferen Verteidiger warf schließlich den Feind von den Höhen hinunter.
Versuche des Feindes, sich unseren Stellungen bei Woltschach (westlich Tolmein) und im Gebiete südlich des Krn zu nähern, wurden schon im Keime erstickt. Alpini, die in dieser Gegend einen Vorstoß gegen einen unserer Stützpunkte unternahmen, wurden nach erbittertem Handgemenge zurückgeworfen. Die Verluste des Feindes sind überall wieder sehr schwer.
Das italienische Torpedoboot "17 OS" ist am 2. Juli abends in der Nordadria vernichtet worden.



4.7.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet von der Ostfront ein erfolgreiches Vordringen deutscher Verbände am Südostabschnitt bei Tlumacz in einer Tiefe von 1O km.


Französische Reserven passieren auf dem Weg in die Sommeschlacht die zerstörte Zuckerfabrik von Fontaine-de-Cappy
Westfront: Während nördlich des Ancrebaches der Feind seine Angriffe nicht wiederholte, setzte er starke Kräfte zwischen Ancre und Somme gegen die Front Thiepval-La Boiselle-Wäldchen von Mametz, südlich der Somme gegen die Linie Barleux-Belloy an. Dem hohen Einsatz an Menschen entsprechen seine Verluste in unserem Artillerie- und Infanteriefeuer. Die Angriffe sind überall abgeschlagen. Um den Besitz des Dorfes Hardecourt (nördlich der Somme) wurde erbittert gekämpft, die dort eingedrungenen Franzosen sind hinausgeworfen.
Nordöstlich von Ypern, westlich von La Bassée und in Gegend südwestlich von Lens wurden örtliche feindliche Vorstöße, östlich der Maas kräftige Gegenangriffe gegen die "Hohe Batterie von Damloup" glatt abgewiesen.
Die wiederholten amtlichen französischen Mitteilungen über Rückeroberung des Werkes Thiaumont und der Batterie von Damloup sind ebensolche Fabeln wie die Angaben über Gefangenenzahlen bei den Ereignissen an der Somme.
Deutsche Patrouillen brachen östlich und südöstlich von Armentières in die englischen, Erkundungsabteilungen bei Exbrücke (westlich von Mülhausen) in die französischen Stellungen ein; hier wurden ein Offizier 60 Jäger gefangen genommen.
Neun feindliche Flieger wurden abgeschossen, davon fünf im Luftkampf ohne eigenen Verlust, vier durch Abwehrfeuer. Sechs der außer Gefecht gesetzten Flugzeuge sind in unserer Hand.
Ostfront: Im Anschluß an die vielfach gesteigerte Feuertätigkeit haben die Russen abends und nachts auf der Front Naroczsee - Smorgon - östlich von Wischnew an mehreren Stellen angegriffen, mit erheblichen Kräften beiderseits von Smorgon bei Bogucze (nordöstlich von Krewo) und bei Sloikowschtschisna (südöstlich von Wischnew). Sie haben keine Vorteile errungen, wohl aber schwere Verluste erlitten.
Die kräftigen Gegenstöße unserer Truppen haben an den Stellen, wo es den Russen gelungen war, anfänglich Fortschritte zu machen, durchweg zum Erfolge geführt. An Gefangenen wurden hierbei 13 Offiziere und 1883 Mann eingebracht.
Auch gestern warfen sich die Russen mit starken, zum Teil neu herangeeilten Truppen unserem Vordringen in Massen entgegen. Sie wurden geschlagen. Unser Angriff gewann weiter Boden.
Südöstlich von Tlumacz haben unsere Truppen in schnellem Fortschreiten die Russen in über 20 Kilometer Frontbreite und bis über 10 Kilometer Tiefe zurückgedrängt.
Italienfront: Unsere Front zwischen dem Meere und dem Monte Dei Sei Busi stand abends und die ganze Nacht unter dem stärksten Geschützfeuer und wurde unaufhörlich angegriffen. Die heftigsten Anstrengungen des Feindes richteten sich diesmal gegen den Rücken östlich von Monfalcone, den unsere braven Landsturmtruppen gegen sieben Angriffe vollständig behaupteten. Vorstöße der Italiener gegen unsere Stellungen bei Bagni, am Monte Cosich und östlich von Selz wurden gleichfalls, zum Teil im Handgemenge abgewiesen. Vor dem Monte San Michele verhinderte schon unser Geschützfeuer das Vorgehen der feindlichen Infanterie.
Nördlich des Suganatales scheiterten Angriffe der Italiener gegen unsere Stellungen am oberen Masobach, auch nördlich des oberen Posinatales schlugen unsere Truppen mehrere starke Vorstöße des Gegners zurück. Gestern wurden 177 Italiener gefangen genommen. Oberleutnant Johann Foind hat sein drittes feindliches Flugzeug abgeschossen.

In einer Denkschrift an Kaiser Wilhelm II. befürwortet der Chef der Hochseeflotte, Vizeadmiral Reinhard Scheer, einen verschärften U-Boot-Krieg.
Vizeadmiral Reinhard Scheer

Prinz Wilhelm, der zehnjährige Enkel von Kaiser Wilhelm II., tritt als Leutnant in das 1. Preußische Garderegiment zu Fuß ein.

4.7.1917
Westfront: Infolge Dunstes und dadurch erschwerter Beobachtung blieb die Feuertätigkeit bis zum Abend gering; dann lebte sie in einzelnen Abschnitten bis zum Dunkelwerden auf. Nachts kam es mehrfach zu Erkundungsgefechten, die uns Gefangene und Beute einbrachten.
Östlich von Cerny am Chemin-des-Dames griffen die Franzosen zweimal die von uns gewonnenen Gräben an. Beide Male wurden sie zurückgeschlagen. Die kampfbewährten lippisch-westfälischen Bataillone stießen dem weichenden Gegner nach, schoben ihre Stellung vor und machten eine größere Zahl von Gefangenen. Auch westlich von Cerny und bei Craonne waren Unternehmungen unserer Stoßtrupps erfolgreich.
Ostfront: In Ostgalizien vermochten die Russen gestern ihre Angriffe nur bei Brzezany zu wiederholen. Trotz Einsatzes frischer Kräfte kamen sie nicht vorwärts. In zäher Verteidigung und frischen Gegenstößen hielten sächsische Regimenter ihre Stellungen gegen zahlreiche Angriffe und fügten dem Feinde hohe Verluste zu. Im Abschnitt Konjuchy-Zborow starker Feuerkampf. Die Tätigkeit der Artillerie war auch bei Brody und am Stochod zeitweilig sehr lebhaft.

4.7.1918


Amerikanische Truppen paradieren am Unabhängigkeitstag durch Paris
Westfront: Die Gefechtstätigkeit lebte am Abend in einzelnen Abschnitten auf.
Seit frühem Morgen starkes Feuer des Feindes beiderseits der Somme, hier haben sich Infanteriekämpfe entwickelt.
Heftige Teilangriffe der Franzosen nördlich der Aisne. Östlich von Moulin sous Touvent wurde der Feind im Gegenstoß in unseren vorderen Kampflinien abgewiesen. Im übrigen brachen seine Angriffe vor unseren Hindernissen zusammen. Erneute Vorstöße des Gegners westlich von Château-Thierry scheiterten.
Ein stärkerer Vorstoß des Feindes auf dem östlichen Maasufer wurde abgewiesen. Im Sundgau machten wir bei erfolgreicher Unternehmung Gefangene.
Leutnant Udet errang seinen 40., Leutnant Rumey seinen 29. und 30. Luftsieg.


4.7.1922
In München endet ein Hochverratsprozeß gegen Freiherr Hubert von Leoprechting, der zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt wird. Er hatte von der französischen Gesandtschaft Geld erhalten, um eine Trennung des Landes Bayern vom Deutschen Reich zu unterstützen.

4.7.1923
Der Luxusliner »Leviathan« verläßt New York. Das größte und luxuriöseste Schiff der Welt (die ehemalige deutsche »Vaterland«) tritt seine Jungfernfahrt über den Atlantik an.

"Lviathan" (ex Vaterland)

4.7.1927
Der NSDAP-Vorsitzende Adolf Hitler trifft in München mit dem Ruhrindustriellen Emil Kirdorf zusammen und erörtert eine finanzielle Unterstützung durch die Schwerindustrie.

4.7.1931
Erstmals seit dem 23. Juli 1914 laufen mit den Kreuzern »Dorsetshire« und »Norfolk« wieder britische Kriegsschiffe den Kieler Hafen an. Anlaß des Flottenbesuchs, der bis zum 11. Juli dauert, sind die Segelwettbewerbe der Kieler Woche.

HMS Norfolk


HMS Dorsetshire

4.7.1934
In London wird das deutsch-britische Transferabkommen unterzeichnet. Es regelt die künftigen deutschen Zinszahlungen für die Reparationsleistungen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs.

4.7.1935
In einem Rundschreiben wendet sich das Kuratorium der »Adolf-Hitler-Spende« an deutsche Industriefirmen mit der Aufforderung, drei Promille der 1934 verausgabten Lohnsumme als Rüstungsabgabe zu spenden.

4.7.1936
Bei der Zehnjahresfeier des Weimarer NSDAP-Parteitages äußert sich Führer und Reichskanzler Adolf Hitler über das Wesen der NSDAP-Parteitage.

Bei der Zehnjahresfeier des Weimarer NSDAP-Parteitages äußert sich Führer und Reichskanzler Adolf Hitler über das Wesen der NSDAP-Parteitage.

Der Völkerbund befaßt sich in Genf mit dem Bericht des Völkerbundskommissars für Danzig, Sean Lester, in dem auf einen unterlassenen Besuch der Offiziere des deutschen Kreuzers »Leipzig« bei Lester genauso verwiesen wird wie auf die jüngst erfolgten Unruhen in der Freien Stadt.
Als Reaktion darauf fordert der Senatspräsident von Danzig, Arthur Greiser, eine Überprüfung des Verhältnisses Danzigs zum Völkerbund und die Abschaffung des Völkerbundskommissariats für Danzig.

4.7.1937
Der von Heinrich Focke konstruierte Hubschrauber Focke Fw 61 stellt in Bremen fünf Flug-Weltrekorde auf.

4.7.1938
In Komotau in der Tschechoslowakei geht nach viertägiger Dauer das vom Bund der Deutschen veranstaltete Fest aller Deutschen zu Ende. Konrad Henlein, Führer der Sudetendeutschen Partei (SdP), erklärt, das Sudetendeutschtum sei zum Brennpunkt der europäischen Politik geworden. Der Bund der Deutschen beschließt den Eintritt in den Sudetendeutschen Verband.

Der Sudetendeutsche Volksboden
4.7.1939
Aufgrund der Zehnten Verordnung zum Reichsbürgergesetz (15. 9. 1935) werden die deutschen Juden zu einer Reichsvereinigung zusammengeschlossen.

4.7.1940
Die Bombenangriffe der RAF auf Orte in West- und Nordwestdeutschland halten an. Sie werden aber vorerst nur mit kleinen Verbänden durchgeführt.

Die französische Regierung Pétain bricht die diplomatischen Beziehungen zu Großbritannien ab.

Ju 87 des Sturzkampfgeschwaders 2 (Major Dinort) versenken aus einen britischen Konvoi südlich Portland das Hilfsflakschiff Foylebank (5582 BRT) sowie die Frachter Dallas City (4952 BRT), Deucalion (1796 BRT), Kolga (3526 BRT) und Britsum (5255 BRT) und beschädigen 9 weitere Schiffe mit 40236 BRT schwer.

Das deutsche Schnellboot S 20 unter Leutnant zur See von Mirbach versenkt im Ärmelkanal den Frachter Elmcrest (4343 BRT).

4.7.1941
U 123 unter Kapitänleutnant Hardegen versenkt vor Westafrika den britischen Frachter Auditor (5444 BRT).


Kapitänleutnant Günther Heydemann

4.7.1942
U 575 unter Kapitänleutnant Heydemann versenkt in der Karibik den US-Frachter Norlandia (2689 BRT).

Ein deutscher He-115 Torpedobomber torpediert im Nordatlantik den Dampfer Christopher Newport (7191 BRT), der später durch Fangschüsse eines britischen U-Bootes und der deutschen U 457 unter Karl Brandenburg versenkt wird. In einem weiteren Angriff deutscher Torpedobomber wird der Frachter Navarino (4841 BRT) versenkt. Die britische William Hooper (7177 BRT) wird torpediert und durch Fangschuss von U 334 unter Kapitänleutnant Hilmar Siemon versenkt. Von 25 angreifenden He 111 werden 3 abgeschossen.

Das Bordflugzeug des deutschen Hilfskreuzers Thor entdeckt den norwegischen Tanker Madrono (5894 BRT) im Indischen Ozean. Das Schiff wird unbeschädigt aufgebracht und mit einer Prisenbesatzung nach Japan geschickt. Die Madrono wird später in Rossbach umbenannt und als Blockadebrecher eingesetzt.

Mit der Einnahme der Halbinsel Chersones
ist die gesamte Krim in der Hand der 11. deutschen Armee. Sie meldet 97.000 Gefangene der sowjetrussischen Küstenarmee eingebracht und 631 Geschütze und 26 Panzer erbeutet bzw. vernichtet. Deutsch-/rumänische Verluste: 5211 Gefallene, über 2000 Vermisste


4.7.1943
Am Vorabend der Operation »Zitadelle« erläßt Führer und Reichskanzler Adolf Hitler einen Tagesbefehl an die beteiligten deutschen Armeen, in dem es heißt: »Der Schlag, den die deutschen Streitkräfte austeilen werden, muß von entscheidender Bedeutung sein und eine Wendung des Krieges mit sich bringen«.

Deutsche Panzertruppen in Rußland beim Angriff

vor dem U Boot Bunker La Pallice

Amerikanische Bomber greifen den U-Boot-Stützpunkt La Pallice an.


Korvettenkapitän Wilhelm Dommes

U 178 unter Korvettenkapitän Dommes versenkt im Indischen Ozean die norwegische Breiviken (2669 BRT) und die griechische Michael Livanos (4774 BRT).

U 590 unter Oberleutnant zur See Krüer versenkt vor Brasilien den brasilianischen Frachter Pelotaslóide (5228 BRT) und U 199 unter Kapitänleutnant Kraus einen Fischkutter.

4.7.1944
Julius Leber, einer der führenden sozialdemokratischen deutschen Widerstandskämpfer, wird verhaftet. Der Volksgerichtshof in Berlin verurteilt ihn am 20. Oktober zum Tode.

U 763 unter Kapitänleutnant Cordes versenkt im Ärmelkanal den norwegischen Frachter Ringen (1499 BRT).


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 04.07.08 15:32 ]

Comments system

Disqus Shortname