denk - mal 26 . Juli . . .



 Das sind unangenehme Leute, die, statt dem Führer dankbar zu sein, der sie an einen schönen Aussichtspunkt geleitete, sich gebärden, als hätten sie diesen Punkt soeben erst entdeckt, und am Ende gar ihrem Führer, wenn er nicht laut genug in ihre Begeisterung einstimmt, seinen Mangel an Naturempfindung vorwerfen.







 26 . Juli 1703: Beim Bayrischen Rummel vertreibt die Landbevölkerung Tirols den bayrischen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel aus Nordtirol und verhindert damit auch den geplanten Marsch der mit Frankreich verbündeten bayrischen Armee auf Wien während des spanischen Erbfolgekrieges.

    26 . Juli 1757: Im Siebenjährigen Krieg siegen französische Truppen in der Schlacht bei Hastenbeck.


    26 . Juli 1439: geboren Siegmund, Herzog von Bayern-München


    26 . Juli 1678: geboren Joseph I., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches


    26 . Juli 1791: geboren Franz Xaver Wolfgang Mozart, Komponist


    26 . Juli 1801: gestorben Maximilian Franz von Österreich, Erzherzog von Österreich und Erzbischof von Köln


    26 . Juli 1842: geboren Berthold Delbrück, deutscher Sprachwissenschaftler


    26 . Juli 1866: Preußen und Österreich schließen den Vorfrieden von Nikolsburg zur Beendigung des Deutschen Krieges.



Albert Forster

    26 . Juli 1902: geboren Albert Forster, deutscher Gauleiter der NSDAP und Reichsstatthalter in Danzig


    26 . Juli 1936: Die Achsenmächte entscheiden zu Gunsten Francos in den Spanischen Bürgerkrieg einzugreifen.


    26 . Juli 1943: Adolf Hitler trifft Anordnungen für die Verteidigung der Südostfront durch die deutsche Wehrmacht, wo er „den baldigen Beginn von Landungsunternehmungen gegen die Sperrfront der Ägäis ... und gegen die griechische Westküste“ erwartet.


    26 . Juli 1970: gestorben Wilhelm Schepmann, 1943 bis 1945 Stabschef der SA



26.7.1900
Der deutsche Kaiser Wilhelm II. kehrt an Bord der »Hohenzollern« von seinem Sommerurlaub in Norwegen nach Bremerhaven zurück.

26.7.1904
In Berlin wird eine »Kamerunbergwerksgesellschaft« gegründet. Sie soll die Erdölvorkommen in der deutschen Afrikakolonie ausbeuten.

26.7.1908
Der Sieger des Automobilrennens Rund um die Erde«, der deutsche Oberleutnant Hans Koeppen, trifft auf seinem Protos-Wagen in Paris ein.


Oberleutnant Hans Koeppen

26.7.1915
Ostfront: Nördlich des Njemen erreichte die Armee des Generals v. Below die Gegend von Poswol und Poniewitz. Wo der Gegner noch standhielt, wurde er geworfen. Über 1000 Russen wurden zu Gefangenen gemacht.
An der Narewfront erzwangen unsere Truppen auch oberhalb Ostrolenka den Übergang, unterhalb davon drängen sie den erbitterten Widerstand leistenden Gegner langsam gegen den Bug zurück. Einige 1000 Russen wurden gefangen genommen, über 40 Maschinengewehre erbeutet.
Gegen die Nord- und Westfront der Festungsgruppe von Nowo-Georgiewsk und Warschau schieben sich die Einschließungstruppen näher heran.
Südostfront: Nördlich der Linie Wojslawice (südlich von Cholm) - Hrubieszow (am Bug) haben deutsche Truppen in den Kämpfen der letzten Tage den Feind nach Norden weiter zurückgedrängt.
Gestern wurden 11 Offiziere, 1457 Mann gefangen genommen, 11 Maschinengewehre erbeutet.
Italienfront(KuK): Gestern entbrannte der Kampf um den Rand des Plateaus von Doberdo aufs neue. Tag und Nacht griffen die Italiener an der ganzen Front ununterbrochen mit großer Heftigkeit an; aber auch der neue Aufwand an Kraft und Opfern war umsonst. Nur vorübergehend erzielte der Feind örtliche Erfolge. Heute, bei Morgengrauen, waren die ursprünglichen Stellungen wieder ausnahmslos im Besitz der heldenmütigen Verteidiger. Gegen den Görzer Brückenkopf unternahm der Gegner keinen neuen Angriff. Heute früh setzte das Massenfeuer der italienischen Artillerie im Görzischen wieder ein. Im Krngebiete wurde gestern nachmittag ein feindlicher Angriff im Handgemenge und mit Steinwürfen zurückgeschlagen. Die zurückgehenden Italiener erlitten in unserem Geschützfeuer starke Verluste. Einer unserer Flieger belegte Verona mit Bomben. An der Kärntner und Tiroler Front hat sich nichts von Bedeutung ereignet.

26.7.1916
Westfront: Am Kanal Comines - Ypern wurde die große englische Bastion durch eine deutsche Sprengung mit ihrer Besatzung vernichtet.
Nördlich der Somme halten sich nach heftigem Kampf die Engländer in Pozières. Weiter östlich am Foureauxwald und bei Longueval wurden kleinere feindliche Vorstöße abgewiesen, am Trôneswäldchen Angriffsabsichten erkannt und durch Feuer vereitelt. Südlich der Somme hielten wir südwestlich des Gehöftes La Maisonnette in der Nacht zum 25. Juli gewonnenen Boden gegen französische Wiedereroberungsversuche. Südlich von Estrées fanden gestern noch lebhafte Nahgefechte statt.
Auf der Höhe "La Fille morte" (Argonnen) besetzten die Franzosen einen von ihnen gesprengten Trichter, wurden aber bald darauf durch eine deutsche Gegenmine verschüttet.
Links der Maas machten unsere Truppen an der Höhe 304 kleinere Fortschritte; rechts des Flusses war während der Nacht Artilleriekampf in der Gegend des Werkes Thiaumont.
An vielen Stellen der Front wurden feindliche Patrouillen abgewiesen.
Zwei feindliche Flugzeuge wurden nördlich der Somme in unseren Linien durch Infanterie- und Maschinengewehrfeuer, eins nach Luftkampf brennend in Gegend von Lunéville zum Absturz gebracht.
Am 24. Juli wurde durch Volltreffer der Abwehrgeschütze ein französischer Doppeldecker in Richtung der Feste Souville abgeschossen.
Ostfront: Westlich von Riga drangen Erkundungsabteilungen in russische Vorstellungen ein und zerstörten sie. Feindliche Patrouillen zeigten vielfach größere Tätigkeit.
Unsere Flieger brachten durch Bombenabwurf und Maschinengewehrfeuer feindliche Truppentransportzüge auf der Strecke Dünaburg - Polock und östlich von Minsk zum Halten.
Abends und nachts richteten die Russen Angriffe, in denen drei Divisionen festgestellt wurden, gegen die Front östlich und südöstlich von Gorodischtsche. Sie sind wie alle früheren unter schwersten Verlusten für den Gegner gescheitert; an einer Stelle wurde der Feind im Gegenstoß geworfen, er ließ hier 1 Offizier, 80 Mann und 1 Maschinengewehr in unserer Hand. Deutsche Flugzeuggeschwader warfen ausgiebig und erfolgreich Bomben auf die mit Transporten belegten Bahnhöfe Pogorjelzy und Horodzieja sowie in ihrer Nähe lagernde Truppen.
Nordwestlich von Luck hatten Unternehmungen feindlicher Erkundungsabteilungen keinen Erfolg. Nordwestlich von Beresteczko wurden stärkere russische Angriffe abgewiesen, teils durch Feuer, teils durch Gegenstoß, wobei 100 Gefangene und 2 Maschinengewehre eingebracht wurden.
Östlich des Koropiecabschnittes fanden kleinere Gefechte vorgeschobener Abteilungen statt.
Italienfront: Nach den schweren Verlusten in den letzten Kämpfen südlich des Val Sugana unterließen die Italiener jeden weiteren Angriff; unsere Stellungen standen jedoch noch andauernd unter feindlichem Geschützfeuer. Am 24. d. M. verlor der Feind vor einem Abschnitt dieser Front allein 1200 bis 1300 Tote und Verwundete, die er nun zu bergen im Begriffe ist.
An allen übrigen Fronten ist die Lage unverändert; es kam in einigen Abschnitten zu heftigeren Geschützkämpfen.

26.7.1917
Westfront: In unverminderter Heftigkeit, vielfach zum Trommelfeuer anschwellend, tobte zwischen der Küste und der Lys die Artillerieschlacht weiter. Nachts ließ der Feuerkampf nur wenig nach; bei Hellwerden steigerte er sich erneut zu größter Stärke.
Die englischen Erkundungsvorstöße dauerten an; Erfolg hatten sie nicht.

Im Artois lag wieder heftige Artilleriewirkung auf den Stellungen bei Lens. Bei Monchy erkämpften lübeckische Sturmabteilungen zusammen mit Flammenwerfern ein wichtiges Grabenstück, das der Feind dreimal vergeblich zurückzuerobern versuchte.
Nach ausgezeichneter Feuervorbereitung stürmten abends Teile westfälischer Regimenter die französische Stellung südlich von Ailles in 1800 Meter Breite und 400 Meter Tiefe. Heute morgen brachen zu überraschendem Angriff niederrheinische Bataillone nordwestlich des Gehöfts Hurtebise vor und entrissen dem Feinde beherrschende Teile des Höhenkammes.
In der Champagne führten schleswig-holsteinische und märkische Sturmtruppen einen schneidigen Vorstoß erfolgreich durch. Sie nahmen am Hochberg die Reste des am 14. Juli in der Hand der Franzosen gebliebenen Geländes wieder.
Der Gegner führte auf den drei Gefechtsfeldern fruchtlose Gegenangriffe, die seine blutigen Verluste erhöhten; im ganzen sind über 1150 Gefangene, dabei 46 Offiziere, und zahlreiche Grabenwaffen eingebracht worden.


Das Wrack des am 26. Juli 1917 bei Wissant (Kanal) gestrandeten deutschen "UC 61"
Ostfront: Südlich von Smorgon verkleinerte unsere zusammengefaßte Artilleriewirkung die Einbruchstelle der Russen. Der Feind mußte dort weichen; fast die ganze frühere Stellung ist wieder in unserem Besitz.
In heftigen Kämpfen gewannen unsere Divisionen die Höhen nordöstlich von Tarnopol und den Griezna- Abschnitt bis zur Straße Trembowla-Husiatyn. Weiter südwestlich sind Buczacz, Tlumacz, Ottynia, Delatyn genommen.
Die russische Karpathenfront ist durch den Druck nördlich des Dnjestr nun auch südlich des Tataren-Passes ins Wanken gekommen. Der Feind geht dort in Richtung auf Czernowitz zurück. Im Angriff wurden die Russen gestern von den Baba Ludowahöhen geworfen.
Von Mittag bis zur Dunkelheit lebhafter Feuerkampf am Unterlauf des Sereth.

26.7.1918
Westfront: Südlich von Albert schlugen wir einen englischen Teilangriff zurück und machten im Nachstoß Gefangene. Erfolgreiche Vorstöße unserer Erkundungsabteilungen an vielen Stellen der Front.
Auf dem Schlachtfelde zwischen Aisne und Marne wurden heftige Teilangriffe des Feindes teils vor, teils in unserem Kampfgelände abgewiesen. Beiderseits des Ourcq dauerten die Kämpfe bis zum Abend an. Hier warfen wir nördlich von Oulchy-le-Château den Feind aus seinen vorderen Linien. Östlich des Ortes und südlich des Ourcq schlugen wir im Gegenstoß die feindlichen Angriffe ab. Auch westlich von Vincelles (an der Marne) wurde der Feind im Walde von Ris nach heftigen Kämpfen vor unseren Linien abgewiesen.
Südwestlich von Reims säuberten wir das Waldgelände westlich von Vrigny und schlugen heftige Gegenangriffe weißer und schwarzer Franzosen zurück. In der Champagne griff der Feind zwischen dem Suippestal und Souain am frühen Morgen an. Er wurde im Gegenstoß abgewiesen.
In Luftkämpfen verlor der Feind gestern 28 Flugzeuge und 1 Fesselballon. Leutnant Freiherr v. Richthofen errang seinen 30, das Jagdgeschwader Richthofen damit seinen 500. Luftsieg. Leutnant Löwenhardt schoß seinen 44., Leutnant Billik seinen 27., Leutnant Bolle seinen 26. und Vizefeldwebel Thom seinen 25. Gegner ab.


26.7.1921
Der am 4. Juni 1920 geschlossene Friedensvertrag von Trianon zwischen Ungarn und den Alliierten tritt in Kraft. Ungarn muß das Burgenland an Österreich abtreten.

26.7.1929
In Kattowitz wird Otto Ulitz, der Geschäftsführer des Deutschen Volksbundes, wegen Beihilfe zur Desertion aus der polnischen Armee zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt.

26.7.1930
Reichspräsident Paul von Hindenburg unterschreibt die weitgehende erste Notverordnung zur Behebung finanzieller, wirtschaftlicher und sozialer Notstände. Damit wird die vom Reichstag am 18. Juli aufgehobene Notverordnung wieder rechtskräftig.

26.7.1932
Der Reichskommissar für Preußen, Franz von Papen, hebt den am 20. Juli über Berlin und die Provinz Brandenburg verhängten Ausnahmezustand auf.

Vor der Ostseeinsel Fehmarn fordert der Untergang des deutschen Segelschulschiffes »Niobe« 69 Todesopfer.

26.7.1933
In München empfängt Reichskanzler Adolf Hitler 470 italienische Jungfaschisten (Avantguardisti), die eine Fahrt durch das Reichsgebiet beginnen.

26.7.1935
Bei der Abfahrt des deutschen Schiffes »Bremen« kommt es in New York zu einer jüdisch organisierten antideutschen Demonstrationen. Im Verlauf dieser Aktionen, an denen mehrere tausend Menschen teilnehmen, wird die Hakenkreuzfahne auf der »Bremen« heruntergerissen.

26.7.1940
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler empfängt auf dem Obersalzberg den rumänischen Ministerpräsidenten Ion Gigurtu und rät ihm zu einem friedlichen Ausgleich mit Ungarn in der Siebenbürgen-Frage.

Ein britisches U-Boot versenkt vor Norwegen das deutsche T-Boot Luchs. Das britische U-Boot geht später auf dem Rückmarsch in der Nordsee auf einer Minensperre verloren.

Bei einem Vorstoß deutscher Schnellboote im Ärmelkanal versenkt S 27 unter Oberleutnant zur See Klug den nicht angemeldeten französischen Repatriierungsdampfer Meknés (6127 BRT). Von den eingeschifften 1100 französischen Soldaten kommen fast 400 ums Leben.

Ju 87 der I./StG.1 unter Hauptmann Hozzel und IV./LG.1 unter Hauptmann v. Brauchitsch greifen nachts einen britischen Konvoi an und versenken die Frachter Corhaven (960 BRT), Henry Moon (1091 BRT), Leo (1140 BRT), Polgrange (804 BRT) und Portslade (1091 BRT). Tagsüber greifen noch einmal Schnellboote den gleichen Konvoi an und versenken die Dampfer Broadhurst (1013 BRT), London Trader (646 BRT) und Lulonga (821 BRT).

Der deutsche Frachter Montan (1275 BRT) sinkt in der Emsmündung auf einer britischen Luftmine.

U 34 unter Kapitänleutnant Rollmann versenkt im Nordatlantik den britischen Passagierdampfer Accra (9337 BRT) und das britische Motorschiff Vinemoor (4359 BRT).


vernichtete Sowjetkolonne in der Nähe von Mogiljow

26.7.1941
Die 2. deutsche Armee kann bei Mogiljow die 13. Sowjet-Armee vernichtend schlagen, über 23 000 sowjetische Soldaten geraten in deutsche Kriegsgefangenschaft.


Oberleutnant zur See Phillip Schüler

U 141 unter Oberleutnant zur See Schüler greift vor Nordirland einen Konvoi an und versenkt den britischen Frachter Botwey (5106 BRT) und torpediert die britische Atlantic City (5133 BRT). Es wird daraufhin 20 Stunden ergebnislos mit Wasserbomben verfolgt.


26.7.1942
Bei der Suche nach von der Luftaufklärung an der Westküste Novajas Zemljas gesichteten Restschiffen des Konvois PQ.17 beschießt U 601 unter Kapitänleutnant Grau die sowjetische Polarstation Karmakuly und vernichtet 2 Flugzeuge.

U 171 unter Kapitänleutnant Pfeffer versenkt in der Karibik den mexikanischen Frachter Oaxaca (4351 BRT).



26.7.1943
Adolf Hitler trifft Anordnungen für die Verteidigung der Südostfront durch die deutsche Wehrmacht, wo er
»den baldigen Beginn von Landungsunternehmungen gegen die Sperrfront der Ägäis ... und gegen die griechische Westküste« erwartet.

Im Gebiet der Windward-Passage der Karibik wird U 359 unter Oberleutnant zur See Förster durch ein US-Mariner Flugboot versenkt. Keine Überlebenden der 47 Mann Besatzung.

26.7.1944
U 214 unter Oberleutnant zur See Conrad wird im Ärmelkanal durch eine britische Fregatte versenkt. Keine Überlebenden der 48 Mann Besatzung.


Amerikanische Truppen besetzen das geräumte Pisa

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 26.07.08 9:09 ]

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