denk - mal 25. Juli . . .




 Charakter hat derjenige, der in den bestimmten Kreisen einer bestimmten Lebensanschauung lebt und waltet, sich gleichsam mit derselben identifiziert und nie in Widerspruch gerät mit seinem Denken und Fühlen.




25. Juli 1215: Der Staufer Friedrich II. wird in der Aachener Pfalzkapelle zum römisch-deutschen König geweiht und gekrönt. Er war bereits seit 1196 Römischer König.

    25. Juli 1336: geboren Albrecht I., Herzog von Bayern


    25. Juli 1532: Auf dem Reichstag zu Regensburg erläßt Kaiser Karl V. mit der Constitutio Criminalis Carolina das erste Strafgesetz mit einer Strafprozessordnung in Deutschland.


    25. Juli 1564: Maximilian II. wird nach dem Tod seines Vaters Ferdinand I. Kaiser im Heiligen Römischen Reich.


    25. Juli 1625: Albrecht Wallenstein wird vom Kaiser zum Feldmarschall und Generalissismus ernannt und mit der Aufstellung einer Armee beauftragt.


    25. Juli 1794: gestorben Friedrich Freiherr von der Trenck, preußischer Offizier und Abenteurer


    25. Juli 1850: In der Schlacht bei Idstedt besiegt Dänemark das deutsche schleswig-holsteinische Heer und annektiert erneut das Herzogtum Schleswig.



H. H. Schweitzer (rechts) mit Joseph Goebbels

    25. Juli 1901: geboren Hans Herbert Schweitzer, Grafiker für die Zeitung „Der Angriff“


    25. Juli 1914: Julikrise: Österreich-Ungarn erklärt die nur teilweise Erfüllung des Ultimatums vom 23. Juli durch Serbien als „unbefriedigend“, bricht die diplomatischen Beziehungen zu Belgrad ab und ordnet die Teilmobilmachung an.


    25. Juli 1938: gestorben Franz I., Fürst von Liechtenstein. Er war der Herrscher auf dem kleinsten Thron eines deutschen Staates. Es folgt ihm sein Großneffe Franz Joseph II.


    25. Juli 1943: Benito Mussolini wird nach seinem Rücktritt verhaftet.


    25. Juli 1945: gestorben Kurt Gerstein, deutsches Mitglied des Hygieneinstituts der Waffen-SS


    25.Juli 1947: Den Opel-Werken in Rüsselsheim wird von den Besatzern die Wiederaufnahme der Automobilproduktion für den Export erlaubt.


    25. Juli 1948: Über Berlin stürzen zwei Luftbrückenflugzeuge ab. Insgesamt sterben 39 Briten, 31 US-Amerikaner und mindestens sechs Deutsche.



25.7.1904
Anläßlich der Enthüllung eines Monumentalbrunnens in Bromberg äußert sich der preußische Kultusminister Konrad Studt über die Ziele der staatlichen Kulturpolitik in den preußischen Ostprovinzen. Mit Hilfe von Museen, wissenschaftlichen Instituten und »Kunststätten« aller Art soll das Zusammengehörigkeitsgefühl mit dem Deutschen Reich in diesen Landesteilen gefördert werden.

25.7.1905
Kaiser Wilhelm II. und Zar Nikolaus II. unterzeichnen während der Nordlandreise des deutschen Kaisers den Vertrag von Björkö.

25.7.1910
Ein »deutscher Volkstag« in Zwodau in Böhmen beschließt, mit allen Mitteln »den deutschen Charakter des Egerlandes« aufrechtzuerhalten

25.7.1914
Nach Übergabe der serbischen Antwort auf das österreichisch-ungarische Ultimatum vom 23. Juli bricht die Regierung in Wien die Beziehungen zu dem südosteuropäischen Nachbarstaat ab. Die serbische Regierung entspricht nicht allen gestellten Forderungen die von Österreich-Ungarn gestellt wurden .

25.7.1915
Nach Angaben der Heeresverwaltung ist der Bedarf an warmer Unterkleidung für einen möglichen Winterfeldzug bereits gedeckt. Weitere Sammlungen seien nicht nötig.
Westfront: Im Ostrand der Argonnen sprengten wir ein Blockhaus des Feindes.
Bei Launois, südlich von Ban de Sapt, setzten sich die Franzosen in einem kleinen Teil unserer vordersten Gräben fest.
Die Festung Dünkirchen wurde mit mehreren Bomben belegt.
Ostfront: Bei der Armee des Generals v. Below fanden Kämpfe mit Nachhuten des Gegners statt. Gestern wurden weitere 6000 Gefangene eingebracht.
Bei Vorstößen an der Jesia südlich Kowno und in Gegend Dembowo, 10 Kilometer nordöstlich von Suwalki, wurden russische Gräben erobert.
Der Narew ist auf der ganzen Front von südlich Ostrolenka bis Pultusk überschritten. Südöstlich von
Pultusk nähern sich unsere Truppen dem Bug, südwestlich dieser Festung wurde trotz zähen Widerstandes des Feindes die Linie Nasielsk-Gzowo erreicht.
Westlich von Blonie wurden mehrere Stellungen des Gegners genommen und südlich von Warschau die Orte Ustanow, Lbiska und Jazgarzew erstürmt.


25.7.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet erneute britisch-französische Angriffe an der Somme-Front, die jedoch – zum Teil im Nahkampf – abgewiesen werden konnten.
Westfront: Nördlich der Somme wurden nach dem gescheiterten englischen Angriff vom 22. Juli gestern die englisch-französischen Kräfte auf der Front Pozières - Maurepas zu entscheidendem Stoß zusammengefaßt. Er ist wieder zusammengebrochen, meist schon im Feuer, an einzelnen Stellen nach scharfem Nahkampf, so östlich von Pozières, am Foureauxwäldchen. bei Longueval und bei Guillemont. Wieder haben sich die brandenburgischen Grenadiere und die tapferen Sachsen vom 104. Reserveregiment glänzend bewährt.
Südlich der Somme führten gleichzeitig die Franzosen starke Kräfte im Abschnitt Estrées-Soyecourt zum Sturm, der nur südlich von Estrées vorübergehend Boden gewann, sonst aber unter schwersten blutigen Verlusten für den Gegner zerschellte.
Im Maasgebiet zeitweise heftige Artilleriekämpfe. Links des Flusses kam es zu unbedeutenden Handgranatenkämpfen; rechts desselben wiederholte der Feind mehrmals seine Wiedereroberungsversuche am Rücken "Kalte Erde". Er wurde im Sperrfeuer abgewiesen.
Nördlich von Balschweiler (Elsaß) brachte eine unserer Patrouillen 30 Gefangene aus der französischen Stellung zurück.

Leutnant Baldamus schoß südlich von Binarville einen französischen Doppeldecker ab und hat somit seinen vierten Gegner außer Gefecht gesetzt.
Ostfront: Vorstöße schwächerer russischer Abteilungen südöstlich von Riga und Patrouillen an der Düna wurden abgewiesen. Bei der Heeresgruppe des Generals von Linsingen sind feindliche Angriffe an der Stonowkafront südlich von Beresteczko in geringer Breite bis in die vorderste Verteidigungslinie gelangt. Westlich von Burkanow wurde ein russisches Flugzeug im Luftkampf abgeschossen.Italienfront(KuK): Südlich des Val Sugana setzt der Feind immer wieder zu neuen Vorstößen an. Aus der Gegend der Cima Maora ging vormittags starke italienische Infanterie dreimal vor. Sie wurde jedesmal, zum Teil im Handgemenge, blutig abgewiesen.
Im Raume des Monte Zebio erfolgte nachmittags ein neuer starker Angriff. Dem Feinde gelang es, in einen unserer Gräben einzudringen, er wurde jedoch wieder vollständig hinausgeworfen. Zum wiederholten Male griffen die Italiener mit frischen, ausgeruhten Truppen in diesem Gebietsabschnitt des Grazer Korps an. Die schon in den vergangenen Kämpfen unvergleichlich tapfere Haltung der Truppen dieses Korps machte jede feindliche Anstrengung vergebens. Das italienische Artilleriefeuer steigerte sich bei den Angriffen zu ungewöhnlicher Kraft; alles umsonst. Die feindlichen Verluste sind täglich außerordentlich schwer.
Am Stilfser Joch wurde der Angriff einer Alpinikompagnie auf die Naglerspitze abgewiesen. Auf den Höhen südöstlich Borgo scheiterten zwei italienische Nachtangriffe.
Im Gebiete des Rollepasses flaute die Gefechtstätigkeit nach den italienischen Mißerfolgen der letzten Tage merklich ab.
An der Isonzofront schwerstes Geschützfeuer gegen St. Lucia und die Brückenschanze südlich Podgora. Feindliche Angriffe gegen unsere Stellungen am Monfalconerücken wurden abgewiesen.

25.7.1917
Westfront: Die Schlachtfront in Flandern war auch gestern der Schauplatz gewaltigster Artilleriekämpfe, die bis in die Nacht dauerten.
Starke englische Erkundungsvorstöße wiederholten sich in mehreren Abschnitten; alle sind in unseren Trichterstellungen zurückgeschlagen worden.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz:
Am Winterberg bei Craonne holten sich die Franzosen durch das Fehlschlagen mehrerer starker Angriffe gegen unsere neuen Stellungen eine Schlappe. Auch der Einsatz einer frischen Division erzielte keinen Vorteil.



Österreichisch-ungarische Truppen beim Einmarsch in Tarnopol
Ostfront: Der Russe hat unter dem Eindruck seiner Mißerfolge und Opfer nicht von neuem angegriffen.
Unser Vormarsch geht unaufhaltsam weiter. Unter den Augen Seiner Majestät des Kaisers schlugen kampfbewährte Divisionen beim Aufstieg aus der Serethniederung zwischen Tarnopol und Trembowla starke russische Angriffe zurück und gewannen im Sturm die Höhen des Ostufers. Hier wurden erneut tiefgestaffelte Angriffe der Russen abgewiesen.
Tarnopol ist genommen.
Wir nähern uns Buczacz; Stanislau und Nadworna sind in unserer Hand. Nachhuten des Feindes wurden überall geworfen.
Die Truppen des Nordflügels halten mit den im Karpathenvorland vordringenden Kräften gleichen Schritt.
Südlich des Tatarenpasses hält der Gegner noch seine Stellungen.
Im Südteil der Karpathen drang der Feind am Susitatal in unsere Linien; sein schnell geführter Stoß wurde in einer dicht westlich gelegenen Riegelstellung zum Stehen gebracht.
Am unteren Sereth lebhafter Feuerkampf; bisher keine größeren Angriffe.



25.7.1918
Admiral Paul von Hintze, neuer Staatssekretär des Äußeren, sendet an die Deutsch-Irische Gesellschaft ein Dankestelegramm für den Glückwunsch zu seiner Ernennung als Nachfolger von Richard von Kühlmann. Hintze betont darin, daß das Deutsche Reich die Unabhängigkeitsbestrebungen des irischen Volkes unterstütze.
Westfront: Zwischen Bucquoy und Hébuterne griff der Feind am Abend unter starkem Feuerschutz an. Er wurde abgewiesen. Ebenso scheiterten Vorstöße, die der Feind westlich von Albert und aus Mailly heraus führte.
An der Schlachtfront zwischen Soissons und Reims ließ die Kampftätigkeit gestern nach. Kleinere Infanteriegefechte im Vorgelände unserer Stellungen. Südlich des Ourcq und südwestlich von Reims führte der Feind heftige Teilangriffe aus, die wir in Gegenstößen zurückschlugen.
In den Vogesen brachte bayerische Landwehr von einem schneidig durchgeführten Unternehmen Gefangene zurück.


25.7.1927
Die Freie Stadt Danzig, die unter dem Kommissariat des Völkerbundes steht, beantragt Entscheidungen der Organisation in den mit Polen strittigen Punkten – Errichtung eines polnischen Munitionsdepots auf der Westerplatte, Gewährung eines Winterquartiers für polnische Kriegsschiffe im Hafen von Danzig.

25.7.1933
Im Reichsgebiet wird zwischen 12.00 Uhr und 12.40 Uhr unter Einsatz aller verfügbaren Polizeikräfte, Hilfspolizei, SA und SS eine Razzia in Zügen und auf Fernstraßen durchgeführt. Gefahndet wird nach Oppositionellen, vor allem nach Anhängern der KPD.

25.7.1936
Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ernennt den Gesandten in Wien, Franz von Papen, aus Anlaß des deutsch-österreichischen Vertragsabschlusses vom 11. Juli zum »außerordentlichen und bevollmächtigten« Botschafter in Wien.



von Papen mit Hitler und Goebbels
25.7.1938
Durch Verordnung des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Feldmarschall Hermann Göring, werden die deutschen Bestimmungen über das Luftschutzrecht auch in der Ostmark eingeführt.


Reichsautobahn 4 nahe Chemnitz
Mit dem Dritten Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Errichtung eines Unternehmens Reichsautobahn treten an die Stelle der Worte »Kraftfahrbahnen« oder »Kraftfahrbahnstrecken« offiziell die Worte »Reichsautobahn« und »Reichsautobahnstrecken«.

25.7.1940
Der finnische Dampfer Ester Thorden (1940 BRT) wird im Nordmeer vom Schweren Kreuzer Admiral Hipper als Prise aufgebracht.


25.7.1941
Der Oberbefehlshaber der Marine, Generaladmiral Erich Raeder, weist Adolf Hitler in einem Gespräch vergeblich auf die Bedeutung einer Stärkung der deutschen Kriegsmarine für die weitere Kriegführung hin.

Südöstlich La Plata wird der deutsche Dampfer Erlangen (6101 BRT) bei Annäherung des britischen Kreuzers Newcastle von seiner Besatzung selbstversenkt.

25.7.1942
Nach der Bombardierung der schwedischen Stadt Borgholm auf der Insel Öland mit Spreng- und Brandbomben durch die Sowjets legt Schweden bei der Regierung der UdSSR Protest ein.


Kapitänleutnant Ernst Mengersen

U 607 unter Kapitänleutnant Mengersen versenkt zusammen mit U 704 unter Kapitänleutnant Kessler aus einem Konvoi im Nordatlantik den britischen Frachter Empire Rainbow (6942 BRT).

U 201 unter Kapitänleutnant Schnee versenkt vor Westafrika den UJ-Trawler Laertes.

25.7.1943
In der Nacht zum 26. Juli greifen britische Bomber Essen an; der Terrorangriff fordert 500 Essener Opfer.


das zerbombte Essen

Nach erfolgreicher Landung der Alliierten auf Sizilien läßt König Viktor Emanuel III. "Duce" Mussolini verhaften und beruft Marschall Badoglio zum neuen Regierungschef.

Während des verbrecherischen Terrorangriffs auf Hamburg("Gomorrha") wird auch die Werft von Blohm & Voss getroffen. Dabei werden U 996 sowie U 1011 und U 1012 (auf Helling) zerstört. Der Passagierdampfer Vaterland (35000 BRT), in Ausrüstung, aber als Edelholzlager verwendet, wird getroffen und brennt aus, das Lazarettschiff Fasan (1257 BRT) sinkt, das Wohnschiff General Artigas (11.254 BRT) wird zerstört. In der Stülcken-Werft wird der Geleitboot-Neubau G 1 auf der Helling zerstört und das Wohnschiff Veendam (14.558 BRT) versenkt.


25.7.1944
Der deutsche Reichspropagandaminister Joseph Goebbels wird zum »Reichsbevollmächtigten für den totalen Kriegseinsatz« ernannt.


Flagge der Republik von Saló

Der Ministerpräsident der italienischen faschistischen Republik von Saló, Benito Mussolini, verfügt eine Umbildung der »Faschistischen Republikanischen Partei« auf militärischer Grundlage. Alle Parteiangehörigen von 18 bis 60 Jahren, die nicht der Wehrmacht angehören, werden künftig in das militärische »Hilfskorps der Schwarzen Brigaden« eingegliedert.


Korvettenkapitän Heinrich Timm

U 862 unter Korvettenkapitän Timm versenkt auf den marsch in den Indischen Ozean den US Frachter Robin Goodfellow (6885 BRT).


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 25.07.08 9:12 ]

Comments system

Disqus Shortname