denk - mal 24. Juli . . .



Lächerlicher Irrtum, dass wir glauben, wir sollten in anderen Welten erst leisten, was bereits dort gegenwärtig schon geleistet wird, etwa wie wenn Ameisen hofften, einst Bienen zu werden, da die Bienen bereits sind und aus sich selbst sich fortpflanzen.
 Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Riemer, 13.2.1814


 24. Juli 1817: geboren Adolf I., Herzog zu Nassau und als Adolphe Großherzog von Luxemburg

    
24. Juli 1884: geboren Jakob Sprenger, deutscher nationalsozialistischer Politiker

    
24. Juli 1895: geboren Udo von Woyrsch, Mitglied des Preußischen Staatsrats auf Lebenszeit, Mitglied des deutschen Reichstags

    
24. Juli 1920: Bei einer Scheinabstimmung stimmen angeblich weniger als ein Prozent der Stimmberechtigten in Eupen und Malmedy für den Verbleib beim Deutschen Reich, damit wird das zu Deutschland gehörende Gebiet von Belgien annektiert.

    
24. Juli 1931: Das Starrluftschiff LZ 127 Graf Zeppelin startet unter der Leitung von Hugo Eckener von Friedrichshafen aus zu seiner einwöchigen Polarfahrt.

    
24. Juli
1938: Erstbesteigung der Eiger-Nordwand durch Heinrich Harrer, Fritz Kasparek, Andreas Heckmaier und Ludwig Vörg.

    
24. Juli 1943: Eine Reihe von Bombenangriffe der Alliierten auf Hamburg beginnt, dabei kommen 30.000 deutsche Zivilisten ums Leben.


    
24. Juli 1944: Im Rahmen der Operation Overlord beginnt die Operation Cobra, der Ausbruch der Alliierten aus ihren Stellungen in der Normandie.

    
24. Juli 1953: Walter Ulbricht wird zum ersten Generalsekretär des ZK der SED gewählt.

    
24. Juli 1960: gestorben Hans Albers, deutscher Schauspieler und Sänger

    
24. Juli 1965: gestorben Hans Jauch, deutscher Oberst und Freikorpsführer


24.7.1900
Das Vorkommando des deutschen Expeditionskorps zur Niederschlagung des Boxeraufstands in China verläßt an Bord des Reichspostdampfers »Preußen« Genua.

Im Deutschen Reich wird eine Verordnung über den Ausschluß der Öffentlichkeit bei Hauptverhandlungen von Militärgerichtsverfahren wegen Gefährdung der Disziplin erlassen.

24.7.1914
Der Inhalt des am Vortag in Belgrad übergebenen österreichisch-ungarischen Ultimatums an Serbien stößt in den Hauptstädten der europäischen Großmächte größtenteils auf Unverständnis. Der britische Außenminister Sir Edward Grey spricht vom »furchtbarsten Dokument«, das je ein Staat an einen anderen gerichtet habe. In der französischen Presse wird das Ultimatum als »demütigend« und als diplomatische Herausforderung für Serbien bezeichnet.Wochen vorher waren aber alle europäischen Regierungen sich darüber einig, daß Österreich.Ungarn angemeßene Genugtung zukommen muß.

24.7.1915
Bei der Offensive an der Ostfront werden die Festungen Rozan und Pultusk am Narew von deutschen Truppen erobert; der Narew wird überschritten.


Das zerstörte Rozan
Ostfront: Die Armee des Generals v. Below siegte bei Schaulen (Szawle) über die russische 5. Armee. Seit zehn Tagen ständig im Kampf, Marsch und Verfolgung, gelang es den deutschen Truppen gestern, Russen in Gegend Rozalin und Szadow zu stellen, zu schlagen und zu zersprengen.
Der Ertrag ist seit Beginn dieser Operation auf 27000 Gefangene, 25 Geschütze, 40 Maschinengewehre, über 100 gefüllte bespannte Munitionswagen, zahlreiche Bagagen und sonstiges Kriegsgerät angewachsen.


Der Narew bei Rozan

Am Narew wurden die Festungen Rozan und Pultusk in zähem, unwiderstehlichem Ansturm von der Armee des Generals v. Gallwitz erobert und der Übergang über diesen Fluß zwischen beiden Orten erzwungen. Starke Kräfte stehen bereits auf dem südlichen Ufer. Weiter nördlich und südlich dringen unsere Truppen gegen den Fluß vor.
In den Kämpfen zwischen Njemen und Weichsel wurden seit dem 14. Juli 41000 Gefangene, 14 Geschütze, 90 Maschinengewehre genommen. Was in Rozan und Pultusk an Kriegsgerät erobert ist, läßt sich noch nicht übersehen.
Vor Warschau fielen bei kleineren Gefechten der letzten Tage 1750 Gefangene und 2 Maschinengewehre in unsere Hand.
Nördlich der Pilicamündung erreichten deutsche Truppen die Weichsel.
Westfront: Bei Souchez wiederholten die Franzosen auch heute nacht ihre erfolglosen Handgranatenangriffe.
Bei den gestern gemeldeten Sprengungen in der Champagne hat der Feind nach sicheren Feststellungen große Verluste erlitten. Seine Versuche, uns aus der gewonnenen Stellung zu vertreiben, scheiterten.
Südlich von Leintrey wiesen unsere Vorposten abermals feindliche Vorstöße ab.
Die im Bericht der französischen Heeresleitung vom 22. Juli 11 Uhr abends erwähnte, über die Seille geworfene starke deutsche Aufklärungsabteilung bestand aus fünf Mann, die das feindliche Hindernis durchschnitten hatten und sich unter Verlust eines Mannes zurückzogen.
In der Gegend von Münster fanden gestern Kämpfe von geringerer Heftigkeit statt. Nach den Gefechten der letzten Tage sind dort vor unserer Front etwa 2600 gefallene Franzosen liegen geblieben.
Südostfront: Von der Pilicamündung bis Kozienice (nordwestlich von Iwangorod) ist der Feind über die Weichsel zurückgedrückt. Vor Iwangorod schoben sich unsere Truppen näher an die Westfront der Festung heran.
Zwischen Weichsel und Bug dauert der Kampf hartnäckig an. In der Gegend von Sokal wurden russische Angriffe gegen die Brückenkopfstellungen abgewiesen; ein thüringisches Regiment zeichnete sich dabei besonders aus.
Den deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen der Armee des Generalobersten v. Woyrsch und der Armee des Generalfeldmarschalls v. Mackensen fielen seit dem 14. Juli etwa 50000 Gefangene in die Hände. Die genaue Zahl sowie die Höhe der Materialbeute lassen sich noch nicht übersehen.



24.7.1916
Das Handels-U-Boot »Bremen« läuft in den amerikanischen Hafen Long Island

U-"Bremen"
Westfront: Wie sich herausgestellt hat, wurden die gestern gemeldeten englischen Angriffe auf die Front Thiepval-Guillemont von Teilen von 11 englischen Divisionen geführt, deren mehrere hastig von anderen Fronten herangeholt waren. Den einzigen Vorteil, den der Feind auf der ganzen Linie erreichen konnte und den wir noch nicht wieder ausgebessert haben, das Eindringen in einige Häuser von Pozières, mußte er mit außerordentlich schweren blutigen Verlusten bezahlen. In Longueval warf ihn der mit Wucht geführte Gegenstoß der brandenburgischen Grenadiere vom Douaumont glorreichen Angedenkens. Aus einer Kiesgrube südwestlich Guillemont, in der der Gegner sich vorübergehend eingenistet hatte, brachten wir 3 Offiziere, 141 Mann unverwundet heraus.
Südlich der Somme sind kleinere französische Unternehmungen bei Soyecourt und westlich von Vermandovillers in unserem Feuer gescheitert. Die Artilleriekämpfe flauten nur vorübergehend ab. Unsere Beute aus den Kämpfen seit dem 15. Juli beträgt nach bisherigen Feststellungen 68 Maschinengewehre.
Rechts der Maas steigerte sich der beiderseitige Artilleriekampf mehrmals zu großer Heftigkeit. Infanterietätigkeit gab es hier nicht.
Ostfront: Auf dem nördlichen Teile der Front und bei der Armee des Generals Grafen v. Bothmer außer Patrouillenkämpfen keine Ereignisse.
Nordwestlich von Beresteczko wurden starke russische Angriffe glatt abgeschlagen.
Italienfront: Gegen unsere Stellungen südlich des Val Sugana und jene im Raume von Paneveggio und Pellegrino setzte der Feind seine heftigen Angriffe ohne jeden Erfolg fort. In den Morgenstunden gingen mehrere italienische Bataillone von Cima Maora entlang des Grenzkammes zweimal zum Angriffe vor, jedesmal mußte der Gegner unter schwersten Verlusten zurückflüchten. Im Gebiete des Monte Zebio scheiterten im Laufe des Vormittags vier Vorstöße, nachmittags wiederholten die Italiener noch zweimal den Vorstoß gegen den Nordflügel unserer Front; sie wurden wieder unter den größten Verlusten zurückgeschlagen. Auf den Höhen nördlich und südlich von Paneveggio wurden drei Angriffe abgewiesen. Während der Nacht brachen noch je ein Angriff gegen Fedaja und die Höhen südlich Pellegrino im Feuer zusammen.
An der Kärntner und Isonzofront keine Ereignisse von Belang.


24.7.1917
Westfront: Die Artillerieschlacht in Flandern tobt in noch nicht erreichter Stärke Tag und Nacht weiter. Die Erkundungsvorstöße gegen unsere Front mehren sich.
Zwischen dem Kanal von La Bassée und Lens hält das lebhafte Feuer an; beiderseits von Hulluch blieben nächtliche Aufklärungsunternehmen des Feindes ohne Erfolg.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz:
Am Chemin-des-Dames griffen die Franzosen bei Cerny wieder die kampfbewährte 13. Infanteriedivision an, die wie bisher keinen Fußbreit der von ihr im Angriff gewonnenen Stellungen verlor. Das aus Westfalen und Lippern bestehende Infanterieregiment Nr. 55 hat in letzter Zeit 21 Angriffe der Franzosen zurückgeschlagen.
Auf dem rechten Maasufer drangen am 22. Juli Teile badischer Regimenter in den stark verschanzten Caurièreswald ein, fügten dem Feinde schwere Verluste zu und kehrten mit zahlreichen Gefangenen zurück.
Ostfront: Die gesamte Ostfront zwischen Ostsee und Schwarzem Meer steht im Zeichen erbitterter Kämpfe und großer Erfolge der deutschen und verbündeten Waffen.
Bei der Heeresgruppe des Generalobersten von Eichhorn griffen die Russen bei Jakobstadt abends vergeblich an, nachdem am Morgen ein Angriff in breiter Front durch unser Vernichtungsfeuer im Entstehen niedergehalten worden war.
Südwestlich von Dünaburg führten sie nach starker Artilleriewirkung 6 Divisionen fünfmal tiefgegliedert gegen unsere Linien, die voll behauptet wurden. Nach harten Nahkämpfen mußte der Gegner unter ungeheuren Verlusten weichen.
Auch bei Krewo stürmten die Russen vormittags erneut in 5 Kilometer Breite an; sie wurden zurückgeschlagen. Dorf Krewo ist wieder in unserer Hand. Im ganzen hat der Feind südlich von Krewo mit 8 Divisionen, deren Regimenter sämtlich durch Gefangene und Tote in der Front festgestellt werden konnten, angegriffen. Nur Trümmer sind zurückgekehrt.
Die strategische Wirkung unserer Operationen in Ostgalizien wird immer gewaltiger; auch vor der nördlichen Karpathenfront weicht der Russe.
Vom Sereth bis in die Waldkarpathen sind wir in einer Breite von 250 Kilometer im Vorwärtsdrängen. Unsere siegreichen Armeekorps haben den Serethübergang südlich von Tarnopol erkämpft.
Bei Trembowla wurden verzweifelte Massenangriffe der Russen zurückgeworfen.
Podhajce, Halicz und die Linie der Bystrzyca Solotwinska sind überschritten.
Die Beute ist bisher nicht zu übersehen.
Mehrere Divisionen melden 3000 Gefangene; zahlreiche schwere Geschütze bis zu den größten Kalibern, Eisenbahnzüge voller Verpflegung und Schießbedarf, Panzerzüge und -kraftwagen, Zelte, Baracken und jegliches Kriegsgerät sind erbeutet und legen Zeugnis ab von dem übereilten Rückzug des Feindes.
Der Nordflügel hat sich der südlich des Dnjestr begonnenen Bewegung angeschlossen. Längs der ganzen Front starke Feuertätigkeit des Gegners. Beiderseits der Bistritz und südlich des Tölgyes-Passes wurden russische Vorstöße abgewiesen. Gesteigertem Feuer zwischen Trotus- und Putna-Tal folgten in breiten Abschnitten Versuche der Russen und Rumänen, zum Angriff vorzubrechen. Fast überall hielt unsere Abwehrwirkung den Feind in seinen Gräben nieder; wo er herauskam, ist er zurückgeschlagen worden.
Heute früh sind dort neue Kämpfe entbrannt.
Auch längs Putna und Sereth schwoll der Feuerkampf zu erheblicher Stärke an. Mehrfach gingen russisch-rumänische Sturmtruppen zum Angriff vor; sie brachen schon in unserem Feuer zusammen.


24.7.1918
Im Deutschen Reich wurden seit Kriegsbeginn bislang über 80 000 Angehörige der kämpfenden Truppe mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.


Westfront: Lebhafte Artillerietätigkeit nördlich der Lys, bei Arras und bei Albert.
Auf dem Westufer der Avre stieß der Franzose bei örtlichem Angriff bei und südlich von Mailly vorübergehend bis an die Avre vor. Unser Gegenstoß stellte die Lage wieder her und schlug am Abend aus Mailly und nördlich davon vorbrechende Teilangriffe des Gegners zurück.
Zwischen Aisne und Marne setzte der Feind gestern früh nach Heranführung neuer Divisionen seine Massenangriffe fort. Die Armee des Generalobersten v. Böhn brachte den mehrfach wiederholten Ansturm des Feindes völlig zum Scheitern. Franzosen und Amerikaner erlitten wiederum schwerste Verluste.
Zwischen Noyant und Hartennes stürmte der Feind fünfmal vergeblich an. Beiderseits von Villemontoire gewann er vorübergehend etwas Boden. Unser Gegenstoß warf ihn über seine Angriffslinien hinaus zurück. Villemontoire wurde dem in dichten Mengen, von unserer Artillerie beschossenen, zurückflutenden Feinde wieder entrissen. Nördlich des Ourcq zerschlug unser Vernichtungsfeuer feindliche Angriffe in ihrer Bereitstellung und bei ihrem ersten Ansturm. Panzerwagen, die unsere Linien durchstießen, wurden zusammengeschossen; Infanterie, die ihnen folgte, wurde im Gegenstoß zurückgeworfen. Auch die zwischen Ourcq und Marne kämpfenden Truppen wehrten starke feindliche Angriffe meist schon vor ihren Linien ab. Von der Höhe nordöstlich von Recourt und aus dem Walde von Chatelet warfen wir den Feind im Gegenstoß wieder zurück. Am Nachmittag fanden nur noch Teilkämpfe statt; der Gegner wurde. abgewiesen.
Südwestlich von Reims dauerten schwere Kämpfe tagsüber an. Zwischen Marne und Ardre stieß der Feind mehrfach vergeblich zu heftigen Teilangriffen vor. Nördlich der Ardre warf der Franzose neben weißen und schwarzen Truppen auch Italiener und Engländer in den Kampf. Der Angriff der in der Bereitstellung wirksam getroffenen Italiener kam nur schwer zur Entwicklung und wurde schnell zusammengeschossen. Auch Franzosen und Engländer wurden nach vielfach erbittertem Kampf und teilweise durch Gegenstöße zurückgeschlagen.


24.7.1920
Im deutsch-belgischen Grenz- und Abstimmungsgebiet Eupen-Malmedy entscheiden sich bei einer sogenannten "öffentlichen Konsultation" über 99% der vorwiegend deutschsprachigen Bevölkerung für einen Anschluß an Belgien. Allerdings stehen die Abstimmungsberechtigten
unter starkem Druck der belgischen Besatzungsmacht.

24.7.1932
Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, Magnus Freiherr von Braun, erklärt im Rundfunk, daß das Siedlungsprogramm beschleunigt werden soll. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren rund 250 000 Bauern in Ostpreußen, Brandenburg, Pommern und Schlesien angesiedelt werden.

24.7.1936
»Zum Schutz der deutschen Staatsangehörigen in Spanien« laufen die deutschen Panzerschiffe »Admiral Scheer« und »Deutschland« aus.

Bei der Firma Auto-Union in Spandau treten 600 Arbeiter in den Streik, um gegen Lohnkürzungen zu protestieren.

24.7.1939
In Moskau wird eine britisch-französisch-sowjetische Übereinkunft über einen Beistandspakt paraphiert, die weitgehend den Wünschen der UdSSR entgegenkommt.

24.7.1941
Die Britische RAF greift die deutschen Schlachtschiffe »Gneisenau« und »Scharnhorst« in La Pallice an. Die »Scharnhorst« erhält dabei fünf Treffer, die schwere Schäden an den elektrischen Leitungen des Schiffes verursachen.
200 km Kabel müssen neu verlegt werden. Jäger und Schiffsflak schießen über La Pallice 10 Halifax-Bomber und irrtümlich eine vom Aufklärungsflug zurückkehrende Fw 200 ab.


die "Scharnhorst" vor La Pallice

24.7.1942
Die deutsche 6. Armee unter dem Befehl von Generalleutnant Friedrich Paulus erreicht im Gefolge der 4. Panzerarmee den Don westlich von Stalingrad.

Als Vergeltung für wiederholte Partisanenangriffe auf Militärverbände fliegt die italienische Luftwaffe mehrere Angriffe auf jugoslawische Dörfer.

Das Reichserziehungsministerium ordnet die Entfernung aller jüdischen Mischlinge ersten Grades von den Schulen des Deutschen Reiches an.

Gefallen für das Vaterland: Kapitänleutnant Hans-Jürgen Öldorp und seine Besatzung

Bei einer Konvoischlacht versenken kanadische Zerstörer das fühlunghaltende U 90 unter Kapitänleutnant Öldorp mit Wasserbomben. Keine Überlebenden der 44 Mann Besatzung.


In der ersten Nacht greift nur U 552 an, es versenkt die brit. Broompark (5136 BRT) und torpediert den BP-Tanker British Merit (8093 BRT)


24.7.1943
Die britische RAF beginnt in der Nacht zum 25. Juli mit einer Reihe von vernichtender Bombenangriffen auf Hamburg. Bei dieser Operation »Gomorrha«, die bis zum 3. August dauert, kommen über 45000 Menschen ums Leben.
Insgesamt 87 Terrorbomber werden dabei abgeschoßen.

Hamburg während des Terrorangriffs

Im jüdischen Ghetto von Wilna kommt es zu einem Fluchtversuch von Bewohnern, der von deutscher Seite drakonisch bestraft wird.

Das Komitee vom Internationalen Roten Kreuz in Genf wendet sich mit einem Aufruf an die Regierungen aller kriegführenden Staaten.

Der Rundfunk im Deutschen Reich sendet ab sofort die ganze Nacht hindurch.

U 197 unter Kapitänleutnant Bartels versenkt im südwestlichen Indischen Ozean den schwedischen Tanker Pegasus (9583).


Gefallen für das Vaterland: Korvettenkapitän Georg von Wilamowitz-Möllendorf und 19 Mann seiner Besatzung

Trotz Abschuß eines angreifenden Bombers wird U-Tanker U 459 unter Korvettenkapitän v. Wilamowitz- Möllendorf von einem weiteren britischen Wellington Bomber in der Biscaya versenkt. Von 60 Mann Besatzung überleben 41 Mann.

U 172 unter Kapitänleutnant Emmermann versenkt vor Brasilien die britischen Frachter Harmonic (4558 BRT) und Fort Chilcotin (7133 BRT). U 199 unter Kapitänleutnant Kraus versenkt im gleichen Seegebiet die brasilianische Henzada (4161 BRT).

208 US Bomber bombardieren die Hafenanlagen von Drontheim und versenken dabei das deutsche U 622 unter Kapitänleutnant Horst-Thilo Queck. Keine Mannschaftsverluste.

24.7.1944
Bei britischen Terrorangriffen auf Stuttgart bis zum 29. Juli, werden fast 900 Stuttgarter getötet. Mehr als 100 000 Menschen verlieren ihr Obdach.

Luftbildaufnahme vom zerbombten Stuttgart

U 2323 unter Oberleutnant zur See Angermann sinkt vor Möltenort bei Kiel auf einer Luftmine. Von 14 Mann Besatzung kommen zwei Mann ums Leben.

U 861 unter Korvettenkapitän Oesten versenkt vor Brasilien den US-Frachter William Gaston (7176 BRT ) aus einem Konvoi und kann sich anschließend der Vernichtungsjagd einer US Kampfgruppe mit Trägerunterstützung erfolgreich entziehen.

Nach einem britischen Terrorangriff auf Kiel wird auch das deutsche U-Boot U 1164 unter Kapitänleutnant Wengel versenkt. Keine Mannschaftsverluste.

Die mit Diesel- und Flugzeugbenzin beladenen britischen Versorgungstanker Auk (1338 BRT) und Portsea (1583 BRT) werden östlich von Ancona von deutschen Minen versenkt.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 24.07.08 9:29 ]

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