denk - mal 18 Juli . . .



18 Juli 64: Die Stadt Rom wird von einem Brand weitgehend zerstört.

    18 Juli 1608: gestorben Joachim Friedrich, Kurfürst von Brandenburg und Herzog von Preußen


    18 Juli 1617: gestorben Dorothea Maria von Anhalt, Herzogin von Sachsen-Weimar


    18 Juli 1639: gestorben Bernhard von Sachsen-Weimar, deutscher Feldherr des Dreißigjährigen Kriegs


    18 Juli 1658: Der Habsburger Leopold Ignatius, Sohn von Kaiser Ferdinand III., wird als Leopold I. zum Deutschen Kaiser gewählt.


    18 Juli 1724: geboren Maria Antonia Walpurgis, Kurfürstin von Sachsen und deutsche Dichterin


    18 Juli 1864: Waffenstillstand im Deutsch-Dänischen Krieg.


    18 Juli 1924: Der Rote Frontkämpferbund der KPD wird gegründet.


    18 Juli 1925: Im Franz-Eher-Verlag erscheint der erste Band von Hitlers Mein Kampf.



Vidkun Quisling

    18 Juli 1887: geboren Vidkun Abraham Lauritz Jonssøn Quisling, norwegischer Patriot, nationalsozialistischer Politiker und Offizier


    18 Juli 1936: Mit der Erhebung nationalspanischer Truppen des Generals Francisco Franco in Marokko beginnt der Spanische Bürgerkrieg.


    18 Juli 1937: Das Haus der deutschen Kunst wird in München eröffnet.


    18 Juli 1939: Gründung der Wilhelm-Fichner-Stiftung in Berlin.


    18 Juli 2007: gestorben Heinrich Graf von Einsiedel, Ur-Enkel Bismarcks und deutscher Politiker




18.7.1901
Einer Bestimmung des deutschen Kaisers Wilhelm II. zufolge wird der 36jährige Geograph und Geophysiker Erich von Drygalski offiziell zum Leiter der deutschen Südpolarexpedition ernannt. Zugleich werden die Aufgaben der großen Expedition umrissen.

18.7.1902
Wie deutsche Nachrichtenagenturen berichten, konnten Aufstände der schwarzen Bevölkerung gegen die Kolonialmacht in Kilimatinde (Deutsch-Ostafrika) von den deutschen Schutztruppen dort niedergeschlagen werden.

18.7.1905
In Deutsch-Togo nimmt die Küsteneisenbahn Lomé–Aného den Betrieb auf.

18.7.1913
Mehr als 1000 Menschen begleiten in den Straßen von Wilhelmshaven den Trauerzug für die 16 aus dem Wrack des am 5. März 1913 vor Helgoland verunglückten Torpedobootes »S 178« geborgenen Toten. Bei dem Unglück starben insgesamt 55 Menschen.

18.7.1915
Mit italienischen Angriffen gegen den Brückenkopf bei Görz und die Hochfläche von Doberdo beginnt die zweite Isonzoschlacht (bis zum 28. Juli).

Der italienische Panzerkreuzer »Giuseppe Garibaldi« wird von einem österreichisch-ungarischen U-Boot versenkt.

Panzerkreuzer "G.Garibaldi"
Westfront: Ein französischer Angriff auf die Kirchhofshöhe von Souchez wurde abgewiesen.
Im Argonner Walde wurde durch kleine Erfolge die gewonnene Linie noch verbessert.
Auf den Höhen bei Les Eparges wird gekämpft.
In Lothringen schlugen unsere Truppen Vorstöße des Feindes bei Embermenil (östlich von Lunéville) und in der Gegend von Ban de Sapt zurück.
Ostfront: Teile der Armee des Generals v. Below schlugen eiligst herangeführte Verstärkungen der Russen bei Alt-Auz, nahmen ihnen 3620 Gefangene, 6 Geschütze und 3 Maschinengewehre ab und verfolgen jetzt in östlicher Richtung.
Weitere Teile der Armee stehen nordöstlich Kurschany im Kampf. Östlich dieses Ortes wurde die vorderste feindliche Stellung im Sturm genommen.
Zwischen Pisa und Weichsel setzen die Russen ihren Rückzug fort. Die Truppen der Generale v. Scholtz und v. Gallwitz folgen dicht auf. Wo der Gegner in vorbereiteten Stellungen noch Widerstand leistete, wurde er angegriffen und geworfen. So stürmten Reserve- und Landwehrtruppen des Generals v. Scholtz die Orte Poremby, Wyk und Ploszczyce. Regimenter der Armee des Generals von Gallwitz durchbrachen die stark ausgebaute Stellung Mlodzianowo-Karniewo. Die Zahl der Gefangenen mehrt sich erheblich, weitere 4 Geschütze wurden erbeutet.
Auch nördlich der Pilica bis zur Weichsel haben die Russen rückgängige Bewegungen angetreten. Unsere nachdrängenden Truppen machten bei kurzen Verfolgungskämpfen 620 Gefangene.
Südostfront: Die Offensive der Armee des Generalobersten v. Woyrsch führte zum Erfolg: Unter heftigem feindlichen Feuer überwanden unsere Truppen am Vormittag des 17. Juli an einer schmalen Stelle das Drahthindernis vor der mit allen Mitteln ausgebauten feindlichen Hauptstellung und stürmten, durch diese Lücke vorbrechend, die feindlichen Gräben in einer Ausdehnung von 2000 Metern. Im Laufe des Tages wurde die Durchbruchsstelle im zähen Nahkampf erweitert und tief in die feindliche Stellung vorgestoßen. Am Abend war der Feind - das Moskauer Grenadierkorps - von unseren Landwehr- und Reservetruppen geschlagen; er trat in der Nacht den Rückzug hinter den Ilzankaabschnitt (südlich von Zwolen) an. Dabei erlitt er schwere Verluste; 2000 Mann wurden gefangen genommen, 5 Maschinengewehre erbeutet.
Zwischen oberer Weichsel und dem Bugabschnitt dauern die Kämpfe unter Führung des Generalfeldmarschalls v. Mackensen an. Die Russen wurden durch deutsche Truppen von den Höhen zwischen Pilaczkowice (südlich von Plaski) und Krasnostaw hinuntergeworfen; beide Orte sind gestürmt; ein frisch in den Kampf geworfenes sibirisches Armeekorps konnte die Niederlage nicht abwenden; es wurde geschlagen. Wir machten mehrere tausend Gefangene.

18.7.1916
Westfront: Auf dem nördlichen Teile der Front wurden an zahlreichen Stellen feindliche Patrouillen vor unseren Hindernissen abgewiesen. Eine unserer Patrouillen nahm im englischen Graben östlich von Vermelles einen Offizier, vier Unteroffiziere und elf Mann gefangen.
Zu beiden Seilen der Somme benutzten unsere Gegner den Tag zur Feuervorbereitung. Starke Angriffe, die sich abends und nachts gegen Pozières und die Stellung östlich davon, gegen Biaches-Maisonette-Barleux und gegen Soyecourt richteten, wurden überall unter großer Einbuße des Feindes zum Scheitern gebracht.
Im Maasgebiet zeitweise lebhafte Feuer- und kleinere Handgranatenkämpfe.
Ostfront: Die Russen setzen südlich und südwestlich vor Riga ihre starken Angriffe fort, die vor unseren Stellungen blutig zusammenbrechen oder da, wo sie bis in unsere Gräben gelangen, durch Gegenstöße zurückgeworfen werden.
Die Lage ist im allgemeinen unverändert Russische Angriffe sind westlich und südwestlich von Luck glatt abgewiesen.
Italienfront(KuK): Im Ortlergebiet wurde ein feindlicher Angriff auf das Thurwieser Joch abgewiesen. Die Stadt Riva, unsere Front zwischen dem Borcola-Paß und dem Astach-Tal sowie einzelne Abschnitte in den Dolomiten standen unter lebhafterem Artilleriefeuer.
An der Kärntner-Front dauern die Geschützkämpfe im Fella- und Raiblerabschnitt fort. Auch Malborgeth wurde nachts von der italienischen Artillerie beschossen. Im Fratteugraben (nordwestlich von Pontebba) war abends starker Gefechtslärm hörbar. Von unserer Seite befanden sich dort keine Truppen im Kampf.
An der Isonzofront entwickelte die feindliche Artillerie namentlich gegen den Görzer Brückenkopf eine regere Tätigkeit.


18.7.1917
Westfront: Der Artilleriekampf in Flandern war an der Küste stark. Von der Yser bis zur Lys hat er sich gegen die Vortage erheblich gesteigert.
Zwischen Hollebeke und Warneton sind englische Erkundungsvorstöße im Nahkampf abgeschlagen worden.
Am La Bassée-Kanal, bei Loos und Lens sowie auf beiden Ufern der Scarpe war das Feuer in den Abendstunden lebhaft. Bei Einbruch der Dunkelheit griffen die Engländer nördlich der Straße Arras-Cambrai an; sie wurden bis auf eine schmale Einbruchsstelle westlich des Bois du Vert zurückgeworfen. Heute morgen wurde ein englisches Bataillon, das nördlich Fresnoy vorging, durch Feuer vertrieben.
Längs der Aisne und in der Champagne blieb bei trübem Wetter die Feuertätigkeit meist gering.
Auf dem linken Maasufer wurde tagsüber gekämpft. Nach dreistündiger stärkster Artilleriewirkung griffen die Franzosen in 5 Kilometer Breite vom Avocourtwalde bis zum Grunde westlich des Toten Mannes an. An der Südostecke des Waldes von Malancourt und beiderseits der Straße Malancourt-Esnes drangen sie nach erbittertem Kampf in die von uns kürzlich dort gewonnenen Gräben; im übrigen sind sie zurückgeworfen worden. In abends erneut vorbrechendem Ansturm suchte der Feind seinen Gewinn zu erweitern; dieser Angriff brach ohne Erfolg verlustreich zusammen.
Östlich der Maas war das Feuer lebhafter als sonst.
Ostfront: Erhöhte Gefechtstätigkeit herrschte bei Riga sowie südlich von Dünaburg und Smorgon.
In Ostgalizien war das Feuer bei Brzezany stark. Im Karpathenvorland nahmen in gemeinsamem Angriff bayerische und kroatische Truppen die von den Russen zähe verteidigten Höhen östlich von Nowica und wiesen in den erreichten Stellungen russische Gegenangriffe ab.
Auch an anderen Stellen der Lomnicalinie wurden die Russen in örtlichen Kämpfen zurückgedrängt.
An der Front des Generalobersten Erzherzogs Joseph und bei der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Mackensen ist ein allmähliches Aufleben der Feuertätigkeit besonders zu beiden Seiten des Susinatales und längs Putna und Sereth bemerkbar.


18.7.1918
Westfront: Nördlich von Lens und östlich von Villers-Bretonneux wurden örtliche Angriffe des Feindes abgewiesen. Die tagsüber mäßige Gefechtstätigkeit lebte am Abend auf und nahm während der Nacht zeitweilig südwestlich von Ypern und bei Wiederholung der feindlichen Angriffe östlich von Villers-Bretonneux größere Stärke an. Bei reger Erkundungstätigkeit machten wir mehrfach Gefangene.
Die Armee des Generalobersten v. Böhn stand gestern tagsüber in schwerem Kampf. Durch neu herangeführte Divisionen verstärkt, setzte der Feind von neuem nach mehrstündiger Artillerievorbereitung zu großem einheitlichen Gegenangriff gegen unsere ganze Front südlich der Marne an. Am Abend war die Schlacht zu unseren Gunsten entschieden. Unter schweren Verlusten brachen die Angriffe des Feindes zusammen. Aus kleinen Ortschaften südöstlich von Mareuil, in die der Feind vorübergehend eindrang, warf ihn unser Gegenstoß wieder hinaus. Auch auf dem Nordufer des Flusses versuchte der Feind vergeblich, uns unsere Erfolge streitig zu machen. Bei Erstürmung eines Bergrückens südlich von Pourcy nahmen wir seine Besatzung mit ihrem Regimentskommandeur und mehreren Geschützen gefangen.
Artilleriefeuer wechselnder Stärke. Nordwestlich von Massiges führte der Feind kleinere Angriffe, die in unserem Gegenstoß zusammenbrachen.
Gestern wurden 23 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Leutnant Jacobs errang seinen 23. Luftsieg.


18.7.1921
Der französische Ministerpräsident Aristide Briand lehnt in Noten an die Regierungen des Deutschen Reiches, Großbritanniens und Italiens eine baldige Entscheidung über die Zukunft Oberschlesiens ab. Großbritannien hatte die Einberufung der Obersten Alliierten Konferenz zu einer Beschlußfassung gefordert.

18.7.1935
Auf Veranlassung der städtischen Behörden wird in Breslau für die Benutzung von Badeanstalten eine Sonderregelung erlassen: Vier der zwölf Bäder sind Juden verboten, in den restlichen werden gesonderte Eingänge und Badeplätze geschaffen.

Die deutsche Presse weist auf das zehnjährige Jubiläum des Buches »Mein Kampf« von Adolf Hitler hin.

18.7.1936
In Berlin wird die große Ausstellung »Deutschland« eröffnet (Dauer bis zum 23. 8.).

18.7.1937
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler eröffnet im Rahmen des »Tages der deutschen Kunst« in München das »Haus der Deutschen Kunst«. Es ersetzt den am 6. Juni 1931 abgebrannten Glaspalast. Gleichzeitig wird die erste große deutsche Kunstausstellung mit Werken nationalgesinnter Künstler eröffnet.


Kapitänleutnant Otto Kretschmer rechts im Turm

18.7.1940
Zwischen Nordkanal und Kap Finisterre versenkt U 99 unter Kapitänleutnant Kretschmer den britischen Frachter Woodbury (4434 BRT).


Oberleutnant zur See Heinrich Schonder

Im Seegebiet zwischen North Minch und Nordkanal versenkt U 58 unter Oberleutnant zur See Schonder den norwegischen Dampfer Gyda (1591 BRT).

18.7.1941
Fw 200 der I./KG.40 greifen nordwestlich des Nordkanals den britischen Frachter Pilar de Larrinaga (7046 BRT) aus einem Konvoi an, dabei wird die Maschine des Gruppenkommandeurs Hauptmann Fliegel, von der Schiffsflak abgeschossen.


18.7.1942
Mit dem Piloten Fritz Wendel am Steuer startet bei Ulm der erste serienmäßig gebaute Düsenjäger der Welt, die Messerschmitt Me 262, zu einem ersten erfolgreichen Testflug.

Me 262


Kapitänleutnant Günther Heydemann

U 575 unter Kapitänleutnant Heydemann torpediert in der Karibik den britischen Tanker San Gaspar (12.910 BRT) torpediert und versenkt 2 britische Frachtsegler, Glacier (130 BRT) und Comrade (110 BRT) mit Artillerie.


Kapitänleutnant Georg Staats
18.7.1943 Zwischen den Kanarischen Inseln und Freetown versenkt U 508 unter Kapitänleutnant Staats den britischen Einzelfahrer Incomati (7369 BRT).

18.7.1944
U 672 unter Oberleutnant zur See Lawaetz muß sich nach Waboangriffen eines Zerstörers im Ärmelkanal selbst versenken. Alle 52 Mann der Besatzung überleben.

U 742 unter Kapitänleutnant Schwassmann wird vor Norwegen von einen britischen Catalina Flugboot versenkt. Keine Überlebenden der 52 Mann Besatzung.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 18.07.08 16:19 ]

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