Denk - mal 10. Juli . . .



10. Juli 1518: gestorben Sibylle von Baden, Markgräfin von Baden

   
10. Juli 1609: Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation schließen sich katholische Fürsten zur Katholischen Liga zusammen.

   
10. Juli 1866: In der Schlacht bei Kissingen besiegen im Deutschen Krieg preußische Korpseinheiten der zur deutschen Bundesarmee gehörenden bayerischen Truppen.

   
10. Juli 1883: geboren Johannes Blaskowitz, deutscher Oberbefehlshaber der Wehrmacht

   
10. Juli 1894: geboren Rüdiger von der Goltz, deutscher Jurist und Strafverteidiger


Werner Best

   
10. Juli 1903: geboren Werner Best, deutscher Jurist, Polizeichef und Nationalsozialist

   
10. Juli 1903: geboren Karl Fritzsch, SS-Offizier

   
10. Juli 1932: Beim sogenannten Ohlauer Blutsonntag werden Georg Konjetzke und Herbert Stanetzki von Kommunisten ermordet.

   
10. Juli 1941: Beim Massaker von Jedwabne ermorden Polen die jüdischen Einwohner des Ortes. Das polnische Verbrechen wurde später „Gestapo und Hitler-Polizei“ untergeschoben.

   
10. Juli 1943: Der Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die völlige Räumung bandenverseuchter Gebiete in der Ukraine und in Mittelrußland an.

   
10. Juli 1948: Nach der Rittersturz-Konferenz werden die Koblenzer Beschlüsse veröffentlicht. Die elf westdeutschen Ministerpräsidenten erklären darin, daß die beabsichtigte Gründung der Bundesrepublik Deutschland lediglich ein Provisorium darstelle und ein gesamtdeutscher Staat angestrebt werde.

   
10. Juli 2004: gestorben Inge Meysel, deutsche Schauspielerin


10.7.1900
Zwischen dem Deutschen Reich und den Vereinigten Staaten von Amerika wird in Washington das erste Handelsabkommen unterzeichnet.

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. reist nach Norwegen ab, wo er seinen Sommerurlaub verbringt. Wegen der Vorgänge in China hatte er seine Nordlandreise um einige Tage verschoben.

10.7.1903
Auf seiner Yacht »Hohenzollern« startet Wilhelm II. zu seiner alljährlichen Nordlandreise Richtung Norwegen.

10.7.1905
Bei einem Grubenunglück in Dortmund sterben 39 Bergleute.

Kaiser Wilhelm II. tritt in Swinemünde seine alljährliche Nordlandreise an. Wegen der Vorgänge in Norwegen läßt er diese Station aus; er besucht statt dessen Schweden und Dänemark und trifft den russischen Zaren.

10.7.1909
In Frankfurt a. M. öffnet die erste Internationale Luftschiffahrts-Ausstellung (ILA) ihre Tore.

In Kiel läuft der deutsche Zerstörer »Augsburg« vom Stapel.

SMS Augsburg

10.7.1913
Mit dem Abschluß des am 1. Oktober 1912 zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich begonnenen Besitzaustausches im Kolonialgebiet von Kamerun erhält das Deutsche Reich ein
283 000 km² großes Gebiet.

10.7.1915
In einem Leitartikel seines Organs »Popolo d'Italia« verherrlicht Benito Mussolini, der Führer der interventionistischen italienischen Sozialisten, die Attentäter, die im Juni 1914 den österreichisch-ungarischen Thronfolger in Sarajewo ermordeten, da durch sie der Kriegsausbruch herbeigeführt worden sei.
Westfront: Tagsüber war die Gefechtstätigkeit auf der ganzen Front gering. Drei französische Angriffe bei Launois (am Südhang der Höhe 631 bei Ban de Sapt) scheiterten bereits in unserem Artilleriefeuer.

Nachts wurde in der Champagne, nordwestlich von Beau Séjour Ferme, ein vorspringender französischer Graben gestürmt; östlich anschließend unternahmen wir einige erfolgreiche Sprengungen.

Zwischen Ailly und Apremont fanden vereinzelte Nahkämpfe statt.

Im Priesterwalde verbesserten wir durch einen Vorstoß unsere neuen Stellungen. Seit 4. Juli sind in den Kämpfen zwischen Maas und Mosel 1798 Gefangene gemacht, darunter 21 Offiziere, 3 Geschütze, 12 Maschinengewehre, 18 Minenwerfer erbeutet. Bei Leintrey, östlich von Lunéville, wurden nächtliche Vorstöße des Feindes gegen unsere Vorposten abgewiesen.
Italienfront(KuK): Die Ruhe an der küstenländischen Front hielt im allgemeinen an. Ein feindlicher Angriffsversuch bei Sdraussina wurde abgewiesen.

Im Kärntner Grenzgebiet hat sich nichts ereignet. An der Tiroler Front wurde ein italienischer Angriff auf unsere Stellungen nordöstlich des Kreuzbergsattels zum Stehen gebracht.

Gegen den Col di Lana gingen vorgestern nachmittag mehrere feindliche Bataillone vor. Das Feuer eines unserer Forts zwang sie zur Umkehr. Gestern vormittag versuchte ein Bataillon einen neuen Angriff; erst auf die kleinsten Entfernungen beschossen, hatte es große Verluste und mußte gleichfalls zurück. Die braven Standschützen betätigen im schwierigsten Hochgebirge ihre Unternehmungslust in erfolgreichen Kämpfen.


10.7.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet von der Somme-Front ganztägige Angriffe der britischen Truppen, die jedoch meist nur unbedeutende Geländegewinne erzielen konnten.

Das Handels-U-Boot »Deutschland« läuft in den amerikanischen Hafen Baltimore ein.
Westfront: Beiderseits der Somme dauert der schwere Kampf fort. Immer wieder schlagen unsere tapferen Truppen den Angreifer in seine Sturmstellungen zurück und wo sie seinen sich dichtauf folgenden Angriffswellen vorübergehend Raum geben mußten, haben sie ihn durch raschen Gegenstoß wieder geworfen; so wurde das Wäldchen von Trônes den dort eingedrungenen Engländern, das Gehöft La Maisonette und das Dorf Barleux den Franzosen im Sturm wieder entrissen und gegen den Feind in Hardecourt vorgearbeitet. Um Ovillers wird ununterbrochen Mann gegen Mann gekämpft. Im Dorfe Biaches haben die Franzosen Fuß gefaßt, zwischen Barleux und Belloy sind ihre vielfachen Angriffe unter den größten Verlusten restlos zusammengebrochen. Weiter westlich hinderte unser Sperrfeuer sie am Verlassen ihrer Gräben.
Zwischen dem Meere und der Ancre, im Gebiete der Aisne, in der Champagne und östlich der Maas frischten die Feuerkämpfe zeitweise auf; zu Infanterietätigkeit kam es westlich von Warneton, östlich von Armentieres, in der Gegend von Tahure und am Westrande der Argonnen, wo vorstoßende französische Abteilungen abgewiesen wurden. Bei Hulluch, bei Givenchy und auf Vauquois sprengten wir mit gutem Erfolge.
Der Flugdienst war beiderseits sehr rege. Unsere Flieger haben fünf feindliche Flugzeuge (eins bei Nieuport-Bad, zwei bei Cambrai, zwei bei Bapaume) und zwei Fesselballons (je einen an der Somme und an der Maas) abgeschossen. Die Oberleutnants Walz und Gerlich haben ihren vierten, Leutnant Leffers seinen fünften, Leutnant Parschau seinen achten Gegner außer Gefecht gesetzt. Dem letzteren hat Seine Majestät der Kaiser für seine hervorragenden Leistungen den Orden Pour le mérite verliehen.
Ostfront: Auf dem Nordteile der Front hat sich abgesehen von einem vergeblichen russischen Angriff in Gegend von Skrobowa (östlich von Gorodischtsche) nichts Wesentliches ereignet.
Der gegen die Stochodlinie vorfühlende Feind wurde überall abgewiesen, ebenso scheiterten seine Vorstöße westlich und südwestlich von Luck. Deutsche Flugzeuggeschwader griffen feindliche Unterkünfte östlich des Stochod erfolgreich an.
Italienfront: An der Isonzofront beschränkte sich die Gefechtstätigkeit auf Artilleriefeuer und Luftkämpfe. Unsere Seeflugzeuge warfen auf die Adriawerke neuerdings Bomben. Zwischen Brenta und Etsch wurde an mehreren Stellen erbittert gekämpft. Gegen unsere Linien südöstlich der Cima Dieci führten starke Alpinikräfte mehrere Angriffe, die von Abteilungen unserer Infanterie-Regimenter Nr. 17 und 70 unter schwersten Verlusten des Feindes abgeschlagen werden. Über 800 tote Italiener liegen vor unseren Gräben. Nachts scheiterte ein feindlicher Vorstoß im Raume des Monte Interotto. Im Abschnitte östlich des Brandtales griffen Alpini den Valmorbia und den Monte Corno an, gelangtem auch in den Besitz dieses Berges, verloren ihn aber wieder dank eines Gegenangriffes unserer tapferen Tiroler Landesschützen, denen sich 455 Italiener ergaben.
Seekrieg(KuK): Bei Tagesanbruch traf unser Kreuzer "Novara" in der Otranto-Straße auf eine Gruppe von vier oder - wie alle dabei gemachten Gefangenen übereinstimmend angeben - von fünf armierten englischen Überwachungsdampfern und zerstörte sie alle durch Geschützfeuer. Die Dampfer sanken brennend, davon drei nach Explosion der Kessel. Von ihren Bemannungen konnte die "Novara" nur 9 Engländer retten.


10.7.1917
Die deutsche Reichsregierung ruft die Besitzer reinrassiger Hunde auf, Schäferhunde, Rottweiler und Dobermänner für den Kriegsdienst zur Verfügung zu stellen.
Westfront: In Flandern erreichte der Artilleriekampf an der Küste, im Abschnitt von Ypern und östlich von Wytschaete größere Stärke als in den Vortagen. Ein Vorstoß englischer Infanterie südwestlich von Hollebeke wurde zurückgewiesen. Auch nordöstlich von Messines, bei Lens und Fresnoy sowie nordwestlich von St. Quentin spielten sich Erkundungsgefechte ab.
Längs des Chemin-des-Dames nahm abends das Feuer an Heftigkeit zu. Nachts wurden Teilangriffe der Franzosen südlich von Courtecon und südwestlich von Cerny abgeschlagen.
Ostfront: Bei Riga, Dünaburg und Smorgon hat die Gefechtstätigkeit sich gesteigert.
Bei der Heeresgruppe des Generalobersten v. Boehm-Ermolli blieben die Russen zwischen Strypa und Dnjestr ziemlich untätig. Unternehmungen unserer Sturmtrupps brachten an mehreren Stellen Gewinn an Gefangenen und Kriegsbeute. Nach Abschluß der Kämpfe, die sich gestern nordwestlich von Stanislau entwickelten, wurden unsere Truppen hinter den Unterlauf des Lukowicabaches zurückgenommen.
Im Bereich der anderen Armeen keine größeren Kampfhandlungen.

10.7.1918
Westfront: Im Kemmel-Gebiet, an der Lys und Somme lebte die Gefechtstätigkeit in den Abendstunden auf. Nächtliche Erkundungsvorstöße des Feindes.
Der Franzose setzte seine heftigen Teilangriffe fort. Südwestlich von Noyon und südlich
der Aisne stieß er mehrfach mit starken Kräften vor und setzte sich in den Gehöften Porte und des Loges westlich von Autheuil sowie in alten französischen Gräben nördlich von Longpont fest. In den anschließenden Abschnitten wurde er durch Feuer abgewiesen. Bei örtlichem erfolgreichen Vorstoß westlich von Château-Thierry machten wir Gefangene. Rege Erkundungstätigkeit des Feindes beiderseits von Reims.
Heeresgruppe Herzog Albrecht:
Im Sundgau brachten Stoßtrupps aus französischen Gräben nördlich von Largitzen Gefangene zurück.


10.7.1934
Der deutsche Reichsminister des Auswärtigen, Konstantin Freiherr von Neurath (parteilos), empfängt in Berlin die Botschafter Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Japans und weist sie auf die für die deutsche Minderheit unwürdigen Verhältnisse im zu Litauen gehörenden Memelgebiet hin. Er fordert das Eingreifen der Signatarmächte des Memelstatus.

10.7.1937
Eine deutsch-österreichische Kommission einigt sich in Wien darauf, daß eine »begrenzte Anzahl« von Zeitungen des anderen Landes zusätzlich zugelassen und die gegenseitige Pressepolemik umgehend eingestellt werden soll.

10.7.1939
Der Reichsprotektor von Böhmen und Mähren Konstantin Freiherr von Neurath ersetzt die Stadtvertretungen von Brünn, Iglau, Mährisch-Ostrau ,Böhmisch-Budweis und Olmütz bis auf weiteres durch Regierungskommissare, um die tschechischen »Entdeutschungsmaßnahmen« rückgängig zu machen.

Mährisch Ostrau
Vor dem Unterhaus in London warnt der britische Premierminister Arthur Neville Chamberlain das Deutsche Reich vor der Schaffung von »vollendeten Tatsachen« in der Freien Stadt Danzig.

10.7.1940
Die deutsche Luftwaffe greift erstmals mit stärkeren Verbänden militärische Ziele in Südengland an.

Infolge der Anlehnung an das Deutsche Reich erklärt Rumänien seinen Austritt aus dem Völkerbund.

Zwischen Nordkanal und Kap Finisterre versenkt U 34 unter Kapitänleutnant Rollmann den finnischen Frachter Petsamo (4596 BRT).

Deutsche Bomber versenken im britischen Hafen von Falmouth den Marinetanker Tascalusa (6499 BRT).

U 61 unter Kapitänleutnant Oesten versenkt im Nordatlantik den holländischen Dampfer Alwaki (4533 BRT).

10.7.1941
In Moskau wird der Stab der zentralen Partisanenbewegung gegründet, dem die Führung im Kampf sowjetischer Partisanen gegen die deutschen Truppen obliegt.

Die finnische Armee beginnt unter der Führung von Marschall Carl Gustaf Emil Freiherr von Mannerheim mit einer Offensive gegen die UdSSR nördlich des Ladogasees.

Nordwestlich von Trevose versenken deutsche He 115 Torpedobomber den norwegischen Frachter Svint (1174 BRT).

Bei Annäherung des britischen Hilfskreuzers Canton wird das deutsche Motorschiff Hermes (7209 BRT) nordwestlich St. Paul von seiner Besatzung selbst versenkt.


Oberleutnant zur See Georg Lassen

10.7.1942
Auf Feindfahrten im Gebiet von Trinidad und südostwärts davon versenken U 160 unter Oberleutnant zur See Lassen 6 Schiffe mit 29.281 BRT und U 66 unter Kapitänleutnant Markworth 9 Schiffe mit 48.896 BRT.

10.7.1943
Alliierte Truppenverbände landen auf der Insel Sizilien.


amerikanische Truppen landen auf Sizilien bei Gela

Reichsführer SS Heinrich Himmler ordnet die völlige Räumung bandenverseuchter Gebiete in der Ukraine und in Mittelrußland an.

U 177 unter Kapitänleutnant Gysae setzt mehrfach erfolgreich den Schlepphubschrauber »Bachstelze« vor Südafrika ein und versenkt den US Frachter Alice F Palmer (7176 BRT).

U 510 unter Oberleutnant zur See Eick stoppt vor der brasilianischen Küste den schwedischen Einzelfahrer Scandinavia (1641 BRT) und versenkt ihn nach Durchsicht der Papiere in Übereinstimmung mit der Prisenordnung.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 10.07.08 0:23 ]

Comments system

Disqus Shortname