denk-mal 03. Juli . . .





 Solange ein Volk / Noch Krieger gebiert / Ist es gerecht. / Solange ein Volk / Sich zum Kampfe bekennt, / Wird es nicht schlecht. Doch wenn ein Volk / Vom Paradiese träumt, / fällt es in Not. / Und wenn ein Volk / Sein Schwert zerbricht, / Ruft es den Tod.



321: Kaiser Konstantin I. führt im römischen Reich den Sonntag als allgemeinen Ruhetag ein. Damit kann er einen Kompromiss schaffen, da der Sonntag sowohl für die Christen als auch für Anhänger des Mithras-Kultes ein besonderer Tag ist.
 
 03. Juli 1676: geboren Leopold I., Fürst von Anhalt-Dessau

 
     03. Juli 1778: gestorben Anna Maria Mozart, Mutter von Wolfgang Amadeus Mozart

 
     03. Juli 1783: geboren Wilhelm von Preußen, preußischer General, Generalgouverneur der Rheinprovinzen und Gouverneur der Bundesfestung Mainz

 
    03. Juli  1792: gestorben Ferdinand von Braunschweig, preußischer Generalfeldmarschall

 
    1849: geboren Viktor Karl Ludwig von Grumbkow, preußischer Generalmajor

 
    03. Juli  1866: In der Schlacht von Königgrätz entscheidet Graf von Moltke den preußisch-österreichischen Bruderkrieg mit einem Sieg gegen Österreich zugunsten Preußens und bereitet damit den Weg für die „Kleindeutsche Lösung“.



Ulrich Graf
 
    03. Juli  1878: geboren Ulrich Graf, rettete Adolf Hitler am 9. November 1923 das Leben

 
    03. Juli  1883: geboren Franz Kafka, jüdischer deutschsprachiger Schriftsteller aus Böhmen

 
     03. Juli 1906: geboren Hilde Körber, deutsche Schauspielerin aus Österreich

 
     03. Juli 1919: Durch die Weimarer Nationalversammlung werden die Farben Schwarz-Rot-Gold zu den Reichsfarben bestimmt.

 
    03. Juli  1921: Der Zeppelin LZ 120 „Bodensee“ muß, wie von den Alliierten gefordert, als „Reparation“ an Italien abgegeben werden

 
     03. Juli 1926: 2. Reichsparteitag der NSDAP in Weimar.

 
    03. Juli  1935: Ferdinand Porsche präsentiert den ersten VW-Käfer.

 
    1940: Die Operation Catapult beginnt, bei der die 

englische Marine im Zweiten Weltkrieg die französische Flotte versenkt
 
    03. Juli  1979: Der BRD-Bundestag beschließt, bei Mord und Völkermord die Verjährung endgültig aufzuheben. Dies hat jedoch keinerlei Konsequenzen für die am deutschen Volk verübten Verbrechen



3.7.1900
In Wilhelmshaven läuft das Linienschiff »Wittelsbach« vom Stapel.

SMS Wittelsbach

3.7.1902
Aufsehen erregt ein »infolge einer Mystifikation« veröffentlichter Steckbrief der Prager Polizeidirektion gegen den deutschen Kaiser als Reaktion auf dessen Marienburger Rede. Dem Kaiser werden verbale Angriffe auf die slawischen Völker vorgeworfen. Im österreichischen Parlament kommt es daraufhin zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Tschechen und Alldeutschen. Der für die Veröffentlichung verantwortliche Polizist wird vom Dienst vorläufig suspendiert.

3.7.1906
Kaiser Wilhelm II. tritt in Kiel auf der »Hamburg« seine Nordlandreise an. Im Vorjahr hatte er wegen der Spannungen zwischen Norwegen und Schweden auf seine traditionelle Norwegenreise verzichtet. Diesmal trifft er in Trondheim den norwegischen König Haakon VII.

3.7.1907
Der deutsche Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria treffen auf der Jacht »Hohenzollern« zu einem dreitägigen Besuch des dänischen Hofes in Kopenhagen ein. Der erste Besuch des deutschen Kaiserpaares beim neuen dänischen König Frederik VIII., der 1906 den Thron bestiegen hat, soll die durch den Optantenvertrag verbesserten deutsch-dänischen Beziehungen unterstreichen.

3.7.1910
Im westnorwegischen Ålesund wird der Gedenkstein für Wilhelm II. enthüllt, ein Monolith zum Gedenken an den als Nordlandfahrer bekannten deutschen Kaiser, der der Hafenstadt nach der Brandkatastrophe des Jahres 1904
großzügige finanzielle Hilfe gewährt hatte. Seither ist die Stadt in Stein überwiegend im Jugendstil wieder aufgebaut worden.

3.7.1915
Die japanische Regierung lehnt die von den europäischen Alliierten gewünschte Beteiligung japanischer Truppen an den Kämpfen in Europa ab.
Westfront: Die Franzosen griffen in der Nacht unsere Stellungen nordwestlich von Souchez an; der Angriff wurde abgewiesen.
Bei Les Eparges mißlang ein durch Handgranatenfeuer und Stinkbomben vorbereiteter französischer Angriff.
Die vorgestern auf dem Hilsenfirst eroberten Werke gingen gestern wieder an den Feind verloren.
Südostfront: Nördlich des Dnjestr dringen unsere Truppen unter Verfolgungskämpfen über die Linie Mariampol-Narajow-Miasto gegen den Zlota-Lipaabschnitt vor. Sie haben den Bug abwärts von Kamionka - Strumilowa bis unterhalb Krylow an vielen Stellen erreicht und sind auch in nördlicher Richtung zwischen Bug und Weichsel in flottem Vorschreiten. Die Niederungen der Labunka und des Por sind, trotzdem der Gegner an einzelnen Stellen noch hartnäckigen Widerstand zu leisten versuchte, nunmehr in unserer Hand.
Auch am Wyznicaabschnitt zwischen Krasnik und der Mündung faßten deutsche Truppen auf dem Nordufer Fuß.
Zwischen linkem Weichselufer und der Pilica ist die Lage im allgemeinen unverändert; ein russischer Gegenstoß südwestlich von Radom wurde abgewiesen.
Seekrieg: Auf der Rückkehr von einer Vorpostenstellung traf am 2. Juli gegen 6 Uhr morgens ein Teil unserer leichten Ostseestreitkräfte, die, ihrer Aufgabe gemäß, in aufgelöster Ordnung fuhren, zwischen Gotland und Windau bei strichweise unsichtigem Wetter auf russische Panzerkreuzer. Es entspannen sich Einzelgefechte, in denen unsere schwächeren Streitkräfte versuchten , den Gegner in den Bereich der Unterstützungen zu ernsterem Kampf zu ziehen. Im Verlauf dieser Einzelgefechte vermochte S. M. S. "Albatros" nicht, den Anschluß an die eigenen Streitkräfte wiederzugewinnen. Nach zweistündigem, schwerem Kampfe gegen vier Panzerkreuzer, die mit der Beschießung auch innerhalb der schwedischen Hoheitsgewässer fortfuhren, mußte das Schiff infolge zahlreicher Treffer in sinkendem Zustande bei Östergarn auf Gotland auf den Strand gesetzt werden. Es hatte 21. Tote und 27 Verwundete, deren sich die schwedischen Behörden und Einwohner in menschenfreundlichster Weise annahmen.

3.7.1916


Das Schlachtfeld des Priesterwaldes
Westfront: Die Fortsetzung der englisch-französischen Angriffe beiderseits der Somme erreichte nördlich des Flusses im allgemeinen keine Vorteile; der Feind erlitt hier außerordentlich hohe blutige Verluste. Südlich des Flusses bogen wir nachts die gestern in die Riegelstellung zurückgenommene Division in eine zweite Stellung zurück.
Die Gefechtstätigkeit auf den nicht angegriffenen Armeefronten ist die gleiche geblieben.


die Sommeschlacht

Westlich der Maas führten Versuche der Franzosen, uns die an der Höhe 304 genommenen Grabenstücke wieder zu entreißen, zu kleineren Infanteriekämpfen. Östlich der Maas erschöpfte sich der Feind weitem in vergeblichen Angriffen gegen das Werk Thiaumont und die Höhe "Kalte Erde"; bei einem derselben drangen sie vorübergehend in unseren vorderen Graben etwa 600 m südwestlich des Werkes ein, wurden aber sofort wieder geworfen. Südöstlich der Feste Vaux ist die "Hohe Batterie von Damloup" seit heute nacht in unserer Hand; dort wurden 100 Gefangene und mehrere Maschinengewehre eingebracht.
Gegen die deutschen Stellungen im Priesterwalde (nordwestlich von Pont-à-Mousson) vorgehende französische Abteilungen wurden mühelos abgewiesen.
In den zahlreichen Luftkämpfen des gestrigen Tages wurden 6 feindliche Flieger abgeschossen, vier 4 davon in unseren Linien. Leutnant Mulzer hat dabei den siebenten, Leutnant Parschau den sechsten Gegner außer Gefecht gesetzt. Durch Abwehrfeuer ist ein feindlicher Doppeldecker über Douai, ein anderer vorgestern östlich Pervyse (Yserfront) heruntergeholt. Zwei französische Fesselballons wurden in der Gegend von Verdun von unseren Fliegern abgeschossen.
Ostfront: Russische Torpedoboote und das Linienschiff "Slawa" beschossen ohne Erfolg die kurländische Küste östlich von Raggasem. Sie wurden von unseren Küstenbatterien wirkungsvoll gefaßt und von Fliegergeschwadern angegriffen. Die "Slawa" ist getroffen.
An vielen Stellen der Armeen des Generalfeldmarschalls von Hindenburg steigerte der Feind sein Feuer und unternahm mehrfache Vorstöße, die nur bei Minki (nördlich von Smorgon) zu Kämpfen in unseren Linien führten, aus denen der Gegner unter Einbuße von 243 Gefangenen und starken blutigen Verlusten sogleich wieder vertrieben wurde.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern:
Die Russen haben nordöstlich und östlich von Gorodischtsche, sowie beiderseits der Bahn Baranowitschi-Snow nach vielstündiger Feuervorbereitung angegriffen. Gegen nordöstlich von Gorodischtsche eingedrungene Abteilungen ist der Gegenstoß im Fortschreiten, sonst ist der Feind unter Zurücklassung vieler Toter und Verwundeter zum Kehrtmachen gezwungen worden.
Starke russische Gegenangriffe nördlich und südwestlich von Luck konnten unser Vorschreiten nicht aufhalten; große Kavallerieattacken brachen kläglich zusammen. Die Gefangenenzahl ist um etwa 1800 Mann gestiegen.
Armee des Generals Grafen v. Bothmer:
Südöstlich von Tlumacz stehen unsere Truppen in günstigen Kämpfen.

3.7.1917
Westfront: Erst gegen Abend lebte allgemein die Feuertätigkeit
auf, sie erreichte im Ypern-Abschnitt erhebliche Stärke.
Bei der Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht hatten eigene Vorstöße in die englischen Linien nördlich des Kanals von La Bassée, westlich von Lens und bei Bullecourt gute Erkundungsergebnisse. Auch in einem Postengefecht bei Hargicourt, nordwestlich von St. Quentin, wurden von uns Gefangene gemacht und Kriegsgerät geborgen.
An der Front der Heeresgruppe Deutscher Kronprinz suchten wiederum die Franzosen die verlorenen Gräben an der Hochfläche von La Bovelle und auf dem linken Maasufer zurückzugewinnen. Südöstlich von Cerny brachen zwei Angriffe in unserer Abwehrwirkung verlustreich zusammen, am Walde von Avocourt und an der Höhe 304 verhinderte unser Vernichtungsfeuer die zum Angriff bereitgestellten feindlichen Sturmtruppen, die Gräben nach vorwärts zu verlassen.
Am Pöhlberg in der Champagne gelang ein eigenes Unternehmen wie beabsichtigt; die Erkunder brachten Gefangene und Beute zurück.
Sechs feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen, eins davon durch Rittmeister Freiherrn v. Richthofen.
Ostfront: Während zwischen der Ostsee und dem Pripjet die Gefechtstätigkeit nur bei Riga und Smorgon sich steigerte, war der Feuerkampf stark am Mittellauf des Stochod, wo russische Teilangriffe an der Bahn Kowel-Luck verlustreich scheiterten, und südwärts bis an die Zlota Lipa. Dort hat die Schlacht in Ostgalizien ihren Fortgang genommen.
Über die Höhen des westlichen Strypa-Ufers vorbrechend, gelang es russischen Massenangriffen, die Einbruchsstelle des Vortages vorwärts zu verbreitern. Das Eingreifen unserer Reserven gebot dem Feinde halt.
Bei Konjuchy sind vor- und nachmittags starke Angriffe der Russen vor den neuen Stellungen unter schweren Verlusten zusammengebrochen. Weiter südlich fand der Feind bisher nicht die Kraft, seine Angriffe gegen die Höhenstellungen bei Brzezany zu erneuern.


3.7.1918


Englisches Hospitalschiff »Llandovery Castle« lief auf eine Mine


Erst jetzt wird im Deutschen Reich in der Presse bekanntgegeben, daß am 27. Juni das britische Hospitalschiff »Llandovery Castle« versenkt worden ist. Mindestens 230 Personen sind dabei ums Leben gekommen. Die deutsche Heeresleitung dementiert die britische Behauptung, ein deutsches U-Boot habe die »Llandovery Castle« versenkt, vielmehr müsse es auf eine britische Mine gelaufen sein.
Westfront: Erfolgreiche Erkundungsgefechte, stärkere Verstöße der Engländer bei Merris und Moyenneville (südlich von Arras) scheiterten. In örtlichen Kämpfen nordwestlich von Arras machten wir Gefangene.
Nördlich der Aisne haben sich heute früh örtliche Kämpfe entwickelt. Zwischen Aisne und Marne hielt rege Tätigkeit des Feindes an. Teilangriffe bei St. Pierre-Aigle und westlich von Château-Thierry wurden abgewiesen.
Aus einem amerikanischen Geschwader von 9 Einheiten wurden 4 Flugzeuge abgeschossen. Leutnant Udet errang hierbei seinen 39., Leutnant Löwenhardt seinen 33. und 34. Luftsieg. Leutnant Friedrich und Vizefeldwebel Thom schossen ihren 20. Gegner ab.
Italienfront: Gestern am frühen Morgen setzte an der ganzen Piave-Front von Susegana abwärts heftiges italienisches Geschützfeuer ein, das sich südlich von San Dona in mehreren Abschnitten bis zum Trommelfeuer steigerte. Einige Stunden später ging im Piave-Mündungsgebiet die feindliche Infanterie zum Angriff über. In erbittertsten, den ganzen Tag über währenden Kämpfen vermochte der Gegner, abgesehen von kleinem Raumgewinn bei Chiesenuova, nirgends einen Erfolg zu erringen. Auch sein Versuch am Südflügel, bei Revedoli unter dem Schutze feindlicher Seestreitkräfte Infanterie an Land zu werfen, scheiterte in unserem Feuer. Ein italienischer Übergangsversuch bei Zenson wurde vereitelt.
An der venezianischen Gebirgsfront war die Kampftätigkeit gleichfalls außerordentlich rege, westlich des Asolone wurde ein starker Angriff durch das bewährte niederösterreichische Infanterieregiment Nr. 49 im Gegenstoß aufgefangen. Auch nördlich des Col del Rosso und bei Asiago wiesen wir italienische Infanterievorstöße ab.
An der Tiroler Westfront mäßiger Artilleriekampf.


Oberleutnant Barwig

Wie nachträglich festgestellt wurde, war es Oberleutnant Barwig, der mit Zugführer Kauer als Pilot den vielgenannten italienischen Jagdflieger, Major Barcca, am 9. Juni abgeschossen hat.


3.7.1919
Der als militärischer Oberbefehlshaber der deutschen Truppen zurückgetretene Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg verläßt sein Hauptquartier in Kolberg.

3.7.1924
Bei einem Überfall auf einen Häftlingstransport in Duisburg wird der begleitende Polizist schwer verletzt. Zwei Männer schießen in einer Straßenbahn, die zum Häftlingstransport benutzt wurde, auf den Beamten, um den Gefangenen zu befreien. In der unter den Fahrgästen entstehenden Panik gelingt dem Gefangenen die Flucht.

3.7.1926
In Weimar findet der Reichsparteitag der NSDAP statt. Adolf Hitler setzt sich gegen Gregor und Otto Strasser durch.

3.7.1927
Vor 100 000 Zuschauern wird in Prag im Beisein des tschechoslowakischen Staatspräsidenten Tomáš Garrigue Masaryk die Arbeiter-Olympiade eröffnet. Die reichsdeutsche Mannschaft stellt mit 3000 Teilnehmern die stärkste ausländische Delegation (bis 6.7.).

3.7.1933
In Bad Reichenhall endet eine am 1. Juli begonnene Tagung der höheren SA- und SS-Führer, auf der sich Reichskanzler Adolf Hitler zur Rolle von Reichswehr und SA äußert.

3.7.1934
Das nationalsozialistische deutsche Reichskabinett erklärt die Niederschlagung der sog. Röhm-Revolte nachträglich per Gesetz »als Staatsnotwehr gegen Hoch- und Landesverrat« für rechtens.

Der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler (NSDAP) berichtet Reichspräsident Paul von Hindenburg auf dessen Gut Neudeck in Preußen über die Niederschlagung der sog. Röhm-Revolte.

3.7.1935
In Berlin trifft der polnische Außenminister Józef Beck zu einem zweitägigen Besuch ein. Bei den Gesprächen mit Adolf Hitler geht es um Fragen der europäischen Sicherheit.

In der Freien Stadt Danzig werden 26 Beamte verhaftet, die als Mitglieder der NSDAP öffentlich Kritik an der Partei geäußert haben.

3.7.1938
Josef Bürckel, Reichskommissar für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Reich, entläßt in Wien zwölf kommissarische Verwalter der Privatwirtschaft und nimmt sie in Haft.

3.7.1939
Die Reichspropagandaleitung der NSDAP verfügt für Juli und August weitgehende Versammlungsruhe für die Partei.
Die neuen britisch-französischen Bündnisvorschläge vom 1. Juli werden von der Sowjetregierung skeptisch bewertet.

3.7.1940
Legationssekretär Franz Rademacher, Judenreferent im Auswärtigen Amt, verfaßt die Denkschrift »Judenfrage im Friedensvertrage«, wonach alle europäischen Juden auf der Insel Madagaskar angesiedelt werden sollen.Der Plan beruht auf einen englisch-holländischen-polnischen Plan, der die Juden dieser Länder auf Madagaskar ansiedeln wollte. Englische Juden(ca 2000) wurden bereits mit Schiffen vor dem Krieg nach Mauritius(nahe Madagaskar) transportiert.

Der britische Premierminister Winston Churchill ordnet unter dem Decknamen »Catapult« den
Überfall auf die in Plymouth, Falmouth, Sheerness und Portsmouth liegenden französischen Marineeinheiten und das in Mers-el-Kebir bei Oran (Algerien) stationierte Geschwader an.

Gemäß den Vereinbarungen des Waffenstillstandsvertrages zwischen Frankreich und Italien vom 24. Juni nimmt eine Kommission zur Regelung der offenen Fragen ihre Tätigkeit in Turin auf.

3.7.1941
Der sowjetische Parteichef Josef W. Stalin ruft in seiner Rundfunkrede nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion die Bevölkerung zum Partisanenkrieg auf.


Kapitänleutnant Jost Metzler

U 69 unter Kapitänleutnant Metzler versenkt auf den Rückmarsch vom Seegebiet vor Westafrika mit Artillerie die britische Robert L. Holt (2918 BRT).

3.7.1942
Generalfeldmarschall Erwin Rommel, Oberbefehlshaber der Panzerarmee Afrika, bricht den Versuch, die Al-Alamain-Stellung der britischen 8. Armee unter General Claude John Eyre Auchinleck zu durchbrechen, ab und geht mit seinen geschwächten Truppen zur Verteidigung über.
Die deutsche und die italienische Regierung veröffentlichen eine Ägypten-Erklärung, in welcher das Land, dessen Besetzung durch die Achsenmächte in Kürze erwartet wird, als »unabhängig« und »souverän« bezeichnet wird.

Der mit der Führung der Amtsgeschäfte des stellvertretenden Reichsprotektors von Böhmen und Mähren beauftragte SS-Obergruppenführer Kurt Daluege hebt mit Wirkung vom 3. des Monats den nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich über das Protektorat verhängten Ausnahmezustand auf. Standgerichte zur Aburteilung verdächtiger Personen bleiben jedoch weiterhin auf unbestimmte Zeit im Amt.

3.7.1943
In der Nacht zum 4. Juli werfen 589 britische Bomber in einem Terrorangriff 1808 t Bomben auf Köln.


das zerstörte Köln


Trümmerberge ohne Ende


U 126 unter Oberleutnant zur See Kietz wird in der Biscaya durch einen britischen Wellington Bomber versenkt. Keine Überlebenden der 55 Mann Besatzung.

U 628 unter Kapitänleutnant Hasenschar wird ebenfalls in der Biscaya von einen britischen Liberator Bomber versenkt.
Keine Überlebenden der 49 Mann Besatzung.

U 513 unter Kapitänleutnant Guggenberger versenkt vor Brasilien den US Frachter Elihu B Washburne (7176 BRT).

U 618 unter Oberleutnant zur See Baberg versenkt vor Westafrika die Empire Kohinoor (5225 BRT).

3.7.1944

Hans Günther von Kluge wird von dem deutschen Führer und Reichskanzler Adolf Hitler zum neuen Oberbefehlshaber an der Westfront ernannt. Er löst Gerd von Rundstedt ab.

Hans Günther von Kluge

Nördlich bei Madeira wird U 154 unter Oberleutnant zur See Gemeiner von einer amerikanischen Kampfgruppe versenkt. Keine Überlebenden der 57 Mann Besatzung.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 03.07.08 16:38 ]

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