denk-mal 28. Juni . . .



 
Erwache, Volk! Ein neues Jahr
Steigt aus den Dunkelheiten.
Einer führt dich aus Not und Gefahr -
Hilf ihm den Weg bereiten!

Wir sehen ihn nicht, wir kennen ihn nicht,
Aber er ist auf dem Wege;
Auf! Auf, daß jeder an Werk und Pflicht
Rüstig die Hände lege.





28. Juni 1189: gestorben Mathilde von England, Herzogin von Sachsen und Bayern, älteste Tochter von König Heinrich II.

    28. Juni 1490: geboren Albrecht von Brandenburg, Kurfürst von Mainz und Markgraf von Brandenburg

   28. Juni  1519: Wahl des spanischen Königs Karl I. zum römisch-deutschen König Karl V. durch die Kurfürsten.

   28. Juni  1519: Schlacht auf der Soltauer Heide, letzte Ritterschlacht Deutschlands, Entscheidungsschlacht in der Hildesheimer Stiftsfehde.

    1675: Schwedisch-Brandenburgischer Krieg: In der Schlacht von Fehrbellin werden die als unbezwingbar geltenden Schweden von Kurfürst Friedrich Wilhelm erstmals geschlagen.

    28. Juni 1840: Friedrich Fröbel gründet am 28. Juni 1840 den ersten Kindergarten

    28. Juni 1848: Die Frankfurter Nationalversammlung erklärt den Bundestag (Deutscher Bund) für aufgelöst.

   28. Juni  1866: Im Deutschen Krieg erzielen die Preußen Erfolge über die Österreicher. Sie gewinnen sowohl die Schlacht bei Trautenau als auch die Schlacht bei Skalitz.


Albert Pietzsch

    28. Juni 1874: geboren Albert Pietzsch, Leiter der Reichswirtschaftskammer, Präsident der Industrie- und Handelskammer in München und Fabrikant


Arthur Fitger

    28. Juni 1909: der deutsche Maler und Dichter Arthur Fitger stirbt in Horn bei Bremen

    28. Juni 1911: geboren Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, deutscher Prinz und Gemahl der Königin der Niederlande

    1914: Attentat von Sarajevo: Am Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld ermordet der serbische Nationalist Gavrilo Princip den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand, was als Anlass zur Auslösung des Ersten Weltkrieges gegen Deutschland genutzt wird.

    1919: Die deutsche Delegation unterschreibt unter Protest den ihr vorgelegten Versailler Schandvertrag, welcher formell den Ersten Weltkrieg mit der 3. Teilung Preußens beendet. Zugleich wird in dieser Erpressung die Satzung des entstehenden Völkerbundes akzeptiert.

    28. Juni 1943: Bei einem britischen Bombenangriff auf Köln in der Nacht zum 29. Juni wird das Wahrzeichen der Stadt, der Kölner Dom, schwer beschädigt.

    28. Juni 1948: Die Berliner Luftbrücke zur Sicherung des Westalliierten Zugriffs auf Berlin beginnt.

    28. Juni 1971: gestorben Franz Stangl, deutscher Nationalsozialist aus Österreich

   28. Juni  1999: gestorben Hilde Krahl, deutsche Schauspielerin aus Österreich


28.6.1902
Die Erneuerung des Dreibundes zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien wird in Berlin von Vertretern der drei Regierungen besiegelt.

In führenden deutschen Zeitungen liberaler Prägung wird eine Pressedebatte über den Regierungsstil Wilhelms II. geführt. So kritisieren die »Hamburger Nachrichten« und die »Freisinnige Zeitung«, daß politische Entscheidungen nicht aufgrund sachlicher Erwägungen, sondern persönlicher Regungen getroffen werden. Anlaß der Kampagne war eine vom Kaiser in Krefeld getroffene Entscheidung, ein Husarenregiment dorthin zu verlegen –
aufgrund eines von einigen Damen geäußerten Wunsches.

28.6.1904 Der britische König Edward VII. stattet der Hansestadt Hamburg einen Kurzbesuch ab.

Das deutsche Kanonenboot »Panther« sowie ein französischer Kreuzer erhalten Befehl, nach Haiti zu fahren. Zuvor waren in der Hauptstadt Port-au-Prince der deutsche und der französische Gesandte mit Steinen angegriffen worden. Nach einer Entschuldigung der haitianischen Regierung beruhigt sich die Situation wieder, der Marschbefehl an die Marineschiffe wird aufgehoben.

SMS Panther

28.6.1910
Das Passagierluftschiff »LZ 7« strandet im Teutoburger Wald.


LZ 7

28.6.1912
Durch einen Brand wird in Düsseldorf das Luftschiff »Schwaben« auf dem Platz neben der Luftschiffhalle zerstört. Ursache der Explosion ist eine starke Windböe, die das Schiff auseinanderbrechen läßt.

LZ "Schwaben"

28.6.1914
Der 19jährige bosnische Nationalist Gawrilo Princip verübt in Sarajewo (Bosnien) ein tödliches Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand. Das Ereignis löst aufgrund seiner politischen Brisanz in ganz Europa hektische diplomatische Aktivitäten aus. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. bricht auf die Nachricht aus Sarajewo hin seinen Besuch bei der Kieler Woche ab und kehrt nach Berlin zurück.


Princip von der "Schwarzen Hand" wird festgenommen

Der Jahrhundertterrorist Gawrilo Princip

28.6.1915
Westfront: Nördlich von Arras wurden feindliche Nachtangriffe beiderseits der Straße Souchez - Aix-Roulette und am Labyrinth nördlich Ecurie abgeschlagen.
Im Westteil der Argonnen versuchten die Franzosen gestern abend ihre verlorene Stellung wieder zu nehmen. Trotz Masseneinsatzes von Artillerie scheiterten ihre Angriffe gänzlich.
Dasselbe Ergebnis hatte auf den Maashöhen ein zwei Kilometer breiter Infanterieangriff beiderseits der Tranchée. Nach ungewöhnlich großen Verlusten flüchtete der Feind in seine Stellungen zurück.
In den Vogesen überfielen unsere Truppen die Besatzung einer Kuppe hart östlich von Metzeral. 50 Gefangene und ein Maschinengewehr blieben in unserer Hand.
Besonders gute Erfolge hatten wir an dem südlichsten Teil unserer Kampffront gegen feindliche Flieger. Im Luftkampf wurden zwei feindliche Flugzeuge nördlich des Schluchtpasses und bei Gerardmer heruntergeschossen, zwei weitere durch Artilleriefeuer bei Largitzen und bei Rheinfelden auf Schweizer Gebiet zur Landung gezwungen.
Ostfront: Russische Angriffe nördlich und nordöstlich von Prasznysz, die sich hauptsächlich gegen unsere neue am 25. Juni eroberte Stellung südöstlich von Oglenda richteten, brachen unter großen Verlusten für den Gegner zusammen.
Südostfront: Halicz wurde von uns besetzt; der Dnjestr ist heute früh auch hier überschritten worden. Damit ist es der Armee des Generals v. Linsingen gelungen, auf ihrer ganzen Front nach fünftägigen schweren Kämpfen den Übergang über diesen Fluß zu erzwingen. Weiter nördlich verfolgen unsere Truppen den geschlagenen Feind gegen den Gnila-Lipa-Abschnitt. Seit dem 23. Juni nahm die Armee Linsingen 6470 Russen gefangen.
Nordöstlich von Lemberg nähern wir uns dem Bugabschnitt. Weiter westlich bis zur Gegend von Gieszanow sind die verbündeten Truppen im weiteren Vorgehen; sie machten mehrere Tausend Gefangene und erbeuteten eine Anzahl Geschütze und Maschinengewehre.

28.6.1916
Westfront: Vom Kanal von La Bassée bis südlich der Somme machte der Gegner unter vielfachem starkem Artillerieeinsatz sowie im Anschluß an Sprengungen und unter dem Schutze von Rauch- und Gaswolken Erkundungsvorstöße, die mühelos abgewiesen wurden.
Auch in der Champagne scheiterten Unternehmungen schwächerer feindlicher Abteilungen nordöstlich von Le Mesnil.
Links der Maas wurden am "Toten Mann" nachts Handgranatenabteilungen des Gegners abgewehrt. Rechts des Flusses haben die Franzosen nach etwa zwölfstündiger heftiger Feuervorbereitung gestern den ganzen Tag über mit starken, zum Teil neu herangeführten Kräften die von uns am 23. Juni eroberten Stellungen auf dem Höhenrücken "Kalte Erde", das Dorf Fleury und die östlich anschließenden Linien angegriffen. Unter ganz außerordentlichen Verlusten durch das Sperrfeuer unserer Artillerie und im Kampfe mit unserer tapferen Infanterie sind alle Angriffe restlos zusammengebrochen. Ein feindlicher Flieger wurde bei Douaumont abgeschossen.
Am 25. Juni hat Leutnant Höhndorf bei Raucourt (nördlich von Nomeny) sein siebentes feindliches Flugzeug, einen französischen Doppeldecker, außer Gefecht gesetzt.
Wie sich bei weiterer Untersuchung herausgestellt hat, trifft die Angabe im Tagesbericht vom 23. Juni, unter den gefangenen Angreifern auf Karlsruhe hätten sich Engländer befunden, nicht zu. Die Gefangenen sind sämtlich Franzosen.
Ostfront: Bei der Heeresgruppe des Generals von Linsingen wurden das Dorf Liniewka (westlich
von Sokul) und die südlich des Dorfes liegenden russischen Stellungen mit stürmender Hand genommen. Sonst keine wesentlichen Veränderungen.
Italienfront(KuK): Gestern griffen die Italiener zwischen Etsch und Brenta an mehreren Stellen an, so im Val di Foxi am Pasubio, gegen den Monte Rasta und im Vorterrain des Monte Zebio; alle diese Angriffe wurden blutig abgewiesen. Bei den von stärkeren feindlichen Kräften geführten Vorstößen gegen den Monte Rasta fielen 530 Gefangene, darunter 15 Offiziere in unsere Hände.
An der Kärntnerfront wiederholte der Feind seine fruchtlosen Anstrengungen im Plöckenabschnitt. Seine Angriffe richteten sich hauptsächlich gegen den Freikofel und gegen den Großen Pal. Stellenweise kam es zum Handgemenge Die braven Verteidiger blieben im festen Besitz aller ihrer Stellungen. An der küstenländischen Front war der Artilleriekampf zeitweise recht lebhaft. Unsere Flieger belegten die Bahnhöfe und militärischen Anlagen von Treviso. Monte Belluna, Vicenza und Padua sowie die Adriawerke von Monfalcone mit Bomben.

28.6.1917
Westfront: Schwere Fernfeuerbatterien beschossen gestern mit beobachteter Wirkung die englisch-französische Hafenfestung Dünkirchen. Mehrere Schiffe liefen eiligst aus. Als Erwiderung wurde vom Feinde Ostende unter Feuer genommen; militärischer Schaden entstand nicht.
In den englischen Gräben an der Küste verursachte eine Beschießung durch unsere Artillerie und Minenwerfer starke Zerstörungen.
Nach ruhigem Vormittag nahm gegen Abend die Feuertätigkeit in einigen Abschnitten der flandrischen und der Artois-Front ziemliche Heftigkeit an.
Südöstlich von Nieuport wurde von unseren Stoßtrupps ein belgischer Posten aufgehoben; bei Hooge schlug ein feindlicher Erkundungsvorstoß fehl.
Südlich der Straße Cambrai-Arras erlitten die Engländer bei Säuberung eines Grabens durch westfälische und rheinische Sturmtrupps erhebliche Verluste an Gefangenen und Toten.
Im Vorfeld unserer Stellungen nördlich von St. Quentin entspannen sich mehrfach kleine Gefechte unserer Posten mit englischen Abteilungen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: An einzelnen Stellen nördlich der Aisne, nördlich von Reims und in der Westchampagne kam es zu lebhaften Artilleriekämpfen.
Am Hartmannsweilerkopf machten Erkunder eines württembergischen Regiments durch Einbruch in die französischen Gräben eine Anzahl Gefangene.
Italienfront: Außer den gemeldeten Gefangenen wurden bei der Wiedereroberung des Monte Ortigaro 62 Maschinengewehre, 2 Minenwerfer, 7 Geschütze und 2000 Gewehre erbeutet.
Hauptmann Heyrowsky hat am 26. Juni über dem Wippachtal 2 Flieger abgeschossen.

28.6.1918
Westfront: Rege Tätigkeit der Engländer und Franzosen beiderseits der Somme. Auch in anderen Abschnitten zwischen Yser und Marne nahm das Artilleriefeuer am Abend zu.
Heute früh steigerte sich das Feuer des Feindes beiderseits der Lys zwischen Bailleul und Béthune und südlich der Aisne zu größerer Stärke. Unsere Artillerie nahm den Kampf kräftig auf. In einzelnen Abschnitten haben sich Infanteriegefechte entwickelt.
Starker Fliegereinsatz führte zu heftigen Luftkämpfen. Unsere Flieger schossen gestern 25 feindliche Flugzeuge und 1 Fesselballon, unsere Flugabwehrgeschütze 5 feindliche Flugzeuge ab.
Hauptmann Berthold errang seinen 37., Leutnant Löwenhardt seinen 29., Leutnant Rumey seinen 26. und 27. Luftsieg.
Italienfront: In Judicarien, im Arco-Becken und im Etsch-Tal richtete der Italiener sein wirkungsloses Störungsfeuer bis weit hinter unsere Linien.
Im Presena-Raum scheiterten mehrere feindliche Erkundungsversuche an der Wachsamkeit unserer Besatzungstruppen.
An der venezianischen Gebirgsfront stand der am 26. heldenmütig behauptete Col del Rosso, der westlich davon gelegene Monte di Val Bella , sowie der Raum westlich Asiago unter starkem anhaltenden Artillerie- und Minenfeuer. Ein unter Ausnutzung dieses Feuers südlich Canove angesetzter feindlicher Vorstoß wurde durch Abteilungen des Infanterieregiments Nr. 74 blutig abgewiesen.
An der Piave-Front wurde ein neuerlicher Übergangsversuch der Italiener bei Fossalta vereitelt. Die Piave führt anhaltend Hochwasser.

28.6.1919
Das Versailler Diktat zwischen dem Deutschen Reich und den Alliierten wird unter Druck unterzeichnet.


Die in Paris internierte deutsche Delegation unterzeichnet in Versailles u.a. eine Vereinbarung über die militärische Besetzung des Rheinlands.
US-Präsident Woodrow Wilson und der britische Premierminister David Lloyd George unterzeichnen in Paris Garantieverträge zugunsten Frankreichs bei einem deutschen Revancheangriff.

Der französische Ministerpräsident
Georges Benjamin Clemenceau fordert in einer Note die Regierung der Niederlande auf, den deutschen Kronprinzen Wilhelm, der in den Niederlanden interniert ist, gut zu bewachen. Die Niederlande weisen die Note zurück.

28.6.1921
In Sachsen wird der im März wegen der Arbeiteraufstände verhängte Ausnahmezustand aufgehoben.

Im Zuge der deutschen Reparationslieferungen wird das Luftschiff »Bodensee« an Italien ausgeliefert. Damit geht das letzte deutsche Luftschiff in den Besitz der Alliierten über.

LZ 120 "Bodensee", wo sie sich noch in deutschen Eigentum befand

28.6.1927
80 Schüler aus dem Deutschen Reich starten zu einem fünfwöchigen Ferienaufenthalt in die französische Hauptstadt Paris. Dieser Schüleraustausch mit Frankreich ist durch die Deutsche Liga für Menschenrechte organisiert worden.

28.6.1929
Anläßlich des zehnten Jahrestages der Unterzeichnung des Versailler Diktats erklären Reichspräsident Paul von Hindenburg und die Reichsregierung: »Der heutige Tag ist ein Tag der Trauer ... Zehn Jahre lastet der Vertrag auf allen Schichten des deutschen Volkes.«

Die Parteien des unter Verwaltung des Völkerbunds stehenden Saargebiets führen in Saarbrücken eine Kundgebung unter der Losung: »Zurück zum Reich!« durch.

28.6.1934
Der deutsche Reichsminister und Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß (NSDAP), prangert auf einem Tee-Empfang anläßlich der Tagung der Auslandshandelskammern in Berlin den Boykott deutscher Waren in mehreren Staaten als Einmischung in die inneren Verhältnisse Deutschlands an. Er sagt, der Boykott sei ein zweischneidiges Schwert, das z. B. die ausländischen Juden in Deutschland in eine gefährliche Situation bringen könne.

Der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler (NSDAP) nimmt in Essen an der Trauung von Gauleiter Josef Terboven (NSDAP) teil. Er tarnt so die laufenden Vorbereitungen zur Ausschaltung der SA-Führung.

Der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler (NSDAP) bestellt telefonisch die höheren Führer der SA für den 30. Juni zu einer Tagung in das Hotel »Hanslbauer« in Bad Wiessee.

Der deutsche Reichswehrminister Werner von Blomberg (parteilos) läßt von Berlin aus die Reichswehr in Alarmzustand versetzen.

Am 15. Jahrestag der Unterzeichnung des Versailler Diktats wird auf Anordnung der nationalsozialistischen deutschen Reichsregierung auf allen Dienstgebäuden des Reichs, der Länder und der Gemeinden sowie Gebäuden der Körperschaften des öffentlichen Rechts und der öffentlichen Schulen halbmast geflaggt.

28.6.1939
Der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw M. Molotow erneuert gegenüber dem deutschen Botschafter Friedrich Werner Graf von der Schulenburg den Wunsch nach besseren deutsch-sowjetischen Beziehungen.

In der Antwort auf die Kündigung des Flottenabkommens (28. 4.) erklärt Großbritannien seine Bereitschaft zu Verhandlungen, weil der Vertragstext eine einseitige Kündigung nicht vorsehe.

28.6.1940
Die rumänische Regierung willigt in das am 26. Juni von der UdSSR gestellte Ultimatum zur Abtretung der Gebiete Bessarabiens und Nord-Bukowina ein. Die UdSSR beginnt mit der Besetzung der abgepreßten Gebiete.

U 30 unter Kapitänleutnant Lemp versenkt im Nordatlantik den britischen Frachter Llanarth (5053 BRT) und U 102 unter Kapitänleutnant v. Klot-Heydenfeldt versenkt den britischen Fischdampfer Castleton (211 BRT).

28.6.1941
In Norwegen wird eine Norwegische Legion aufgestellt, die auf deutscher Seite gegen die Sowjetunion kämpfen soll; auch in den Niederlanden, Dänemark und Schweden werden Freiwilligeneinheiten aufgestellt.


Deutsche Truppen im Festungsgebiet von Brest Litowsk

Im Mittelabschnitt der Ostfront erobern deutsche Truppen Brest-Litowsk, im Südabschnitt kann Kowel eingenommen werden.

Nordwestlich der Hebriden versenkt U 146 unter Oberleutnant zur See Ites das finnische Handelsschiff Pluto (3496 BRT).

Deutsche Bomber versenken im Gebiet der Doggerbank den britischen Frachter Barrhill (4972 BRT).

Die Stadt München veranstaltet für rund 25 000 Kinder von Soldaten, Verwundeten und Gefangenen ein Kinderfest im Ausstellungspark

28.6.1942
Mit einem Angriff der Heeresgruppe Süd im Raum östlich von Charkow und Kursk beginnt an der Ostfront die deutsche Sommeroffensive.


Kapitänleutnant Ullrich Heyse

U 128 unter Kapitänleutnant Heyse versenkt auf einer Feindfahrt in der Karibik insgesamt 4 Schiffe mit 32.129 BRT.

U 332 unter Kapitänleutnant Liebe versenkt im Mittelatlantik den amerikanischen Frachter Raphael Semmes (6027 BRT).

U 203 unter Kapitänleutnant Mützelburg versenkt innerhalb von drei Tagen die britische Putney Hill (5216 BRT), die brasilianische Pedrinhas (3666 BRT) und die amerikanische Sam Houston (7176 BRT) in der Karibik.

Im östlichen Mittelmeer versenkt U 97 unter Oberleutnant zur See Bürgel vor der Palästina-Küste die britische Zealand (1433 BRT) und die griechische Memas (1755 BRT).

28.6.1943
Bei einem britischen Bombenangriff auf Köln in der Nacht zum 29. Juni wird das Wahrzeichen der Stadt, der Dom, schwer beschädigt.

U 172 unter Kapitänleutnant Emmermann versenkt vor Brasilien den britischen Frachter Vernon City (4748 BRT).


28.6.1944 Im Deutschen Reich wird das Meldepflichtalter für den Arbeitseinsatz von Frauen von 45 auf 50 Jahre heraufgesetzt.



SS-Sturmbannführer Erich Urbanitz mit SS-Sturmbannführer Karl-Heinz Prinz und SS-Sturmbannführer Karl Bartling bei der Lagebesprechung

In der deutschen 12.SS-Panzerdivision "Hitlerjugend", die südlich der französischen Stadt Caen eingesetzt wird, befinden sich zahlreiche »Hitlerjungen«. Die 17- bis 18jährigen zeichnen sich durch einen besonders fanatischen Kampfgeist aus.

Der französische Staatssekretär für Information und Propaganda, Philippe Henriot, wird in seinem Pariser Ministerium von Anhängern der Résistance ermordet. Der extrem rechte Politiker hatte immer wieder die Zusammenarbeit mit den Deutschen gefordert und die Landung der Alliierten in Frankreich am 6. Juni als Aggression bezeichnet.

28.6.1945
Nach Berichten der britischen Nachrichtenagentur Reuter soll sich Adolf Hitler am 29. April in La Palice an der französischen Atlantikküste an Bord eines deutschen U-Bootes begeben haben. Das Boot hätte den Hafen, der sich noch in deutscher Hand befunden habe, mit unbekanntem Ziel verlassen.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 28.06.08 9:37 ]

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