denk-mal 27. Juni . . .

Siebenschläfertag



 Helden haben Euer Reich geschaffen.
Haltet dieses Reich aufrecht, damit der Ruhm der Väter nicht Eure Schande wird.





1743: Österreichischer Erbfolgekrieg: In der Schlacht bei Dettingen besiegen die verbündeten Österreicher und Engländer die Franzosen.
 
   27. Juni  1789: geboren Friedrich Silcher, deutscher Komponist und Schöpfer der Melodie des Liedes „Ich hatt' einen Kameraden“

 
    27. Juni 1857: Nach 72 Dienstjahren wird der österreichische Feldmarschall Josef Wenzel Radetzky von Radetz im Alter von 90 Jahren in den Ruhestand versetzt.

 
    1866: Deutscher Krieg - In der Schlacht bei Langensalza gewinnt das Königreich Hannover gegen Preußen, kann diesen Sieg jedoch nicht ausnutzen.

 
   27. Juni  1876: geboren Artur Dinter, deutscher Schriftsteller und Politiker

 
    27. Juni 1885: geboren Ernst Emil Zörner, NSDAP-Politiker, Präsident des Braunschweigischen Landtages, Mitglied des Reichstages und Oberbürgermeister von Dresden



Karl Almenröder
 
   27. Juni  1917: gestorben Karl Almenröder, deutscher Pilot im Ersten Weltkrieg

 
   





 27. Juni 1954: gestorben Theodor Loos, deutscher Schauspieler


27.6.1900
König Wilhelm II. von Württemberg verabschiedet in Stuttgart die Freiwilligen der württembergischen Regimenter, die an der chinesischen Expedition zur Niederschlagung des Boxeraufstands teilnehmen.

27.6.1904
Das preußische Abgeordnetenhaus genehmigt eine Kapitalerhöhung für die preußische Seehandlung um 65 Mio. Mark. Die Seehandlung wurde 1772 zur Förderung der preußischen Handelsinteressen gegründet. In neuerer Zeit tätigt sie als preußische Staatsbank nur noch reine Bankgeschäfte.

27.6.1905
Deutsche Kolonialtruppen reiben die Verbände des Hottentotten-Führers Jakob Morenga in Deutsch-Südwestafrika völlig auf. Auf deutscher Seite fallen 15 Soldaten

27.6.1912
Der bayerische Innenminister erklärt in der Abgeordnetenkammer, daß die Regierung ihren ablehnenden Standpunkt gegenüber der Feuerbestattung auch weiterhin beibehält. Diese sei jeder christlichen und deutschen Sitte zuwiderlaufend.

Das deutsche Luftschiff »Viktoria Luise« fährt erstmals über der offenen See. Von Hamburg aus startet es in Richtung Helgoland und landet nach acht Stunden problemlos wieder in Hamburg.

Die im Anschluß an die Kieler Woche veranstaltete Europäische Segelwoche endet mit einem Sieg des deutschen Kronprinzen Friedrich Wilhelm auf der kaiserlichen Jacht »Meteor« in der großen Schonerklasse.

27.6.1915
Westfront: Neben der Kathedrale von Arras stehende feindliche Artillerie wurde von uns beschossen; ein Munitionslager flog in die Luft.
In den Argonnen nordwestlich von Vienne le Château wurde ein Grabenstück gestürmt und gegen mehrere französische Gegenangriffe gehalten.
Nachdem wir auf den Maashöhen in den letzten Tagen die Versuche des Feindes, sich in den Besitz des ihm am 24. Juni entrissenen Geländes beiderseits der Tranchée zu setzen, vereitelt hatten, überraschten wir den Gegner gestern mit einem Angriff auf den Höhenrücken hart südwestlich von Les Eparges, er war nach kurzem Kampf in unserer Hand. Der Gegner machte während der ganzen Nacht Anstrengungen, den Rücken wieder zu nehmen, alle seine Angriffe schlugen fehl.
Die Angabe in der amtlichen französischen Mitteilung vom 26. Juni über Fortnahme von vier deutschen Maschinengewehren bei Ban de Sapt ist erfunden. Der Feind ist nach seiner Niederlage dort nirgends bei seinen Gegenangriffen auch nur bis in die Nähe der von uns eroberten Stellung gekommen. Hingegen hat unsere Beute sich auf 268 Gefangene, 2 Revolverkanonen, 5 Maschinengewehre, 7 größere und kleinere Minenwerfer erhöht.
Südostfront: Deutsche Truppen haben nach hartem Kampf die Höhen des nördlichen Dnjestrufers zwischen Bukaczowce (nordwestlich von Halicz) und Chodorow gestürmt und in der Verfolgung die Gegend von Hrehorow (halbwegs Zurawno-Rohatyn) erreicht.
Feindliche Stellungen nordwestlich von Rawa-Ruska wurden von hannoverschen Truppen genommen; wir machten dabei 3300 Gefangene und erbeuteten mehrere Maschinengewehre. Auch bei dieser Gelegenheit wandten die Russen ihren Brauch, unsere Truppen durch Winken mit weißen Tüchern heranzulocken, um sie dann niederzuschießen, an. Diese russischen Truppenteile wurden vernichtet

27.6.1916
Westfront: An der englischen und dem Nordflügel der französischen Front ist es mehrfach zu Patrouillengefechten gekommen. Zahlreiche Gas- und Rauchwolken strichen zu uns herüber; sie schädigten die deutschen Truppe nicht und schlugen teilweise in die feindlichen Gräben zurück
Das gegnerische Feuer richtet sich mit besonderer Heftigkeit gegen unsere Stellungen beiderseits der Somme. Durch die Beschießung von Nesle durch die Franzosen sind 23 ihrer Landsleute getötet oder verwundet worden.
Rechts der Maas blieben französische Angriffe nordwestlich und westlich des Panzerwerkes Thiaumont sowie südwestlich der Feste Vaux ergebnislos. Im Chapitre-Walde wurde eine feindliche Abteilung in Stärke von 2 Offizieren und einigen Dutzend Leuten überrascht und gefangengenommen. Ein englischer Doppeldecker wurde östlich von Arras im Luftkampf abgeschossen; die Insassen sind verwundet gefangen.
Ostfront: Deutsche Abteilungen, die in die russischen Stellungen vorstießen, brachten südlich von Kekkau 26 Gefangene, 1 Maschinengewehr, einen Minenwerfer und nördlich vom Miadziol-See 1 Offizier, 188 Mann, 6 Maschinengewehre, 4 Minenwerfer ein. Feindliche Patrouillen wurden abgewiesen. Der Güterbahnhof von Dünaburg wurde ausgiebig mit Bomben belegt.
Südwestlich von Sokul stürmten unsere Truppen russische Linien und machten mehrere hundert Gefangene. Feindliche Gegenangriffe hatten nirgends Erfolg.
Italienfront(KuK): Die Verkürzung unserer Front im Angriffsraum zwischen Brenta und Etsch wurde gestern beendet. Alle aus diesem Anlaß von italienischen Seite verbreiteten Nachrichten über Eroberungen und sonstige Erfolge sind, wie die folgende aus militärischen Gründen erst heute mögliche Darstellung beweist, vollkommen unwahr. In der Nacht zum 25. Juni begann die seit einer Woche vorbereitete teilweise Räumung der durch unsere Angriffe gewonnenen, im Gelände jedoch ungünstigen vordersten Linien. Den folgenden Vormittag setzte der Feind die Beschießung der von unseren Truppen verlassenen Stellungen fort. Erst mittags begannen italienische Abteilungen an einzelnen Frontteilen zwischen Astach- und Suganer-Tal zaghaft vorzufühlen. Im Abschnitt zwischen Etsch- und Astach-Tal hielt die erwähnte Beschießung gegen die längst verlassenen Stellungen den ganzen Tag, die nächste Nacht und stellenweise noch gestern morgen an. An beiden Tagen wurde an der ganzen Front nicht gekämpft. Unsere Truppen verloren weder Gefangene, noch Geschütze, Maschinengewehre oder sonstiges Kriegsmaterial. Nunmehr gehen die Italiener an unsere neuen Stellungen heran. Heute früh erst griffen sie den Monte Seste an, wo sie unter schweren Verlusten abgewiesen wurden. Im Posina-Tal zwang unser Geschützfeuer mehrere Patrouillen zur Flucht. An der küstenländischen Front scheiterten feindliche Angriffe am Krn und dem Mrzli Vrh.


27.6.1917
Die deutsche Kriegsgesellschaft für Obstkonserven und Marmelade untersagt die Herstellung von Pflaumenmus und Obstkraut, da das frische Obst dringend für die Vitaminversorgung der Soldaten und der Kinder gebraucht wird.
Westfront: Bei schlechter Sicht war die beiderseitige Artillerietätigkeit an der Front geringer als in den Vortagen. Nur in einzelnen Abschnitten nahm das Feuer zeitweise zu.
In den Morgenstunden wurden gegen den vorspringenden Lens-Bogen angreifende starke englische Kräfte unter schweren Verlusten abgeschlagen. In einem Vorfeldgraben beiderseits der Straße Arras-Lens setzte sich der Gegner fest.
Bei Fontaines blieben Vorstöße feindlicher Abteilungen erfolglos; ebenso scheiterten an mehreren Stellen der Arras-Front Angriffe von Erkundungsabteilungen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz:
Abgesehen von starkem Feuer nordwestlich von Craonelle sowie beiderseits der Straße Corbeny - Berry-au-Bac hielt sich die Kampftätigkeit im allgemeinen in mäßigen Grenzen.
Ostfront: Südlich der Bahn Lemberg-Tarnopol und an der Narajowka blieb das Artillerie- und Minenfeuer lebhaft.
An der Zlota Lipa brachten wir von einem gelungenen Erkundungsvorstoß mehrere russische Gefangene zurück.


27.6.1918
Die älteste deutschsprachige Zeitung in den USA, die New Yorker »Staatszeitung«, wird wegen finanzieller Schwierigkeiten eingestellt. Die Zeitung war 1833 von Jakob Uhl, einem Wiener Auswanderer, gegründet worden.
Westfront: Rege Tätigkeit des Feindes nördlich der Scarpe und Somme. westlich von Soissons und südwestlich von Reims. Auf der Kathedrale von Reims wurden erneut Beobachter des Feindes erkannt. Während der Nacht nahm die Artillerietätigkeit auch an der übrigen Front zwischen Yser und Marne in Verbindung mit Erkundungsgefechten der Infanterie wieder zu.
Auf dem östlichen Maasufer führten wir erfolgreiche Erkundungen durch. Nördlich von St. Mihiel wurde ein stärkerer Vorstoß des Feindes abgewiesen.
Aus feindlichen Bombenstaffeln, die in den beiden letzten Tagen zum Angriff gegen Karlsruhe, Offenburg und das lothringische Industriegebiet vorstießen, wurden 5 Flugzeuge abgeschossen.


Leutnant Rumey

Unsere Bombengeschwader griffen gestern Paris und auf dem Wege dorthin Bahnknotenpunkte und Flugplätze des Feindes an. Leutnant Rumey errang seinen 25. Luftsieg.
Italienfront: Bei Bezzecca, im Etschtale und auf der Zugna scheiterten italienische Vorstöße. Der heißumstrittene Col del Rosso, am 15. von der ruhmreichen Edelweißdivision im Sturm genommen und weiter in den schwersten Kämpfen siegreich behauptet, wurde gestern vormittag nach schwerstem Trommelfeuer abermals durch starke Kräfte angegriffen. Es war für den Feind ein vergebliches Beginnen, seine Kampftüchtigkeit mit der unserer Salzburger, Kärntner, Ober- und Niederösterreicher zu messen, an deren Tapferkeit alle Angriffe zerschellten. Die jungen Regimenter 107, 114, von der Artillerie in allen Gefechtsphasen mustergültig unterstützt, haben sich eines Geistes ihren altbewährten Stammtruppen, den 59ern, 7ern, 14ern und 49ern. gezeigt. Der Feind erlitt schwere Einbuße an Toten und Verwundeten und ließ zahlreiche Gefangene in unserer Hand.


Zerstörte Brücke bei Ponte di Piave

Bei Ponte di Piave versuchte der Italiener in Booten unser Ufer zu gewinnen; er wurde zusammengeschossen.


27.6.1919
Die Kommandantur der italienischen Truppen in Kärnten teilt dem deutschösterreichischen Landesbefehlshaber in Kärnten die vom Obersten Rat der Alliierten festgesetzte Demarkationslinie zwischen Deutschösterreich und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (Jugoslawien) mit.

Die Offiziere der ehemaligen Königlichen Preußischen Armee und der ehemaligen kaiserlichen Marine richten an Königin Wilhelmina der Niederlande einen Aufruf mit der Bitte, den früheren deutschen Kaiser und preußischen König Wilhelm II. nicht an die Alliierten auszuliefern.

27.6.1920
Nach schweren Hungerunruhen verhängt Reichspräsident Friedrich Ebert den Ausnahmezustand über Groß-Hamburg.

27.6.1921
Mit 121 gegen 120 Stimmen beschließt der Reichstag die Einführung einer neuen Handelsflagge. In die rechte obere Ecke der schwarz-weiß-roten Handelsflagge werden die Reichsfarben
Schwarz-Rot-Gold eingesetzt.

27.6.1923
Papst Pius XI. appelliert an die Gläubigermächte des Deutschen Reichs, die Reparationsfrage im Geist des Christentums noch einmal zu prüfen. Gleichzeitig schlägt er vor, die Besetzung des Ruhrgebiets durch weniger »gehässige Sicherungen« zu ersetzen.

27.6.1929
Mit 240 gegen 171 Stimmen bei neun Enthaltungen lehnt der Deutsche Reichstag in dritter Lesung den Antrag der KPD auf Streichung der zweiten Rate für den Bau des Panzerkreuzers A ab.

27.6.1935
Ein Erdbeben in Süddeutschland richtet beträchtlichen Sachschaden an.

27.6.1939
Die Großdeutsche Reichstagung der Deutschen Forstwirtschaft beginnt in Berlin. Sie endet am 1. Juli

27.6.1940
Die französische Regierung in Bordeaux beschließt die Übersiedlung in unbesetztes Gebiet und wählt den Kurort Vichy zum Regierungssitz.

U 47 unter Kapitänleutnant Prien versenkt im Nordatlantik die norwegische Lenda (4005 BRT) und den holländischen Tanker Leticia (2580 BRT).

27.6.1941
Nach Luftangriffen sowjetischer Flugzeuge auf Ungarn erklärt die ungarische Regierung der UdSSR den Krieg. Mehrere ungarische Brigaden beginnen mit dem Vormarsch in Galizien.


Kapitänleutnant Herbert Wohlfarth

U 556 unter Kapitänleutnant Wohlfarth wird im Nordatlantik durch britische Zerstörer versenkt. Von 46 Mann Besatzung überleben 41.

Im Gebiet der Doggerbank versenken deutsche Bomber den holländischen Frachter Montferland (6790 BRT).
Britisch Terrorbomber greifen Bremen, Cuxhaven, Emden und Wilhelmshaven an.

Der Generalsekretär der spanischen Einheitspartei Falange, José Luis de Arrese, ruft zum Kreuzzug gegen die Sowjetunion auf, ohne daß Spanien der UdSSR den Krieg erklärt; bereits zu Beginn des deutschen Angriffs auf die UdSSR hatte Spanien die Blaue Division zur Unterstützung der deutschen Truppen an die Ostfront entsandt.


 






Der Kriegsfilm »Stukas« von Karl Ritter wird in Berlin uraufgeführt; die Hauptdarsteller des von der Luftwaffe geförderten Films sind Carl Raddatz, Albert Hehn, Ernst von Klipstein und Marina von Ditmar.

27.6.1942
Der finnische Marschall Carl Gustaf Emil Freiherr von Mannerheim stattet Adolf Hitler in dessen Hauptquartier »Wolfsschanze« einen Höflichkeitsbesuch ab.

Marschall Carl Gustaf Emil Freiherr von Mannerheim


Das Museum über von Mannerheim in Helsinki

U 701 unter Kapitänleutnant Degen torpediert vor der US Küste die norwegische Tamesis (7256 BRT) und den BP-Tanker British Freedom (6985 BRT).

27.6.1943
Die Presse im Deutschen Reich beschwört den Widerstandswillen der Bevölkerung: »An dem durch einen unbändigen Haß gestählten Willen der westdeutschen Gebiete wird der britische Terror zerbrechen.«

U 73 unter Oberleutnant Deckert torpediert im Mittelmeer den britischen Flottentanker Abbeydale (8299 BRT).

U 81 unter Kapitänleutnant Krieg versenkt im Ostmittelmeer die griechische Michalios (3742 BRT).

27.6.1944


Otto Georg Thierack

Nach einer Stellungnahme des deutschen Reichsjustizministers, Otto Georg Thierack, fällt der nationalsozialistischen Justiz die »volkshygienische Aufgabe« zu, den »gesunden Volkskörper« vor der »Seuchengefahr, die von kriminellen und oppositionellen Bazillenträgern« ausgeht, zu schützen.

Die Regierung der USA veröffentlicht eine offizielle Erklärung, in der sie Argentinien eine achsenfreundliche Haltung vorwirft.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 28.06.08 9:42 ]

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