denk-mal 25. Juli . . .



Stolz auf unsere großen Männer dürfen wir nur sein,
solange sie sich unserer nicht zu schämen brauchen.





1080: Der deutsche König Heinrich IV. reagiert auf den von Papst Gregor VII. im Investiturstreit neuerlich über ihn verhängten Kirchenbann, indem er auf der Synode in Brixen Clemens III. als Gegenpapst wählen lässt.
 
    1183: Der Friede von Konstanz zwischen Kaiser Friedrich I. Barbarossa und den oberitalienischen Städten macht den Lombardenbund zur Dauereinrichtung. Mailand erhält innerhalb des Bundes eine Vormachtstellung.

 
    1864: Durch den Tod seines Vaters Wilhelm I. wird König Karl dritter Monarch in Württemberg.

 
   25. Juli  1769: geboren Ferdinand Friedrich von Anhalt-Köthen, Fürst von Anhalt-Köthen

 
   25. Juli  1797: geboren Paul Wilhelm Herzog von Württemberg, Naturforscher und Entdecker

 
    25. Juli 1818: geboren Friedrich Alexander Graf von Bismarck-Bohlen, preußischer General



Paul Hinkler
 
   25. Juli  1892: geboren Paul Hinkler, Gauleiter der NSDAP und SA-Gruppenführer.

 
   25. Juli  1919: Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg gibt den Oberbefehl über die deutschen Truppen ab.

 
   25. Juli  1930: Die preußische Regierung der sogenannten Weimarer Republik verbietet den Beamten die Zugehörigkeit zur NSDAP und KPD.

 
    1943: Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler erlässt eine Verordnung über die Versorgung für die ehemaligen Angehörigen der Polizei und des Sicherheitsdienstes der Schutzstaffel und ihrer Hinterbliebenen; der Erlaß tritt rückwirkend zum 26. August 1939 in Kraft.

 
    1945: Eine Anweisung der VS-amerikanischen Militärregierung ordnet in München die Umbenennung aller Straßen und Plätze an, die nach nationalsozialistischen Funktionären benannt sind.



25.6.1900
Der deutsche Kaiser Wilhelm II. erläßt an Bord seiner Yacht »Hohenzollern« in Kiel zwei Kabinettsorders über die Bildung eines Expeditionskorps nach China.

25.6.1906
Der österreichische Kaiser Franz Joseph I. richtet am Ende seiner fünftägigen Reise durch Böhmen einen Appell zu nationaler Verständigung an Tschechen und Deutsche. Die Donaumonarchie wird zur Zeit nicht nur in Böhmen von Konflikten erschüttert, auch zwischen Österreich und Ungarn bestehen Spannungen.

25.6.1907
Der russische Bolschewik Josef W. Stalin erbeutet bei einem Überfall auf die Reichsbankfiliale in Tiflis 250 000 Rubel.

25.6.1908
Zu Ehren des deutschen Kaisers findet in Hamburg ein Fest auf der Alster statt. In seiner Dankesrede spricht Wilhelm II. die Hoffnung aus, der Hamburger Handel möge sich »unter dem Schutze eines ehrenhaft bewahrten Friedens«, für den die Armee und die Marine bürgten, positiv weiterentwickeln.

Bei Lüderitzbucht im Süden der Kolonie Deutsch-Südwestafrika wird ein Diamantenfeld von 15 km Ausdehnung erschlossen. Es liegt jeweils zur Hälfte auf Regierungsgebiet und auf Land der deutschen Kolonialgesellschaft.

Lüderitz

25.6.1913
Nach einer Entscheidung des deutschen Kriegsministeriums wird das Gelände »Der Forst« bei Kassel als neuer militärischer Flugstützpunkt hergerichtet.

25.6.1915
Lomie in der deutschen Kolonie Kamerun
wird von britischen Truppen besetzt.Westfront: Im Nahkampfe südlich von Souchez erbeuteten wir mehrere Maschinengewehre.
Wiederholte feindliche Vorstöße gegen die Labyrinthstellung wurden abgeschlagen.
Im Westrand der Argonnen brach der Angriff eines französischen Bataillons gegen unsere vorgeschobenen neuen Stellungen unter schweren Verlusten zusammen. Im Nachstoß entrissen wir dem Feinde noch einen Graben mit zwei Blockhäusern. Drei weitere Maschinengewehre und drei Minenwerfer fielen in unsere Hand.
Auf den Maashöhen scheiterten die westlich der Tranchée angesetzten französischen Angriffe vollkommen. Östlich der Tranchée eroberten wir einen vom Feinde zäh verteidigten Verbindungsgraben zurück.
Bei Leintrey östlich von Lunéville wurden kleine feindliche Unternehmungen abgewiesen.
Ostfront: Das vorgestern eroberte Dorf Kopaczyska wurde wieder geräumt. Südöstlich Chorzele in der Nähe des Dorfes Stegna drangen unsere Truppen nach hartnäckigem Nahkampf in einen Teil der feindlichen Linie ein und setzten sich darin fest.Südostfront: Truppen des Generaloberst v. Woyrsch haben in der Verfolgung das Waldgebiet südlich Ilza durchschritten.
Nordwestlich von Halicz mußten Teile der Armee des Generals v. Linsingen vor überlegenen feindlichen Gegenangriffen bei Martinow auf das Südufer des Dnjestr zurückgenommen werden. Weiter stromauf sind wir im fortschreitenden Angriff, der linke Flügel der Armee steht bei Chodorow.
Der zurückgetretene US-amerikanische Außenminister William Jennings Bryan spricht sich auf einer Kundgebung in New York gegen die Lieferung von Waffen und anderem Kriegsmaterial an die Alliierten aus.


das deutsche Gamma Gerät, 191625.6.1916
Westfront: Der Feind entwickelte im Abschnitt südlich des Kanals von La Bassée und über die Somme hinaus auch nachts anhaltende rege Tätigkeit, belegte Lens und die Vororte mit schwerem Feuer und ließ in Gegend von Beaumont-Hamel (nördlich von Albert) ohne Erfolg Gas über unsere Linien streichen.
Links der Maas erreichte das feindliche Feuer gegen Abend besonders am "Toten Mann" große Stärke. Nichts fanden hier kleinere für uns erfolgreiche Infanterieunternehmungen statt An unseren östlich der Maas gewonnenen neuen Stellungen entspannen sich unter beiderseits dauernd starker Artillerieentfaltung mehrfach heftige Infanteriekämpfe. Alle Versuche der Franzosen, das verlorene Gelände durch Gegenangriffe wieder zu gewinnen, scheiterten unter schwersten blutigen Verlusten für sie; außerdem büßten sie dabei noch über 200 Gefangene ein.
Östlich von St. Dié wurden bei einem Patrouillenvorstoß 15 Franzosen gefangen eingebracht.
Ostfront: Auf dem nördlichen Teile der Front kam es an mehreren Stellen zu Gefechten von Erkundungsabteilungen, wobei Gefangene und Beute in unsere Hand fielen.
Unserem fortschreitenden Angriff gegenüber blieben auch gestern starke russische Gegenstöße, besonders beiderseits von Zaturos, völlig ergebnislos. Südlich des Plascewka-Abschnitts (südöstlich von Beresteczko) wurden mit nennenswerten Kräften geführte feindliche Angriffe restlos abgeschlagen. Bei der Armee des Generals Grafen v. Bothmer keine besonderen Ereignisse.
Italienfront(KuK): An der küstenländischen Front standen unsere Stellungen zwischen dem Meere und dem Monte Sabotino zeitweise unter lebhaftem Artilleriefeuer. Östlich von Polazzo kam es zu Handgranatenkämpfen. Nachts versuchten drei Torpedoboote und ein Motorboot einen Handstreich gegen Pirano. Als unsere Strand-Batterien das Feuer eröffneten, ergriffen die feindlichen Schiffe die Flucht. An der Kärntnerfront beschränkte sich die Gefechtstätigkeit nach den von unseren Truppen abgeschlagenen Angriffen im Plöckenabschnitt auf Geschützfeuer. In den Dolomiten brach ein Angriff der Italiener bei der Rufreddo - Stellung im Sperrfeuer zusammen. Zwischen Brenta und Etsch war die Kampftätigkeit gering. Vereinzelte Vorstöße des Gegners wurden abgewiesen. Im Ortlergebiet scheiterte ein Angriff einer feindlichen Abteilung vor dem Kleinen Eiskögele.

25.6.1917


das verwüstete Lens im Juni 1917
Westfront: Im Dünenabschnitt und zwischen Yser und Lys war gestern nachmittag der Feuerkampf gesteigert; er dauerte bis in die Nacht an.
Vom La Bassée-Kanal bis auf das südliche Scarpe-Ufer war gleichfalls die Kampftätigkeit lebhafter als in den Vortagen, vormittags scheiterten englische Vorstöße nördlich des Souchezbaches und östlich der Straße von Lens nach Arras. Abends wiederholte der Feind keine Angriffe auf beiden Souchezufern; auch diesmal wurde er zurückgeschlagen. Etwa gleichzeitig stürmten starke englische Kräfte bei Hulluch gegen unsere Stellungen. In nächtlichen Nahkämpfen und durch Feuer wurde der Gegner abgewiesen.
Mit kleinen Abteilungen versuchten die Engländer vergeblich auch an mehreren Stellen zwischen Meer und Somme in unsere Gräben zu dringen.
Die Franzosen griffen zweimal bei Vauxaillon die kürzlich von uns gewonnenen und gehaltenen Linien an. Beide Angriffe blieben ergebnislos; die über freies Feld vorgehenden Sturmwellen erlitten in unserem Feuer hohe Verluste.
Die Artillerietätigkeit war außer an dieser Kampfesstelle auch bei Ailles, östlich von Craonne, westlich der Suippes, bei Ripont und auf dem linken Maasufer rege.
Gestern sind 8 Flugzeuge und 3 Fesselballone der Gegner abgeschossen worden.
Ostfront: Heftiges Feuer an der oberen Strypa und zwischen Zlota Lipa und Narajowka. Hier holten unsere Stoßtrupps eine Anzahl Gefangene aus den russischen Gräben. In den Karpathen war die Gefechtstätigkeit nördlich von Kirlibaba lebhafter als sonst.

25.6.1918
Westfront: Das tagsüber mäßige Artilleriefeuer wurde am Abend in einzelnen Abschnitten lebhafter. Die Erkundungstätigkeit blieb rege. Südlich der Scarpe und auf dem westlichen Avre-Ufer machten wir Gefangene.
Nach starker Feuerwirkung griff der Feind mit mehreren Kompagnien auf dem Nordufer der Aisne an. Im Gegenstoß wurde der Angriff abgewiesen.
Die Zahl der gestern früh von brandenburgischer und thüringischer Landwehr östlich von Badonviller eingebrachten gefangenen Amerikaner und Franzosen hat sich auf mehr als 60 erhöht.
Leutnant Billik errang seinen 20. Luftsieg.


KuK Piave-Stellung
Italienfront: Gestern war die Gebirgsfront zwischen Asiago und der Piave wieder der Schauplatz heftiger Kämpfe. Der Feind bot alles auf, um die am 15. Juni verlorenen Höhenstellungen zurückzuerobern. Auf Monte di Val Bella , Col del Rosso, Asolone, Solarolo und Monte Pertica wurde den größten Teil des Tages erbittert gerungen. Die Italiener wurden überall, an mehreren Stellen durch Gegenstoß zurückgeworfen. Die vorliegenden Meldungen schildern das über alles Lob erhabene Verhalten der an den Kämpfen beteiligten Infanterie und Artillerie und erwähnen besonders die Infanterieregimenter 9 (Galizianer), 53 (Kroaten), 114 (Ober- und Niederösterreicher), 120 (Schlesier) und bosnisch-herzegowinisch 4.
Im Montellogebiet und südlich davon fühlte der Feind mit Patrouillen an der Piave vor. Im Raume von San Dona hatten die den Uferwechsel unserer Divisionen sichernden Deckungstruppen in den letzten Tagen starke Angriffe abzuwehren. Unsere Bewegungen vermochten auch hier planmäßig und ohne Verluste an Kriegsgerät durchgeführt zu werden. Seit dem 15. Juni büßte der Italiener über 50000 Mann an Gefangenen ein, darunter etwa 1100 Offiziere. Die Gesamtverluste des Feindes sind bei strengster Schätzung auf 150000 Mann zu berechnen.


25.6.1919
Der deutsche Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg legt den militärischen Oberbefehl nieder.


Paul von Hindenburg
Der frühere kaiserliche deutsche Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg bietet sich den alliierten Siegermächten als Geisel anstelle des deutschen Ex-Kaisers Wilhelm II. an.

25.6.1922
Bei den Landtagswahlen im Saargebiet erlangen die deutschen Parteien 28 und die Kommunisten zwei Sitze. Die
frankophilen Parteien können keinen Landtagssitz erringen.

25.6.1924
Die Interalliierte Rheinlandkommission beschließt die Annullierung ihrer Ausweisungsbeschlüsse. Etwa 15 000 Ausgewiesene, mit Familien insgesamt rd. 60 000 Personen, kehren in die französische Rheinlandzone zurück.

Die französische Regierung beschließt ein Amnestiegesetz für die aufgrund politischer Betätigung verfolgten Autonomisten aus dem deutschsprachigen Elsaß-Lothringen.

25.6.1934
Der deutsche Reichsminister und Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß (NSDAP), warnt in Köln in einer Rundfunkrede vor Provokateuren, die unter dem Deckmantel einer »zweiten Revolution« gegen die NS-Führung hetzen.

25.6.1936
Die deutsche Reichsregierung beschließt ein Gesetz, wonach die mangelhafte Lieferung oder die Beschädigung von Rüstungsgütern künftig unter Strafe stehen. Für schwere Vergehen ist die Todesstrafe vorgesehen.

Die Leitung der Rüsselsheimer Opelwerke reagiert auf Streiks der Arbeiter wegen vorgenommener Lohnkürzungen mit Massenentlassungen.

25.6.1939
Auf einer Kundgebung der Sturmabteilung (SA) in Beuthen (Oberschlesien) werden drei angebliche polnische Deserteure durch die Straßen geführt.
Es wird jedoch bald bekannt, daß es sich in Wahrheit um SA-Männer gehandelt hat.

25.6.1940
U 51 unter Kapitänleutnant Knorr versenkt im Nordatlantik aus einem Geleitzug den britischen Frachter Windsorwood (5395 BRT) und den britischen Tanker Saranac (12.049 BRT).

25.6.1941

In der litauischen Hauptstadt Kauen beginnen kurz nach der Besetzung durch deutsche Truppen Pogrome der Litauer, denen 3800 Juden zum-Opfer fallen.


Der Münchner Kapitänleutnant Helmuth Ringelmann

U 75 unter Kapitänleutnant Ringelmann versenkt aus einem Konvoi den holländischen Frachter Schie (1967 BRT).

U 108 unter Kapitänleutnant Scholtz versenkt im Nordatlantik die einzelfahrenden griechischen Frachter Ellinico (3059 BRT) und Nicolas Pateras (4362 BRT) und U 77 unter Kapitänleutnant Schonder die griechische Anna Bulgaris (4603 BRT).

Deutsche Bomber versenken nördlich der Doggerbank die britische Dashwood (2154 BRT) und vor Hartlepool die Levenwood (803 BRT).

Schweden erklärt sich im Krieg zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion für neutral,
gestattet jedoch die Überführung deutscher Truppen auf schwedischen Eisenbahnen.

Die deutschen Schnellboote S 43 und S 106 sinken in der Ostsee auf sowjetischen Minen.

25.6.1942
Einer Mitteilung der Berliner Zeitung »Neuer Tag« zufolge haben SS-Einheiten am Vortag die Ortschaft Lezaky südlich von Pardubitz im Protektorat Böhmen und Mähren dem Erdboden gleichgemacht.

25.6.1943
Der Beginn der deutschen Offensive im Raum Kursk (»Zitadelle«) wird auf den 5. Juli festgesetzt.

Nach einem Aufstand wird das Ghetto Tschenstochau vernichtet.
In der Nacht zum 26. Juni greift die RAF Gelsenkirchen an.

25.6.1944


die USS Texas erhielt mehrere deutsche 28 cm Treffer aus den Geschützen des Atlantikwalls
25.6.1946 Aufgrund kritischer Berichte über die Behandlung von ausgewiesenen Sudetendeutschen durch tschechoslowakische Behörden schränkt die US-amerikanische Militärregierung die Auflage der in München erscheinenden »Süddeutschen Zeitung« ein.

U 269 unter Oberleutnant zur See Uhl wird im Ärmelkanal von einer britischen Fregatte versenkt. Von 52 Mann Besatzung überleben 39.

Der britische Kreuzer Glasgow wird bei der Beschießung deutscher Küstenbefestigungen vor Cherbourg von zwei 17 cm-Granaten der Batterie »Yorck« getroffen und muß das Einsatzgebiet verlassen, er fällt für den Rest des Krieges aus.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 25.06.09 15:59 ]

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