denk-mal 23. Juni . . .



 Es setzt eine Umkehrung aller Begriffe ein. Der Held wird verachtet und der Feigling geehrt. Der Anständige hat nur noch Spott zu erwarten. Der Verkommene aber wird gepriesen. Die geschichtliche Vergangenheit wird genau so infam besudelt, wie die geschichtliche Zukunft unbekümmert abgeleugnet. Und während die Millionenmasse mittlerer und bäuerlicher Existenzen dem bewußt geforderten Ruin verfallen, hilft ein gutmütig-dumm gewordenes Bürgertum in eifrigen Handlangerdiensten noch mit, den allerletzten Einsturz vorzubereiten.



23. Juni 1677: gestorben Wilhelm Ludwig, Herzog von Württemberg
 
   23. Juni 1760: Im Siebenjährigen Krieg besiegt in der Schlacht bei Landeshut die österreichische die preußische Armee. Der preußische Heerführer Heinrich August de la Motte Fouqué ist prominentester Gefangener.

 
    23. Juni 1859: gestorben Maria Pawlowna, Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach

 
   
   23. Juni 1883: geboren Ludwig Müller, Reichsbischof der Deutschen Evangelischen Kirchen
 
    1894: Pierre de Coubertin initiiert in Paris die Gründung des Internationale Olympische Komitees. Als Austragungsort der I. Olympischen Spiele der Neuzeit wird Athen ausgewählt.

 
  
   23. Juni   1884: geboren Werner Krauß, deutscher Schauspieler
 
   
   23. Juni 1891: gestorben Paul Bronsart von Schellendorff, preußischer General und Kriegsminister
 
   
   23. Juni 1893: Rudolf Diesel erhält ein Patent auf „Arbeitsverfahren und Ausführungsart für Verbrennungskraftmaschinen“, heute bekannt als Dieselmotor.
 
   
   23. Juni 1901: geboren Paul Verhoeven, deutscher Schauspieler
 
   
   23. Juni 1902: geboren Mathias Wieman, deutscher Theater- und Filmschauspieler
 
   
   23. Juni 1916: In der Schlacht um Verdun erstürmen deutsche Truppen das französiche Festungszwischenwerk Thiaumont.
 
   
   23. Juni 1929: Die NSDAP erringt bei der vorläufigen Stadtratswahl in Koburg erstmalig in einer Stadt die absolute Mehrheit.
 
   
   23. Juni 1932: ermordet Heinrich Habenicht, SA-Gruppe Westfalen und Blutzeuge der Bewegung
 
    1937: Wegen „fehlender Solidarität“ Englands und Frankreichs erklärt das Deutsche Reich und Italien den endgültigen Rückzug aus dem Kontrollsystem gegenüber Spanien. Jede politische, finanzielle und militärische Einmischung im Spanischen Bürgerkrieg wird abgelehnt.

 
   
   23. Juni 1939: Das Deutsche Reich und Italien vereinbaren die Übersiedlung der deutschsprachigen Bevölkerung Südtirols.
 
   
   23. Juni 1939: Auf der Strecke Hamburg-Berlin erreicht ein neuer Schnelltriebwagen der Deutschen Reichsbahn 215 km/h.
 
   
   23. Juni 1941: Beistandsabkommen der Sowjetunion und der VSA
 
   
   23. Juni 1943: Albert Hoffmann, bisher stellvertretender Gauleiter, wird neuer Gauleiter von Westfalen-Süd.
 
   
   23. Juni 1944: gestorben Eduard Dietl, deutscher General
 
    1944: Der tschechische Staatsbürger Thomas Mann erhält nach 6jährigem Bemühen endlich die VS-amerikanische Staatsbürgerschaft die er bis zu seinem Tod behalten wird.

 
   
   23. Juni 1948: In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni beginnt die Berliner Blockade durch die Sowjetunion.
 
   
   23. Juni 1968: Die Potsdamer Garnisonkirche wird auf Anweisung des DDR-Kommunisten unter Walter Ulbricht gesprengt
 
   
   23. Juni 1972: In der BRD wird der Grundwehrdienst von 18 auf 15 Monate verkürzt.
 
   
   23. Juni 1981: gestorben Zarah Leander, schwedische Schauspielerin und Sängerin
 
   
   23. Juni 1987: gestorben Helmut Stellrecht, deutscher Politiker (NSDAP)


Werner Best
 
   
   23. Juni 1989: gestorben Werner Best, deutscher Jurist, Polizeichef und Nationalsozialist


23.6.1900
Der Gouverneur des Schutzgebiets Deutsch-Ostafrika, der am 1. Januar mit dem erblichen Adelstitel ausgezeichnete Generalmajor Eduard von Liebert, tritt zurück. Seine Verwaltungsmaßnahmen werden von der »Kolonialen Zeitung« scharf kritisiert, viele Zeitungen verteidigen ihn jedoch.

23.6.1903
Kaiser Wilhelm II. nimmt an der Segelregatta auf der Unterelbe bei Cuxhaven teil, an der mit der »Hamburg« erstmals eine Yacht beteiligt ist, die der kaiserlichen »Meteor« von ihrer Bauart und ihren Ausmaßen ebenbürtig ist.

23.6.1914
Ein Geschwader der britischen Flotte trifft anläßlich der Kieler Woche zu einem Besuch im deutschen Marinestützpunkt Kiel ein.

23.6.1915
18 Denkschriften führender westdeutscher Industrieller und Wissenschaftler über die deutschen Kriegsziele werden durch die Vermittlung des kommandierenden Generals des VII. Armeekorps in Münster, General Wilhelm Freiherr von Gayl, an den Reichskanzler weitergeleitet.

Für die eroberten Gebiete im Osten wird die deutsche Militärverwaltung Kurland, Litauen und Bialystock-Grodno gebildet.

Der Chef des österreichisch-ungarischen Generalstabs, General Franz Freiherr Conrad von Hötzendorf, wird zum Generaloberst befördert.
Westfront: Gestern nahmen wir die Festung Dünkirchen sowie feindliche Truppenansammlungen bei den Ortschaften Bergues, Hondschoote, Furnes und Cassel unter Feuer.
Bei Givenchy dicht nördlich des Kanals von La Bassée und bei Neuville wurden Angriffe durch unser Artilleriefeuer im Keime erstickt. Südlich von Souchez machten wir im Grabenkampf gute Fortschritte.
Auf den Maashöhen setzten die Franzosen ihre Durchbruchsversuche ohne den geringsten Erfolg fort, sämtliche Angriffe wurden unter erheblichen Verlusten für den Feind abgeschlagen. Bisher machten wir 280 unverwundete Franzosen, darunter 3 Offiziere, zu Gefangenen und erbeuteten 7 Maschinengewehre sowie 20 Minenwerfer.
Die Vorpostengefechte östlich von Lunéville dauern noch an. In den Vogesen stürmten wir die seit Monaten heiß umstrittene, die Umgebung beherrschende Höhe 631 bei Ban de Sapt. 193 Gefangene, 3 Maschinengewehre, 1 Minenwerfer und anderes Material waren unsere Beute. Feindliche Wiedereroberungsversuche blieben erfolglos.
Südlich von Neuville brachte eines unserer Kampfflugzeuge einen feindlichen Flieger zum Absturz.
Die amtliche französische Meldung, daß sich belgische Truppen im Südwesten von St. Georges eines deutschen Schützengrabens bemächtigt hätten, ist glatt erfunden.
Südostfront: Lemberg wurde gestern nachmittags durch österreichisch-ungarische Truppen im Sturme genommen, daran anschließend nachts die Szczerekstellung zwischen dem Dnjestr bei Mikolajow und Lemberg. Weiter nördlich ist in der Verfolgung die Linie östlich von Lemberg-Zoltance-Turynka (nordöstlich von Zolkiew) erreicht. Bei Rawa-Ruska und westlich davon ist die Lage unverändert.
Im San-Weichsel-Winkel und links der oberen Weichsel beginnen die Russen zu weichen.

23.6.1916

Von den Deutschen am 23. Juni 1916 gefangene Senegalesen vom frz. Kolonialregiment Nr. 57
Westfront: Östlich von Ypern wurde ein feindlicher Angriffsversuch vereitelt.
Bei deutschen Patrouillenunternehmungen, so bei Lihons, Lassigny und bei dem Gehöfte Maisons de Champagne (nordwestlich von Massiges) wurden einige Dutzend Gefangene gemacht und mehrere Maschinengewehre erbeutet.
Drei französische Angriffe gegen unsere westlich der Feste Vaux genommenen Gräben wurden abgewiesen. Wir haben hier am 21. Juni 24 Offiziere und 400 Mann gefangen genommen.
Gestern wurden Karlsruhe und Müllheim in Baden sowie Trier durch feindliche Flieger angegriffen. Wir haben eine Reihe von Opfern aus der bürgerlichen Bevölkerung zu beklagen; nennenswerter militärischer Schaden konnte in jenen Orten nicht angerichtet werden und ist nicht verursacht worden. Die Angreifer verloren vier Flugzeuge. Je eines mußte bei dem Rückfluge bei Nieder-Lauterbach und bei Lembach landen; unter den gefangenen Insassen befinden sich zwei Engländer.
Die anderen beiden Flugzeuge wurden im Luftkampf erledigt. Dabei holte Leutnant Höhndorf den sechsten Gegner herunter. Außerdem wurden gestern feindliche Flieger in Gegend von Ypern, östlich von Hulluch (dieses als fünftes des Leutnants Mulzer), bei Lancon (südlich von Grandpre), bei Merxheim (östlich von Gebweiler), südwestlich von Sennheim abgeschossen, so daß unsere Gegner im ganzen neun Flugzeuge eingebüßt haben.
Unsere Fliegergeschwader haben die militärischen Anlagen von St. Pol, sowie feindliche Lager und Unterkünfte westlich und südlich von Verdun angegriffen.
Ostfront: Bei einem kurzen Vorstoß bei Beresina (östlich von Bogdanow) fielen 45 Gefangene, 2 Maschinengewehre, 2 Revolverkanonen in unsere Hand.
Nordöstlich von Osaritschi gegen die Kanalstellung vorgehende schwächere feindliche Abteilungen wurden blutig abgewiesen.
Trotz mehrfacher feindlicher Gegenstöße blieben unsere Angriffe westlich und südwestlich von Luck im Fortschreiten. In der Front vorwärts der Linie Beresteczke-Brody wurden russische Vorstöße glatt abgeschlagen.
Von der Armee des Generals Grafen v. Bothmer nichts Neues.
Italienfront(KuK): Gestern war das Artilleriefeuer im Nordabschnitte der Hochfläche von Doberdo stellenweise sehr lebhaft. Wiederholte feindliche Infanterieangriffe auf unsere Stellungen südöstlich des Mrzli Vrh wurden abgewiesen.
Im Plöckenabschnitt begannen heute früh lebhafte Artilleriekämpfe. An der Dolomitenfront scheiterte ein neuerlicher Angriff der Italiener auf die Croda del Ancona. Das gleiche Schicksal hatten vereinzelte feindliche Vorstöße aus dem Raum von Primolano.
Im Ortlergebiet besetzten unsere Truppen mehrere Hochgipfel an der Grenze.

23.6.1917
Westfront: An der flandrischen Front und im Artois beeinträchtigte bis in die Nachmittagsstunden Regen die Kampftätigkeit der Artillerie. Sie war dann lebhaft nahe der Küste, von Bixschoote bis Armentières und zwischen Loos und Bullecourt.
Wie in der Nacht zu gestern wurden auch heute vor Hellwerden an mehreren Stellen englische Erkundungsabteilungen zurückgeworfen.
Gestern früh nahmen nach kurzem, kräftigem Wirkungsfeuer von Artillerie und Minenwerfern Abteilungen niederschlesischer Regimenter am Chemin-des-Dames einen Teil der französischen Stellung nordöstlich von Filain im Sturm und hielten die in etwa 1½ Kilometer Breite und 500 Meter Tiefe gewonnenen Gräben gegen drei heftige Gegenstöße. Der Feind erlitt schwere Verluste, da auch die flüchtende Grabenbesatzung von unserem Abriegelungsfeuer gefaßt wurde. 300 Gefangene konnten zurückgeführt werden.
Die Franzosen griffen morgens westlich des Cornillet, abends bei Vauxaillon an, ohne einen Vorteil zu erzielen.
Östlich von Craonne und auf beiden Maas-Ufern brachten uns Erkundungsstöße Gefangene ein.
Längs der Front nur die übliche Gefechtstätigkeit. Französische Aufklärungstrupps sind nördlich von St. Mihiel und östlich der Mosel abgewiesen worden.
Seit dem 15. Juni sind in Luftkämpfen 23, durch Abwehrfeuer 5 feindliche Flugzeuge, außerdem 4 Fesselballone der Gegner abgeschossen worden.

23.6.1918
Westfront: Beiderseits der Somme hielt die rege Tätigkeit des Feindes an. Ein nächtlicher Angriff der Engländer bei Morlancourt zwischen Ancre und Somme brach in unserem Feuer zusammen.
Französische Teilangriffe südöstlich von Mery wurden abgewiesen.
Südwestlich von Reims machten wir bei kurzem Infanteriegefecht mit Italienern 36 Gefangene.
Leutnant Löwenhardt errang seinen 28. Luftsieg.


Vom Hochwasser zerrissene österreichisch-ungarische Pontonbrücke über die Piave
Italienfront: Die Kämpfe an der Piave waren auch gestern weniger heftig, nur am Südflügel unserer Armeefront nahm der Feind nachmittags seine Gegenangriffe wieder auf; sonst überall Geschützkampf. Die schweren, wolkenbruchartigen Regen, die in der letzten Woche fast täglich über Venetien niedergingen und weite Strecken der Ebene unter Wasser setzten, hatten für die Truppen die Lasten und Entbehrungen des Kampfes vervielfältigt. Die Piave ist zu einem reißenden Strom geworden, dessen Wassermassen wiederholt den Verkehr zwischen beiden Ufern auf viele Stunden unterbinden. Es ist nur unter den größten Schwierigkeiten möglich, den Kämpfern an der Front den nötigsten Bedarf an Munition und Verpflegung zuzuführen; um so größere Anerkennung ist den braven Truppen zu zollen, deren Kampfkraft auch in noch härterer Lage ungebrochen blieb.

23.6.1919
Die Weimarer Nationalversammlung billigt die bedingungslose Unterzeichnung des Versailler Diktats.

Soldaten der Berliner Freikorps verbrennen französische Fahnen, aus Protest gegen das Diktat von Versailles.

Der deutsche Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg teilt der Reichsregierung unter Gustav Bauer (MSPD) in Weimar telegrafisch mit, daß er sich mit der bedingungslosen Unterzeichnung des Versailler Diktats nicht einverstanden erklären könne.


23.6.1925
In Prag spricht sich der tschechoslowakische Außenminister Eduard Beneš vor dem Abgeordnetenhaus gegen einen Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich aus.

23.6.1927
In einer außenpolitischen Erklärung vor dem Reichstag in Berlin bestätigt Außenminister Gustav Stresemann, daß die Beziehungen des Deutschen Reichs zur Sowjetunion durch den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen London und Moskau nicht berührt seien.

23.6.1928
In der Nähe von Hannover wird eine erste Testfahrt mit einem Raketenwagen der Opelwerke auf Schienen durchgeführt. Der unbemannte Waggon erreicht auf der 2000 m langen Teststrecke eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 180 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 254 km/h.

23.6.1930
Vor einem Berliner Schöffengericht werden fünf von sechs angeklagten Nationalsozialisten zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Sie hatten Hakenkreuze und »Juda verrecke« an eine Berliner Synagoge geschmiert.

23.6.1931
Reichskanzler Heinrich Brüning würdigt in einer abendlichen Ansprache über den Deutschlandsender das Hoover-Moratorium und regt eine deutsch-französische Aussprache über noch offene Fragen an.

23.6.1934
Im deutschen Reich nehmen nach offiziellen Angaben rund fünf Millionen Jungen und Mädchen am zweiten Deutschen Jugendfest teil. Den Abschluß dieses schulfreien Tags, der Spiel und Sport gewidmet ist, bilden die Sonnwendfeiern.

In der Freien Stadt Danzig wird die einjährige Arbeitsdienstpflicht für alle arbeitsfähigen männlichen Bürger zwischen dem 17. und dem 25. Lebensjahr eingeführt.

23.6.1935
Reichsjugendführer Baldur von Schirach beendet mit einer Rede in Lübeck die Veranstaltungen der seit 1933 zum dritten Mal begangenen »Sonnwend«-Feierlichkeiten im Deutschen Reich.

Im Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft in Köln schlägt Vorjahressieger Schalke 04 den VfB Stuttgart 6:4.

23.6.1936
Das deutsche Luftschiff LZ 130 »Graf Zeppelin II«, das Schwesterschiff der »Hindenburg«, wird in Friedrichshafen auf Kiel gelegt.


LZ 130

23.6.1937
Das Deutsche Reich und Italien treten endgültig aus dem Londoner Nichteinmischungskomitee für Spanien aus.

Der deutsche Reichsstudentenführer Gustav Adolf Scheel verkündet in Heidelberg vor Studentenführern die neue Ehrenordnung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes.

23.6.1938
In Breslau wird die erste Reichslautsprechersäulenanlage in Betrieb genommen.

23.6.1939
Das Deutsche Reich und Italien vereinbaren die Übersiedlung der deutschsprachigen Bevölkerung Südtirols.

Fritz Todt, Generalinspekteur für das Straßenwesen, erklärt auf dem ersten Großdeutschen Baugewerbetag in Wien, die Materialbeschaffung werde durch die mangelhafte Kohlenversorgung behindert. 1939 würden mit rund acht Millionen Ziegeln 25% weniger erzeugt als 1938.


Fritz Todt und Führer Adolf Hitler

23.6.1940
Die sowjetische Nachrichtenagentur »TASS« dementiert Meldungen, nach denen an der deutsch-litauischen Grenze 100 bis 150 Sowjetdivisionen konzentriert worden seien, um Druck auf das Deutsche Reich auszuüben.

In Begleitung des Architekten Albert Speer und des Bildhauers Arno Breker besichtigt Adolf Hitler die französische Hauptstadt Paris.

Hitler in Paris

U 122 unter Kapitänleutnant Looff wird im Nordkanal von einer britischen Korvette mit Wasserbomben versenkt. Keine Überlebenden der 49 Mann Besatzung.

23.6.1941
Die Slowakei unterstützt die deutsche Wehrmacht mit eigenen Truppenkontingenten im Krieg gegen die Sowjetunion.

Der deutsche Versorgungstanker Alstertor muß sich vor Kap Finisterre selbstversenken, um sich einer Aufbringung durch in Sicht kommende britische Zerstörer zu entziehen.

Nördlich von Cromer versenken deutsche Bomber in Nachtangriffen die britische Trelissick (5265 BRT) sowie den Marinetrawler Nogi (299 BRT).


Deutsche Verstärkungen für das DAK werden von der Luftwaffe eingeflogen

23.6.1942
Einheiten der deutsch-italienischen Panzerarmee Afrika erreichen bei der Verfolgung der Reste der britischen 8. Armee die libysch-ägyptische Grenze.


der Posener Korvettenkapitän Karl-Friedrich Merten
U 68 unter Korvettenkapitän Merten versenkt auf einer Feindfahrt in der Karibik insgesamt 7 Schiffe mit 50.898 BRT.

In einem nächtlichen Funkspruch billigt der italienische Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini den weiteren Vorstoß der deutsch-italienischen Panzertruppen nach Ägypten.

Nach der britischen Niederlage in Nordafrika kommt es im Unterhaus in London zu erregten Debatten, in deren Verlauf konservative Abgeordnete dem Kriegskabinett des Premierministers Winston Churchill das Mißtrauen aussprechen.

Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Albert Speer, spricht sich gegen eine Einbeziehung der Jugendlichen des Jahrgangs 1925 zum Reichsarbeitsdienst aus, da vielen von ihnen dadurch der Abschluß der Lehre nicht mehr möglich wäre und langfristig der Facharbeiterbedarf der Wirtschaft nicht mehr gedeckt werden könne.


23.6.1943
Albert Hoffmann, bisher stellvertretender Gauleiter, wird neuer Gauleiter der NSDAP von Westfalen-Süd.

23.6.1944
35 000 deutsche Soldaten werden bei Witebsk von sowjetischen Truppen eingeschlossen.

In London wird der deutsche Spion Pierre Richard Charles Neukermans hingerichtet. Er hatte seit Juli 1943, getarnt als belgischer Flüchtling, britische Militärgeheimnisse ausspioniert.


Das Flak-Rgt. 155 unter Oberst Wachtel vollzieht seit Monatsmitte den Abschuss von unbemannten V 1 Flugkörpern gegen den Großraum London. Im Juni werden 2000 dieser »Raketen« abgeschossen, knapp 1000 erreichen die brit. Hauptstadt, 661 von ihnen werden, meist von britischen Jagdflugzeugen, abgeschossen.

23.6.1945
In der Nähe von Berlin wird der ehemalige Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Erich Raeder, gefangengenommen.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 23.06.09 17:10 ]

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