denk-mal 22. Juni . . .




 Der rassisch rein und unvermischt gebliebene Germane des amerikanischen Kontinents ist zum Herrn desselben aufgestiegen; er wird der Herr so lange bleiben, solange nicht auch er der Blutschande zum Opfer fällt.



22. Juni 1435: geboren Otto II. von der Pfalz-Mosbach (Otto Mathematicus), Pfalzgraf und Herzog in Bayern, Astronom

    1450: Der Erste Markgrafenkrieg endet mit einem Friedensschluss in Bamberg. Die Freie Reichsstadt Nürnberg erhält alle von Markgraf Albrecht Achilles von Brandenburg-Ansbach eroberten Gebiete zurück.


    1889: mit der Verabschiedung des Gesetzes über die Alters- und Invaliditätsversicherung fand die weltweit vorbildliche Bismarcksche Sozialgesetzgebung ihren Abschluß.


   22. Juni  1893: geboren Artur Görlitzer, Politiker der NSDAP, Mitglied des Reichstags und stellvertretender Gauleiter von Berlin.


   22. Juni  1901: geboren Hans Hinkel, Journalist und Ministerialbeamter im nationalsozialistischen Deutschland


  22. Juni   1910: geboren Konrad Zuse, später der Erfinder der weltweit ersten elektronischen Rechenmaschine


    22. Juni 1910: geboren Axel von Ambesser, populärer Schauspieler, Regisseur und Autor


    22. Juni 1913: geboren Heinrich Hogrebe, Forstmann und Offizier im Zweiten Weltkrieg


    22. Juni 1927: geboren Herbert Hisel, später populärer fränkischer Mundarthumorist („... is ja a net grad des g'sündasta!“)


    22. Juni 1930: Landtagswahl in Sachsen: Die NSDAP erhält 376.769 Stimmen (14,4%) und somit 14 von 96 Sitzen


    22. Juni 1933: Reichsinnenminister Frick verbietet die SPD als staats- und volksfeindliche Partei.


    1934: Ferdinand Porsche unterschreibt einen Vertrag mit dem Reichsverband der Automobilindustrie. Ziel ist es, ein Auto zu bauen, das weniger als 1.000 Reichsmark kostet, den später so bezeichneten Volkswagen


   22. Juni  1940: Die besiegte französische Regierung unterschreibt die Kapitulation im Wald von Compiègne


  22. Juni   1941: Der Rußlandfeldzug beginnt in den Morgenstunden mit dem Überschreiten der sowjetischen Grenze


    22. Juni 1953: Die Charlottenburger Chaussee in West-Berlin wird in Straße des 17. Juni umbenannt


    22. Juni 1969, gestorben Mirko Jelusich, böhmischer Schriftsteller und Theaterkritiker



22.6.1910
Die »LZ VII«, das erste für Passagierfahrten eingerichtete lenkbare Luftschiff, fährt von Friedrichshafen am Bodensee nach Düsseldorf.


das galizische Lemberg

22.6.1915
Lemberg wird von österreichisch-ungarischen Truppen bei ihrem Vormarsch in Galizien zurückerobert.
Generaloberst August von Mackensen wird von Kaiser Wilhelm II. wegen der unter seinem Kommando errungenen Erfolge an der Ostfront zum Generalfeldmarschall befördert.
Generaloberst August von Mackensen

Nach einer Mitteilung der britischen Admiralität sind seit Kriegsbeginn 145 britische Handelsschiffe und 118 Fischereifahrzeuge zerstört worden.
Westfront: Auf dem westlichen Kanalufer nordwestlich von Dixmuiden wurden feindliche Angriffe gegen drei von uns besetzte Gehöfte abgewiesen.
Nördlich von Arras fanden auch gestern im wesentlichen Artilleriekämpfe statt. Ein französischer Infanterieangriff am Labyrinth südlich von Neuville wurde um Mitternacht zurückgeschlagen.
In der Champagne westlich von Perthes schoben wir nach erfolgreichen Sprengungen unsere Stellung vor.
Auf den Maßhöhen dauerten die Nahkämpfe unter schwerem Artilleriefeuer den Tag über an. Heute früh gegen 3 Uhr schritten wir zum Gegenangriff, säuberten unsere Gräben vom eingedrungenen Feinde fast vollständig und machten 130 Gefangene. Ein kleiner feindlicher Vorstoß bei Marcheville wurde leicht abgewiesen.
Östlich von Lunéville entwickelten sich bei Lemtrey neue Vorpostenkämpfe.
In den Vogesen haben wir heute nacht unsere Stellungen planmäßig und ungedrängt vom Feinde auf das östliche Fechtufer östlich von Sondernach verlegt. Am Hilsenfirst erlitt der Feind bei erneuten Angriffen wieder ernste Verluste.
Unsere Flieger bewarfen den Flughafen Courcelles westlich von Reims mit Bomben. Feindliche Bombenabwürfe auf Brügge und Ostende richteten keinen militärischen Schaden an.


Südostfront: Die Kämpfe nördlich und westlich von Lemberg werden fortgesetzt. Westlich von Zolkiew wurden die Russen heute nacht zum Rückzug aus ihrer Stellung gezwungen.
Die deutschen Truppen und das in ihrer Mitte kämpfende österreichisch-ungarische Armeekorps haben seit 12. Juni, dem Beginn ihrer letzten Offensive aus der Gegend von Przemysl und Jaroslau, 237 Offiziere, 58800 Mann zu Gefangenen gemacht, 9 Geschütze und 136 Maschinengewehre erbeutet.


22.6.1916
Ein französischer Luftangriff auf Karlsruhe fordert nach amtlichen Angaben 117 Tote und 140 Schwerverletzte.

In Bremen läuft das Handels-U-Boot »Deutschland« zu seiner ersten Fahrt in die USA aus.

die berühmte U "Deutschland"
Westfront: Eine schwache englische Abteilung wurde bei Frelinghien (nordöstlich von Armentières) abgewiesen. Eine deutsche Patrouille brachte westlich von La Bassée aus der englischen Stellung einige Gefangene zurück.
Östlich der Maas entspannen sich Infanteriekämpfe, in denen wir westlich der Feste Vaux Vorteile errangen.
Durch Abwehrfeuer wurde südlich des Pfefferrückens ein französisches Flugzeug heruntergeholt.
Unsere Fliegergeschwader haben gestern früh mit Truppen belegte Orte im Maastal südlich von Verdun, heute früh die Bahnanlagen und Truppenlager von Revigny angegriffen.
Ostfront: Auf dem nördlichen Teile der Front hat sich abgesehen von erfolgreichen deutschen Patrouillenunternehmungen nichts ereignet. Auf die Eisenbahndrücke über den Pripjet südlich von Luniniec wurden Bomben geworfen.
Russische Vorstöße gegen die Kanalstellung südwestlich Logischin scheiterten ebenso wie wiederholte Angriffe westlich von Kolki. Zwischen Sokul und Liniewka sind die russischen Stellungen von unseren Truppen genommen und gegen starke Gegenangriffe behauptet. Fortgesetzte Anstrengungen des Feindes, uns die Erfolge nordwestlich von Luck streitig zu machen, blieben ergebnislos. Beiderseits der Turya und weiter südlich über die allgemeine Linie Swiniuchy-Gorochow wurden die Russen weiter zurückgedrückt.
Bei der Armee des Generals Grafen v. Bothmer wurden vielfache starke Angriffe des Gegners auf der Linie Hajworonka-Bobulince (nördlich von Przewloka) unter schwersten Verlusten für den Feind abgeschlagen.


22.6.1917
Westfront: Von Ypern bis Armentières abends und nachts in einigen Abschnitten sehr rege Feuertätigkeit. Englische Vorstöße nordwestlich von Warneton und östlich von Houplines wurden zurückgewiesen.
Zwischen La Bassée-Kanal und Senséebach war zeitweilig das Feuer lebhaft.
Ein Angriff der Engländer, der gestern morgen südwestlich von Lens einsetzte, scheiterte verlustreich im Feuer.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz:
Mit großer Hartnäckigkeit suchten die Franzosen ihre bei Vauxaillon verlorene Stellung zurückzuerobern. Gestern vormittag liefen sie nach starkem Feuer viermal unter Einsatz frischer Kräfte an. Nach zähem Nahkampf verdrängten sie unsere Truppen aus einem Teil der Gräben nordöstlich von Vauxaillon. Die weiter südlich angesetzten Angriffe hatten keinen Erfolg; der Feind erlitt hier durch unsere Abwehr hohe Verluste.
Rege Kampftätigkeit herrschte in der westlichen Champagne. Morgens griffen die Franzosen am Sattel östlich des Cornillet an und drangen in unsere Linien ein. Gegenstöße verhinderten sie, den errungenen Vorteil auszubauen.
Abends brachen unsere Stoßtrupps nordöstlich von Prunay und südwestlich von Nauroy in die französischen Gräben ein und holten 30 Gefangene und Beutestücke zurück.
Am Pöhlberg, südöstlich von Moronvilliers, gelang ein sorgsam vorbereiteter Angriff in vollem Umfang. Teile von thüringischen und Altenburger Regimentern nahmen nach kurzem Feuerüberfall die feindliche Stellung in 400 Meter Breite. Über 100 Gefangene wurden eingebracht. Während der Nacht setzte der Gegner sieben heftige Gegenangriffe an, die ihm nur unwesentlichen Gewinn brachten.


22.6.1918
In allen spanischen Städten finden Versammlungen statt, auf denen die Rückgabe von Gibraltar gefordert wird. Der Felsen an der Südspitze der Iberischen Halbinsel ist zur Zeit unter britischer Verwaltung.
Westfront: Zwischen Arras und Albert dauerten die heftigen Teilvorstöße des Feindes gestern bis zum Morgen an, sie endeten mit vollem Mißerfolg für den Gegner. Beiderseits der Scarpe, bei Boiry Becquerelle, Hebuterne. Hamel und im Walde von Avelny wurden starke englische Abteilungen teilweise in erbittertem Nahkampf zurückgeschlagen. Auch an der übrigen Front trieb der Engländer mehrfach vergeblich Erkundungen vor. Bei Abwehr des Feindes und bei eigenen Vorstößen südlich der Somme machten wir Gefangene.
Feindlicher Fliegerangriff auf Brügge fügte der Bevölkerung Verluste zu.
Südwestlich von Noyon wiederholte der Feind mit stärkeren Abteilungen seine vergeblichen Angriffe südlich von Baudelicourt. Zwischen Oise und Marne lebhafte Tätigkeit des Feindes. Mehrfach angesetzte Erkundungsvorstöße der Franzosen blieben erfolglos. Teilangriffe der Franzosen und Amerikaner nordwestlich von Château-Thierry wurden blutig abgewiesen.
Italienfront: Die Kämpfe an der Piave haben gestern an Heftigkeit abgenommen. Wo die Italiener - wie in einzelnen Abschnitten des Montello und westlich von San Dona - ihre Angriffe erneuerten, wurden sie wie früher unter großen Verlusten Zurückgeschlagen. Der Feind verlor zwischen dem 15. und 20. d. Mts. durch unsere Flieger und durch Abwehr von der Erde aus 42 Flugzeuge. Außerdem büßte er 4 Fesselballone ein.


Durch österreich-ungarische Truppen gefangene und hingerichtete tschechische Legionäre

Die Zahl der Gefangenen ist auf 40000 gestiegen. Unter diesen befinden sich auch einige tschechisch-slowakische Legionäre, die sofort der durch die Kriegsgesetze vorgesehenen standrechtlichen Behandlung zugeführt wurden.


22.6.1919
Die Weimarer Nationalversammlung billigt
unter Vorbehalt die Unterzeichnung des Versailler Diktats.

Aus Protest gegen die Entscheidung, das Versailler Diktat zu unterzeichnen, scheidet der preußische Kriegsminister Walther Reinhardt (parteilos) aus der Reichsregierung aus. Mit Zustimmung von Reichspräsident Friedrich Ebert (MSPD) wird er jedoch weiterhin mit beratender Stimme an den Sitzungen des Reichsministeriums teilnehmen.

22.6.1930
Bei den Landtagswahlen in Sachsen wird die NSDAP mit 14 Sitzen zweitstärkste Fraktion hinter der SPD (33 Sitze).
Auf der Schlußkundgebung der Jahreshauptversammlung des deutsch-österreichischen Volksbundes in Klagenfurt fordern mehrere tausend Menschen den Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich als Voraussetzung für ein geeintes Europa. Von einer Vereinigung der beiden Länder verspricht sich der überparteiliche Volksbund u.a. eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage für die Beteiligten.

22.6.1934
In Dresden wird ein Mann wegen Ehebruchs zu einem Monat Gefängnis verurteilt.

22.6.1936
Im Deutschen Reich wird für Kindesraub in erpresserischer Absicht die Todesstrafe eingeführt

Zur Finanzierung der »Wehrhaftmachung« wird im Deutschen Reich eine Reichsanleihe über 700 Millionen Reichsmark aufgelegt. Die Tilgung ist ab 1943 vorgesehen.


die Leipzig 1936

22.6.1937
Die deutsche Reichsregierung nutzt die Torpedoangriffe auf den Kreuzer »Leipzig«, um vor dem Nichteinmischungsausschuß in London drastische Maßnahmen gegen die spanische Regierung in Valencia zu verlangen.

22.6.1938
Im Deutschen Reich wird eine Verordnung zur Sicherstellung des Arbeitskräftebedarfs für Aufgaben besonderer staatspolitischer Bedeutung erlassen. Damit sollen mehr Arbeitskräfte für den Bau der Westbefestigungen aufgeboten werden.

22.6.1939
Die deutsche Wehrmacht übernimmt die Spanische Hofreitschule in Wien.

Die Sowjetunion lehnt die ihr am Vortag übermittelten neuen britisch-französischen Vorschläge für einen antideutschen Militärpakt pakt ab, weil die baltischen Staaten nicht ausdrücklich in die Garantien einbezogen worden seien.

22.6.1940
Zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich wird in Rethondes bei Compiègne der Waffenstillstandsvertrag geschlossen.

der bewachte Eisenbahnwaggon

Empfang in militärischen Ehren

bei der Unterzeichnung...

Der deutsche Gesandte in Kopenhagen, Cecil von Renthe-Fink, stellt seinen Plan zur Einbeziehung Dänemarks in den »großdeutschen Raum« vor.

U 46 unter Oberleutnant zur See Endraß greift den britischen Träger Ark Royal an, der sich mit dem Schlachtkreuzer Hood auf dem Marsch nach Gibraltar befindet.
Kein Erfolg wegen Torpedoversager.

Aus einen Konvoi im Nordatlantik versenkt U 47 unter Kapitänleutnant Prien den britischen Tanker San Fernando (13.056 BRT), U 32 unter Kapitänleutnant Jenisch den norwegischen Tanker Eli Knudsen (9026 BRT) und U 30 unter Kapitänleutnant Lemp den norwegischen Frachter Randsfjord (3999 BRT). U 38 unter Kapitänleutnant Liebe versenkt dem griechischen Einzelfahrer Neion (5154BRT).

U 65 unter Kapitänleutnant von Stockhausen versenkt im Nordatlantik den französischen Tanker Monique (7011 BRT).

22.6.1941
Ohne vorherige Kriegserklärung greift die deutsche Wehrmacht die UdSSR an und stößt überraschend in Bereitstellungen eines russischen Angriffs auf Deutschland hinein.

an der Grenze des Generalgouvenerments, deutsche Panzer rollen in schon eroberte Grenzräume nach Sowjetrußland hinein

Rumänien und Italien erklären der UdSSR den Krieg.

Im Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft in Berlin verliert der FC Schalke 04 trotz einer 3:0-Führung 3:4 gegen Rapid Wien, das als erste Mannschaft der »Ostmark« den Meistertitel erringt.

Im Nordatlantik versenkt U 77 unter Kapitänleutnant Schonder den britischen Frachter Arakaka (2379 BRT).

22.6.1942
Nach seiner Beförderung zum Generalfeldmarschall bestimmt Erwin Rommel als nächste Angriffsziele der deutschen und italienischen Truppen in Nordafrika die Stellungen der britischen 8. Armee bei Al Alamein sowie die Städte Alexandria und Kairo.

U 156 unter Korvettenkapitän Hartenstein versenkt auf einer Feindfahrt in der Karibik insgesamt 10 Schiffe mit 39.543 BRT. U 159 unter Kapitänleutnant Witte versenkt auf einer feindfahrt in der Karibik 7 Schiffe mit 35.882 BRT.


In einer Rundfunkansprache fordert der französische Ministerpräsident Pierre Laval die Franzosen auf, sich als Gegenleistung für die vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler in Aussicht gestellte Freilassung französischer Kriegsgefangener freiwillig für den Arbeitseinsatz im Deutschen Reich zu melden.

Ministerpräsident Pierre Laval(stehend)

U 202 unter Kapitänleutnant Hans-Heinz Linder versenkt vor der US Ostküste den argentinischen Frachter Rio Tercero (4864 BRT).


das Chemiewerk in Hüls fällt für drei Monate aus

22.6.1943
Ein alliierter Bombenangriff auf Hüls fordert über 100 Menschenleben.

In der Nacht zum 23. Juni werfen britische Terrorbomber 1643 t Bomben auf Mülheim an der Ruhr und Oberhausen.

Die finnische Regierung beschließt die Umsiedlung von rund 10 000 Finnen aus dem östlich von Estland gelegenen Ingermanland in ihre Heimat.


Kapitänleutnant Gerd Kelbling

U 593 unter Kapitänleutnant Kelbling versenkt vor der algerischen Küste die US Panzerlandungsschiffe LST 333 und LST 387.

22.6.1944 Die Rote Armee startet im Raum Witebsk–Bobruis eine Großoffensive gegen die deutsche Heeresgruppe Mitte.


der künstliche Hafen Mulberry A vor dem Sturm

Nach fünf Tagen schwerer Stürme im Ärmelkanal wird der künstliche Hafen »Mulberry A« vor dem Landungsraum »Omaha« weitgehend zerstört und unbrauchbar. Viele Landungsfahrzeuge werden an Strand geworfen und zerstört. Die Landung von Nachschubgütern ist erheblich gestört. Die geschwächte Position der Alliierten können deutsche Truppen aus Lageunkenntnis und Kräftemangel nicht ausnutzen.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 23.06.08 17:13 ]

Comments system

Disqus Shortname