denk-mal 21. Juni . . .







1208: Der Bayerische Pfalzgraf Otto VIII. von Wittelsbach ermordet während einer Privatfehde Kaiser Philipp von Schwaben und entscheidet damit den deutschen Thronstreit zugunsten Otto von Braunschweigs.
 
   21.Juni  1305: gestorben Wenzel II., König von Böhmen, Herzog von Krakau und König von Polen

 
   21.Juni  1621: Dreißigjähriger Krieg: In Prag werden 24 böhmische Adlige nach der Niederlage in der Schlacht am Weißen Berg hingerichtet.

 
   21.Juni 1701: geboren Otto Magnus von Schwerin, preußischer General

 
    1726: Friedrich der Große gewinnt die Schlacht bei Burkersdorf gegen Österreich, obwohl sein Bündnispartner Rußland im Moment des Angriffs den Rückzugsbefehl erhält, da Katharina II. nach dem Sturz des Zaren das Bündnis gelöst hat.

 
   21.Juni  1895: Feierliche Eröffnung des 98 Kilometer langen Kaiser-Wilhelm-Kanals (derzeit Nord-Ostsee-Kanal).



Rudolf Jordan
 
   21.Juni  1902: geboren Rudolf Jordan, NSDAP/Gauleiter von Halle-Merseburg und Magdeburg-Anhalt


 
    1939: Joseph Goebbels beschuldigt bei seiner Feuerrede zur Sonnenwendfeier England, Frankreich und Polen, die „natürlichen Lebensansprüche“ des Volkes zu bagatellisieren.

 
   21.Juni 1942: Die Alliierten geben nach verlustreichem zweiwöchigen Kampf Tobruk auf - das deutsche Afrikakorps besetzt die Stadt.

 
   21.Juni  1943: geboren, Leopold Prinz von Bayern, späterer Automobilrennfahrer

 
  21.Juni   1944: gestorben Claus Selzner, SS-Oberführer und Generalkommissar von Dnjepropetrowsk im Reichskommissariat Ukraine

 
   21.Juni  1948: Die Deutsche Mark löst infolge der Währungsreform die Reichsmark ab, die 1:10 an Wert verloren hat. Jeder deutsche Bürger erhält 40 neue Deutsche Mark  im Umtausch.

 
   21.Juni  1955: geboren Michael Kühnen, Anführer der neuen nationalen Sozialisten-Bewegung

 
   21.Juni  1960: Der deutsche Leichtathlet Armin Hary läuft in Zürich über die 100-Meter-Distanz in 10,0 Sekunden Weltrekord.

 
   21.Juni  1980: gestorben Bert Kaempfert, weltberühmter Orchesterleiter und Musikproduzent, Arrangeur und Komponist

 
   21.Juni  1990: BRD- und ehemalige DDR-„Politiker“ beschließen gemeinsam die Fünfte Teilung Preußens



 
21.6.1902
Das deutsche Kaiserpaar nimmt in der Stadt Wesel an der Einweihung der wiederaufgebauten Willibrordkirche teil.

In Deutsch-Südwestafrika wird die Eisenbahnstrecke zwischen der Hafenstadt Swakopmund und Windhuk fertiggestellt, der Verkehr kann am 1. Juli beginnen.

Swakopmund

21.6.1904
Die deutsche Reederei Hapag schließt mit einer Firma in St. Petersburg, die im Auftrag der russischen Regierung handelt, Verträge über die Lieferung von Kohlen an die russische Ostseeflotte ab. Die russischen Schiffe benötigen für den langen Seeweg in das ostasiatische Kriegsgebiet erhebliche Mengen Kohle, die an verschiedenen Bunkerplätzen unterwegs aufgenommen werden sollen.

21.6.1906
Der österreichische Kaiser Franz Joseph I. tritt eine fünftägige Reise durch Böhmen an, um die Wogen des deutsch-tschechischen Nationalitätenkonflikts zu glätten. Auf der ersten Station, in Reichenberg, wird er von 200 deutschsprachigen Bürgermeistern begeistert gefeiert.


21.6.1915
In Deutsch-Südwestafrika beginnen die Truppen der Südafrikanischen Union einen umfassenden Angriff gegen die deutschen Schutztruppen am Waterberg und bei Otjiwarongo.
 

am WaterbergWestfront: Gegen die Front nördlich Arras beschränkte sich der Gegner hauptsächlich auf Artilleriefeuer, nur nördlich Souchez erfolgte ein Infanterieangriff, der von uns abgewiesen wurde.
Westlich Soissons scheiterte ein vereinzelter nächtlicher französischer Vorstoß gegen unsere Stellung westlich Moulin-sous-Touvent.
Im Westrand der Argonnen gingen wir zum Angriff über. Württemberger und norddeutsche Landwehr erstürmten auf zwei Kilometer Frontbreite mehrere hintereinanderliegende Verteidigungslinien und fügten den Franzosen bei ihren vergeblichen Gegenangriffen die schwersten Verluste zu. Die Beute dieses Kampfes beträgt an Gefangenen 6 Offiziere, 623 Mann sowie 3 Maschinengewehre und 3 Minenwerfer.
Auf den Maashöhen richteten die Franzosen gegen unsere Stellungen an der Grande Tranchée westlich Les Eparges abends fünf starke Angriffe, die westlich der Straße in unserem Feuer zusammenbrachen; östlich der Straße drang der Gegner in Teile unserer Stellung ein; er ist zum Teil bereits wieder verjagt. 70 Gefangene blieben in unserer Hand.

Östlich von Lunéville nahmen wir unsere über Gondrexon vorgeschobenen Vorposten vor überlegenen Kräften auf die Hauptstellung nordöstlich des Ortes zurück.
In den Vogesen wurden feindliche Angriffe im Fechttal und südlich blutig abgeschlagen. Nachts räumten wir zur Vermeidung unnötiger Verluste planmäßig den Ort Metzeral, der von der französischen Artillerie in Trümmer geschossen ist.
Ostfront: In Gegend nordwestlich Szawle und östlich der oberen Dubissa mißlangen mehrere, zum Teil von stärkeren Kräften ausgeführte russische Angriffe.Südostfront: Die Armeen des Generalobersten v. Mackensen kämpfen um Lemberg und Zolkiew; Rawa-Ruska ist in unserer Hand.
Westlich Rawa-Ruska wurde der Feind gestern von deutschen Truppen angegriffen und geworfen.
Am 19. und 20.Juni wurden auf dem Kampffelde zwischen Janow und nördlich Magierow rund 9500 Russen gefangengenommen, 8 Geschütze und 26 Maschinengewehre erbeutet.
Italienfront(KuK): In der Nacht auf den 20. Juni schlugen unsere tapferen Truppen bei Plava wieder zwei italienische Angriffe ab. Hier erschien ein italienischer Offizier mit der weißen Fahne und einem Hornisten vor unserer Stellung, um eine Bitte seines Brigadekommandanten vorzubringen. Da sich diese Personen nicht mit einer schriftlichen Vollmacht als Parlamentäre ausweisen konnten, wurden sie festgenommen und sind Kriegsgefangene. Im Gebiete nordwestlich von Krn wurde der Feind aus einer Sattelstellung geworfen, wobei sich Abteilungen des Debrecziner Honved-Infanterieregiments besonders auszeichneten. Unsere schwere Artillerie griff erfolgreich in den Gebirgskampf ein.
An der Kärntner Grenze griff der Gegner im Raume östlich des Plöcken wie immer erfolglos an.
Im Tiroler Grenzgebiet hat sich nichts Wesentliches ereignet. Das Feuer der italienischen schweren Artillerie gegen unsere Befestigungen ist ohne jede Wirkung.
Am 19. Juni wurden die Tank- und Hafenanlagen von Manopoli durch ein Torpedofahrzeug mit Erfolg beschossen und die Bahnhöfe von Bari und Brindisi von unseren Seeflugzeugen durch Bombenwürfe beschädigt.


21.6.1916
Die Kriegsfahrten-Gesellschaft in Stuttgart veranstaltet die erste von sechs vorgesehenen Fahrten nach Ostpreußen. Besichtigt werden die Hauptkampfstätten in Masuren und bei Tannenberg. Der Preis für eine solche zehntägige Reise beträgt 260 Mark.
Westfront: An verschiedenen Stellen der Front zwischen der belgisch-französischen Grenze und der Oise herrschte rege Tätigkeit im Artillerie- und Minenkampf, sowie im Flugdienst.
Bei Patrouillenunternehmungen in Gegend von Berry-au-Bac und bei Frapelle (östlich von St. Dié) wurden französische Gefangene eingebracht.
Ein englisches Flugzeug stürzte bei Puisieux (nordwestlich von Bapaume) in unserem Abwehrfeuer ab, einer der Insassen ist tot. Ein französisches Flugzeug wurde bei Kemnat (nordöstlich von Pont-a-Mousson) zur Landung gezwungen, die Insassen sind gefangen genommen.
Ostfront: Vorstöße unserer Truppen nordwestlich und südlich von Dünaburg in Gegend von Dubatowka (nordöstlich von Smorgon) und beiderseits von Krewo hatten guten Erfolg. In Gegend von Dubatowka wurden mehrere russische Stellungen überrannt. Es sind über 200 Gefangene gemacht, sowie Maschinengewehre und Minenwerfer erbeutet. Die blutigen Verluste des Feindes waren schwer. Die Bahnhöfe Zalesic und Molodeczno wurden von deutschen Fliegergeschwadern angegriffen.
Bei Gruziatyn (westlich von Kolki) wurden über den Styr vorgegangene russische Kräfte durch Gegenstoß zurückgeworfen. Feindliche Angriffe wurden abgewiesen. Nordwestlich von Luck setzte der Gegner unserem Vordringen starken Widerstand entgegen; die Angriffe blieben im Fluß. Hier und bei Gruziatyn büßten die Russen etwa 1000 Gefangene ein. Auch südlich der Turya geht es vorwärts.

Italienfront(KuK): Im Plöckenabschnitt kam es zu lebhaften Artilleriekämpfen. An der Dolomitenfront wiesen unsere Truppen bei Rufreddo einen Angriff unter schweren Verlusten des Feindes ab. Zwischen Brenta und Etsch fanden keine größeren Kämpfe statt. Vereinzelte Vorstöße der Italiener scheiterten; zwei feindliche Flieger wurden abgeschossen.


21.6.1917
Wegen der beginnenden Malaria-Zeit werden die deutschen Truppen an der Makedonienfront vom östlichen Struma-Ufer zurückgezogen.
Der sozialdemokratische Abgeordnete im Deutschen Reichstag, Philipp Scheidemann, hebt auf der Stockholmer Friedenskonferenz hervor, Elsaß-Lothringen sei ein »kerndeutsches« Land, das die Gleichberechtigung als deutscher Bundesstaat erhalten solle, aber auf keinen Fall an Frankreich ausgeliefert werden könne.
Philipp Scheidemann(SPD):"Elsaß-Lothringen ist ein kerndeutsches Land"
Westfront: In Flandern und im Artois war erst abends bei besserer Sicht der Artilleriekampf auf breiterer Front lebhaft; er hielt stellenweise auch nach Dunkelwerden an.
Nahe der Küste wurden durch nächtlichen Überfall eine Anzahl Engländer als Gefangene eingebracht.
Bei Hooge, östlich von Ypern, sind gestern und heute früh starke englische Erkundungsstöße abgewiesen worden; auch bei Vermelles und Loos schlugen Unternehmungen des Feindes fehl.
Bei Vauxaillon, nordöstlich von Soissons, stürmten gestern nach kurzer, starker Minenfeuervorbereitung Kompagnien einiger aus Rheinländern, Hannoveranern und Braunschweigern bestehender Regimenter die französische Stellungen 1500 Meter Breite. Der durch bewährte Sturmtrupps, Artillerie und Flieger gut unterstützte Einbruch in die feindliche Linie erfolgte für den Gegner völlig überraschend; einzelne Stoßtruppen drangen durch die Annäherungswege bis zu den Reserven vor und machten auch dort Gefangene. Die blutigen Verluste des Feindes sind schwer; über 160 Gefangene und 16 Maschinengewehre wurden zurückgebracht, einige Minenwerfer gesprengt. In den gewonnenen Gräben sind tagsüber heftige Gegenangriffe der Franzosen abgewehrt worden. Mit starkem Wirkungsfeuer bereitete der Feind nordwestlich des Gehöftes Hurtebise ein Unternehmen vor, dessen Durchführung in unserem Vernichtungsfeuer unterblieb. Auf dem westlichen Suippesufer war abends die Feuertätigkeit sehr lebhaft.
In der Ostchampagne und am Westhang der Argonnen holten unsere Stoßtrupps mehrere Gefangene aus den französischen Linien.
Ostfront: Bei Luck, an der Zlota Lipa, Narajowka und südlich des Dnjestr war die russische Artillerie und entsprechend die unsere tätiger als in letzter Zeit. Streifabteilungen der Russen wurden an mehreren Punkten verjagt.

21.6.1918
Der US-amerikanische Senat in Washington fordert zur Unterstützung der Unabhängigkeitsbemühungen österreichischer Randvölker auf. Österreich-Ungarn selbst habe keine Daseinsberechtigung mehr.
Westfront: Der Feind setzte an der ganzen Front heftige Erkundungsvorstöße fort, sie wurden überall abgewiesen. Nordöstlich von Merris und nördlich von Albert brachen englische Teilangriffe blutig zusammen.
Örtliche Angriffe der Franzosen südwestlich von Noyon, der Amerikaner nordwestlich von Château-Thierry scheiterten. Franzosen und Amerikaner erlitten hierbei schwere Verluste. Gefangene blieben in unserer Hand. Südwestlich von Reims wurden Italiener gefangen. Die großen ehemals von Franzosen benutzten, deutlich kenntlich gemachten Lazarettanlagen im Vesletal zwischen Breuil und Montigny wären in letzter Zeit zweimal das Ziel feindlicher Bombenangriffe.
Italienfront: Der Feind setzte seine Anstrengungen, uns die westlich der Piave erkämpften Erfolge wieder zu entreißen, auch gestern mit unverminderter Heftigkeit fort. Seine Opfer waren aber vergebens. Alle Anstürme brachen an dem unerschütterlichen Widerstande unserer heldenhaften Truppen zusammen. Zu besonderer Wucht steigerte sich das Ringen auf der Karsthochfläche des Montello, wo an den flüchtig aufgeworfenen Verschanzungen der Divisionen des Feldmarschalleutnants Ludwig Goiginger Sturmwelle auf Sturmwelle zerschellte. Überall stand Mann gegen Mann im Handgemenge. Auf Frontbreiten von zwei Kilometern ballte der Feind Sturmtruppen in der Stärke von acht Regimentern zusammen, um den Wall unserer Braven ins Wanken zu bringen.
Gewaltiger Kräfteverbrauch zwang den Italiener, Reserve auf Reserve in die Schlacht zu werfen. Neben hohen blutigen Verlusten nimmt auch seine Einbuße an Gefangenen täglich zu. So wurden am vorletzten Gefechtstage auf dem Montello allein 3200 Mann eingebracht, davon 2000 durch das ungarische Infanterieregiment Nr. 139. Ungarische Heeresregimenter, österreichische Schützen und ungarische Honveds haben in diesen heißen durch Tag und Nacht fortdauernden Kämpfen als Angreifer ebenso wie als Verteidiger ihrer ruhmreichen Geschichte ein neues Ehrenblatt eingefügt. An der Gebirgsfront herrschte gestern Artilleriekampf vor.

21.6.1923
Das bisher größte Schiff des Norddeutschen Lloyd, die »München« (13 325 BRT), wird in Dienst gestellt.

die "München"

21.6.1929
Die deutsche Reichsregierung akzeptiert den Youngplan als Grundlage für eine Konferenz der beteiligten Regierungen und spricht sich für eine Gesamtliquidation aller noch aus dem Weltkrieg herrührenden Fragen aus.

21.6.1936
Auf der Tagung der Sudetendeutschen Partei in Eger wird Konrad Henlein mit 3500 gegen drei Stimmen als Vorsitzender wiedergewählt.

21.6.1938
Auf der Sonnenwendfeier im Berliner Olympiastadion warnt der Berliner NSDAP-Gauleiter und Reichspropagandaminister Joseph Goebbels alle Juden vor dem Zuzug nach Berlin: »Sie sollen dahin gehen, woher sie gekommen sind, und sie sollen uns nicht noch weiter lästig fallen«.

Das Deutsche Reich und Italien nehmen Kenntnis von der Wiederherstellung der integralen Neutralität der Schweiz durch die Erklärung des Völkerbunds vom 14. Mai und erklären, sie respektieren zu wollen. Dies bedeutet jedoch keine formelle Anerkennung der Schweizer Neutralität.

21.6.1939
Bei einer NS-Sonnwendfeier auf dem Berliner Reichssportfeld greift Reichspropagandaminister Joseph Goebbels Großbritannien und Frankreich an.

Reichsprotektor Konstantin Freiherr von Neurath verfügt die »Entjudung« der Wirtschaft im Reichsprotektorat.

Das Reichsministerium des Innern erläßt Richtlinien über den Aufenthalt von Juden in Bädern und Kurorten. Juden dürfen nur in Hotels absteigen, in denen das weibliche Personal nicht unter 45 Jahren alt ist, sie müssen besondere Trink- und Badestunden beachten und dürfen die Kuranlagen nicht benutzen.

In Dresden wird die Ausstellung »Warum wir Kolonien brauchen« eröffnet. Sie soll bis zum 10. September dauern.


21.6.1940
An der französischen Alpenfront geht die italienische Heeresgruppe, die sich bisher defensiv verhalten hatte, ungeachtet des am 20. Juni abgegebenen französischen Waffenstillstandsgesuches zum Angriff über.


Kapitänleutnant Günter Kuhnke

U 43 unter Kapitänleutnant Ambrosius versenkt im Nordatlantik den britischen Tanker Yarraville (8627 BRT) aus einen französischen Konvoi, U 28 unter Kapitänleutnant Kuhnke die britische U-Boot-Falle Prunella (4443 BRT) und U 38 unter Kapitänleutnant Liebe den belgischen Frachter Luxembourg (5809 BRT).

U 52 unter Kapitänleutnant Salman versenkt im Gebiet zwischen Nordkanal und Kap Finisterre den finnischen Frachter Hilda (1144 BRT) und U 65 unter Kapitänleutnant von Stockhausen den holländischen Frachter Berenice (1177 BRT).

Schlachtschiff Scharnhorst läuft in Begleitung der Zerstörer Erich Steinbrinck, Hans Lody, Hermann Schoemann, Karl Galster und der Torpedoboote Greif, Kondor, Falke und Jaguar aus Drontheim aus. Dabei werden 6 britische Swordfish-Torpedo-Flugzeuge vor Utsire abgewehrt und 2 Maschinen abgeschossen. Auch 9 wenig später mit Bomben angreifende Beauforts bleiben erfolglos.

Bei den geheimen Verhandlungen zwischen japanischen und US-amerikanischen Regierungsvertretern stellt US-Außenminister Cordell Hull für eine Übereinkunft die Bedingung, daß Japan aus dem Dreimächtepakt mit Italien und dem Deutschen Reich austreten und eine Friedensregelung mit China finden müsse; Japan lehnt diese Forderungen kategorisch ab.

Die syrische Hauptstadt Damaskus wird von britischen Einheiten und freifranzösischen Truppen des Generals Charles de Gaulle erobert.

König Peter von Jugoslawien trifft nach seiner Flucht vor den deutschen Besatzungstruppen in der britischen Hauptstadt London ein.

21.6.1942
Deutsche und italienische Truppen erobern in einem Überraschungsangriff die Festung Tobruk; 32 220 britische und neuseeländische Soldaten geraten in Gefangenschaft.

Tobruk am 21.6.1942


21.6.1943
Adolf Hitler ordnet die Bildung eines zentralen Standgerichts der deutschen Wehrmacht an.
21.6.1943 In der Nacht zum 22. Juni wird Krefeld von der RAF bombardiert.
21.6.1943 Reichsführer SS Heinrich Himmler befiehlt die Liquidierung aller jüdischen Ghettos in den besetzten sowjetischen Gebieten.


Kapitänleutnant Friedrich Guggenberger

U 513 unter Kapitänleutnant Guggenberger versenkt vor Brasilien den schwedischen Frachter Venezia (1673 BRT).

Vor der algerischen Küste versenkt U 73 unter Oberleutnant Deckert den britischen Transporter Brinkburn (1598 BRT).

21.6.1944
Nach dem Vormarsch der Roten Armee auf der Karelischen Landenge und dem Fall der Stadt Wiborg am 20. Juni wächst die Unruhe in Finnland. Angesichts der kritischen militärischen Lage wird die Forderung nach raschen politischen Entschlüssen immer lauter.

Die 8. US-Luftflotte bombardiert mit etwa 2500 Terrorbombern Ziele im Raum Berlin

21.6.1945
 

Der tschechoslowakische Staatspräsident Eduard Beneš verkündet die Enteignung und Aufteilung des sudetendeutschen Grundbesitzes.
Benes entrechtete und enteignete 3,5 Millionen Sudetendeutsche, auf sein Konto kommen ca 250000 tote Sudetendeutsche, von Tschechenmilizen bei der Vertreibung umgebracht.Benes ist deshalb mit einer der größten Massenmörder seiner Zeit!


In dem Landkreis Schwarzenberg im Erzgebirge, der aus Versehen weder von den USA noch von der UdSSR besetzt worden war, rücken die Sowjets ein.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 21.06.09 9:22 ] 

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