denk-mal 18. Juni . . .

  
 


Personen von großer Macht und Ansehn sind jedoch deswegen zum Trauerspiel die geeignetsten, weil das Unglück, an welchen wir das Schicksal des Menschenlebens erkennen sollen, eine hinreichende Größe haben muss, um dem Zuschauer, wer er auch sei, als         furchtbar zu erscheinen.




1155: Friedrich I. Barbarossa wird in Rom von Papst Hadrian IV. zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt
 
    1297: gestorben Guta von Habsburg, böhmische Königin

 
    1600: gestorben Eduard Fortunat von Baden, Markgraf von Baden

 
    1675: In der Schlacht bei Fehrbellin werden schwedische Invasionstruppen durch preußische Truppen vernichtend geschlagen. Infolgedessen werden die Mark Brandenburg und Pommern befreit

 
    1757: Im Siebenjährigen Krieg erleidet Friedrich der Große in der Schlacht bei Kolin mit seiner Armee die erste Niederlage. Das österreichische Heer unter Feldmarschall Leopold Joseph Daun setzt sich durch. Fast 22.000 Soldaten kommen zusammengerechnet in dieser Schlacht um.

 
    1815: Die vereinigte Armee der Preußen und Briten schlägt Napoleon in der Schlacht bei Belle-Alliance.

 
    1815: Am Tage der Schlacht bei Belle-Alliance wird der spätere deutsche General der Infanterie Ludwig von und zu der Tann-Rathsamhausen geboren

 
    1825: August Graf Neidhardt von Gneisenau wird zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt.

 
    1849: Das nach Stuttgart ausgewichene Rumpfparlament der Frankfurter Nationalversammlung wird durch militärische Gewalt aufgelöst. Nichtwürttembergische Abgeordnete werden des Landes verwiesen.

 
    1886: geboren Paul Brinckmann, Schatzmeister der Deutschen Arbeitsfront

 
    1887: Das Deutsche Reich und Russland schließen den geheimen Rückversicherungsvertrag, der beide Seiten im Kriegsfall zu „wohlwollender Neutralität“ verpflichtet.

 
    1916: gestorben Helmuth Johannes Ludwig von Moltke, preußischer General

 
    1916: gefallen im Luftkampf Max Immelmann, deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg

 
    1927: Einweihung der Eifel-Rennstrecke Nürburgring

 
    1935: Das Deutsch-britische Flottenabkommen zur Rüstungsbegrenzung wird abgeschlossen. Die deutsche Marine darf 35 Prozent des Volumens der britischen Seestreitkräfte umfassen.

 
    1942: gestorben Adolf Hühnlein, Führer des Nationalsozialistischen Kraftfahrerkorps

 
    1982: Nach der Niederlage im Krieg um die Islas Malvinas mit Großbritannien, muß der argentinische Präsident General Leopoldo Galtieri von seinem Amt zurücktreten.

 
    1982: gestorben Curd Jürgens, berühmter Bühnen- und Filmschauspieler

 
    1989: Wahlerfolg der rechtskonservativen Partei Die Republikaner bei den Europawahlen in der Bundesrepublik mit 7,1 %



18.6.1904


Asch mit Bismarckturm; von Deutschen gegründet, von Deutschen bewohnt und hatte nie irgendwas tschechisches. Nach 1945 wurde die angestammte deutsche Bevölkerung brutal von Tschechenmilizen vertrieben!

In der Nähe von Asch in Nordböhmen wird der erste Bismarckturm Österreichs eingeweiht. An der Feier nehmen 20 000 Menschen teil.

18.6.1911
Die preußische Regierung veranstaltet in Berlin die 100-Jahr-Feier der Eröffnung des ersten deutschen Turnplatzes durch Friedrich Ludwig Jahn.

18.6.1913
Der deutsche Kaiser Wilhelm II. sendet dem mexikanischen Präsidenten Victoriano Huerta ein Handschreiben, in dem er dessen Regierung diplomatisch anerkennt.

Das auf dem Berliner Flugplatz Johannisthal stationierte Reichsmarineluftschiff »L 1« führt über der Ostsee ein nächtliches Manöver durch. Damit verbunden ist eine Wasserlandung bei Swinemünde und die Überprüfung der Funkkontakte mit den Radiostationen.

18.6.1914
Nach der Fertigstellung der Funkverbindung zwischen den deutschen Kolonien Togo und Südwestafrika verwirklicht die Deutsche Gesellschaft für Telegraphie eine Funkverbindung von Nauen (bei Berlin) nach Südwestafrika über eine Strecke von rund 8200 km.

18.6.1915
Westfront: Die Feinde setzen ihre Durchbruchsversuche nördlich Arras vergeblich fort. Die Engländer erlitten nördlich des Kanals von La Bassée eine neue Niederlage, ihre Angriffstruppen wurden aufgerieben; nur einzelne Leute flüchteten sich zurück. Westlich Angres, beim Kirchhof südlich Souchez und nördlich Ecurie, sind Franzosen in kleine Teile unserer vorderen Stellung eingedrungen, hart nördlich der Lorettohöhe gaben wir ein im umfassenden Feuer liegendes Grabenstück planmäßig auf. Im übrigen wurden die feindlichen Angriffe abgeschlagen.
Seit 16. Juni nahmen wir auf dem Kampffelde nördlich Arras 17 Offiziere, 647 Mann gefangen, die blutigen Verluste der Gegner entsprechen denen in der Schlacht in der Champagne.
In den Argonnen wiesen wir schwache feindliche Vorstöße ab. Bei Vauquois haben sich örtliche Gefechte entwickelt. Die Vogesenkämpfe westlich Metzeral sind noch im Gange.
Ostfront: Vordringende russische Abteilungen wurden von deutscher Kavallerie über den Szymsza-Abschnitt (östlich der Straße von Cytowiany-Szawle) zurückgeworfen. Ein von starken feindlichen Kräften gegen die Dawinalinie vorgetragener Angriff scheiterte.
Südostfront: Beiderseits Tarnogrod warfen die verbündeten Truppen in der Nacht den Feind gegen den Tanewabschnitt zurück. Die anderen Armeen des Generalobersten v. Mackensen haben die geschlagenen Russen bis in die vorbereitete Grodekstellung (Linie Narol-Miasto-Magierow- Wereszycabach bis zur Einmündung in den Dnjestr) getrieben.
An der Dnjestrfront nordöstlich Stryj ist die Lage unverändert.


Österreich-ungarisches Lager am oberen Isonzo
Italienfront(KuK): Bei neuerlichen Vorstößen an der Isonzofront erzielten die Italiener ebensowenig einen Erfolg wie bisher. Bei Plava schlugen unsere braven Dalmatiner Truppen vorgestern abend und nacht den Angriff einer italienischen Brigade ab. Gestern griff der Feind nochmals an und wurde wieder zurückgeschlagen. Im Angriffsraume wurden zwei piemontesische Brigaden und ein Mobil-Milizregiment festgestellt. Die Verluste der Italiener sind hier wie im Krngebiete sehr schwer.
Erneute feindliche Angriffe im Plöckengebiete und auf den Monte Coston wurden
gleichfalls abgewiesen.


Reste eines unterlegenen feindlichen Doppeldeckers

18.6.1916
Westfront: An verschiedenen Stellen unserer Front zwischen der belgisch-französischen Grenze und der Somme herrschte lebhafte Artillerie- und Patrouillentätigkeit. Links der Maas fanden nachts Infanteriekämpfe um vorgeschobene Grabenstücke am Südhange des "Toten Mannes" statt. Rechts des Flusses scheiterte ein durch mehrstündiges Vorbereitungsfeuer eingeleiteter starker französischer Angriff vor den deutschen Stellungen im Thiaumontwalde. Ein vom Gegner genommener kleiner Graben vorderster Linie wurde nachts wieder gesäubert.
Der Fliegerangriff auf die militärischen Anlagen von Bar-le-Duc wurde wiederholt. Im Feuer unserer Abwehrgeschütze stürzte ein französischer Doppeldecker westlich von Lassigny ab und zerschellte. In der Gegend von Bezange-la-Grande (südlich von Chateau-Salins) schoß Leutnant Wintgens sein sechstes, Leutnant Höhndorf sein fünftes feindliches Flugzeug ab; die Insassen des einen sind tot geborgen. Am 16. Juni abends wurden die Trümmer eines im Luftkampf unterlegenen französischen Doppeldeckers nordöstlich des Hessen-Waldes brennend beobachtet.


Kowel mit seinem Judenmarkt
Ostfront: Bei der Heeresgruppe des Generals v. Linsingen wurden am Styr beiderseits von Kolki russische Angriffe abgewiesen. Zwischen der Straße Kowel-Luck und dem Turya - Abschnitt nahmen unsere Truppen in erfolgreichen Kämpfen den Russen an Gefangenen 11 Offiziere, 3446 Mann, an Beute 1 Geschütz, 10 Maschinengewehre ab. Bei der Armee des Generals Grafen v. Bothmer brachen feindliche Angriffe nördlich von Przewloka bereits im Sperrfeuer blutig zusammen.
Italienfront: An der Isonzofront schickten sich die Italiener wieder an mehreren Stellen, so gegen den Südteil des Monte San Michele und gegen unsere Höhenstellungen nördlich des Tolmeiner Brückenkopfes zum Vorgehen an. Dank unseres Geschützfeuers kam jedoch kein Angriff zur Entwickelung. In den Dolomiten ließ die feindliche Tätigkeit im allgemeinen nach. Nur der Monte San Cadin stand zeitweise unter sehr heftigem Artilleriefeuer, dem mehrere schwächliche, bald abgewiesene Angriffe folgten. Aus dem Raume von Primolano und gegen unsere Front südwestlich Asiago erneuerten die Italiener ihre Vorstöße; diese wurden wieder überall abgeschlagen.

18.6.1917
Westfront: Am Yser-kanal beiderseits von Ypern, an der Lys und von La Bassée bis zum Senséebach während der Nachmittagsstunden lebhafte Artillerietätigkeit. Südwestlich von Warneton, östlich von Vermelles und bei Loos scheiterten englische Erkundungsvorstöße. Östlich von Croisilles schlugen wie an den Vortagen drei Versuche der Engländer fehl, im Angriff Boden zu gewinnen.

Im Anschluß an ein morgens mit Erfolg durchgeführtes Stoßtruppunternehmen gegen die französischen Gräben bei Cerny nahm das Feuer hier, später auch in breiteren Abschnitten der Aisne-Front und in der Westchampagne zu.
Italienfront(KuK):
Im Rombonabschnitt warfen Abteilungen des bosnisch-herzegowinischen Infanterieregiments Nr. 4 den Feind aus einem Stützpunkt, nahmen ihm 1 Offizier und 28 Mann an Gefangenen ab und behaupteten sich gegen mehrere Angriffe in der eroberten Stellung.

18.6.1918
Westfront: Die feindliche Artillerie entwickelte in einzelnen Abschnitten in Flandern, beiderseits der Lys, zwischen Arras und Albert rege Tätigkeit. Nach heftigem Feuerüberfall griff der Feind gegen Mitternacht südlich von Albert an. Er wurde abgewiesen und ließ Gefangene in unserer Hand.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz:
Südwestlich von Noyon und südlich der Aisne lebte die Artillerietätigkeit in den Abendstunden auf. Teilvorstöße des Feindes nördlich der Aisne und nordwestlich von Château-Thierry wurden abgewiesen.


Fliegerabwehr beim Piaveübergang 1918
Italienfront: Die Schlacht in Venetien nimmt ihren Fortgang. Die Armee des Generalobersten Freiherrn von Wurm gewann an zahlreichen Stellen Raum; ihr Südflügel erreichte in zähen Kämpfen den Kanal Fosetta.
Generaloberst Erzherzog Josef baute seine Erfolge im Montellogelände aus. Italienische Gegenstöße scheiterten. An drei Kampftagen wurden in diesem Gebiet 73 italienische Geschütze eingebracht, darunter zahlreiche schweren Kalibers.
Beiderseits der Brenta rannte der Feind abermals vergeblich gegen unsere neuen Stellungen an. Ebenso erfolglos verliefen südlich von Asiago mehrere englische Angriffe.
Die Zahl der Gefangenen ist auf 30000 gestiegen, jene der erbeuteten Geschütze auf mehr als 120. Die Beute an Minenwerfern und Maschinengewehren sowie sonstiger Kriegsmittel ist noch nicht gezählt.

18.6.1919
Die von der deutschen Reichsregierung ernannten Sachverständigen lehnen die Unterzeichnung des Versailler Diktats ab.

18.6.1921
Der alliierte Stadtkommandant von Gleiwitz in Oberschlesien verbietet die Tageszeitung »Oberschlesische Volksstimme«, da sie die deutschen Militärverbände dazu aufgefordert habe, trotz der angeordneten Waffenruhe polnisch besetztes Gebiet zurückzuerobern.

18.6.1923
In Berlin kostet eine Schrippe(Brötchen,Semmel,Weckle) derzeit rund 260 Mark

18.6.1932
In Rom werden zwei der Attentäter, die 1931 einen Anschlag auf den italienischen Staatschef Benito Mussolini verübt hatten, zum Tode verurteilt und erschossen.

18.6.1935
In London unterzeichnen der britische Außenminister Sir Samuel Hoare und der deutsche Sonderbeauftragte Joachim von Ribbentrop das deutsch-britische Flottenabkommen.

18.6.1937
Die überstürzte Aufrüstung in der Luft hat in Großbritannien zu einer Häufung der Flugzeugunglücke geführt. Seit Anfang des Jahres 1937 haben sich 40 schwere Flugzeugunfälle ereignet. Dabei sind 62 Menschen ums Leben gekommen.

Reichsjugendführer Baldur von Schirach verbietet per Erlaß eine Doppelmitgliedschaft in der Hitlerjugend und katholischen Jugendverbänden

18.6.1940
Nach der französischen Kapitulation empfängt Adolf Hitler den italienischen Ministerpräsidenten und Duce Benito Mussolini in München, um mit ihm die Waffenstillstandsbedingungen gegenüber Frankreich abzustimmen.

Hitler begrüßt Mussolini

U 28 unter Kapitänleutnant Kuhnke versenkt im Nordatlantik den finnischen Dampfer Sarmatia (2417 BRT) und U 32 unter Kapitänleutnant Jenisch den norwegischen Dampfer Altair (1522 BRT).

In der Hauraki-Bucht (Neuseeland) sinkt der britische Passagierdampfer Niagara (13.415 BRT) auf einer Mine des deutschen Hilfskreuzers Orion.

Die deutsche 7. Panzerdivision unter Erwin Rommel erobert Cherbourg. Auf der Werft werden 5 unfertige U-Boote gesprengt.

Vor La Pallice sinkt durch Minentreffer der britische Truppentransporter Champlain (28.124 BRT).

18.6.1941
In Ankara unterzeichnen der deutsche Botschafter Franz von Papen und der türkische Außenminister Sükrü Saracoglu einen deutsch-türkischen Freundschaftsvertrag, in dem sich beide Staaten gegenseitig die Unverletzlichkeit ihrer Staatsgrenzen bestätigen.

U 552 unter Kapitänleutnant Topp versenkt im Nordkanal innerhalb von acht Tagen die britischen Frachter Ainderby (4860 BRT), Chinese Prince (8593 BRT) und Norfolk (10.948 BRT).


Oberleutnant zur See Franz Gramitzky

U 138 unter Oberleutnant zur See Gramitzky wird westlich vor Cadiz von britischen Zerstörern versenkt. Die 27 Mann Besatzung überleben ohne Verluste.


18.6.1942
Die mutmaßlichen Mörder des stellvertretenden Reichsprotektors von Böhmen und Mähren, Reinhard Heydrich, werden von der Waffen-SS in einer Prager Kirche gestellt und erschossen.

U 124 unter Korvettenkapitän Johann Mohr versenkt aus einen Konvoi im Nordatlantik im Unterwasserangriff den US Tanker Seattle Spirit (5627 BRT).


18.6.1943

Reichspropagandaminister Joseph Goebbels besucht die vom Bombenkrieg besonders schwer heimgesuchten Städte Düsseldorf und Wuppertal.

18.6.1944 Vor der Normandie wird der britische Transporter Albert C. Field (1764 BRT) durch deutsche Bomber versenkt.


Gefallen für das Vaterland: Oberleutnant zur See Walter Dankleff und 49 Mann seiner Mannschaft

U 767 unter Oberleutnant zur See Walter Dankleff wird im Ärmelkanal durch britische Zerstörer versenkt. Von 50 Mann Besatzung überlebt nur einer.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 18.06.09 16:00 ]

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