denk-mal 17.Juni . . .




 Habt ihr dagegen Vertrauen zu mir, so gebt mir auch die Mittel, die große Sendung auszuführen, die ich durch euch besitze. Diese Sendung besteht darin, die Kette der Revolutionen zu schließen, indem die gerechten Bedürfnisse des Volks befriedigt und gegen die Leidenschaften des Umsturzes geschützt werden.




17.Juni 1813: Das Lützowsche Freikorps des preußischen Majors von Lützow wird im Gefecht bei Kitzen bei Leipzig von den Truppen Napoleons I. fast völlig vernichtet.

  17.Juni   1816: Der Komponist Franz Schubert komponiert seine erste Auftragsarbeit für den Wiener Professor Wattrot von Dräxler.


Edwin von Manteuffel

   17.Juni  1885: Der deutsche Generalfeldmarschall Edwin von Manteuffel stirbt im böhmischen Karlsbad


  17.Juni  1888: geboren Heinz Guderian, General, später Generaloberst der Wehrmacht


   17.Juni  1894: geboren Sebastian Fichtner, Generalleutnant der Wehrmacht


   17.Juni  1894: geboren Wilhelm Schepmann, 1943 bis 1945 Stabschef der SA


   17.Juni  1900: geboren Martin Bormann, Reichsminister und Leiter der Parteikanzlei der NSDAP


   17.Juni  1901: Rechtschreibekonferenz in Berlin. Das th fällt weg, das c wird in deutschen Wörtern durch k oder z ersetzt.


   17.Juni  1922: Ostoberschlesien fällt durch das Versailler Diktat an den Raubstaat Polen.


   17.Juni  1940: Sowjetische Streitkräfte besetzen Lettland, Litauen und Estland.


   17.Juni  1945: In Köln wird die rheinische CDU gegründet.


  17.Juni   1953: Arbeiteraufstand in der SBZ gegen die 

kommunistische Diktatur, der von sowjet-bolschewistischen Panzern blutig niedergeschlagen wird

  17.Juni   1963: gestorben Richard Baer, deutscher Nationalsozialist, Kommandant des KL Dora-Mittelbau


   17.Juni  1964: geboren Michael Groß, deutscher Schwimmer und Olympiasieger


Fritz Reinhardt

   17.Juni  1969: gestorben Fritz Reinhardt, Staatssekretär im Reichsministerium der Finanzen während des Nationalsozialismus


    1981: Elf bundesdeutsche Professoren unterschreiben das „Heidelberger Manifest“ gegen Überfremdung und für die Bewahrung deutscher Identität. Die Unterzeichner werden von etablierten Medien und Politikern als „Ausländerfeinde“ an den Pranger gestellt und rücksichtslos beschimpft.


   17.Juni  1999: gestorben Horst Niendorf, Schauspieler und Synchronsprecher


   17.Juni  2002: gestorben Fritz Walter, Fußball-Weltmeister von 1954



17.6.1904
Prinz Eitel Friedrich von Preußen durchschwimmt den Rhein oberhalb von Bonn. Er wird dabei sicherheitshalber von einem Bademeister in einem Boot begleitet.

17.6.1909
In den finnischen Schären treffen Kaiser Wilhelm II. und der russische Zar Nikolaus II. zu einem Meinungsaustausch zusammen.

17.6.1911
In einer Kollektivnote warnen das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn, Rußland, Großbritannien und Frankreich Montenegro vor einer Unterstützung der aus dem albanischen Aufstandsgebiet in das Königreich der Schwarzen Berge geflohenen Malissoren.

Die Hafenbehörden von Villa García in Portugal beschlagnahmen den deutschen Dampfer »Pluto«, weil er Waffen für die monarchistischen Gegenrevolutionäre gelandet haben soll.

17.6.1912
Im Hangar in Friedrichshafen brennt das deutsche Luftschiff »Z III« ab. Ursache des Unglücks ist eine Explosion, die beim Ablassen des Gases entstand.

17.6.1914
Mit der Einweihung des Hohenzollernkanals besteht ein durchgehender Großschiffahrtsweg zwischen Berlin und der Ostsee.


schottische Infantristen bei Bellevaarde

17.6.1915
Westfront: Nördlich des Teiches von Bellevaarde wurden die vorgestern verlorenen Grabenstücke zum größten Teil zurückerobert.
Die Engländer und Franzosen setzten gestern ihre Durchbruchsversuche fort. Nördlich des Kanals von La Bassée wurden die Engländer von Westfalen und Sachsen im Handgemenge überwältigt und zu beschleunigtem Rückzuge in ihre Stellungen gezwungen. Gegen die Front von westlich Liévin bis Arras richteten die Franzosen fortgesetzt neue Angriffe. An der Lorettohöhe wurde ihnen ein völlig zerschossener Graben überlassen, südlich Souchez gelang es ihnen, in unserer Stellung in einer Breite von 600 Meter Fuß zu fassen, dort wird noch gekämpft. An allen anderen Stellen wurden sie blutig abgewiesen. Die unter größtem Munitionseinsatz und ohne Rücksicht auf die schwersten Verluste geführten Angriffe haben somit wiederum mit einer Niederlage der Franzosen und Engländer geendet. Die für uns siegreichen Nahkämpfe legen erneut Zeugnis ab von der glänzenden Tapferkeit und unerschütterlichen Ausdauer unserer Truppen.
Mit dem gleichen Mißerfolg endeten französische Angriffe bei Moulins-sous-Touvent, wir nahmen dort 5 Offiziere, 300 Mann gefangen.
In den Vogesen dauerten die lebhaften Kämpfe zwischen Fecht- und Lauchtal gestern noch an, kamen aber am Abend zum Stillstand. Abgesehen von einem kleinen Geländeverlust nordwestlich Metzeral haben wir alle unsere Stellungen behauptet. 100 Gefangene fielen in unsere Hände.

Die Behauptung im amtlichen französischen Bericht vom 16. Juni, 11 Uhr abends, daß die Kathedrale von Reims mit Brandgranaten beschossen worden sei, ist unwahr. Unser Feuer richtete sich vielmehr gegen die Ostkasernen sowie gegen die Batterien am Gleisdreieck nördlich von Reims, die lebhaft auf unsere Stellungen gefeuert hatten.
Südostfront: Nördlich Sieniawa zwangen die Angriffe der verbündeten Truppen die Russen zur Aufgabe ihrer Stellung und zum Rückzuge auf Tarnogrod.
Die Armee des Generaloberst v. Mackensen drängte in scharfer Verfolgung dem Feinde nach. Dachnow und Lubaczow wurden gestürmt. Das südliche Smolinka-Ufer wurde vom Gegner gesäubert, bei Niemirow der russische Widerstand schnell gebrochen, die Straße Niemirow-Jaworow überschritten; weiter südlich gingen die Russen gegen die Wereszyca zurück.

Italienfront(KuK): An der Isonzofront schlugen unsere Truppen bei Plava wieder mehrere Angriffe unter schweren Verlusten für den Gegner ab. Im Felsgebiet des Krn dauern die Kämpfe der Gebirgstruppen fort.
An der Kärntner Grenze hat sich gestern nichts Wesentliches ereignet.
In Tirol wurden feindliche Vorstöße gegen das Tillier-Cher-Joch, im Tofanegebiet bei Tre Sassi, Buchenstein und auf dem Monte Coston (östlich Folgaria) zurückgewiesen


17.6.1916
Westfront: Ein französischer Patrouillenangriff bei Beaulne (nördlich der Aisne) wurde leicht abgewiesen.
Im Maasgebiet hielt sich die Artillerietätigkeit aus erheblicher Stärke und steigerte sich in den frühen Morgenstunden teilweise zu besonderer Heftigkeit.
In den Vogesen fügten wir nordöstlich von Celles durch eine Sprengung dem Gegner beträchtliche Verluste zu und schlugen westlich von Sennheim eine kleinere feindliche Abteilung zurück, die vorübergehend in unseren Graben hatte eindringen können.
Die Fliegertätigkeit war beiderseits rege. Unsere Geschwader belegten militärisch wichtige Ziele in Bergues (französisch Flandern), Bar-le-Duc, sowie im Raume Dombasle - Einville - Luneville - Blainville ausgiebig mit Bomben.
Ostfront: Bei der Heeresgruppe Linsingen haben sich an dem Stochod- und Styr-Abschnitt Kämpfe entwickelt. Teile der Armee des Generals Grafen v. Bothmer stehen nördlich von Przewloka erneut im Gefecht.


KuK Aufkärungstrupp mit Kamera
Italienfront(KuK): An der Isonzofront setzte gestern abend wieder sehr lebhaftes feindliches Artilleriefeuer zwischen dem Meere und dem Monte dei sei Busi ein. Ein Angriff der Italiener von den Adriawerken gegen unsere Stellung bei Bagni wurde abgewiesen. Auf dem Rücken südlich von Monfalcone kam es zu Minen- und Handgranatenkämpfen. Im Nordabschnitt der Isonzofront scheiterte ein feindlicher Angriff aus den Mrzli Vrh.
Ebenso erfolglos blieben die andauernden Anstrengungen der Italiener gegen unsere Dolomitenstellungen. Gestern brachen dort Angriffe bei Rufreddo und vor der Groda-del-Ancona zusammen.
Das gleiche Schicksal hatten starke Vorstöße des Feindes aus dem Raume von Primolano gegen unsere Stellungen beim Grenz-Eck und gegen den Monte Meletta. Auch an unserer Front südwestlich Asiago wurde ein Angriff beträchtlicher italienischer Kräfte abgeschlagen. In diesem Raume fielen 13 italienische Offiziere, 354 Mann und 5 Maschinengewehre in unsere Hände.



17.6.1917
Im Deutschen Reich herrscht extremer Arbeitskräftemangel. Im Durchschnitt kommen sechs offene Stellen auf einen Arbeitslosen.


französische Kolonialhilfstruppen aus Senegal an der Westfront
Westfront: In Flandern war der Artilleriekampf abends südöstlich von Ypern und nördlich von Armentières stark. Südwestlich von Warneton stießen englische Abteilungen zweimal vor; sie wurden zurückgeschlagen.
Vom Kanal von La Bassée bis zur Bahn Arras-Cambrai herrschte rege Kampftätigkeit der Artillerien. Bei Monchy und Croisilles setzten die Engländer ihre Vorstöße morgens und abends fort. Während der Feind östlich von Monchy glatt abgewiesen wurde, drang er nordwestlich von Bullecourt vorübergehend in unsere Gräben ein. In Gegenstößen, bei denen wir über 70 Gefangene einbehielten, wurde die Stellung zurückgewonnen.
Auch südwestlich von Cambrai sowie zwischen Somme und Oise zeigte sich der Feind rühriger als in letzter Zeit.
An der Aisne-Front schwoll das Feuer zeitweilig zu erheblicher Stärke an. Am Chemin-des-Dames brachen abends Sturmtrupps eines bayerischen Regiments in die französische Stellung nordwestlich des Gehöftes Hurtebise, erkämpften sich den Besitz einer Bergnase und hielten sich gegen drei starke Gegenangriffe. 25 französische Jäger mit 4 Maschinengewehren wurden hier eingebracht.
In der Champagne war vielfach die Feuertätigkeit rege.
Ostfront: Die Gefechtstätigkeit westlich von Luck, südöstlich von Zloczow und im Karpathenvorland nahm zu. Bei Brzezany wurde ein russischer Erkundungsvorstoß zurückgewiesen.
Balkanfront: In der Struma-Niederung räumten die Engländer mehrere Ortschaften, nachdem sie von ihnen in Brand gesteckt worden waren.

17.6.1918
Westfront: Rege Erkundungstätigkeit führte an vielen Stellen der Front zu heftigen Infanteriegefechten. Südwestlich von Ypern und beiderseits der Somme lebte die Gefechtstätigkeit am Abend auf.
Auf dem Kampffelde südwestlich von Noyon nahm die Artillerietätigkeit am Abend an Stärke zu. Zwischen Ourcq und Marne machten wir bei örtlichen Unternehmungen 120 Gefangene. Die Geschützbeute aus unserem Vorstoß zwischen Montdidier und Noyon hat sich von 150 auf mehr als 300, dabei schwerstes Kaliber, erhöht. Die Beute an Maschinengewehren beträgt weit über 1000.
Heeresgruppe Gallwitz:
Zwischen Maas und Mosel fügten wir den Amerikanern durch Vorstoß beiderseits von Xibray Verluste zu und zerstörten Teile ihrer Stellungen.
Erkundungsabteilungen holten in den Vogesen und im Sundgau Gefangene aus französischen und amerikanischen Gräben.
Gestern wurden 8 feindliche Flugzeuge und 8 Fesselballone zum Absturz gebracht.

Italienfront: An der venezianischen Gebirgsfront wurde gestern die Kampftätigkeit durch Wetter und Nebel beträchtlich eingeschränkt. Westlich der Brenta behaupteten alpenländische Regimenter die tags zuvor erkämpften Gebirgsstellungen gegen heftige Augriffe. Im Höhengelände des Montello schoben sich die Divisionen des Feldmarschalleutnants Ludwig Goiginger kämpfend gegen Westen vor, beiderseits der Bahn Oderzo-Treviso scheiterten starke italienische Gegenstöße. Die am Südflügel der Heeresgruppe Feldmarschall von Boroevic vordringenden Streitkräfte des Generals der Infanterie von Csicserics entrissen dem Feinde westlich von San Dona weiteren Boden und nahmen Capo Sile. Mit deutsch-österreichischen und ungarischen Mannschaften wetteifernd, legten hier tschechische und polnisch-ruthenische Bataillone durchs ihr tapferes Verhalten die Probe ab, daß die seit Monaten täglich wiederkehrenden Versuche des Feindes, sie zu Verrat und Schurkerei zu verleiten, erfolglos geblieben sind. Für die Piavekämpfe vom 15. Juni verdient unter der über alles Lob erhabenen Infanterie das junge oberungarische Regiment Nr. 106 besondere Erwähnung. Wie immer haben unsere braven Sappeure und unsere Schlacht- und Jagdflieger auch am Erfolge der letzten Tage hervorragenden Anteil. Die Zahl der an der Südwestfront eingebrachten Gefangenen erhöhte sich auf 21000.

17.6.1921
Im Reichstag kommt es zu Tumulten und Handgreiflichkeiten, als ein Abgeordneter der Deutschen Volkspartei (DVP) in einem Zwischenruf äußert, daß Kommunisten keine Deutschen seien und an die Wand gestellt werden müßten.

Die deutschen Parteien und Gewerkschaften in Oberschlesien richten in gleichlautenden Schreiben an die Regierungschefs von Großbritannien, Frankreich und Italien die dringende Aufforderung, die deutsche Bevölkerung gegen fortgesetzte polnische Übergriffe zu schützen.

17.6.1923


Die »Albert Ballin«, das neue Flaggschiff der Hapag, wird in Hamburg in Dienst gestellt und läuft am 4. Juli zur Jungfernfahrt nach New York aus.

17.6.1926
Die alliierten Besatzungsmächte im Rheinland gestatten es den Mitgliedern der Freiwilligen Sanitätskolonnen wieder, Sanitätsuniformen zu tragen. Das Verbot ist 1925 erlassen worden, weil die Sanitätsuniformen den Reichswehruniformen ähnlich sehen, letztere aber im besetzten Gebiet nicht getragen werden dürfen.

17.6.1928
In Duisburg tagt der Deutsche Ostbund. Er lehnt die Konstruktion des Freistaats Preußen und die gesamte Grenzziehung im Osten des Deutschen Reiches entschieden und kategorisch ab.

17.6.1933
NSDAP-Reichsjugendführer Baldur von Schirach wird zum Jugendführer des Deutschen Reiches ernannt.

Schirach nimmt eine Parade ab


Als erster Staatsgast von Reichskanzler Adolf Hitler trifft der ungarische Ministerpräsident Gyula Gömbös von Jákfa zu einem Besuch in Berlin ein.

Ministerpräsident Gyula Gömbös von Jákfa

17.6.1934
Der deutsche Vizekanzler Franz von Papen (parteilos) hält in Marburg eine aufsehenerregende Rede, in der er vorsichtig Kritik am Einparteiensystem und an der Unfreiheit der Presse übt.

Der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler (NSDAP) betont auf dem Gauparteitag in Gera den Friedenswillen des Deutschen Reiches.

Die Kieler Woche wird eröffnet. Das nationalsozialistische Deutsche Reich benutzt diese internationale Segelsportveranstaltung mit großem propagandistischen Aufwand zur Selbstdarstellung des »neuen Deutschland«.

17.6.1936
Der Reichsführer der SS, Heinrich Himmler, wird zum Chef der Deutschen Polizei ernannt.


Heinrich Himmler

17.6.1939
Bei einer Kundgebung in Danzig erklärt Reichspropagandaminister Joseph Goebbels, das Deutsche Reich sei an der Seite Danzigs.

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler empfängt auf dem Obersalzberg Khalil al Hud, den Sonderbotschafter von König Saud Ibn Abd Al Asis von Saudi-Arabien.

17.6.1940
Die neue französische Regierung unter Marschall Philippe Pétain unterbreitet der deutschen Reichsregierung ein Waffenstillstandsangebot.

Die Sowjets annektieren auch Lettland und Estland
einschließlich des litauischen Grenzstreifens, der nach dem deutsch-sowjetischen Vertrag vom 28.9.1939 deutsches Interssengebiet sein sollte.

Der im niederländischen Exil lebende ehemalige deutsche Kaiser und König von Preußen, Wilhelm II., sendet »unter dem tiefgreifenden Eindruck der Waffenstreckung Frankreichs« ein Glückwunschtelegramm an Adolf Hitler.

U 46 unter Oberleutnant zur See Endraß versenkt nordwestlich Kap Finisterre den griechischen Frachter Elpis (3651 BRT).

Bei alliierten Evakuierungen aus St. Nazaire und Nantes werden 57.235 Soldaten nach England überführt. Der britische Transporter Lancastria (16.243 BRT) wird durch deutsche Do 215- Bomber mit schweren Verlusten (4000-5000 Mann) versenkt, ca 2000 Überlebende werden gerettet. Auch der britische Dampfer Teiresias (7405 BRT) versenkt.

17.6.1941
Adolf Hitler erteilt den endgültigen Befehl zum Beginn des Angriffs auf die Sowjetunion am 22. Juni um 3.00 Uhr.

Finnland gibt seinen Austritt aus dem Völkerbund bekannt. Die finnische Armee bereitet sich schon seit Monaten auf die Teilnahme am Krieg gegen die UdSSR vor.

U 43 unter Kapitänleutnant Lüth versenkt im Westatlantik den britischen Frachter Cathrine (2727 BRT).

Die britische Entsatzoffensive »Battleaxe« (5. und 15. Pz.-Div.) gegen das deutsche Afrikakorps an der libyisch-ägypt. Grenze scheitert, Tobruk bleibt belagert.

Der deutsche Hilfskreuzer Atlantis unter Kapitän zur See Rogge versenkt im Seegebiet südwestlich Ascension mit Unterstützung seines Bordflugzeugs die britischen Frachter Tottenham (4762 BRT) und Balzac (5373 BRT).

17.6.1942
Im Prozeß gegen die Schuldigen an dem gescheiterten Attentat auf den deutschen Botschafter Franz von Papen am 24. Februar 1942 in der türkischen Hauptstadt Ankara werden die beiden sowjetischen Staatsangehörigen Pawlow und Kornilow zu je 20, zwei türkische Angeklagte zu je zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.

Auf von U 701 unter Kapitänleutnant Degen geworfenen Minen vor der Chesapeake Bay (US-Ostküste) sinkt der US Frachter Santore (7117 BRT).


17.6.1943
Die am 15. Mai begonnene Operation »Schwarz« der Achsenmächte gegen Partisanen in Montenegro wird abgeschlossen; 5697 Tote werden gezählt, doch belaufen sich die Gesamtverluste vermutlich auf 12 000 Mann.

Der von Batavia ausgelaufenen deutsche Hilfskreuzer Michel unter Kapitän zur See Gumprich versenkt westlich Australien das norwegische Motorschiff Hoegh Silverdawn (7715 BRT) und den norwegischen Tanker Ferncastle (9940 BRT)

17.6.1944
Der deutsche Führer und Reichskanzler Adolf Hitler begibt sich nach Frankreich und trifft in Margival bei Soissons mit den Generalfeldmarschällen Erwin Rommel und Gerd von Rundstedt zusammen. Hitler wirft den Generälen vor, die Invasion der Alliierten in der Normandie nicht verhindert zu haben.

Die deutsche Geheime Staatspolizei (Gestapo) entdeckt in Paris die versteckte Druckerei der französischen Untergrundzeitung »Combat«.

Der Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Karl Dönitz, stiftet die U-Boot-Frontspange in Bronze. Auch die Verleihung an Gefallene und die Aushändigung an die Hinterbliebenen ist vorgesehen.

Karl Dönitz

Nordöstlich der Färoer Inseln wird U 423 unter Oberleutnant zur See Hackländer von einen britischen Catalina Flugboot versenkt. Keine Überlebenden der 53 Mann Besatzung.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 17.06.08 18:52 ]

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