denk-mal 1 Juli . . .



Vergeßt nie, daß da, wo Ihr euch befindet, der wahre Mittelpunkt aller Unternehmungen ist, wodurch, früher oder später, Europa von der Knechtschaft erlöset; das Gesetzbuch der Willkühr zerrissen, der hochmüthige Luftbau vergänglicher Uebermacht gestürzt, und ein neuer unsterblicher Bund, zwischen Freiheit, Ordnung und Friede, für eine glücklichere Nachwelt gegründet werden muß. Nicht England, nicht Rußland vermögen es; als Bundes-Genossen beide erwünscht, als Gegen-Gewichte oder Hülfs-Mächte unschätzbar, aber das eigentliche Werk der Befreiung muß auf Deutschem Boden gedeihen. Von hier muß die Wiederherstellung ausgehen, so wie hier die Zerrüttung entschieden, das Verderben zur Vollendung gebracht ward.
Europa ist durch Deutschland gefallen; durch Deutschland muß es wieder emporsteigen!
Friedrich von Gentz
Friedrich von Gentz
Über die Niederlegung der Reichskrone im Jahre 1806
in: „Fragmente aus der neuesten Geschichte des politischen Gleichgewichts in Europa




1 Juli 1650: Die erste Tageszeitung der Welt wird in Leipzig gedruckt
 
   1 Juli  1855: In Berlin werden die ersten 100 Litfaßsäulen aufgestellt. Erfinder der Werbeeinrichtung war der Buchhändler, Drucker und Verleger Ernst Litfaß.




Gotthilf Heinrich von Schubert
 
   1 Juli  1860: gestorben: Gotthilf Heinrich von Schubert, deutscher Naturforscher und Philosoph

 
   1 Juli  1867: Die Verfassung des Norddeutschen Bundes tritt in Kraft, in der Preußen eine dominierende Stellung einnimmt.

 
   1 Juli  1889: geboren Peter von Heydebreck, deutscher Freikorps- und SA-Führer, MdR und Nationalsozialist

 
   1 Juli  1890: Vertreter des Deutschen Reichs und Großbritanniens unterzeichnen in Berlin den Vertrag über die Kolonien und Helgoland



Karl Ludwig Peppler
 
   1 Juli  1897: geboren Karl Ludwig Peppler, Leiter des Amtes für Sozialpolitik in der DAF

 
   1 Juli  1897: geboren Fritz von Pfeffer, Polizeipräsident in Kassel

 
   1 Juli  1901: gestorben Viktor Karl Ludwig von Grumbkow, preußischer Generalmajor

 
    1 Juli 1916: Die Schlacht an der Somme beginnt. Es wird die verlustreichste Schlacht im gesamten Ersten Weltkrieg.

 
    1 Juli 1919: Reichswehrtruppen unter General v. Lettow-Vorbeck besetzen Hamburg, um eine bolschewistische Revolte zu verhindern.

 
   1 Juli  1934: gestorben Ernst Röhm, SA-Stabschef

 
   1 Juli  1938: Wolfsburg wird als Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben gegründet.

 
   1 Juli  1954: gestorben Thea von Harbou, deutsche Schauspielerin und Autorin

 
    1961: Der Ehrenhain der Panzerdivisionen der Wehrmacht im Munster-Lager wird von der Panzertruppenschule der Bundeswehr eingeweiht. Als Ehrengast kommt Generalfeldmarschall von Manstein.

 
    1967: Die sogenannte Europäische Gemeinschaft (EG) wird gegründet. Gründungsmitglieder sind die Bundesrepublik Deutschland, Italien, Frankreich und die Beneluxstaaten.

 
   1 Juli  1990: Der Vertrag zwischen der BRD und der DDR über die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion tritt in Kraft.

 
    1 Juli 1997: Hongkong wird Teil Rotchinas 



1.7.1900
Der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand heiratet in der Schloßkapelle von Reichstadt in Böhmen in nicht ebenbürtiger Ehe Gräfin Sophie Chotek, der von Kaiser Franz Joseph Rang und Titel einer Fürstin Hohenberg verliehen worden ist.

In der sächsischen Hauptstadt Dresden wird nach zweijähriger Vorbereitungszeit die erste sich auf das ganze Deutsche Reich beziehende Bauausstellung eröffnet. Sie dauert bis zum 15. Oktober.

In Daressalam, der Hauptstadt von Deutsch-Ostafrika, wird eine Stadt-Fernsprecheinrichtung mit 25 Teilnehmerstellen in Betrieb genommen.

1.7.1902
Auf seiner neuen Segeljacht »Meteor« nimmt Kaiser Wilhelm II. an einer Regatta anläßlich der Kieler Woche nach Eckernförde teil. In Eckernförde trifft der Kaiser mit dem Thronfolger von Rußland, Alexis, zusammen.

1.7.1904
Mit der »Prinz Waldemar« läuft erstmals ein größeres Schiff der Hapag die neuausgebauten Anlagen des britischen Hafens Dover an. Der Hafen soll künftig feste Anlaufstation der Hapag-Schiffe auf dem Weg in die USA und nach Südamerika werden.

"Prinz Waldemar"

1.7.1906
Im Deutschen Reich tritt die Zigarettensteuer in Kraft. Das Rauchen wird jährlich 15 Mio. Mark teurer.

1.7.1907
Der Dreibund zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien ist mit dem heutigen Tage stillschweigend verlängert.

1.7.1909
Kaiser Wilhelm II. übernimmt die Schirmherrschaft über das Projekt einer deutschen Zeppelin-Expedition zum Nordpol. Das Vorhaben erregt in der deutschen Öffentlichkeit großes Aufsehen und gibt der Diskussion über die technischen und militärischen Möglichkeiten des Zeppelins neue Anstöße. In Deutschland wird im Gegensatz zu Frankreich und den USA der Zeppelin als Luftfahrzeug gegenüber dem Motorflugzeug favorisiert.

In der lothringischen Stadt Metz werden mehrere Eisenbahnbeamte verhaftet, die großangelegte Betrügereien mit Fahrkarten begangen haben. Nach Ermittlungen der Polizei benutzten sie einen Trick, um gelöste Fahrkarten auf einigen Teilstrecken zweimal zu verkaufen und den dadurch erzielten Gewinn in die eigene Tasche zu stecken.

1.7.1911
Das deutsche Kanonenboot »Panther« läuft zu Hilfe und Schutz deutscher Bürger in den marokkanischen Hafen Agadir ein.

1.7.1913
Das durch den 1890 mit dem Deutschen Reich abgeschlossenen Helgoland-Sansibar-Vertrag zum Protektorat Großbritanniens gewordene Sansibar wird verwaltungstechnisch dem britischen Kolonialamt unterstellt und damit endgültig in das Kolonialgebiet Britisch-Ostafrika eingegliedert.

Besitzergreifung Helgolands

1.7.1915
Dem österreichisch-ungarischen Generalstabsbericht zufolge sind im Mai und Juni etwa 520 000 russische Soldaten in die Gefangenschaft der Mittelmächte geraten.

Der Badebetrieb in den Nordseebädern St. Peter-Ording und Büsum wird vom Kriegsministerium wieder freigegeben. Mit Ausnahme der Insel Föhr ist der Badeverkehr ansonsten an der ganzen Nordsee verboten.
Westfront: Nördlich von Arras nahmen die Kämpfe um die Gräben unter andauernden Artilleriegefechten einen für uns günstigen Fortgang.
In der Champagne südöstlich von Reims griffen die Franzosen erfolglos an. Auf den Maashöhen und in den Vogesen fanden nur lebhafte Artilleriekämpfe statt.
Feindliche Flieger warfen Bomben auf Zeebrügge und Brügge, ohne militärischen Schaden anzurichten.
Ostfront: Die Lage ist unverändert. Die Junibeute beträgt: 2 Fahnen, 25695 Gefangene, darunter 121 Offiziere, 7 Geschütze, 6 Minenwerfer, 52 Maschinengewehre, 1 Flugzeug, außerdem zahlreiches Material.
Südostfront: In erbittertem Kampfe haben die Truppen des Generals v. Linsingen gestern die russische Stellung östlich der Gnila-Lipa zwischen Kunicze und Luczynce und nördlich von Rohatyn gestürmt. 3 Offiziere, 2328 Mann wurden gefangengenommen und 5 Maschinengewehre erbeutet.
Auch östlich von Lemberg sind österreichisch-ungarische Truppen in die feindliche Stellung eingedrungen.
Die Armeen des Generalfeldmarschalls v. Mackensen sind in weiterem Vordringen zwischen dem Bug und der Weichsel. Auch westlich der Weichsel weichen die Russen, teilweise nach hartnäckigen Kämpfen. Die verbündeten Truppen drängen beiderseits der Kamienna nach.
Die Gesamtbeute vom Juni der unter Befehl des Generals v. Linsingen, Feldmarschalls v. Mackensen und Generals v. Woyrsch kämpfenden verbündeten Truppen beträgt 409 Offiziere, 140650 Mann, 80 Geschütze, 268 Maschinengewehre.


1.7.1916
Nach einwöchigem Trommelfeuer beginnt die britisch-französische Offensive an der Somme.
Westfront: Die an vielen Stellen auch nachts wiederholten englisch-französischen Erkundungsvorstöße sind überall abgewiesen, Gefangene und Material blieben mehrfach in unserer Hand. Die Vorstöße wurden durch starkes Feuer, durch Gasangriffe oder Sprengungen eingeleitet.
Heute früh hat sich beiderseits der Somme die Gefechtstätigkeit erheblich gesteigert.
Nordöstlich von Reims und nördlich von Le Mesnil scheiterten kleinere Unternehmungen der feindlichen Infanterie.
Westlich der Maas fanden örtliche Infanteriekämpfe statt Auf dem Ostufer versuchte der Feind unsere Stellungen auf der "Kalten Erde", am und im Panzerwerk Thiaumont wieder zu nehmen, indem er, ähnlich wie am 22. und 23. Mai gegen den Douaumont, starke Massen zum Sturm ansetzte. Ebenso wie damals hat er auf Grund unwesentlicher örtlicher Anfangserfolge die Wiedereroberung des Werkes in seinen amtlichen Veröffentlichungen von heute nacht voreilig gemeldet. In Wirklichkeit ist sein Angriff überall unter schwersten Verlusten gescheitert. Seine an einzelnen Stellen bis in unsere Linien vorgeprellten Leute wurden gefangen; insbesondere haben das ehemalige Panzerwerk nur Gefangene betreten.
Deutsche Patrouillenunternehmungen nördlich des Waldes von Parroy und westlich von Senones waren erfolgreich.
Seine Majestät der Kaiser hat dem Leutnant Wintgens, der gestern südwestlich von Château-Salins einen französischen Doppeldecker abschoß, in Anerkennung der hervorragenden Leistungen im Luftkampf den Orden Pour le Mérite verliehen.
Durch Geschützfeuer wurden ein feindliches Flugzeug bei Bras, durch Maschinengewehrfeuer ein anderes in Gegend des Werkes Thiaumont außer Gefecht gesetzt.
Feindliche Geschwaderangriffe auf Lille verursachten keine militärischen Verluste, wohl aber haben sie, besonders in der Kirche St. Sauveur erhebliche Opfer unter der Bevölkerung gefordert, die an Toten und Verwundeten 50 übersteigen. Ebenso wurden in den Städten Douai, Bapaume, Péronne und Nesle durch französisches und englisches Feuer sowie Fliegerbomben zahlreiche französische Einwohner getötet oder verwundet.
Ostfront: Westlich von Kolki, südwestlich von Sokul und bei Wiczyny wurden russische Stellungen genommen. Westlich und südwestlich von Luck sind für uns erfolgreiche Kämpfe im Gange. An Gefangenen haben die Russen hier gestern 15 Offiziere, 1365 Mann, seit dem 16. Juni 26 Offiziere, 3165 Mann eingebüßt.
Bei der Armee des Generals Grafen von Bothmer hat der Feind vergeblich südöstlich von Tlumacz geführte Kavallerie-Attacken mit schweren Verlusten bezahlen müssen.

1.7.1917
Auf Anordnung des russischen Kriegs- und Marineministers Alexandr F. Kerenski beginnt eine Offensive russischer Truppen an der Südwestfront. Oberkommandierender ist General Alexei A. Brussilow.
Westfront: Bei Regen und Dunst blieb an der ganzen Front in fast allen Abschnitten das Feuer gering. Einige Erkundungsgefechte verliefen für unserer Aufklärer erfolgreich.
Bei der Heeresgruppe Deutscher Kronprinz versuchten die Franzosen vergeblich, die von unseren Truppen am Chemin-des-Dames und auf dem westlichen Maasufer erkämpften Geländevorteile zurückzugewinnen.
Östlich von Cerny griff der Feind nach kurzer Feuersteigerung dreimal die auf der Hochfläche südlich des Gehöfts La Bovelle eroberten Gräben an. Alle Angriffe wurden blutig abgewiesen. Die Verwirrung beim Gegner und die Ablenkung seiner Aufmerksamkeit ausnutzend stürmten lippische Bataillone weiter östlich die französischen Linien bis zur Straße Ailles-Paissy.
Durch diesen Erfolg erhöht sich die Zahl der von der oft bewährten westfälischen Division in drei Gefechtstagen gemachten Gefangenen auf 10 Offiziere und über 650 Mann.
Auf dem Westufer der Maas versuchten die Franzosen in mehrfach wiederholten Angriffen, uns aus den an der Höhe 304 und östlich gewonnenen Gräben hinauszuwerfen. Im Sperrfeuer und in erbitterten Handgranatenkämpfen wurden sie abgewiesen.
Ostfront: Dem Drängen der führenden Ententemächte hat sich die russische Regierung nicht entziehen können und einen Teil des Heeres zum Angriff bewogen. Nach tagsüber andauerndem Zerstörungsfeuer gegen unsere Stellung von der oberen Strypa bis an die Narajowka erfolgten nachmittags kräftige Angriffe russischer Infanterie auf einer Front von etwa 30 Kilometer. Die Sturmtruppen wurden überall durch unser Abwehrfeuer zu verlustreichem Zurückfluten gezwungen. Auch nächtliche Vorstöße, bei denen die Russen ohne Artillerievorbereitung ins Feuer getrieben wurden, brachen beiderseits von Brzezany und bei Zwyzyn erfolglos zusammen.
Der Feuerkampf dehnte sich nordwärts bis an den mittleren Stochod, nach Süden bis nach Stanislau aus, ohne daß bisher dort auch angegriffen wurde.
Zwischen den Karpathen und dem Schwarzen Meer keine besonderen Ereignisse.

1.7.1918


Luftaufnahme der zerstörten Ortschaft Vaux vor dem Eindringen der Amerikaner
Westfront: Die Gefechtstätigkeit lebte am Abend an vielen Stellen der Front auf.
Lebhafte Erkundungstätigkeit hält an. Englische Teilangriffe nördlich von Albert wurden abgewiesen.
Zwischen Aisne und Marne rege Tätigkeit des Feindes. Mehrfach stieß Infanterie zu starken Erkundungen vor. Bei und südlich von St. Pierre-Aigle griff der Franzose gegen Mittag nach heftiger Feuervorbereitung an. Er wurde abgewiesen. Ebenso scheiterten hier nächtliche Vorstöße des Feindes.

Leutnant Löwenhardt errang seinen 32. Luftsieg.
Nach Abschluß der Prüfungen beträgt die Zahl der seit Beginn unserer Angriffsschlachten - 21. März 1918 - bisher über unsere Sammelstellen abgeführten Gefangenen ausschließlich der durch die Krankenanstalten zurückgeführten Verwundeten 191454. Davon haben die Engländer 94939 Gefangene, darunter 4 Generale und etwa 3100 Offiziere, die Franzosen 89099 Gefangene, darunter 2 Generale und etwa 3100 Offiziere verloren. Der Rest verteilt sich auf Portugiesen, Belgier und Amerikaner.
Von den Schlachtfeldern wurden bisher 2476 Geschütze und 15024 Maschinengewehre in die Beutesammelstellen zurückgeführt.

1.7.1919
Deutsche Reichstruppen unter Paul von Lettow-Vorbeck besetzen Hamburg.

Paul von Lettow-Vorbeck

1.7.1926
Im Deutschen Reich tritt die Sektsteuer in Kraft, sie beträgt eine Reichsmark pro Flasche.

1.7.1934
Der am 30. Juni von Reichskanzler Adolf Hitler (NSDAP) verhaftete SA-Stabschef Ernst Röhm wird erschossen.

Nach amtlicher Meldung ist die Niederschlagung der Röhm-Revolte im Deutschen Reich bis zum Abend des 1. Juli abgeschlossen.

Der deutsche Reichswehrminister Werner von Blomberg (parteilos) hebt den Alarmzustand der Reichswehr auf.

Der deutsche Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels (NSDAP), ordnet nach dem Ende des Feldzugs gegen Miesmacher und Kritikaster einen Urlaub für alle Partei- und Gauredner bis Ende Juli an.

Die Abstimmungskommission des Genfer Völkerbunds trifft im Saargebiet ein. Sie soll die freie, geheime und unbeeinflußte Stimmabgabe sicherstellen.

Im Deutschen Reich tritt das Gesetz zur Ordnung der Getreidewirtschaft in Kraft. Nach diesem Gesetz kann der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft u.a. die Erzeugerpreise vorschreiben.

In Leitmeritz in der Tschechoslowakei findet die 40. Hauptversammlung des Bunds der Deutschen in Böhmen statt. Er endet mit der Gründung des Bunds der Deutschen, der alle entsprechenden Verbände in der Tschechoslowakei umfaßt.

Leitmeritz am Erzgebirge

1.7.1938
Im Deutschen Reich tritt die Verordnung über die Arbeitszeit der Beamten vom 13. Mai 1938 in Kraft. Die Arbeitszeit beträgt wöchentlich
51 Stunden, in den Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Dresden 48,5 Stunden.

Das Deutsche Reich und Großbritannien einigen sich auf die Erstattung der österreichischen Staatsschulden bei britischen Gläubigern, ohne daß damit von deutscher Seite eine Anerkennung des Deutschen Reiches als Rechtsnachfolger Österreichs in bezug auf Forderungen anderer Länder verbunden ist.

1.7.1939
In Bremen läuft der Schwere Kreuzer »Lützow« (10 000 t) vom Stapel.

Schwerer Kreuzer "Lützow",
wurde halbfertig an Sowjetrußland verkauft


1.7.1940
Deutsche Truppen besetzen die britischen Kanalinseln Jersey, Guernsey und Alderney.

Bei einem Angriff auf Kiel verwenden Bomber der RAF erstmals eine
906 kg schwere Bombe. Schlachtschiff Scharnhorst wird damit verfehlt.

Hermann Röchling, Inhaber der Röchlingschen Eisen- und Stahlwerke GmbH und Leiter der Wirtschaftsgruppe Eisenschaffende Industrie, wird zum Generalbevollmächtigten der Eisenerzgewinnung und -verteilung für Luxemburg und Lothringen ernannt.

Der deutsche Hilfskreuzer Thor unter Kapitän zur See Kähler kapert im Südatlantik das holländische Motorschiff Kertosono (9289 BRT).

1.7.1941
U 108 unter Kapitänleutnant Scholtz versenkt im Nordatlantik die britische Toronto City (2486 BRT).

Nördlich von Cromer (Nordsee) versenken deutsche Bomber die britische Homefire (1262 BRT).


Die deutschen Bezwinger des Sewastopoler Forts "Maxim Gorki"
1.7.1942
Die deutsche 11. Armee unter dem Oberbefehl von Generaloberst Erich von Manstein und rumänische Truppen erobern an der Ostfront nach erbitterten Kämpfen die Festung Sewastopol auf der Halbinsel Krim.

U 202 unter Kapitänleutnant Linder versenkt vor der US Ostküste die amerikanische City of Birmingham (5851 BRT).

1.7.1943
Die Juden im Deutschen Reich verlieren jeglichen Rechtsschutz durch die Justiz und unterstehen künftig nur noch der Polizei.

2 652 106 alliierte Soldaten, darunter 1 279 231 Rotarmisten, sind derzeit in deutscher Kriegsgefangenschaft.


Korvettenkapitän Wolfgang Lüth

Im Indischen Ozean versenkt U 181 unter Korvettenkapitän Lüth den britischen Frachter Hoihow (2798 BRT).

U 513 unter Kapitänleutnant Guggenberger versenkt vor Brasilien den brasilianischen Frachter Tutóia (1125 BRT).

Der stellvertretende rumänische Ministerpräsident Mihai Antonescu schlägt dem italienischen Ministerpräsidenten und Duce Benito Mussolini in Rom vor Friedensgespräche mit den Alliierten aufzunehmen.

Alle Männer über 18 und alle Frauen zwischen 25 und 55 Jahren im Deutschen Reich erhalten die neue Raucherkarte.

In den ins Deutsche Reich eingegliederten Ostgebieten und im Memelland tritt der Kriegszuschlag zur Einkommensteuer in Kraft.

Der Prototyp des in materialsparender Holzbauweise gefertigten Nachtjägers »Ta 154« des deutschen Flugzeugkonstrukteurs Kurt Tank absolviert seinen Erstflug.

Ta 154 Nachtjäger

1.7.1944
Aus Amsterdam wird gemeldet, daß in den besetzten Niederlanden alle privaten Telefonanschlüsse außer Betrieb gesetzt worden sind. Lediglich die für die deutsche Kriegsführung, die Wirtschaft und die Volksernährung notwendigen Anschlüsse bleiben funktionsbereit.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 01.07.08 14:52 ]

Kommentare

  1. Leider schlecht recherchiert: Gentz schrieb seinen Text im April 1806, die Kaiserkrone wurde aber im August 1806 niedergelegt. So viel zur historischen Fundiertheit dieses Blogs!

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    1. Es ist freilich besser, in einem Fache Meister als in vielen mittelmäßig zu sein; ebenso aber ist es wieder besser, dies letztere zu sein, wenn man das erste nicht sein kann.

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    2. Es ist für die Sache ohne Bedeutung.

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