Nationale Gesinnung besiegt bunte Fußball-Republik Deutschland

So oder ähnlich hätten die Überschriften großer Tageszeitungen lauten sollen, nachdem am das Team Athletic Club Bilbao den FC Schalke 04 in einem aufregenden Spiel mit 3:2 besiegte. 

Athletic stammt aus dem Baskenland und hat es sich aus Überzeugung freiwillig zur Auflage gemacht, ausschließlich Spieler baskischer Herkunft einzusetzen. Seit fast neunzig Jahren ist der Verein ununterbrochen in der höchsten Spielklasse aktiv. Jeder eingesetzte Spieler stammte aus den baskischen Provinzen Spaniens oder Frankreichs. Dank dieser ehrenhaften Spielerpolitik wurden sie einer der erfolgreichsten Vereine auf der iberischen Halbinsel. Die Loyalität und Treue der Heimat gegenüber wurde mit großer Stärke und zahlreichen Erfolgen belohnt. Nur Real Madrid und der FC Barcelona liegen in der ewigen Tabelle der Primera Division noch vor Bilbao.

Satte 24-mal hat Athletic den spanischen Pokal bereits gewonnen. Aktuell steht man erneut im Pokalfinale gegen den FC Barcelona und bei einem Sieg würden die stolzen Basken sogar Rekordpokalsieger. Man stelle sich vor, im Spielerkader von Dynamo Dresden stünden ausschließlich Sachsen. Solch einem Verein würden die Herzen zufliegen. Er wäre Inbegriff für Heimatliebe und innere Verbundenheit.

Selbstverständlich würden die Volksfeinde aus Berlin sofort intervenieren. Für sie klingen schon die Forderungen nach einem Müttergehalt oder die Aussage „Arbeit zuerst für Deutsche“ bösartig und fremdenfeindlich.
Einen Verein ohne Ausländer darf es demnach in Deutschland nicht geben. Für Politiker der Blockparteien wäre unser fiktives Dynamo jetzt ausländerfeindlich und könnte sich auf ein Verbotsverfahren einstellen. Im Eilverfahren würde binnen kürzester Zeit eine verbindliche Ausländerquote für Fußballer eingeführt. Weil Merkels Konsorten die Jungs aus Bilbao vermutlich gefährlich und böse finden, wird in der hiesigen Presse kaum über solch einen Verein berichtet. Ist die Rede von Spanien, dann ist es politisch korrekt, die Medien von Spielern wie Mesut Özil schwärmen zu lassen. Denn der Sohn türkischer Eltern darf für die deutsche Nationalmannschaft und damit als Musterbeispiel für gelungene Integrationspolitik aufspielen. Gerade weil er mittlerweile weiter gezogen ist und jetzt in Spanien lebt, arbeitet und vermutlich auch seine Steuern zahlt, ist
er das Paradebeispiel für Multikulti. Meiner Vermutung nach steht diese omnipräsente Abkürzung nämlich für multifunktionales, kultur- und heimaltloses Humankapital.


 Brot und Spiele
 
Fußball ist das beliebteste Spiel der Welt und für viele von uns weit mehr als nur ein Hobby. Gigantische Menschenmassen können durch den Fußball mobilisiert, begeistert und auch manipuliert werden. Den Sieg der DDR gegen die Bundesrepublik bei der WM 1974 feierten die Genossen wie ihren persönlichen Triumph über das verhasste BRD-System. Auch Silvio Berlusconi hätte ohne seinen AC Mailand sicherlich nicht den nötigen Bekanntheitsgrad erlangt, um Italiens Ministerpräsident zu werden. Heute wird der Fußball vor allem missbraucht, um unserem Volk den Multikulti-Wahnsinn schmackhaft zu machen.

49,5% aller Spieler in der 1. Fußball-Bundesliga haben in dieser Saison keinen deutschen Pass. Würden wir eingebürgerte Fußball-Legionäre und Spieler mit Migrationshintergrund hinzuaddieren, so kämen wir auf einen winzigen Prozentsatz autochthoner Deutscher im Fußball-Oberhaus. Nationalspieler sind Vorbilder für Millionen Menschen. Deshalb wünschen uns volksferne Politiker möglichst viele fremde Gesichter in deutschen Klubtrikots auf den Fernsehschirm. Es wird suggeriert, daß die Massenzuwanderung eine riesige Erfolgsgeschichte sei.

Außerdem wird hier lebenden Ausländern schmackhaft gemacht, ihre eigene Kultur aufzugeben, um sich wie ihre Vorbilder aus dem Fußball von den globalen, kapitalistischen Gesellschaften der Einzelgänger assimilieren zu lassen. Weder im Fußballklub noch in der realen Wirtschaft bedarf es des Zuzugs ausländischer Fachkräfte.

Gut trainiert oder ausgebildet sind auch die eigenen Leute zu Spitzenleistungen imstande.

 Alexander Dietel

Kommentare