Brauchen wir eine Demographie-Abgabe in Deutschland ?

Wieder einmal wollen die politisch Verantwortlichen in diesem Land ihr jahrelanges Versagen auf das eigene Volk abwälzen. Jahrzehntelang wurde in Deutschland keine echte Familien- und Bevölkerungspolitik betrieben. Stattdessen wurden Millionen Fremde ins Land geholt. Mit der logischen Folge, daß Deutschland das kinderärmste Land Europas ist.

Nun wird allerorten lamentiert, daß dieser verharmlosend als „demographischer Wandel“ bezeichnete Prozess dazu führt, daß unser Sozialstaat zunehmend unfinanzierbar wird. Sowohl die Rentenkassen als auch das Gesundheitssystem drohen unter der Last der immer älter werdenden Gesellschaft zu kollabieren.

Meint man, daß das deutsche Volk mit Öko-Steuern, Mehrwertsteuern und anderen zweifelhaften Abgaben nicht schon genug geschröpft wird, soll nun noch eine Demographie-Steuer hinzukommen, wenn es nach der Regierungspartei CDU geht. Alle über 25-Jährigen sollen ab sofort einen einkommensabhängigen „Alten-Soli“ zahlen, um das politisch verursachte Desaster leerer Kassen abzuwenden.

Eine dergestalt umgesetzte Demographie-Abgabe würde das Problem, den drohenden Volkstod und das endgültige Zerbersten der sozialen Sicherungssysteme, lediglich verzögern, nicht aber stoppen. Ebenfalls würde sie einseitig zu einer enormen Zusatzbelastung von Arbeitnehmern führen.

Aber vergegenwärtigt man sich beispielsweise Aussagen des ehemaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering, der der das Schrumpfen und Altern unseres Volkes lediglich „politisch gestalten“ will, registriert man, daß sich das politische Berlin längst mit dem demographischen Untergang unseres Volkes abgefunden hat. 


Die NPD hält es mit dem Präsidenten der deutschen Gesellschaft für Demographie, Tilman Meyer, der gegenüber der Tageszeitung „Welt“ „gezielte familienpolitische Maßnahmen“ fordert, um die Geburtenrate wieder zu steigern.
Wir brauchen keine zusätzlichen Abgaben, die ohnehin wie die Ökosteuer als Stopfmasse für bestehende Steuerlöcher herangezogen werden sollen, sondern nachhaltige Maßnahmen zur Familienförderung und zur Steigerung der Geburtenrate. Ein Müttergehalt, das die Leistung der Kindererziehung wieder würdigt, ein Ehestandsdarlehen, das jungen Paaren den Kinderwunsch trotz finanzieller Engpässe ermöglicht, die ideelle Aufwertung der Familien wie im benachbarten Ausland oder eine arbeitsmarktpolitische Wiedereingliederungsgarantie für Frauen, die einige Jahre ganz für ihre Kinder da sein wollen, wären Möglichkeiten, der demographischen Katastrophe und der grassierenden Kinderlosigkeit aktiv und nachhaltig zu begegnen.

Nur ein Land mit vielen Kindern kann den Lebensabend vieler alter Menschen sichern!
 

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