9. April . . .

'Wir streben nach dem Absoluten,
Als nach dem allerhöchsten Guten.'
Ich stell es einem jeden frei,
Doch merkt ich mir vor anderen Dingen:
Wie unbedingt, uns zu bedingen,
Die absolute Liebe sei.



  1241: In Schlesien gelingt der Goldenen Horde in der Schlacht bei Wahlstatt ein vernichtender Sieg gegen ein deutsches Ritterheer unter Heinrich dem Frommen, der im Kampf fällt. Trotz des Sieges stoßen die Mongolen aber nicht weiter nach Europa vor.
 
    1486: In Aachen wird Maximilian I. noch zu Lebzeiten seines Vaters Friedrich III. zum römisch-deutschen König gekrönt.

 
    1747: gestorben Leopold I., Fürst von Anhalt-Dessau, Heerführer und Militärreformer

 
    1762: geboren Friedrich von Kleist, preußischer Generalfeldmarschall

 
    1798: gestorben Josef Friedrich Wilhelm, Fürst von Hohenzollern-Hechingen

 
    1809: Fünfter Koalitionskrieg: Das Kaisertum Österreich erklärt Frankreich und dessen Verbündetem, dem Königreich Bayern, den Krieg. Bereits am nächsten Tag dringt die von Erzherzog Karl von Österreich-Teschen befehligte Armee im Nachbarland ein.

 
    1809: Die Zwangsaushebung von Rekruten für die bayerische Armee im, seit dem dritten Koalitionskrieg unter bayerischer Herrschaft befindlichen Tirol, löst von Innsbruck ausgehend einen Aufstand aus, dessen Führung Andreas Hofer, Josef Speckbacher und Joachim Haspinger übernehmen.

Erich Ludendorff
 
    1865: geboren Erich Ludendorff, Chef der Obersten Heeresleitung (OHL)

 
    1881: geboren Ferdinand Maierhofer, deutscher Schauspieler aus Österreich

 
    1882: geboren Friedrich Franz IV., letzter Großherzog zu Mecklenburg

 
    1886: gestorben Joseph Victor von Scheffel, deutscher Schriftsteller und Dichter

 
    1891: Mit Unterstützung von Carl Peters konstituiert sich in Berlin der Allgemeine Deutsche Verband. Er will vaterländisches Bewusstsein beleben sowie deutsche Interessen auch im Ausland fördern.

 
    1899: geboren Fritz Rang, SS-Standartenführer und Kriminaldirektor

 
    1899: geboren Hans Jeschonnek, Generalstabschef der Luftwaffe und Generaloberst

 
    1945: hingerichtet Wilhelm Canaris, ehemaliger Admiral und Verräter

 
    1945: gestorben Heinrich Schoene, SA-Obergruppenführer und Generalkommissar des Generalbezirks Wolhynien-Podolien im Reichskommissariat Ukraine

9.4.1900
Im Deutschen Reich tritt ein Gesetz in Kraft, das die »Entziehung elektrischer Arbeit« unter Strafe stellt.

9.4.1901
In Mecklenburg-Schwerin tritt Großherzog Friedrich Franz IV. nach Erreichen der Volljährigkeit seine Herrschaft an. Am 8. April hatte der Herzogregent Albrecht von Mecklenburg-Schwerin seinen Abschiedsgruß an die Bevölkerung gerichtet.

9.4.1902
Auf der Rückreise von seinem Urlaub in Italien trifft der deutsche Reichskanzler Bernhard Graf von Bülow in Wien mit österreichischen Politikern zusammen. Am 10. April ist Bülow Gast bei Kaiser Franz Joseph I. Wichtigstes Thema der Gespräche ist die Festigung des Dreibunds zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien.

9.4.1904
In Hamburg entsteht eine »Zentrale Einkaufsgesellschaft deutscher Kolonialwarenhändler«. Ihr gehören die meisten deutschen Einzelhändlergenossenschaften sowie einige Einzelfirmen an. Die neue Verbindung soll die Konkurrenzsituation der Händler gegenüber den großen Warenhäusern und den Konsumgenossenschaften verbessern.

9.4.1915
In Wien wird ein Rotbuch über angebliche Völkerrechtsverletzungen der mit Österreich-Ungarn kriegführenden Staaten veröffentlicht.

Westfront: Aus dem völlig zusammengeschossenen Orte Drie Grachten an der Yser wurden die Belgier wieder vertrieben. 2 belgische Offiziere, 100 Mann und 2 Maschinengewehre fielen dabei in unsere Hände.


Ruinen in Reims hinter der Kathedrale

Als Erwiderung auf die Beschießung der hinter unserer Stellung gelegenen Ortschaften wurde Reims, in dem große Ansammlungen von Truppen und Batterien erkannt wurden, mit Brandgranaten belegt.
Nördlich vom Gehöft Beau Séjour, nordöstlich von Le Mesnil, entrissen wir gestern abend den Franzosen mehrere Gräben. Zwei Maschinengewehre wurden erbeutet. Zwei Wiedereroberungsversuche während der Nacht waren erfolglos.
In den Argonnen mißglückte ein französischer Infanterieangriff, bei dem die Franzosen erneut Bomben mit einer betäubenden Gaswirkung verwendeten.
Die Kämpfe zwischen Maas und Mosel dauerten mit gesteigerter Heftigkeit an. Die Franzosen hatten bei den wieder gänzlich erfolglosen Angriffen die schwersten Verluste. In der Woevre-Ebene griffen sie vormittags und abends erfolglos an. Zur Besitznahme der Maashöhe bei Combres setzen sie dauernd neue Kräfte ein. Ein Angriff aus dem Selousewalde nördlich von St.-Mihiel brach an unseren Hindernissen zusammen. Im Aillywalde sind wir in langsamem Vorschreiten. Westlich Apremont mißglückte ein französischer Vorstoß. Französische Angriffe erstarben westlich Flirey in unserem Artilleriefeuer, fuhren aber nördlich und nordöstlich des Ortes zu erbittertem Handgemenge, in dem unsere Truppen die Oberhand gewannen und den Feind zurückwarfen. Nächtliche Vorstöße der Franzosen waren hier erfolglos. Auch im Priesterwalde gewannen die Franzosen keinen Boden.
Ein feindlicher Versuch, das von uns besetzte Dorf Bezange la Grande südwestlich von Chateaux Salins zu nehmen, scheiterte.
Am Sudelkopf wurde ein Mann des französischen 334. Regiments gefangengenommen, der Dumdumgeschosse bei sich hatte. Am Hartmannsweilerkopf fand nur Artilleriekampf statt.

Ostfront: Östlich von Kalwarja haben sich Gefechte entwickelt, die noch nicht abgeschlossen sind.

9.4.1916
Ostfront: Am 8. April griffen vier Marineflugzeuge die russische Flugstation Papensholm bei Kielkond auf Oesel an. Die Station wurde mit 20 Bomben belegt. Von vier zur Abwehr aufgestiegenen feindlichen Flugzeugen wurden zwei zur Landung gezwungen. Trotz heftiger Beschießung sind unsere Flugzeuge unbeschädigt zurückgekehrt.


9.4.1917
Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg spricht in einem Interview, der sogenannten »Osterbotschaft«, über den Kriegseintritt der Vereinigten Staaten und über die russische Revolution.

Mit dem Einverständnis und der Unterstützung der deutschen Reichsregierung durchquert der russische Revolutionär Wladimir I. Lenin zusammen mit 30 anderen Revolutionären das Deutsche Reich auf der Reise aus dem Schweizer Exil nach Rußland.

Britische Truppen beginnen mit der Beschießung der gotischen Kathedrale von St. Quentin im französischen Marnegebiet.

Kaiser Karl I. von Österreich entläßt das polnische Hilfskorps aus der österreichischen Kommandogewalt.

Wegen der Kriegserklärung an das verbündete Deutsche Reich bricht Österreich-Ungarn die diplomatischen Beziehungen zu den USA ab.

Westfront: Zwischen Lens und Neuville-Vitasse (südöstlich von Arras) erreichte der Artilleriekampf gestern wieder große Heftigkeit; seit heute vormittag ist nach mehrstündigem stärksten Trommelfeuer die Schlacht bei Arras im Gange.
Im Gebiet zwischen den von Albert auf Cambrai und Péronne führenden Straßen haben sich kleinere Gefechte entwickelt, die den von uns beabsichtigten Verlauf nehmen.


Soissons 1917

Von Soissons bis in die westliche Champagne bekämpfen sich die Artillerien in erhöhtem Maße.
In Lothringen und in der burgundischen Pforte zeitweilig rege Feuertätigkeit.

Ostfront: Bei Sagorje (nordöstlich von Baranowitschi), bei Wielick (südöstlich von Kowel) und bei Brzezany sind Vorstöße russischer Jagdabteilungen zurückgeschlagen worden. Front des Generalobersten Erzherzogs Joseph: In den Waldkarpathen hat bei Kälterückfall starkes Schneetreiben eingesetzt.
Heeresgruppe Mackensen:
Nördlich von Focsani drangen nach kurzer Feuervorbereitung unsere Stoßtrupps in die russische Stellung bei Faurei ein, zerstörten die Gräben und kehrten mit 46 Gefangenen und 2 Maschinengewehren zurück.


9.4.1918
Die am 4. April erneut aufgenommene "Michaeloffensive" der deutschen Truppen wird von den alliierten Verbänden der britischen und französischen Armee aufgehalten.

Das Getreidelieferungsabkommen zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn einerseits und der Ukraine andererseits tritt in Kraft. Die Ukraine soll 1 Million t Brot- und Futtergetreide an die beiden Vertragspartner liefern, als Gegenleistung wollen diese die antibolschewistische ukrainische Rada militärisch gegen Sowjetrußland unterstützen.

Westfront: An der Schlachtfront entwickelten sich vielfach lebhafte Artilleriekämpfe. Auf dem Südufer der Oise griffen die Truppen der Generale v. Schöler und Wichura den Feind erneut an. Zwischen der Oise und Folembray stießen sie über die Ailette bis zum Oise-Aisne-Kanal vor. In heftigen Kämpfen nahmen sie den zäh verteidigten Wald östlich von Guny. Sie erklommen im Angriff von Norden und Osten her die steilen Hänge der Höhen östlich von Coucy le Château und erstürmten stark ausgebaute Stellungen des Feindes. Quincy und Landricourt wurden genommen. Nach besonders erbittertem Kampf fiel heute früh auch das festungsartige Coucy le Château.
Im März beträgt der Verlust der feindlichen Luftstreitkräfte auf dem westlichen Kriegsschauplatz 23 Fesselballone und 340 Flugzeuge, von denen 158 hinter unseren Linien, die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar abgestürzt sind. Wir haben im Kampf 81 Flugzeuge und 11 Fesselballone verloren.

Kommandant von U 35: Pour le mérite Träger Lothar von Arnauld wurde mit dem U Boot-Kriegsabzeichen ausgezeichnet

Seine Majestät der Kaiser hat dem Kapitänleutnant von Arnauld de la Perriere (Lothar), Kommandant von U 35, und der gesamten Besatzung seine Allerhöchste Anerkennung und seinen kaiserlichen Dank ausgesprochen für die hervorragenden Leistungen, die die tapfere Besatzung unter der ruhmreichen Führung ihres vorbildlichen Kommandanten erzielt hat. Kapitänleutnant von Arnauld, dessen kühne und erfolgreiche U-Boot-Taten oft rühmend hervorgehoben wurden, hat in 2 1/2 jähriger U-Boot-Kriegführung mit dem vortrefflichen U-Boot U 35 im Mittelmeer den Feinden durch Versenkung von 196 Schiffen von zusammen rund einer halben Million Br.-Reg.-To. schwersten Abbruch getan.
Er versenkte bis jetzt 2 Kriegsschiffe, 1 Hilfskreuzer, 5 Truppentransporter, 124 Fracht- bzw. Transportdampfer, 62 Segler und 2 Fischdampfer. Hierbei sei besonders erwähnt, daß das kriegserprobte U-Boot U 35 unter der Führung zweier Kommandanten bisher über 600000 Br.-Reg -To. feindlichen Schiffsraumes vernichtet hat.


9.4.1929
Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion bekräftigt ihren Beschluß, auch dann gegen den geplanten Bau des Panzerkreuzers A zu stimmen, wenn die Vorlage vom sozialdemokratischen Reichskanzler Hermann Müller und den SPD-Ministern in der Reichsregierung gebilligt wird.

9.4.1931


Luftschiff »Graf Zeppelin« über den ägyptischen Pyramiden
Das deutsche Luftschiff »Graf Zeppelin« startet mit 25 Passagieren an Bord unter Leitung von Hugo Eckener zu einer Fahrt nach Ägypten und Palästina. Am 13. April landet das Luftschiff wieder in Friedrichshafen am Bodensee. 9.4.1932 Reichsbankpräsident Hans Luther wird bei einem Attentat in Berlin von Sympathisanten der NSDAP durch einen Streifschuß verletzt. Die Täter werden von der Polizei verhaftet.

9.4.1934
Im Deutschen Reich wird die Sonntagsnummer der »Basler Nachrichten« beschlagnahmt wegen eines kritischen Artikels »Zur Lage der deutschen Juden«.
Der deutsche Reichsminister und Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß (NSDAP), gibt in der Presse bekannt, daß Nichtreichsdeutsche auch nicht Mitglieder der NSDAP werden können. Im Deutschen Reich beginnen die Reichsberufswettkämpfe.
In der Nacht auf den 10. April entgleist der D-Zug Salzburg–Frankfurt am Main zwischen Hörsching und Marchtrenk hinter Linz. Auf einer Länge von 15 m waren hier die Schienen von den Schwellen gelöst worden. Der Hintergrund des Anschlags, der ein Todesopfer und mehrere Verletzte fordert, bleibt unaufgeklärt.

9.4.1935
Aus Anlaß des 70. Geburtstages des Generals a. D. Erich Ludendorff ordnet Führer und Reichskanzler Adolf Hitler die Beflaggung aller Staatsgebäude an. Das Deutsche Reich und die Sowjetunion schließen ein Handels- und Kreditabkommen, nach dem ein deutsches Bankenkonsortium unter Führung der Dresdner Bank der UdSSR 200 Mio. RM für den Kauf deutscher Waren leihen wird.

9.4.1936
»Unter dem Eindruck der überwältigenden Vertrauenskundgebung des deutschen Volkes« vom 29. März 1936 bittet Reichskirchenminister Hanns Kerrl in einem Schnellbrief die Gestapo und die Reichsleiter alle Aufenthalts- und Redeverbote für Geistliche beider Konfessionen aufzuheben.

Die deutsche Reichsjugendführung ruft alle Jungen und Mädchen der Jahrgänge 1922–1926 zum geschlossenen Eintritt in das deutsche Jungvolk und die Jungmädelschaft bis zum 20. April 1936 auf.

9.4.1937
Reichsminister Hermann Göring beantwortet eine Eingabe von norwegischen Organisationen, den Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky nach Norwegen ausreisen zu lassen, abschlägig.

9.4.1938
Anläßlich des »Tages des Großdeutschen Reiches« spricht Führer und Reichskanzler Adolf Hitler in der Nordwestbahnhalle in Wien und richtet einen letzten Generalappell an die Wähler. Hitler erklärt:
»Diese Stadt ist in meinen Augen eine Perle! Ich werde sie in eine Fassung bringen, die einer Perle würdig ist.«

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ordnet die Durchführung baulicher Maßnahmen in der Stadt der Reichsparteitage Nürnberg an, die zum Ausbau des Parteitagsgeländes und zur planvollen Gestaltung des Stadtbildes erforderlich sind.

9.4.1940
Die deutschen Truppen beginnen mit dem Unternehmen »Weserübung« und besetzen die neutralen Länder Dänemark und Norwegen.


Schwerer Kreuzer Blücher
In der Dröbak-Enge wird dabei der neue Führerkreuzer Blücher von der Festung Oscarsborg aus unter Beschuß genommen und geht durch Artillerie- und Torpedotreffer mit den Verlust von 125 Mann Besatzung und 195 Mann Landungstruppen unter. Britische U Boote torpedieren den Leichten Kreuzer Karlsruhe und versenken den deutschen Blockadebrecher Amasis (7129 BRT) vor der norwegischen Küste.

In Oslo bildet sich eine deutschfreundliche Regierung unter Vidkun Abraham Quisling, dem Führer der faschistischen Partei Nasjonal Samling. Das Kabinett wird aber weder vom norwegischen König Hakon VII. noch vom rechtmäßigen Parlament anerkannt.

Um einer Verhaftung zu entgehen, flieht der norwegische König Hakon VII. vor den deutschen Truppen aus Oslo.

In Beantwortung eines deutschen Memorandums erklärt die schwedische Regierung, daß sie strikt an der Neutralität des Landes festhalten und keinerlei Schritte gegen deutsche Maßnahmen in Norwegen unternehmen werde.

Die niederländische Regierung verhängt aufgrund der deutschen Aktionen in Dänemark und Norwegen den verschärften Bereitschaftszustand.

9.4.1941
Die auf dem Balkan vorrückenden deutschen Truppen erobern die griechische Stadt Saloniki.

Der kleine Hafen Bardia wird in der Cyrenaika von Verbänden des DAK erobert.

Deutsche Bomber versenken vor britischen Kanalküste den britischen Frachter Dudley Rose (1600 BRT) und den norwegischen Tanker Buesten (5187 BRT)

Südwestlich Island versenkt U 98 unter Kapitänleutnant Gysae die holländische Prins Willem II (1304 BRT)

Britische Terrorbomber greifen Kiel an, wo 84 Menschen ums Leben kommen, in der Nacht zum 10. April ist die deutsche Reichshauptstadt Berlin Ziel britischer Bomberstaffeln.

Der dänische Gesandte in den USA, von Kauffmann, unterzeichnet in Washington einen Vertrag mit den Vereinigten Staaten, der den Bau von US-Luftbasen auf Grönland gestattet; im Gegenzug übernehmen die USA den Schutz der Insel im Atlantik.

9.4.1942
Auf der Halbinsel Krim eröffnen sowjetische Truppen eine neue Großoffensive, die nach drei Tagen auf der Landenge von Kertsch scheitert

9.4.1943
Das bisherige Gefangenenlager Lublin-Majdanek wird in ein Konzentrationslager umgewandelt.

Kriegsgefangenen im Deutschen Reich die einen Arbeitsvertrag unterzeichnen, wird ein Frankreichurlaub gewährt. Die Aktion wird später abgebrochen, als im Mai von 8000 beurlaubten Gefangenen 2000 nicht zurückkehren.

In Gotenhafen sinkt U 733 unter Oberleutnant zur See Trotha nach Kollision mit einem Vorpostenboot. Das U-Boot wird gehoben und am 15.12.1943 erneut in Dienst gestellt.
Nach blutigen Auseinandersetzungen zwischen sowjetischen und iranischen Truppen wird über die Volksrepublik Aserbaidschan der Ausnahmezustand verhängt.

U 515 unter Kapitänleutnant Henke versenkt vor Freetown den französischen Frachter Bamako (2357 BRT).

9.4.1944
Der deutsche Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk antwortet in einer Rundfunkrede auf die Frage, wie der Krieg finanziert wird: »Durch unsere Arbeit, durch unsere Disziplin, durch unsere Steuern, durch unser Sparen.«

Südwestlich der Azoren wird U 515 unter Kapitänleutnant Henke von einer amerikanischen Kriegsschiffgrzppe versenkt.
16 von 60 Mann Besatzung können nicht gerettet werden. Henke wird in den USA bei einem Ausbruchsversuch erschossen.

9.4.1945


Die Sowjets in den Ruinen Königsbergs - die Stadt wird später nach den bolschewistischen Katyn-Massenmörder Kalinin umbenannt und trägt bis heute den Schandnamen Kaliningrad !
Die deutsche Besatzung im zerstörten Königsberg kapituliert vor den angreifenden Einheiten der 3. Weißrussischen Front der Roten Armee. Vorher wird im Hafen der Rumpf des Kreuzers Seydlitz gesprengt.

Im deutschen Konzentrationslager Flossenbürg werden der deutsche evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer (* 4.4. 1906, Breslau) und der ehemalige Chef der deutschen Abwehr, Admiral Wilhelm Canaris (* 1.1. 1887, Aplerbeck bei Dortmund),wegen Hochverrat hingerichtet.


Kanadische Truppen begutachten in Italien ein erbeutetes deutsches MG 34

Britische Truppen unternehmen in Italien eine Offensive gegen die deutschen Stellungen im Raum von Argenta und Ferrara.

40 RAF Lancaster Bomber greifen den U-Boot-Bunker »Fink II« in Hamburg mit »Grand Slam«- und »Tallboy«-Bomben an. Fünf Bomber werden abgeschossen. Durch einen Volltreffer sinkt innerhalb des Bunkers ein Hebewerk mit den darin befindlichen Booten U 677 und U 982.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 09.04.09 10:44 ]

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