7. April . . .

   Legt um euch alle nicht nur das einengende, goldene Band der sittlichen Menschlichkeit, sondern auch das Stahlband der gleichhohen Vaterlandspflicht !


1206: geboren Otto II., Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein
    1797: Österreich schließt im Ersten Koalitionskrieg mit Napoléon Bonaparte nach dessen siegreichem Italienfeldzug in Leoben einen Waffenstillstand. Nach einem abgeschlossenen Vorfrieden folgt am 17. Oktober der Frieden von Campo Formio.
    1917: Kaiser Wilhelm II. kündigt auf Drängen von Theobald von Bethmann Hollweg Reformen der Verfassung und des Wahlrechts an.
    1808: geboren Udo von Tresckow, preußischer General
    1820: geboren Amand Goegg, badischer Freiheitskämpfer
    1868: geboren Hermann Lundborg, schwedischer Arzt und Rassenforscher
    1875: gestorben Georg Herwegh, revolutionärer deutscher Dichter des Vormärz
    1897: geboren Erich Löwenhardt, deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg
    1903: geboren Willi Forst, deutscher Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent aus Österreich
    1919: In München wird die Bayerische Räterepublik ausgerufen. Die bayerische Regierung des Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann flieht nach Bamberg und ruft Truppen des Reichs und aus Württemberg zur Bekämpfung der Rebellion zu Hilfe.
    1933: Das unter der Federführung von Reichsinnenminister Wilhelm Frick entstandene Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums wird eingeführt.
    1934: gestorben Karl von Einem, preußischer Kriegsminister
    1940: Deutsche Kriegsschiffe nehmen unter dem Schutz der Schlachtschiffe Gneisenau und Scharnhorst aus der deutschen Bucht gemeinsame Fahrt nach Norden auf. Das Unternehmen Weserübung zur Besetzung Norwegens im Zweiten Weltkrieg beginnt.
    1945: 184 deutsche Rammjäger greifen eine VS-amerikanische Bomberflotte an, um den Abwurf der tödlichen Bombenlast auf wehrlose deutsche Frauen und Kinder zu verhindern.
    1956: In Wien hält die aus dem Verband der Unabhängigen (VDU) hervorgegangene Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ihren ersten Bundesparteitag ab. Erster Bundesparteiobmann wird der ehemalige SS-Brigadeführer Anton Reinthaller.
    1957: gestorben Leo von Jena, Mitglied der SS und der Waffen-SS
    1977: gestorben Karl Ritter, deutscher Regisseur 


7.4.1902Sächsische Industrielle fordern die Landesregierung zu Maßnahmen gegen die Masseneinwanderung tschechischer und polnischer Arbeiter auf.

7.4.1906
Die Erste Marokkokrise wird durch die Unterzeichnung der Algeciras-Akte beigelegt.

Der Vesuv bricht aus. Die Lavaströme bedrohen mehrere Ortschaften, und über dem Golf von Neapel geht ein Aschenregen nieder.

7.4.1909
In Deutsch-Ostafrika bricht unter der schwarzen Bevölkerung eine Pestepidemie aus, der 60 Menschen zum Opfer fallen. Das Reichskolonialamt in Berlin beschuldigt die einheimische Bevölkerung, die Hygienevorschriften der Kolonialbehörden nicht eingehalten zu haben.

7.4.1913
Im deutschen Reichstag in Berlin wird die Wehrvorlage eingebracht, auf der die geplante Heeresverstärkung gesetzlich beruht.

7.4.1914
Die Zweite Kammer des Landtages von Elsaß-Lothringen verurteilt in einem mehrheitlich gebilligten Antrag den Sprachenerlaß der Regierung für höhere Schulen. Dieser schreibt die Benutzung der deutschen Sprache, d. h. ein Verbot des Französischen und der Dialekte auf dem Schulgelände vor.

7.4.1915


Kapitänleutnant Otto Weddigen
Der deutsche Admiralsstab bestätigt, daß das vermißte Unterseeboot »U-29« Ende März in der Nordsee untergegangen ist. Der Kommandant des U-Boots, Otto Weddigen, wird in Deutschland als erfolgreicher Seeheld gefeiert.
Westfront: Die von uns vorgestern besetzten Gehöfte von Drie Grachten, die der Feind mit schwerstem Artillerie- und Minenwurffeuer zusammenschoß, wurden deshalb gestern abend aufgegeben.
In den Argonnen brach ein Angriff im Feuer unserer Jäger zusammen.
Nordöstlich von Verdun gelangte ein französischer Vorstoß nur bis an unsere Vorstellungen. Östlich und südöstlich von Verdun scheiterte eine Reihe von Angriffen unter außergewöhnlich schweren Verluste.
An der Combres-Höhe wurden zwei französische Bataillone durch unser Feuer aufgerieben. Bei Ailly gingen unsere Truppen zum Gegenangriff vor und warfen den Feind in seine alten Stellungen zurück. Auch bei Apremont hatte der Feind keinen Erfolg. Ebenso sind andere französische Angriffe bei Flirey völlig gescheitert; zahlreiche Tote bedecken das Gelände vor unserer Front, deren Zahl sich noch dadurch vermehrt, daß die Franzosen, die in ihren eigenen Schützengräben Gefallenen vor die Front ihrer Stellungen werfen.
Am Westrande des Priesterwaldes schlug eines unserer Bataillone im Bajonettkampf starke Kräfte des 13. französischen Regiments zurück.
Am Hartmannsweilerkopf wird seit gestern nachmittag trotz starken Schneesturmes gekämpft.
Ostfront: Bei einem Vorstoß in russisches Gebiet nach Andrzejewo, 30 Kilometer südöstlich von Memel, vernichtete unsere Kavallerie ein russisches Bataillon, von welchem der Kommandeur, 5 Offiziere und 360 Mann gefangengenommen, 120 getötet und 150 schwer verwundet wurden. Ein anderes russisches Bataillon, das zur Hilfe eilte, wurde zurückgeschlagen. Wir verloren 6 Tote.
Russische Angriffe östlich und südöstlich von Kalwarja sowie gegen unsere Stellungen östlich von Augustow wurden abgewiesen.
Sonst ereignete sich auf der Ostfront nichts Besonderes.


7.4.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet im Stellungskrieg an der Westfront die Erstürmung von Trichterstellungen an der von Kanadiern gehaltenen Front bei St. Eloi in Nordfrankreich.

Zwischen dem Deutschen Reich und Rumänien wird ein Außenhandelsabkommen abgeschlossen. Beide Regierungen verpflichten sich, die Ausfuhr von nicht kriegswichtigen Gütern sowie die Durchfuhr von Waren aus dritten Ländern zu gestatten. Für Deutschland hat das Abkommen vor allem politische Bedeutung, da seit längerem über einen Kriegseintritt Rumäniens auf seiten Frankreichs und Großbritanniens spekuliert wird.

Westfront: Durch einen sorgfältig vorbereiteten Angriff setzten sich unsere Truppen nach hartnäckigem Kampf in den Besitz der englischen, jetzt von kanadischen Truppen besetzten Trichterstellungen südlich von St. Eloi.
In den Argonnen schlossen sich an französische Sprengungen nördlich des Four de Paris kurze Kämpfe an. Der unter Einsatz eines Flammenwerfers vorgedrungene Feind wurde schnell wieder zurückgeworfen.
Mehrfache feindliche Angriffsversuche gegen unsere Waldstellungen nordöstlich von Avocourt kamen über die ersten Ansätze oder vergebliche Teilvorstöße nicht hinaus.
Auch östlich der Maas konnten die Franzosen ihre Angriffsabsichten gegen die fest in unserer Hand befindlichen Anlagen im Caillettewalde nicht durchführen. Die für den geplanten Stoß bereitgestellten Truppen wurden von unserem Artilleriefeuer wirkungsvoll gefaßt.

Ostfront: Südlich des Naroczsees wurden örtliche, aber heftige russische Angriffe zum Scheitern gebracht. Die feindliche Artillerie war beiderseits des Sees lebhaft tätig.


Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, der deutsche Befehlshaber an der Ostfront, feiert sein 50jähriges Dienstjubiläum.

Die neue Postzeitungsliste der Reichspost für 1916 verzeichnet seit der letzten Ausgabe 1915 die Einstellung von 1255 Zeitungen. Die Gesamtzahl der seit Kriegsbeginn eingestellten Zeitungen und Zeitschriften beträgt 3000.

Auf einer Sitzung des Vereins der Berliner Gastwirte wird die mangelhafte Versorgung der Gaststätten durch die Brauereien erörtert. Empfohlen wird die Ausgabe von nichtalkoholischen Getränken und die Streckung des Bieres durch Zugabe von Malz- oder Karamelbier.

7.4.1917
In seiner Osterbotschaft spricht sich der Deutsche Kaiser Wilhelm II. für eine Reform des preußischen Dreiklassen-Wahlrechts aus. Kanzler Theobald von Bethmann Hollweg wird aufgefordert, einen entsprechenden Gesetzentwurf für direkte und geheime, nicht aber gleiche Wahlen vorzulegen.

Die deutschen Handelsschiffe in den US-amerikanischen Häfen New York, Baltimore und New London werden beschlagnahmt.

Die Regierungen Kubas und Panamas erklären auf amerikanischen Druck dem Deutschen Reich den Krieg.

Westfront: Der Artilleriekampf von Lens bis Arras hielt mit kurzen Unterbrechungen in unveränderter Heftigkeit an.
Im Gebiet beiderseits der Somme mehrere Gefechte kleiner Abteilungen. Die Franzosen beschossen St. Quentin.
Bei Laffaux. nordöstlich von Soissons, scheiterte ein französischer Vorstoß.
Längs der Aisne und am Aisne-Marne-Kanal nahm vielfach das Feuer an Stärke zu.
Ein Angriff der Franzosen zur Wiederaufnahme der entrissenen Gräben bei Sapigneul wurde verlustreich abgewiesen.
Durch Fliegeraufnahme festgestellte Batterien, Munitionsstapel, Befestigungsanlagen und beobachtete Truppenansammlungen in Reims wurden von uns unter Wirkungsfeuer genommen.
In den Argonnen wurden feindliche Erkundungstrupps vertrieben.
Auf dem linken Maasufer griffen nach starker Feuervorbereitung französische Bataillone am Walde von Malancourt dreimal, aber stets vergeblich an.
Um Artilleriebeobachtung und Aufklärung zu erzwingen, setzten die Gegner starke, zusammengefaßte Luftstreitkräfte ein, sie erlitten schwere Verluste. Mehrere der feindlichen Geschwader können als vernichtet gelten. Leutnant Voß schoß sein 24. Flugzeug, Leutnant v. Bertram seinen vierten Gegner im Luftkampf ab.
Zwischen Soissons und Reims unternahm der Feind einen einheitlichen Angriff gegen unsere an dieser Front stehenden Fesselballons. Durch schnell einsetzendes Abwehrfeuer und Eingreifen unserer Jagdstaffeln hatte der Gegner nicht den erhofften Erfolg; nur zwei Ballons wurden abgeschossen, ihre Beobachter landeten im Fallschirm.
Die Gegner verloren gestern 44 Flugzeuge, davon in Luftkämpfen 33, durch Abwehrkanonen 8, durch Notlandung hinter unseren Linien 3, ferner durch Luftangriff 1 Fesselballon.
Fünf unserer Flieger sind nicht zurückgekehrt.

Ostfront: In zahlreichen Abschnitten rege Feuertätigkeit. Vorstöße von russischen Streifabteilungen bei Baranowitschi und südlich von Stanislau wurden zurückgeschlagen.
In den Waldkarpathen und den Grenzbergen der Moldau vielfach Vorfeldgefechte.

Mazedonische Front: Zwischen Wardar und Doiransee täuschten die Engländer nach starkem Feuer durch Kommandos und Hurrarufe einen Angriff vor. Unser Vernichtungsfeuer lag wirkungsvoll auf den als besetzt erkannten feindlichen Gräben.

7.4.1918

Westfront: An der Schlachtfront entwickelten sich am Nachmittage heftige Feuerkämpfe, denen starke englische und französische Angriffe an der Ancre und Avre folgten. In dichten Massen vorstürmende englische Regimenter brachen nördlich von Beaumont-Hamel und vor unserer Brückenkopfstellung beiderseits von Albert zusammen. Südlich von Villers-Bretonneux kamen bereitgestellte Sturmtruppen des Feindes in unserem Feuer nicht zur Entwicklung. Von anderen Fronten neu herangeführte französische Divisionen stürmten auf dem Westufer der Avre zwischen Castel und Mailly, östlich von Thory, bei Cantigny und fünfmal bei Mesnil vergeblich an. Unter schwersten Verlusten sind ihre Angriffe vielfach nach erbittertem Nahkampf gescheitert.
Truppen der Armee des General v. Böhn griffen gestern früh die feindlichen Stellungen auf dem Südufer der Oise bei Amigny an. Während sich Teile den Übergang über den breiten, stark versumpften Oise-Abschnitt erzwangen und die Vorstädte von Chauny erstürmten, nahmen andere Truppen im Angriff von Osten her die starken feindlichen Stellungen bei Amigny und im Nordostteile des Waldes von Coucy. Wir erreichten die Linie Bichancourt - Autreville - Nordrand von Barisis. Durch das überwältigende Feuer unserer Artillerie und Minenwerfer erlitt der Franzose hohe blutige Verluste. Bisher wurden mehr als 1400 Gefangene eingebracht.
Zur Vergeltung für die anhaltende Beschießung unserer Unterkünfte in Laon wurde die Beschießung von Reims fortgesetzt.
Auf dem Ostufer der Maas brachte ein Erkundungsstoß bei Beaumont 70 Gefangene und 10 Maschinengewehre ein.
Im Luftkampf wurden gestern 18 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang seinen 76., Leutnant Udet seinen 24. Luftsieg.

Mazedonische Front:
In den Vorfeldkämpfen am Wardar und Dojransee wurden einige Griechen, Franzosen und Engländer gefangen.


7.4.1919

In München wird die Räterepublik ausgerufen.
Der am 31. März von den Spartakisten ausgerufene Generalstreik in Württemberg bricht zusammen. Die Arbeit wird überall wieder aufgenommen.

7.4.1923
In Essen verhaftet die französische Militärpolizei den ehemaligen Freikorpsoffizier Albert Leo Schlageter wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an dem Sprengstoffanschlag auf die Eisenbahnstrecke Dortmund–Duisburg bei Kalkum am 15. März.
Durch einen Sabotageakt wird der für den Kohlentransport bedeutende Rhein-Herne-Kanal stillgelegt. Die deutschen Saboteure sprengen den Kanal bei Henrichenburg (Emscher-Düker). Erst kürzlich war der wichtige Verkehrsweg durch die Hebung eines versunkenen Kahns wieder befahrbar geworden.
Die »Bremen« (10 826 BRT), das erste große Passagierschiff der Bremer Schiffahrtsgesellschaft Norddeutscher Lloyd seit dem Ende des Weltkriegs, wird in Dienst genommen.

7.4.1931
Der frühere Stellvertreter Ost des Obersten SA-Führers, Walther Stennes, kündigt eine Beleidigungsklage gegen Adolf Hitler und Joseph Goebbels an. Goebbels läßt bei Stennes angeblich aus der Parteizentrale gestohlenes Mobiliar pfänden.

7.4.1932

Im neuen Landtag von Mecklenburg-Strelitz regiert eine Koalition von Deutschnationalen und Nationalsozialisten unter Ministerpräsident Heinrich von Michael (DNVP).

7.4.1933

Durch das Reichsgesetz zur »Wiederherstellung des Berufsbeamtentums« werden im Deutschen Reich Staatsgegner und Nichtarier von der Beamtenlaufbahn ausgeschlossen.

Durch das Zweite Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich werden bis auf Preußen in allen Ländern Reichsstatthalter eingesetzt.

Durch das Reichsgesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft kann die Zulassung nichtarischer Rechtsanwälte (ausgenommen Frontkämpfer) zum 30. September 1933 aufgehoben werden. Kommunistische Rechtsanwälte verlieren sofort ihre Zulassung.

Auf Einspruch des Reichsverbandes der Deutschen Industrie untersagt die Politische Zentralkommission der NSDAP allen Mitgliedern ein selbständiges Eingreifen in den Geschäftsablauf von Wirtschaftsunternehmen und Banken.


7.4.1934
Bei einer Massenkundgebung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) in der Freien Stadt Danzig betont Senatspräsident Hermann Rauschning (NSDAP), daß es die besondere staatsrechtliche Situation Danzigs nicht erlaube, den revolutionären nationalsozialistischen Gestaltungswillen verfassungsmäßig sofort zu verwirklichen.

7.4.1935
Bei den Wahlen zum Danziger Volkstag bleibt die NSDAP mit 59,2% der Stimmen stärkste Partei, erreicht aber nicht die erhoffte Zweidrittelmehrheit in der unter Völkerbundmandat stehenden Stadt.

Im Deutschen Reich beginnt eine »Lärmbekämpfungswoche«.

7.4.1936
Der Reichsführer SS, Heinrich Himmler, ordnet an, daß SS-Angehörige bei einem Kirchenaustritt auf keinen Fall ihre SS-Zugehörigkeit als Grund angeben sollen. Himmler will vermeiden, daß den Kirchenvertretern offene Belege der nationalsozialistischen Kirchenfeindlichkeit in die Hände fallen.
Die Lübeck-Büchener Eisenbahn stellt auf den Strecken Lübeck–Hamburg und Hamburg–Travemünde einen neuartigen, doppelstöckigen Zug in Dienst, der die Vorteile des Triebwagens mit denen des Dampfzuges verbindet. Der Zug fährt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und benötigt für die Strecke Hamburg–Lübeck 40 Minuten.

7.4.1938
Im Anschluß an eine Kundgebung in Linz eröffnet Führer und Reichskanzler Adolf Hitler mit dem symbolischen ersten Spatenstich am Walserberg zwischen Salzburg und Bad Reichenhall den Bau für die Autobahn Salzburg–Wien.

7.4.1940


Deutsche Truppen schiffen sich für die Operation Weserübung ein

Die ersten deutschen Flottenverbände mit Heeresgruppen an Bord laufen zur Vorbereitung der Operation »Weserübung« aus. An Bord von 15 Transportdampfern befinden sich 3900 Soldaten, 742 Pferde, 942 Fahrzeuge und 4 Panzerwagen

Der deutsche Fischtrawler Nordland wird vor Norwegen von britischen Kriegsschiffen aufgebracht.

Im Berliner Olympiastadion spielt die deutsche Fußballnationalmannschaft vor 90 000 Zuschauern gegen die nationale Auswahl Ungarns. Die Begegnung endet 2:2 (2:2).

7.4.1941
Die deutsche Luftwaffe trifft bei einem Angriff auf den griechischen Hafen Piräus den britischen Munitionsfrachter Clan Fraser (7529 BRT). Durch die Explosion des Schiffes wird die Explosion eines weiteren mit Munitiontransporters, die City of Roubaix (7108 BRT), verursacht. Gewaltige Explosionen verursachen schwere Zerstörungen an den Hafenanlagen. 13 Schiffe mit 41.942 BRT, 60 Leichter und 25 Motorsegler sinken.

Der Cyrenaika-Hafen Derna wird von Verbänden des DAK erobert.

Vor Freetown versenkt U 124 unter Kapitänleutnant Schulz die kanadische Portadoc (1746 BRT)

7.4.1942


Kapitänleutnant Frhr. v. Schlippenbach(z.v.l)
U 453 unter Kapitänleutnant Frhr. v. Schlippenbach versenkt im Mittelmeer das als solches nicht erkennbare Lazarettschiff Somersetshire (9716 BRT).


7.4.1943
Mit dem Zusammentreffen von Teilen der 8. britischen Armee unter Generalleutnant Bernard Law Montgomery und des II. US-Korps unter General George S. Patton in Tunesien beginnt die Einschließung der deutsch-italienischen Heeresgruppe Afrika.

U 644 unter Oberleutnant zur See Jensen wird im Nordmeer von einem britischen Kriegsschiff versenkt. Keine Überlebenden der 45 Mann Besatzung.

Der italienische Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini trifft zu einem viertägigen Besuch bei Führer und Reichskanzler Adolf Hitler in Schloß Kleßheim bei Salzburg ein. Mussolini drängt vergeblich auf einen Separatfrieden im Osten.

Bolivien erklärt dem Deutschen Reich und seinen Verbündeten den Krieg.

7.4.1944
Sowjetische Truppen beginnen eine Großoffensive zur Rückeroberung der von deutschen Verbänden besetzten Krim. Zuerst stoßen sie in Richtung auf Simferopol, die Hauptstadt der Halbinsel, vor.

Der deutsche SS-Hauptsturmführer Klaus Barbie, der als Leiter der Geheimen Staatspolizei von Lyon Jagd auf französische Partisanen macht, meldet seiner vorgesetzten Dienststelle, daß er die Liquidierung eines jüdischen Kinderheims soeben erfolgreich beendet habe. 44 jüdische Kinder aus Izieu werden daraufhin deportiert.

Der in Bergen (Norwegen) ankernde deutsche Dampfer »Bärenfels« (7569 Bruttoregistertonnen) wird von einem britischen U-Boot versenkt.


das von alliierten Bomben zerstörte Dessauer Rathaus

7.4.1945
Die Stadt Dessau an der Elbe wird von 1300 Flugzeugen der US-Luftwaffe angegriffen; auf dem Rückflug versuchen deutsche »Rammjäger« den Bomberverband über der Lüneburger Heide anzugreifen.

U 1024 unter Kapitänleutnant Gutteck kann aus einem Konvoi in der Irischen See den US Frachter James W. Nesmith (7176 BRT) torpedieren.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 07.04.09 16:45 ]









Kommentare