6. April . . .

 Denn Gottes Wille gab den Menschen einst ihre Gestalt, ihr Wesen und ihre Fähigkeiten.
 Wer sein Werk zerstört, sagt damit der Schöpfung des Herrn, dem göttlichen Wollen, den Kampf an.



 46 v. Chr.: Caesar schlägt die Republikaner in der Schlacht bei Thapsus.

    1147: gestorben Friedrich II., Herzog von Schwaben


    1420: geboren Georg von Podiebrad, König von Böhmen


    1639: Dreißigjähriger Krieg: Die Schweden besiegen bei Chemnitz ein kaiserliches Heer.


    1805: gestorben Gabriel Gruber, deutscher Ordensgeneral


    1814: geboren Friedrich Wilhelm Wolff, berühmter deutscher Tierbildhauer


    1876: geboren Theodor von Heigelin, Offizier der Kaiserlichen Schutztruppe für Kamerun


    1891: geboren Hans Fabricius, deutscher Jurist und Politiker (NSDAP)


    1894: geboren Willy Schmidt-Gentner, deutscher Filmkomponist


    1947: gestorben Herbert Backe, deutscher Reichsminister für Ernährung


    1949: gestorben Hanns Oberlindober, deutscher Politiker (NSDAP)


    1980: Die „Sommerzeit“ wird in der BRD, der DDR und der BRÖ eingeführt.



6.4.1900
Der deutsche Handelstag in Berlin spricht sich für die Verstärkung der Flotte, gegen das neue Fleischbeschaugesetz und gegen die geplante Einführung einer Sondersteuer für Warenhäuser (Kaufhäuser) aus.

6.4.1909
Die Regierung von Österreich-Ungarn erhöht das Marinebudget im laufenden Haushalt um nahezu 100%. Dadurch wird der Bau dreier Großkampfschiffe ermöglicht, nach deren Fertigstellung die Donaumonarchie über die stärkste Marine im Mittelmeerraum verfügen soll.

6.4.1913
Die 30köpfige Besatzung der deutschen Viermastbark »Miami« ertrinkt, als ihr zur Hamburger Reederei Hans Hinrich Schmidt gehörendes Schiff bei Astoria vor der Küste Oregons (USA) kentert.

Der Motorradclub Berlin veranstaltet auf der Berliner Olympiabahn ein Motorradrennen mit internationaler Beteiligung. Dabei zeigt sich die Überlegenheit ausländischer Fabrikate.

6.4.1915


Deutsche Stellung auf der Combreshöhe
Westfront: Die Franzosen sind seit gestern zwischen Maas und Mosel besonders tätig. Sie griffen unter Einsetzen starker Kräfte und zahlreicher Artillerie nordöstlich, östlich und südöstlich von Verdun sowie bei Ailly-Apremont und Flirey und nordwestlich von Pont-à-Mousson an.
Nordöstlich und östlich von Verdun kamen die Angriffe in unserem Feuer überhaupt nicht zur Entwicklung. Südöstlich von Verdun wurden sie abgeschlagen. Am Ostrande der Maashöhen gelang es dem Feinde, in einem kleinen Teil unserer vordersten Gräben vorübergehend Fuß zu fassen; auch hier wurde er in der Nacht wieder hinausgeworfen.
Der Kampf in der Gegend von Ailly-Apremont dauerte während der Nacht ohne jeden Erfolg für den Gegner an. Erbittert wurde in Gegend von Flirey gefochten. Mehrfache französische Angriffe wurden dort abgewiesen. Westlich des Priesterwaldes brach ein starker Angriff nördlich der Straße Flirey - Pont-à-Mousson zusammen.
Trotz der sehr schweren Verluste, die der Gegner bei diesen Gefechten erlitten hat, muß nach seiner neuerlichen Kräfteverteilung angenommen werden, daß er seine Angriffe hier fortsetzen wird, nachdem die gänzliche Aussichtslosigkeit aller seiner Bemühungen in der Champagne klar zutage getreten ist.
Ostfront: Russische Angriffe östlich und südöstlich von Kalwarja sowie östlich von Augustow waren erfolglos.

6.4.1916
Westfront: Westlich der Maas verlief der Tag zunächst durch das Vorbereitungsfeuer, das wir auf die Gegend von Haucourt legten, sehr lebhaft. Am Nachmittag war auch die Tätigkeit unserer Infanterie rege. Sie stürmte das Dorf Haucourt und einen stark ausgebauten französischen Stützpunkt östlich des Ortes. Abgesehen von sehr erheblichen blutigen Verlusten büßte der Feind 11 Offiziere, 531 Mann an unverwundeten Gefangenen, die zwei verschiedenen Divisionen angehören, ein.
Auf dem rechten Maasufer wurde ein erneuter Angriffsversuch der Franzosen gegen die von uns im Caillettewalde und nordwestlich davon am 2. April genommenen Stellungen schnell erstickt.


mit stumpfsinniger Völkerhetze reiht sich die USA in die alliierte Raubkriegskoalition ein
6.4.1917
Die USA erklären dem Deutschen Reich den Krieg.

Westfront: Der Artilleriekampf an der Artois-Front hat sich in den letzten Tagen bedeutend gesteigert. Besonders von Angres bis zum Südufer der Scarpe lag gestern in Zeitwellen starkes Feuer aller Kaliber auf unseren Stellungen. Mehrfach vorstoßende englische Erkundungsabteilungen wurden von unserer Grabenbesatzung zurückgeschlagen.
Auch an der Aisne-Front kam es im Anschluß an unser gestern gemeldetes, in dem beabsichtigten Umfange voll geglücktes Unternehmen bei Sapigneul, nördlich von Reims, zu lebhaftem Feuerkampf. Wir haben dort 15 Offiziere, 827 Mann gefangen, 4 Maschinengewehre und 10 Minenwerfer mit viel Munition erbeutet. Ein französischer Gegenangriff zwischen Sapigneul und La Neuville ist abgewiesen worden.
Auf dem Westufer der Maas schwoll in den Mittagsstunden das Geschützfeuer vorübergehend an.
Klares Wetter führte bei Tage und bei Nacht zu sehr reger Aufklärungs- und Angriffstätigkeit der Flieger und zu zahlreichen Luftkämpfen. Ein bis Douai vorgedrungenes englisches Geschwader von 4 Flugzeugen wurde durch eine unserer Jagdstaffeln angegriffen und vernichtet. Alle 4 Flugzeuge liegen hinter unseren Linien; Oberleutnant Freiherr v. Richthofen hat davon 2 als seinen 35. und 36. Gegner abgeschossen. Außerdem verlor der Feind 8 Flugzeuge im Luftkampf, 2 durch Abschuß von der Erde. Von uns werden 3 Flugzeuge vermißt.
Ostfront: Südlich von Riga, bei Illuxt, Toboly, an der Zlota Lipa und Narasowka sowie südlich von Stanislau setzte die russische Artillerie beträchtliche Mengen von Munition zur Wirkung gegen unsere Stellungen ein. Ein nach Minensprengung gegen die Höhe Popielicha (südwestlich von Brzezany) vorbrechender Angriff der Russen scheiterte.
Bei Wegnahme des russischen Brückenkopfes von Toboly am Stochod am 3. April fielen in unsere Hand: 130 Offiziere, über 9500 Mann, 15 Geschütze und etwa 150 Maschinengewehre und Minenwerfer sowie viel Kriegsgerät allerart.
Mazedonienfront: In der Osthälfte des Cerna-Bogens nahm zeitweilig die Artillerietätigkeit zu. Im Wardartale wurden durch Bombenabwurf unserer Flieger umfangreiche Munitionslager zur Entzündung gebracht.


6.4.1918 Teile der deutschen Ostseedivision (deutsches Hilfskorps in Finnland) erobern die Stadt Tampere aus den Händen der finnischen und russischen Roten Garden zurück.
Westfront: Örtliche Unternehmungen bei Bucquoy und südlich von Hébuterne brachten Gefangene mit zahlreichen Maschinengewehren ein. Ein englischer Vorstoß auf Puisieux scheiterte.
Auf dem Westufer der Ancre erweiterten wir im Angriff unsere Brückenkopfstellung beiderseits von Albert.
Südlich von der Somme lebhafte Feuerkämpfe und kleinere erfolgreiche Infanteriegefechte. Eisenbahnanlagen bei Amiens wurden beschossen.
Französische Angriffe in breiten Abschnitten zwischen Moreuil und Montdidier versuchten uns den Gewinn des 4. April zu entreißen; sie brachen unter den schwersten Verlusten zusammen. Montdidier lag unter französischem Feuer.
Vor Verdun nahm die Kampftätigkeit der Artillerien an Stärke zu.


6.4.1919
Die deutsche Reichsregierung in Weimar genehmigt einen Gesetzentwurf, der die Verankerung des Rätesystems in der Verfassung vorsieht.

6.4.1920
Als Protest gegen den Einmarsch von Reichswehrtruppen in die entmilitarisierte ostrheinische Zone werden Einheiten der französischen Armee in die Städte Frankfurt, Darmstadt, Hanau und Dieburg verlegt. Am 7. April wird auch Homburg besetzt

6.4.1926

Die Deutsche Lufthansa AG nimmt mit sieben Linien den innerdeutschen Flugverkehr auf. Mit 110 Maschinen fliegt sie 57 Städte an.

6.4.1927

Der Verband deutscher Reeder spricht sich gegen den Transport von Waffen nach China durch deutsche Schiffe aus.

6.4.1928
Reichsaußenminister Gustav Stresemann und der stellvertretende sowjetische Volkskommissar des Äußeren, Maxim M. Litwinow, führen in Berlin Besprechungen über die Beziehungen zwischen beiden Staaten.

6.4.1932
In Berlin wird das 100 000. Kraftfahrzeug für den Verkehr zugelassen. Insgesamt ist die Zahl der Kraftfahrzeuge in der Reichshauptstadt allerdings seit September 1931 um 15 000 gesunken.

6.4.1936
Durch Runderlaß des deutschen Reichsinnenministers Wilhelm Frick werden Juden von der Ausübung eines Dolmetscherberufs ausgeschlossen.

6.4.1939
Vor dem Unterhaus gibt der britische Premierminister Arthur Neville Chamberlain bekannt, das sich seine Regierung mit dem in London weilenden polnischen Außenminister Józef Beck über den Abschluß eines Beistandspaktes geeinigt habe.
Das Reichspropagandaministerium erklärt der Presse: »Die Tür gegenüber Polen darf nicht zugeschlagen werden, damit noch ein Spalt für eventuelle weitere Verhandlungen offen bleibt.«

6.4.1940
Der deutsche Fischtrawler Blankenburg (336 BRT) wird vor Norwegen von drei britischen Kriegsschiffen aufgebracht.

U 59 unter Kapitänleutnant Jürst versenkt in der nördlichen Nordsee den norwegischen Dampfer Novarra mit 2118 BRT.

U 1 unter Korvettenkapitän Jürgen Deecke (24 Mann Besatzung-keine Überlebenden) und U 50 unter Kapitänleutnant Max-Hermann Bauer (44 Mann Besatzung-keine Überlebenden) laufen beim Ausmarsch durch das deutsche »Westwall«-Minengebiet in der Nordsee auf britische Minen und gehen verloren.


abgeschossene jugoslawische Panzer

6.4.1941
Um 5.15 Uhr greifen deutsche Truppen von Ungarn, Rumänien und Bulgarien aus Jugoslawien und Griechenland an

Der Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei, Heinrich Himmler, verbietet alle Tanzveranstaltungen im Deutschen Reich und entzieht allen Tanzlokalen die Konzession.

U 94 unter Kapitänleutnant Kuppisch versenkt im Nordatlantik den norwegischen Tanker Lincoln Ellsworth (5580 BRT).

Eine Bristol Beaufort der RAF-Squadron 22 erzielt in Brest einen Torpedotreffer auf Das deutsche Schlachtschiff Gneisenau wird in Brest von einen britischen Bomber torpediert.


6.4.1942
Im Deutschen Reich werden die Lebensmittelrationen gekürzt. Der Normalverbraucher erhält in der neuen Zuteilungsperiode statt 2250 g Brot nur noch 2000 g, die Fleischzuteilung wird von 400 auf 300 g wöchentlich reduziert.

6.4.1943
Die deutschen Truppen an der Ostfront beginnen mit dem Unternehmen »Neptun«, einem Angriff auf den sowjetischen Landestützpunkt am Myschako-Berg südlich von Noworossisk.


Kapitänleutnant August Maus
U 185 unter Kapitänleutnant Maus versenkt westlich von Kuba aus einen Konvoi den US Frachter John Sevier (7143 BRT).

In der Nacht versenkt U 632 unter Kapitänleutnant Karpf aus einen Konvoi im Nordatlantik den holländischen Frachter Blitar (7065 BRT). Am Nachmittag wird das U Boot durch einen RAF Liberator Angriff versenkt. Keine Überlebenden der 48 Mann starken Besatzung.

6.4.1944
Der deutsche Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ernennt Herbert Backe zum neuen Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft. Backe, seit 1933 Staatssekretär im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, hatte sein neues Amt bereits 1942 kommissarisch übernommen.

Im Nordatlantik versenkt U 302 unter Kapitänleutnant Sickel die norwegische Ruth I (3531 BRT) und South America (6246 BRT), wird aber anschließend von einer Fregatte versenkt. Keine Überlebenden der 51 Mann Besatzung.

U 455 unter Kapitänleutnant Scheibe geht im Mittelmeer vor La Spezia möglicherweise durch Detonation einer deutschen Mine verloren. Keine Überlebenden der 51 Mann starken Besatzung.

33 britische Terrorbomber greifen Hamburg an. 1 Bomber wird abgeschossen.


6.4.1945
Verbände der der Roten Armee stoßen in Ostpreußen auf das Frische Haff vor und schließen Königsberg vollständig ein ,der Endkampf beginnt.



Hamm in Westfalen wird von Truppen der 9. US-Armee besetzt.

US-amerikanische Luftstreitkräfte versenken vor der Insel Okinawa das japanische Schlachtschiff »Yamato«, das größte Schlachtschiff der Welt.

Die kroatische Stadt Sarajewo wird von Partisanen unter dem Befehl von Marschall Josip Tito besetzt; die deutschen Truppen ziehen sich nach Kärnten hinter die ostmärkische Südgrenze zurück.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 11.04.08 9:38 ]

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