14. April . . .



 1028: Der zehnjährige Heinrich III. aus dem Geschlecht der Salier wird in Aachen auf Drängen seines Vaters Konrad II. von Erzbischof Pilgrim von Köln zum römisch-deutschen König gekrönt.

    1606: geboren Juliane, Gräfin von Ostfriesland


    1632: Die Schlacht bei Rain am Lech im Dreißigjährigen Krieg zwischen den Schweden unter Gustav II. Adolf und kaiserlichen Truppen unter Graf von Tilly beginnt. Sie dauert bis zum folgenden Tag.


    1639: In der Schlacht von Chemnitz bringen die Schweden unter Johan Banér im Dreißigjährigen Krieg den kaiserlichen Truppen unter Matthias Gallas eine Niederlage bei.


    1765: geboren Auguste Wilhelmine Maria von Hessen-Darmstadt, Königin von Bayern


    1793: Die Stadt Mainz, seit März Mittelpunkt der Mainzer Republik, wird im ersten Koalitionskrieg von Koalitionstruppen eingekesselt. Die Belagerung von Mainz beginnt.


    1818: geboren Marie von Sachsen-Altenburg, Ehefrau König Georgs V.


    1876: geboren Curt von Ulrich, deutscher Politiker (NSDAP)


    1935: geboren Erich von Däniken, investigativer deutscher Altertumsforscher


    1939: Durch das Ostmarkgesetz werden die deutschen Bundesländer Österreichs in Reichsgaue umgewandelt und das Burgenland wird zwischen „Niederdonau“ und Steiermark aufgeteilt, Osttirol an Kärnten und Vorarlberg an Tirol angeschlossen. Das Sudetenland wird ebenfalls Reichsgau.


    1939: Albanien wird in Personalunion an Italien angeschlossen, Viktor Emanuel III. nimmt den Titel eines Königs von Albanien an.


    1945: Ein britischer Luftangriff auf Potsdam drei Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland fordert mehrere tausend Tote. In der zerstörten Altstadt brennen unter anderem das Potsdamer Stadtschloß und die Garnisonkirche völlig ab.


    1945: Noch während der Schlacht um Wien im Zweiten Weltkrieg schließen sich im Wiener Rathaus Sozialdemokraten und Revolutionäre Sozialisten zur Sozialistischen Partei Österreichs zusammen. Adolf Schärf, später österreichischer Bundespräsident, wird Parteivorsitzender. Am gleichen Tag wird in Wien der konservative Österreichische Arbeiter- und Angestelltenbund (ÖAAB) gegründet.


    1948: Vor einem britischen Militärgericht beginnt der Ravensbrück-Prozess gegen Lagerverantwortliche des KL Uckermark. Hauptangeklagte sind Oberaufseherin Ruth Neudeck und die Aufseherinnen Elfriede Mohneke und Margarete Rabe.


14.4.1902
Großer Sachschaden ist die Folge eines heftigen Unwetters in Norddeutschland, von dem insbesondere Berlin betroffen ist. In der Reichshauptstadt werden mehrere Straßenzüge überflutet, in die U-Bahnhöfe dringt Wasser.

14.4.1903
Reichsinnenminister Arthur Graf von Posadowsky-Wehner eröffnet in Bremen den bis 17. April dauernden internationalen Kongreß gegen Alkoholismus.

14.4.1908
Der deutsche Reichskanzler Bernhard Fürst von Bülow hält sich zu politischen Gesprächen in Rom auf. In seinen Besprechungen mit dem italienischen König und Außenminister Tommaso Tittoni wird völlige Übereinstimmung in allen wichtigen Fragen festgestellt. Das Ziel der Bündnispartner ist die Aufrechterhaltung des Friedens und des Status quo.

14.4.1909
In Nord-Schleswig gehen die deutschen Behörden gegen dänische Nationalisten vor, die im Grenzgebiet öffentlich für den Anschluß an Dänemark demonstriert hatten. Mehrere Dänen werden nach diesem Vorfall aus Deutschland ausgewiesen.

Der österreichische Kaiser Franz Joseph I. bewilligt in Wien ein Statut, das den Moslems in Bosnien-Herzegowina die autonome Verwaltung bei Kultur- und Schulangelegenheiten zusichert.

Der in Berlin tagende 38. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie befaßt sich mit den Gefahren der Narkose durch Chloroform. Eine Untersuchung hat ergeben, daß in den letzten Jahren bei 71 000 mit Chloroform durchgeführten Operationen 24 Patienten an den Folgen der Narkose starben.

14.4.1911
Edmund Brückner, seit 1910 stellvertretender Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, wird zum Gouverneur der Kolonie Togo.

14.4.1912
Der Alldeutsche Verband nimmt eine Resolution an, in der er der deutschen Regierung mitteilt, daß er die Heeres- und Flottenvorlage für unzureichend hält. Aufgrund der Vorlage sei die militärische Überlegenheit des Deutschen Reiches in Europa nicht gewährleistet.
In der Nacht zum 15. April geht in der Nähe von Cap Race (Neufundland) das Passagierschiff »Titanic« unter. 1503 Menschen kommen dabei ums Leben.

In Berlin findet die Jahresversammlung des Deutschen Luftflottenvereins statt.

In einem Fußballänderspiel trennen sich Ungarn und Deutschland in Budapest 4:4.

14.4.1915
Deutsche Marineluftschiffe greifen in der Nacht zum Donnerstag die britische Südostküste an. Weitere Zeppelin-Angriffe auf befestigte Orte an der Küste erfolgen in der Nacht zum 16. April.

Westfront: Ein nächtlicher feindlicher Vorstoß bei Berry-au-Bac scheiterte.
Nordwestlich von Verdun brachten die Franzosen gestern Minen mit stark gelblicher Rauch- und erstickend wirkender Gasentwicklung gegen unsere Linien zur Anwendung.
Zwischen Maas und Mosel wurde weiter gekämpft. Bei einem starken französischen Angriff gegen die Linie Maizerey-Marchéville drangen die Franzosen an einer schmalen Stelle bei Marchéville in unsere Stellung ein, wurden durch Gegenangriff aber bald wieder hinausgeworfen. An der übrigen Front brach der Angriff bereits vor unserer Stellung zusammen. Zwischen Combres und St. Mihiel fanden gestern nur Artilleriekämpfe statt. Im Aillywalde wurden nach erfolglosen feindlichen Sprengversuchen drei feindliche Angriffe zurückgewiesen. Ein Angriff beiderseits der Straße Essey-Flirey scheiterte westlich dieser Straße und führte östlich derselben zu Nahkämpfen, in denen unsere Truppen die Oberhand behielten. Im Priesterwalde fanden keine Kämpfe statt.
In den Vogesen mißglückte ein französischer Vorstoß gegen den Schnepfenriethkopf südwestlich von Metzeral.


"Kronprinz Wilhelm" vor dem 1. Weltkrieg

Der "Kronprinz Wilhelm" hat dreizehn Schiffe in Grund gebohrt, deren Ladungen 1105000 Pfund Wert hatten.

14.4.1916
Der Deutsche Klub in Wien legt unter Mitwirkung der deutschen Volksräte der Sudeten- und Alpenländer ein Programm für die Zukunft der österreichischen Politik vor. Das Verhältnis zu Ungarn soll auf der Grundlage des Ausgleichs von 1867 weiter ausgebaut und zwischen Deutschland und Österreich-Ungarn soll eine Zollgemeinschaft zur Vorbereitung eines größeren mitteleuropäischen Wirtschaftsgebietes geschaffen werden.

Westfront/Verdunschlacht: Abgesehen von stellenweise lebhaften, im Maasgebiet heftigen Feuerkämpfen ist nichts Wesentliches zu berichten. Angriffsversuche auf dem linken Maasufer erstarben unter unserem Artilleriefeuer schon in den Ausgangsgräben.

Ostfront: Bei der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg wurden in der Gegend von Garbunowka (nordwestlich von Dünaburg) und südlich des Naroczsees begrenzte feindliche Vorstöße blutig abgewiesen. Ebenso blieben bei der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern Unternehmungen russischer Abteilungen gegen die Stellungen am Serwetsch nördlich von Zirin erfolglos.

Balkanfront: Die gegnerische Artillerie war gestern östlich des Wardar zeitweise lebhaft tätig. In der Nacht vom 12. zum 13. April warfen feindliche Flieger erfolglos Bomben auf Gewgheli und Bogorodica östlich davon.


Österreichisch-ungarisches Maschinengewehr in Novaledo

Italienfront: Das beiderseitige Geschützfeuer wurde, soweit es die Sichtverhältnisse erlaubten, auch gestern fortgesetzt. Am Mrzli Vrh bemächtigten sich unsere Truppen einer Vorstellung und schlugen wiederholte Gegenangriffe unter schweren Verlusten der Italiener ab. Bei Flitsch und Pontebba nahm unsere Artillerie die feindlichen Stellungen unter kräftiges Feuer.
An der Tiroler Front schritt der Feind an mehreren Stellen zum Angriff. Seine Versuche, sich im Sugana-Abschnitte unserer Stellungen auf den Höhen beiderseits Novaledo zu bemächtigen, wurden abgewiesen. An der Ponalestraße räumten unsere Truppen heute nacht die Verteidigungsmauer südlich Sperone und setzten sich in der nächsten Stellung fest. Im Adamellogebiet besetzten Alpini den Grenzrücken Dosson di Genova; südlich des Stilfser Jochs scheiterte ein feindlicher Angriff auf den Monte Scorluzzo.

14.4.1917


Im zerstörten St. Quentin

Westfront: Nordöstlich von Arras und an der Scarpe trat gestern eine Kampfpause ein.
Weiter südlich, bei Croisilles und Bullecourt, griffen die Engländer nach heftiger Feuervorbereitung mehrmals vergeblich an. Im Nachstoß brachten unsere Truppen dem Feinde erhebliche Verluste bei.
Auf beiden Somme-Ufern stießen starke feindliche Kräfte abends wieder gegen unsere Stellungen bei St. Quentin vor. Die Angriffe scheiterten verlustreich; der Gegner ließ dort 3 Offiziere und über 200 Mann gefangen in unserer Hand.
Seit dem 7. April werden die inneren Stadtteile von St. Quentin in zunehmender Stärke von feindlicher Artillerie aller Kaliber willkürlich beschossen. Justizpalast, Kathedrale und Rathaus sind bereits schwer beschädigt.
Von Soissons bis Reims und im Westteil der Champagne bekämpfen sich die Artillerien weiter mit äußerster Kraft. Die Franzosen setzen die historischen Bauwerke von Reims durch Aufstellung von Batterien in ihrer Nähe der Gefährdung durch unser Wirkungsfeuer aus. Mehrfach wurden Vorstöße französischer Infanterie zurückgeschlagen.
In den Vogesen holten unsere Stoßtrupps am Plainetal 20 Gefangene aus den feindlichen Gräben.
An der ganzen Westfront, vornehmlich in den Kampfabschnitten, herrschte gesteigerte Fliegertätigkeit.
Die Gegner verloren durch Luftangriff am 12. April 11, am 13. April 24 Flugzeuge und 4 Fesselballons.


Curt Wolff

Ein feindliches Fliegergeschwader wurde über Douai aufgerieben. Die von Rittmeister Freiherr v. Richthofen geführte Jagdstaffel schoß allein 14 feindliche Flugzeuge ab, von denen der Führer 3, Leutnant Wolff 4 zum Absturz brachte.


14.4.1918
Erstmals gelingt es dem Sender der Funkstation Nauen im Bezirk Potsdam, ein Funksignal um die gesamte Erde zu senden.

Westfront: Auf dem Schlachtfelde an der Lys gewannen wir im zähen Kampf Boden. Südlich vom Douvebach durchstießen die Truppen des Generals v. Eberhardt die feindliche Stellung südwestlich von Wulverghem und erstürmten nach erbittertem Ringen mit englischen zum Gegenangriff angesetzten Verbänden Nieuwekerke. Ein in den Abendstunden durchgeführter Angriff unter Führung des Generals Märcker brachte uns in den Besitz der Höhe westlich vom Orte. Bei Bailleul wurde wechselvoll gekämpft. Die Orte Merres und Vieux Berquin wurden genommen. Dem Schlachtfelde zustrebende feindliche Kolonnen erlitten in unserem durch Erd- und Luftbeobachtung wirksam geleiteten Feuer schwere Verluste. An der Schlachtfront zu beiden Seiten der Somme Artilleriekämpfe. Ein Angriff mehrerer französischer Bataillone gegen Hainvillers brach blutig zusammen. Zahlreiche Gefangene blieben in unserer Hand. Nördlich von Mihiel führten wir einen erfolgreichen Vorstoß gegen amerikanische Truppen aus, fügten ihnen schwere Verluste zu und brachten Gefangene zurück.
Im Luftkampf wurden in beiden letzten Tagen 37 feindliche Flugzeuge und 3 Fesselballone abgeschossen. Leutnant Menckhoff errang seinen 24. Luftsieg.
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.

14.4.1922
Die französische Regierung verlangt von der sächsischen Landesregierung in Dresden eine Entschädigung in Höhe von 50 000 Mark für eine Ohrfeige, die der Sekretär des französischen Konsuls nachts auf einer Straße in Dresden erhielt. Der Konsul soll sich einer sächsischen Dame gegenüber ungebührlich betragen haben.

14.4.1929
Mit der Begründung, daß die Mitführung von Hakenkreuzfahnen in ein Gotteshaus nicht statthaft sei, verweigert der Pfarrer der Bochumer Propsteikirche den Nationalsozialisten, die am Rande des Parteitags der NSDAP des Rheinlands und Westfalens an einem Gottesdienst teilnehmen wollen, den Zutritt.

14.4.1933
Auf Beschluß der kommissarischen bayerischen Staatsregierung ist der Karfreitag erstmals Feiertag in ganz Bayern.

14.4.1934
Der deutsche Reichsminister des Auswärtigen, Konstantin Freiherr von Neurath (parteilos), erklärt, das Deutsche Reich erstrebe keine Autarkie.



Hitler auf der "Deutschland"

Der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler (NSDAP) tritt die Heimreise von Norwegen an. Hitler hat ohne Kenntnis der norwegischen Regierung auf dem Panzerschiff »Deutschland« eine einwöchige Fahrt durch die westnorwegischen Fjorde unternommen, ohne sich an Land zu begeben. Es war die erste Auslandsreise des Kanzlers.

14.4.1937
Sämtliche politischen und sportlichen Veranstaltungen von jüdischen Organisationen im Deutschen Reich werden für 60 Tage von der Regierung verboten. Es handelt sich um eine Vergeltungsmaßnahme für antideutsche Kundgebungen in den Vereinigten Staaten.

Die schwedische und die norwegische Regierung entsenden Kriegsschiffe in die spanischen Gewässer. Sie sollen die skandinavischen Handelsschiffe beschützen. In den letzten Wochen sind von Blockade- Kriegsschiffen 47 skandinavische Handelsschiffe aufgebracht worden. Die Ladungen wurden von den Nationalspaniern »beschlagnahmt«.


Die alliierte Landung in Norwegen (hier die Fremdenlegion) erlebte danach ein Fiasko, als deutsche Truppen dort zurückschlugen

14.4.1940
Die alliierten Truppen beginnen mit der Landung in Harstadt auf den Narvik vorgelagerten Lofoteninseln.

Im Hafen von Bergen( Norwegen) wird der deutsche Frachter Bärenfels (7569 BRT) durch einen RAF Luftangriff versenkt. Auch der deutsche Tanker Skagerrak (6044 BRT) wird vom Schweren Kreuzer Suffolknorwestlich von Bodö versenkt. Das Kriegsmarineschiff Oldenburg und das Schulschiff Brummer mit 1312 BRT werden von britischen U Booten vor Norwegen versenkt.


In einem Fußball-Länderspiel schlägt Jugoslawien die deutsche Mannschaft mit 2:1 (2:0) vor 50 000 Zuschauern in Wien.


14.4.1941
Das Reichsinnenministerium verkündet eine Neuregelung der Tarife für die Inanspruchnahme privater Kraftfahrzeuge durch die deutsche Wehrmacht; der Tagessatz einschließlich Fahrer für ein Kraftrad beträgt 15 bis 17 Reichsmark (RM), für einen Personenwagen 19 bis 26 RM und für einen Lastkraftwagen 15 bis 48 RM.

U 52 unter Kapitänleutnant Salman versenkt südwestlich von Island den belgischen Frachter Ville de Liège (7430 BRT).

Deutsche Bomber versenken vor Falmouth die frei-französischen Sloops Conquerant und Suippe.

14.4.1942
Nach Anschlägen auf Angehörige der deutschen Wehrmacht nehmen deutsche Sicherheitskräfte in Oslo und anderen Orten Norwegens zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens in Geiselhaft und internieren sie in Konzentrationslagern.


Oberleutnant zur See Eberhard Greger
U 85 unter Oberleutnant zur See Greger wird vor Kap Hatteras von dem US-Zerstörer Roper versenkt.
Etwa 40 deutsche Schiffsbrüchige werden mit Wasserbomben ermordet!

U 252 unter Kapitänleutnant Lerchen wird im Nordatlantik südwestlich von Irland von britischen Kriegsschiffen versenkt. Keine Überlebenden der 44 Mann Besatzung.

In britisch-US-amerikanischen Besprechungen wird der US-amerikanische Plan einer alliierten Landung in Nordfrankreich für 1943 angenommen, die Vorbereitungen sollen unter dem Decknamen »Bolero« bis zum 1. April 1943 abgeschlossen sein.


14.4.1943
Die Sowjets treten zu einem neuen Angriff gegen die 17. deutsche Armee am Kuban-Brückenkopf an.
Ein britischer Terrorangriff auf Stuttgart in der Nacht zum 15. April fordert 619 Menschenleben; 703 Personen werden verletzt.

Deutsche Bomber greifen die britische Stadt Chelmsford (nordöstlich von London) an.
Der britische Außenminister Robert Anthony Eden und US-Präsident Franklin Delano Roosevelt vereinbaren in Washington, daß Polen nach Kriegsende Ostpreußen erhalten soll; Roosevelt schlägt die Aussiedlung der dortigen deutschen Bevölkerung vor.

US-General Douglas MacArthur warnt vor einer möglichen japanischen Invasion Australiens.
Im Konzentrationslager Sachsenhausen kommt Jakow J. Dschugaschwili, ein Sohn des sowjetischen Staatschefs Josef W. Stalin, ums Leben.

14.4.1944
Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Fritz Sauckel, äußert sich über die Gesamtlage des Arbeitsdienstes im Deutschen Reich. Dabei hebt er insbesondere die Leistung der Frauen hervor und geht auf die Probleme beim Einsatz von Zwangsarbeitern ein.


Oberleutnant zur See Helmut Dauter

Das von Island zurückkehrende U 448 unter Oberleutnant zur See Dauter) wird beim Angriffsversuch auf den Träger Biter, von einer kanadischen Fregatte geortet und zusammen mit einer britischen Sloop versenkt. Von der 51 Mann starken Besatzung werden 42 gerettet.


14.4.1945
Die im Ruhrgebiet eingekesselten Einheiten der deutschen Wehrmacht werden von den angreifenden US-Streitkräften aufgespalten.
Die deutsche Kriegsmarine bildet aus sechs Unterseebooten im Nordatlantik eine Einsatzgruppe, die gegen alliierte Geleitzüge vorgehen soll. Das Unternehmen unter dem Namen »Seewolf« soll nach dem Willen der deutschen Seekriegsleitung mehrere Monate dauern.


Potsdam 1945
In der Nacht zum 15. April richtet ein US-amerikanischer Terrorangriff auf Potsdam bei Berlin schwere Verwüstungen in der Stadt an.

Die Sowjets beginnen mit einer Offensive auf das Industriegebiet von Mährisch-Ostrau (Ostrau) im Reichsprotektorat Böhmen und Mähren.

St. Pölten in Niederösterreich wird von den Sowjets erobert.

In Norditalien starten die Amerikaner eine Offensive gegen die deutsche 14. Armee, die sich daraufhin auf das Nordufer des Po zurückziehen muß.

U 1206 unter Kapitänleutnant Schlitt muss vor der britischen Ostküste nach einer Tauchpanne aufgegeben werden. Von 50 Mann Besatzung können sich 46 retten.

U 235 unter Kapitänleutnant Friedrich Huisgen wird im Skagerrak irrtümlich vom deutschen Torpedoboot T 17 mit Wasserbomben versenkt. Keine Überlebenden der 47 Mann Besatzung.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 14.04.08 18:19 ]

Kommentare