12. April . . .

  1111: gestorben Berthold II., Herzog von Schwaben

    1125: gestorben Vladislav I., Herzog von Böhmen aus dem Geschlecht der Premysliden


    1670: geboren Gustav Samuel Leopold, letzter Herzog von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg und Pfalz-Zweibrücken


    1809: In der ersten Schlacht am Bergisel besiegen die aufständischen Tiroler Bauern unter Andreas Hofer die Franzosenhörige bayerische Besatzungsmacht und ziehen in Innsbruck ein.


    1830: geboren Julius von Horst, deutsch-österreichischer Generalmajor und Staatsmann


    1866: geboren Viktoria von Schaumburg-Lippe, Tochter von Kaiserin Victoria und Kaiser Friedrich III.


    1885: geboren Hermann Hoth, Offizier in der preußischen Armee


    1895: geboren Robert Mulka, Adjutant des Kommandeurs im KL Auschwitz


    1904: geboren Paul Dahlke, deutscher Schauspieler


    1934: Das Deutsche Reich läßt in London eine Note überreichen, welche die deutsche Bereitschaft zum Abschluß einer Abrüstungskonvention enthält.


    1939: Die deutsche Antarktisexpidition nach Neuschwabenland kehrt nach Hamburg zurück. Sie war am 17. Dezember 1938 unter Leitung von Kapitän Alfred Ritscher ausgelaufen.


    1944: gestorben Adolf Wagner, nationalsozialistischer Politiker


    1962: gestorben Erwin Guido Kolbenheyer, deutscher Romanautor, Dramatiker und Lyriker aus Österreich

Luis Trenker

    1968: gestorben Franz von Pfeffer von Salomon, deutscher Militär und Politiker

    1988: gestorben Hartmann Lauterbacher, Obergebietsführer der Hitler-Jugend sowie NSDAP-Gauleiter


    1990: gestorben Luis Trenker, deutscher Architekt, Bergsteiger und Schauspieler aus Süd-Tirol


    2011: gestorben Gerd-Klaus Kaltenbrunner, konservativer deutscher Autor und Publizist


12.4.1906


US-Präsident Theodore Roosevelt
Bei einem Empfang ehemaliger deutscher Soldaten, die in die USA ausgewandert sind, betont US-Präsident Theodore Roosevelt in Washington, daß es die Aufgabe der Vereinigten Staaten und des Deutschen Reichs sei, die gegenseitigen Beziehungen immer fester zu gestalten

12.4.1907
Die deutsche Reichsregierung unter Bernhard Fürst von Bülow fordert in einem Nachtragshaushalt 7,5 Mio. Mark für deutsche Ansiedler, die während des Hottentotten-Aufstands in der Kolonie Deutsch-Südwestafrika Schäden erlitten haben. Die Regierung des Großherzogtums Baden unter Ministerpräsident Alexander Freiherr von Dusch lehnt die von der Reichsregierung geplante Erhebung von Schiffahrtsabgaben ab.

12.4.1915
39 gefangene britische Offiziere werden aus deutschen Offiziersgefangenenlagern in Militärarrestanstalten verlegt. Die deutsche Regierung reagiert damit auf die Unterbringung gefangener deutscher U-Boot-Besatzungen in britischen Marinegefängnissen.

Die Schlachtfronten der Alliierten sind nach französischen Berechnungen derzeit 2668 km lang. Davon entfallen 1370 km auf die russische und 870 km auf die französische Front.

Die Gründung einer Reichsstelle für Kartoffelversorgung wird vom Deutschen Bundesrat beschlossen.

Westfront: In den Argonnen scheiterten kleinere französische Teilangriffe.
Zwischen Maas und Mosel war der Sonntag verhältnismäßig ruhig. Erst in den Abendstunden setzten die Franzosen zum Angriff auf die Combres-Stellung an, nach zweistündigem Kampf war der Angriff abgeschlagen. Im Walde von Ailly und im Priesterwalde fanden tagsüber örtlich beschränkte Nahkämpfe statt, in denen wir die Oberhand behielten. Ein in der Nacht erneut einsetzender Angriff wurde abgewiesen.
In Erwiderung des am 5. April erfolgten Bombenabwurfs durch feindliche Flieger auf die offene außerhalb des Operationsgebietes liegende Stadt Müllheim, bei dem drei Frauen getötet worden sind, wurde Nancy, der Hauptort der Befestigungsgruppe gleichen Namens, von uns ausgiebig mit Spreng- und Brandbomben belegt.
Nach Aussage französischer Offiziere sind die Kathedralen Notre Dame in Paris und in Troyes, sowie hervorragende Staatsgebäude, wie Nationalbibliothek, Kunstgebäude, Invalidengebäude, Louvre usw., mit militärischen Einrichtungen, wie Scheinwerfern, drahtlosen Stationen, Maschinenlehren, versehen.

Ostfront: Bei einem Vorstoß von Mariampol in östlicher Richtung nahmen wir den Russen 9 Offiziere, 1350 Mann sowie 4 Maschinengewehre ab. Nordöstlich von Lomcza warfen die Russen aus Wurfmaschinen Bomben, die nicht platzten, sondern langsam ausbrennend erstickende Gase entwickelten.
Die in der Presse amtlich gemeldete Verstümmelung eines russischen Unteroffiziers in Gegenwart deutscher Offiziere bedarf als grobe und sinnlose Lüge keiner weiteren Erörterung.



12.4.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet schwere Abwehrkämpfe auf dem linken Ufer der Maas, am »Pfefferrücken«, vor Verdun. Seit Beginn der Offensive ist die französische Frontlinie auf einer Breite von rund 70 km bis zu 8 km tief eingedrückt worden.

Westfront: Bei La Boisselle (nordöstlich von Albert) brachte eine kleinere deutsche Abteilung von einer nächtlichen Unternehmung gegen die englische Stellung ohne eigene Verluste 29 Gefangene und ein Maschinengewehr zurück.
Westlich der Maas griffen die Franzosen vergeblich unsere Linien nordöstlich von Avocourt an, beschränkten sich im übrigen aber auf lebhafte Feuertätigkeit ihrer Artillerie.
Auf dem Ostufer brachten drei durch heftiges Feuer vorbereitete Gegenangriffe am Pfefferrücken dem Feinde nur große Verluste, aber keinerlei Vorteil. Zweimal gelang es den Sturmtruppen nicht, den Bereich unseres Sperrfeuers zu überwinden, der dritte Anlauf brach nahe vor unseren Hindernissen im Maschinengewehrfeuer völlig zusammen. Im Caillettewalde gewannen wir der zähen Verteidigung gegenüber schrittweise einigen Boden.
Im Luftkampfe wurde ein französisches Jagdflugzeug bei Ornes (in der Woëvre) abgeschossen. Der Führer ist tot.

Ostfront: Bei Garbunowka (nordwestlich von Dünaburg) wurden russische Nachtangriffe mehrerer Kompagnien abgewiesen.


12.4.1917
Die belgische Regierung enthebt den Rat von Flandern seiner Ämter und droht den Mitgliedern Zwangsarbeit an. Der Rat setzt sich für eine Teilung der belgischen Volksgruppen ein.

In einem Memorandum an Kaiser Karl I. spricht sich der österreichisch-ungarische Premierminister Ottokar Graf von Czernin von und zu Chudenitz für einen baldigen Frieden aus.
Von dem in Batavia internierten deutschen Dampfer »Mario« gelingt zwei Matrosen die Flucht. In einem nur etwa 6 m langen Boot segeln die Flüchtlinge bis Manila.


In der Schlacht bei Arras gefangene Engländer
Westfront: Auf dem Nordufer der Scarpe wurden bei heftiger Artilleriewirkung Angriffe der Engländer auf Vimy und Fampoux abgeschlagen.
Südlich der Bachniederung führte der Gegner starke Kräfte zum Stoß gegen unsere Linien vor. Nach mehrmals gescheitertem Ansturm ging uns Monchy verloren; nördlich und südlich des Ortes brachen englische Angriffe, an denen auch Kavallerie und Panzerkraftwagen teilnahmen, verlustreich zusammen.
In den Kämpfen bei Bullecourt wurde ein Anfangserfolg des Feindes durch Gegenstoß ausgeglichen; dabei blieben 25 Offiziere, über 1000 Mann und 27 Maschinengewehre in unserer Hand.
Aus einem Gefecht bei Hargicourt, östlich von Péronne, wurden mehr als 100 Gefangene und 5 Maschinengewehre eingebracht.
St. Quentin wurde auch gestern stark beschossen.
Von Soissons bis Reims hat sich der Feuerkampf zu äußerster Heftigkeit gesteigert; einzelne Frontstrecken lagen mehrfach unter Trommelfeuer.
In der westlichen Champagne ist gleichfalls der Artilleriekampf im Wachsen.
Erkundungsvorstöße französischer Infanterie wurden abgewiesen.
Heeresgruppe Herzog Albrecht:
Gefechtstätigkeit nur in beschränktem Umfange.
Trotz Sturmes waren die Flieger sehr tätig; der Feind verlor in Luftkämpfen 23, durch Infanteriefeuer 1 Flugzeug. Bombenabwürfe auf feindliche Truppenlager und Munitionsstapel im Vesle- und Suippestal verursachten beobachteten Schaden.
Rittmeister Freiherr v. Richthofen schoß den 40. Gegner ab.

12.4.1918 Als Antwort auf die Rede des österreichisch-ungarischen Außenminister Ottokar Graf Czernin von und zu Chudenitz, in der dieser das französische Friedensangebot abgelehnt hatte, veröffentlicht der französische Ministerpräsident Georges Clemenceau den sog. Sixtus-Brief vom 24. März 1917. Dies löst eine schwere Verstimmung zwischen Czernin und Kaiser Karl I. aus, da der Außenminister von dem damaligen kaiserlichen Angebot eines Sonderfriedens an Frankreich nichts gewußt hatte.


Armentières nach der Einnahme durch deutsche Truppen

Westfront: Armentières ist gefallen. Durch die Truppen der Generale v. Eberhardt und v. Stetten von Norden und Süden umfaßt, ihrer Rückzugsstraßen beraubt, streckte die englische Besatzung - 50 Offiziere und mehr als 3000 Mann - nach tapferer Wehr die Waffen. Mit ihnen fielen 45 Geschütze, zahlreiche Maschinengewehre, große Munitionsmengen, ein Bekleidungslager und reiche andere Beute in unsere Hand.
Nordwestlich von Armentières gewannen wir Raum. Westlich von Armentières warfen die Truppen der Generale von Stetten und von Carlowitz nach Abwehr starker mit zusammengerafften Kräften gegen Steenwerck geführter Gegenangriffe und nach erbittertem Kampf um die vierte englische Stellung den Feind in Richtung Bailleul und Merville zurück. Merville wurde genommen.
Auf dem Südufer der Lys erkämpften sich die Truppen des Generals v. Bernhardi den Übergang über die Lawe und stießen bis in Höhe von Merville vor. Die Gesamtbeute aus der Schlacht bei Armentières beträgt nach bisherigen Feststellungen 20000 Gefangene, darunter 1 englischer und 1 portugiesischer General, und mehr als 200 Geschütze. Die Überwindung des versumpften Trichtergeländes in und vor unserer Ausgangsstellung des 9. April stellte höchste Anforderungen an die Truppen aller Waffen der vordersten Linie. An ihrem Gelingen haben Pioniere, Armierungssoldaten und die hinteren Divisionen hervorragenden Anteil.


Lagekarte nach der Eroberung von Armentières

Auf dem Schlachtfelde zu beiden Seiten der Somme entwickelten sich heftige Artilleriekämpfe. Französische Regimenter, die auf dem Westufer der Avre westlich von Moreuil anstürmten, brachen unter schwersten Verlusten zusammen und ließen 300 Gefangene in unserer Hand, die später durch französisches Artilleriefeuer vernichtet wurden.

Als Vertretung von Großgrundbesitz und Bürgertum erklärt der Gemeinsame Landrat von Estland und Livland die Länder eigenmächtig zu Bestandteilen des Deutschen Reiches. Die Mehrheit der Liv- und Estländer ist jedoch der Meinung, ihre Staaten müßten die Unabhängigkeit gegenüber dem Deutschen Reich aufrechterhalten wie gegenüber dem sowjetischen Rußland.

12.4.1919
Kriegsbeschädigte ermorden in Dresden den sächsischen Kriegsminister Gustav Neuring (MSPD).

In Berlin wird der Reichsverband der deutschen Industrie gegründet. Er ist der Spitzenverband der wirtschaftspolitischen Unternehmerverbände.

12.4.1924
Nach Abschluß des Hitlerprozesses am 1. April hebt die Bayerische Regierung den Erlaß über den Nichtvollzug des Republikschutzgesetzes vom 29. September 1923 auf. Damit tritt die Zuständigkeit des Staatsgerichtshofs zum Schutz der Republik in Leipzig für Bayern wieder in Kraft.

In Kiel wird an der Mündung des Kaiser Wilhelm-Kanals ein neuer Freihafen eröffnet. Die bisher von der Kriegsmarine geprägte Stadt ist gezwungen, ihre Wirtschaft unter den Bedingungen des Versailler Diktates von 1919 umzustellen.

12.4.1930
Der thüringische Innen- und Volksbildungsminister Wilhelm Frick (NSDAP) erläßt eine Verfügung gegen die »Negerkultur«, mit der er gegen »fremdrassige Einflüsse« auf die deutsche Kultur vorgehen will.

In Berlin wird ein deutsch-österreichischer Handelsvertrag unterzeichnet. Der Vertrag sieht u.a. Erleichterungen für den Import österreichischer Industrieerzeugnisse ins Deutsche Reich vor.

Reichsaußenminister Julius Curtius (DVP) beurteilt den Vertrag als einen Schritt auf dem Weg zur Vereinigung beider Länder.

12.4.1932
Der frühere Reichswehrleutnant Richard Scheringer wird in Berlin vom Reichsgerichtshof wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens zu zweieinhalb Jahren Festungshaft verurteilt. Scheringer hatte dazu aufgerufen im Bund mit der Sowjetunion das deutsche Regierungssystem gewaltsam zu verändern.

12.4.1934
Die deutsche Gesandtschaft in Prag protestiert gegen eine vom tschechischen Künstlerverein »Manes« veranstaltete Karikaturenausstellung, in der »in unerhört beleidigender Form« der deutsche Reichspräsident, der Reichskanzler und führende Persönlichkeiten der deutschen NS-Führung verhöhnt würden. – Die tschechoslowakische Regierung veranlaßt die sofortige Entfernung der beanstandeten Karikaturen.

12.4.1935
Die Reichsschrifttumskammer schließt alle nichtarischen Mitglieder aus ihrer Organisation aus. Diese Maßnahme kommt einem Berufsverbot gleich, da ohne die Mitgliedschaft in dem Gremium im Deutschen Reich kein schriftstellerischer oder journalistischer Beruf ausgeübt werden darf.

Wegen Kritik an Alfred Rosenbergs »Der Mythus des 20. Jahrhunderts« wird der katholische Studentenpfarrer von Rostock, Wilhelm Leffers, in Schwerin zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Eine Studentin zeigte ihn an.

In allen deutschen Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten finden zum letzten Mal im »Dritten Reich« die Wahlen der Vertrauensräte statt.

Die deutsche Universität in Prag wendet sich in einem Memorandum scharf gegen tschechische Vorwürfe einer »hakenkreuzlerischen Gesinnung«. Die Universität sei »rein wissenschaftlich« tätig, Unterschiede zwischen Ariern und Nichtariern im Lehrpersonal würden nicht gemacht.

12.4.1937
Die Gestapo (Geheime Staatspolizei) beschlagnahmt französische und britische Tageszeitungen, die im Deutschen Reich erscheinen, um eine Verbreitung von Nachrichten über die Pariser Sitzung des Ausschusses zur Vorbereitung der deutschen Volksfront zu verhindern.

12.4.1939
Die Berliner Zeitschrift »Adresse und Anzeige« teilt mit, daß Juden nicht mehr in Adreßbücher aufgenommen werden.
Mit dem Motorschiff »Schwabenland« trifft die am 17. Dezember 1938 ausgelaufene deutsche Antarktisexpedition wieder in Hamburg ein.

12.4.1940


Die ehemalige polnische Stadt Lódz wird in Litzmannstadt umbenannt und an Stelle von Kalisch zugleich Regierungshauptstadt des Reichsgaus Wartheland.

U 37 (KKpt. Hartmann) versenkt im Nordatlantik den britischen Dampfer Stancliffe (4511 BRT).

Das Sondergericht in Halle an der Saale verurteilt einen jungen Mann aufgrund mehrerer, in Ausnutzung der Verdunkelung begangener Einbrüche zum Tode.

12.4.1941


Deutsche Wehrmachts- und SS-Einheiten nehmen Belgrad ein, gleichzeitig wird eine Verbindung zwischen den deutschen und italienischen Invasionstruppen in Jugoslawien bei Karlovac hergestellt.

Vor Freetown versenkt U 124 unter Kapitänleutnant Schulz den britischen Frachter St. Helena (4313 BRT).

Ein Fw 200 Fernbomber versenkt im Nordatlantik das von Südamerika nach Göteborg laufende schwedische Motorschiff Kexholm (3815 BRT).

Der deutsche Hilfskreuzer Kormoran unter Fregattenkapitän Detmers versenkt auf der Höhe des Äquators den britischen Frachter Craftsman (8022 BRT) und das griechische Handelsschiff Nicolaos D.L. (5486 BRT).

He 111 Bomber treffen im Hafen von Piräus den britischen Motortanker Marie Maersk (8271 BRT). Der Tanker wird brennend aufgegeben und bleibt im Hafen liegen. Ein Jahr später wird er von der deutschen Kriegsmarine repariert und übernommen.


12.4.1942
Als erstes Ziel der beginnenden Frühjahrsoffensive befiehlt Adolf Hitler die Einnahme von Woronesch im Mittelabschnitt der Ostfront.

In einer Rundfunkrede bekräftigt der bulgarische Ministerpräsident Bogdan Dimitrow Filow den Konsens mit den Achsenmächten als alte und neue außenpolitische Leitlinie.

In der Nacht zum Montag werfen 178 Terrorbomber der RAF 269 Tonnen Bomben auf die Ruhrgebietsstadt Essen. Zehn Maschinen werden abgeschossen.

Im Berliner Olympia-Stadion trennen sich die Fußballnationalmannschaften von Deutschland und Spanien 1:1.

In der Karibik und nahe Trinidad versenken U 130 unter Korvettenkapitän Kais 2 Schiffe mit 13.092 BRT und U 66 unter Korvettenkapitän Zapp 6 Schiffe mit 43.956 BRT.

12.4.1943
Die 8. britische Armee erobert die tunesische Stadt Sousse.

In Salzburg trifft der rumänische Staatsführer Ion Antonescu zu zweitägigen Besprechungen mit Adolf Hitler über die Kriegslage ein.

Reichskanzleichef Hans Heinrich Lammers legt ein geheimes Gutachten über Korruption und Mißwirtschaft im Generalgouvernement vor.

Südlich von Grönland versenkt U 404 unter Kovettenkapitän v. Bülow den britischen Frachter Lancastrian Prince (1914 BRT) aus einem Konvoi. U 613 unter Kapitänleutnant Köppe versenkt aus dem gleichen Konvoi den vorauslaufenden norwegischen Frachter Ingerfire (3835 BRT).

In Dortmund kommt es bei dem Versuch eines Wehrmachtsoffiziers, einen offenbar desertierten Soldaten zu verhaften zu einer Protestkundgebung mehrerer hundert kriegsmüder Frauen.
In Wien wird ein 47jähriger Mann als »Rundfunkverbrecher« zum Tode verurteilt.

12.4.1944
Die Sowjetunion übergibt Rumänien die »Minimalbedingungen« für einen Waffenstillstand zwischen beiden Ländern.

12.4.1945
In Warm Springs im US-Bundesstaat Georgia erliegt US-Präsident Franklin Delano Roosevelt (* 30.1. 1882 in Hyde Park, US-Bundesstaat New York) einer Gehirnblutung. Am selben Tag wird Vizepräsident Harry Spencer Truman als Nachfolger vereidigt.

U 486 unter Oberleutnant Gerhard Meyer wird vor Norwegen westlich von Bergen von einem britischen U Boot versenkt. Keine Überlebenden der 48 Mann starken Besatzung.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 12.04.08 10:35 ]

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