27. März


  1813: König Friedrich Wilhelm III. von Preußen erklärt Frankreich mit dem Aufruf „An mein Volk“ in den Befreiungskriegen den Kampf.
    1849: Die Frankfurter Nationalversammlung beschließt während der Deutschen Revolution die Paulskirchenverfassung, die mit ihrer Verkündung am nächsten Tag in Kraft tritt, jedoch nie durchgesetzt werden kann.
    1884: Der Dreikaiserbund, ein am 18. Juni 1881 abgeschlossenes geheimes Neutralitätsabkommen zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Russland, wird ungeachtet der Spannungen zwischen Wien und St. Petersburg verlängert.
    1891: geboren Kurt Göhrum, deutscher SS-Gruppenführer und Polizeichef in Berlin
    1905: geboren Rudolph-Christoph Freiherr von Gersdorff, Offizier der Reichswehr, Gründungspräsident der Johanniter-Unfall-Hilfe
    1913: geboren Theodor Dannecker, SS-Hauptsturmführer
    1920: Das Kabinett Bauer muss als Folge des Kapp-Aufstandes zurücktreten. Nachfolger von Gustav Bauer als Reichskanzler der Weimarer Republik wird der bisherige Außenminister Hermann Müller.
    1952: In München scheitert ein Attentat der rechts-zionistischen Untergrundgruppe Irgun Tzwai Le’umi auf den BRD-Bundeskanzler Konrad Adenauer mit dem vermutlichen Ziel, die Wiedergutmachungsverhandlungen mit Israel zu stoppen. Bei der Explosion der Briefbombe kommt der Beamte Karl Reichert ums Leben.
    1963: gestorben Harry Piel, deutscher Filmschauspieler, Filmregisseur und Filmproduzent
    1993: Die Rote Armee Fraktion verübt einen Sprengstoffanschlag gegen die JVA Weiterstadt. Es handelt sich um das letzte große Attentat der RAF vor ihrer Auflösung 1998.

27.3.1900
Gegen die Stimmen der Konservativen Partei genehmigt der Deutsche Reichstag in Berlin einen Antrag auf Gewährung von »Anwesenheitsgeldern« für die Abgeordneten.

Die Budgetkommission des Deutschen Reichstags in Berlin beginnt mit der Beratung der Tirpitzschen Flottenvorlage, die eine Verdoppelung der deutschen Hochseeflotte bis 1917 vorsieht.

27.3.1902
Während eines Erholungsaufenthaltes in Italien trifft Reichskanzler Bernhard Graf von Bülow in Venedig mit dem italienischen Außenminister Giulio Prinetti zu Gesprächen zusammen. Auf der Tagesordnung steht u.a. die Erneuerung des Dreibundes.

Die Regierung von Portugal schließt ein Abkommen mit den Staatsgläubigern aus Großbritannien, dem Deutschen Reich und Frankreich, wonach die Kontrolle der Staatseinkünfte künftig durch Vertreter der Gläubiger erfolgt.

27.3.1905
Kaiser Wilhelm II. wird zu Beginn seiner Mittelmeerreise in Lissabon von König Carlos I. von Portugal empfangen. Beim Galadiner bringen die Monarchen Toaste auf die guten Beziehungen ihrer Länder aus.

27.3.1907
Der französische Ministerpräsident Georges Clemenceau verteidigt vor dem Abgeordnetenhaus in Paris die Versetzung des Generals Bailloud, der öffentlich eine kriegerische Rede gegen das Deutsche Reich gehalten hatte. Clemenceau betont, es stehe keinem General zu, »einen Krieg anzukündigen gegen ein bestimmtes Volk wegen eines bestimmten Zweckes, das ist Sache des Parlaments«.

27.3.1908
Der Deutsche Reichstag in Berlin stimmt in dritter Lesung einer weiteren Änderung des Flottengesetzes zu, wonach bis 1911 noch vier »Dreadnought«-Großkampfschiffe gebaut werden sollen.

27.3.1912
Durch einen Wassereinbruch in dem neuerbauten Spreetunnel der Berliner Untergrundbahn wird der Betrieb für mehrere Wochen unterbrochen

27.3.1915
Der österreichisch-ungarische Außenminister Stephan Freiherr Burían von Rajecz bietet der italienischen Regierung die Abtretung Südtirols einschließlich der Stadt Trient an, wenn Italien sich zu wohlwollender Neutralität bis zum Kriegsende verpflichtet.

Eine französische Zeitschrift setzt eine Belohnung von 25 000 Francs (20 000 Mark) für den ersten Flieger aus, der ein deutsches Luftschiff über Paris vernichtet.

Auf einer Modenschau im preußischen Abgeordnetenhaus werden die neuen Schöpfungen der deutschen Mode-Industrie präsentiert. Die Veranstaltung soll die Unabhängigkeit der deutschen Mode von ausländischen Einflüssen demonstrieren.
Westfront: In den Vogesen setzten sich die Franzosen gestern abend in Besitz der Kuppe des Hartmannsweilerkopfes. Der Kuppenrand wird von unseren Truppen gehalten.
Französische Flieger bewarfen Bapaume und Straßburg i. E. mit Bomben, ohne militärischen Schaden anzurichten. In Bapaume wurde ein Franzose getötet, zwei schwer verwundet. Wir zwangen einen feindlichen Flieger nordwestlich von Arras zum Landen und belegten Calais mit einigen Bomben.
Ostfront: Die Russen, die zum Plündern, genau so wie auf Memel, von Tauroggen auf Tilsit aufgebrochen waren, wurden bei Laugzargen unter starken Verlusten geschlagen und über die Jeziorupa hinter den Jura-Abschnitt zurückgeworfen.
Zwischen dem Augustower Walde und der Weichsel wurden verschiedene Vorstöße der Russen abgewiesen, an einzelnen Stellen wird noch gekämpft.


27.3.1916
Vor Verdun fallen die Festungswerke südlich von Haudromont und bei Thiaumont in deutsche Hand.

In Berlin wird eine Reichsstelle für Vieh und Fleisch gegründet
Westfront/Verdunschlacht: Heute früh beschädigten die Engländer durch eine umfangreiche Sprengung unsere Stellung bei St. Eloi (südlich von Ypern) in einer Ausdehnung von über 100 Metern und fügten der dort stehenden Kompagnie Verluste zu.
In der Gegend nordöstlich und östlich von Vermelles hatten wir im Minenkampf Erfolge und machten Gefangene. Weiter südlich bei La Boisselle (nordöstlich von Albert) hinderten wir schwächere englische Abteilungen durch Feuer am Vorgehen gegen unsere Stellung.
Die Engländer beschossen in den letzten Tagen wieder die Stadt Lens.
In den Argonnen und im Maasgebiet erfuhren die Feuerkämpfe nur vorübergehende Abschwächung.
Ostfront: Gegen die Front unter dem Befehl des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg erneuerten die Russen gestern die Angriffe mit besonderer Heftigkeit. So stießen sie mit im Osten bisher unerhörtem Einsatz an Menschen und Munition gegen die deutschen Linien nordwestlich von Jakobstadt vor; sie erlitten dementsprechend Verluste, ohne irgendwelchen Erfolg zu erringen. Bei Welikoje-Selo (südlich von Widsy) nahmen unsere Vortruppen in einem glücklichen Gefecht den Russen 57 Gefangene ab und erbeuteten 2 Maschinengewehre.
Wiederholte Bemühungen des Feindes gegen unsere Stellungen nordwestlich von Postawy scheiterten völlig.
Nachdem südlich des Naroczsees mehrfach starke Angriffe von Teilen dreier russischer Armeekorps abgeschlagen waren, traten westpreußische Regimenter bei Mokrzyce zum Gegenstoß an, um Artilleriebeobachtungsstellen, die beim Zurückbiegen unserer Front am 20. März verloren gegangen waren, zurückzunehmen.
Die tapfere Truppe löste ihre Aufgabe in vollem Umfange. Hierbei sowie bei der Abwehr der feindlichen Angriffe wurden 21 Offiziere, 2140 Mann gefangen und eine Anzahl Maschinengewehre erbeutet.
Unsere Flieger belegten die Bahnhöfe von Dünaburg, Wilejka und die Bahnanlagen an der Strecke Baranowitschi-Minsk mit Bomben.


27.3.1917
Westfront: Infolge regnerischen Wetters blieb an der ganzen Front die Kampftätigkeit gering.
An den von Bapaume nach Nordosten führenden Straßen kam es zu Gefechten in der Vorpostenlinie von Noreuil-Lagnicourt, ebenso bei Equancourt nordöstlich von Péronne. Roisel, am Colognebach, ist nach mehrmals vergeblichem Vorstoß vom Feinde besetzt worden.
In den Waldungen zwischen Oise und Coucy le Château trafen stärkere französische Kräfte auf unsere Sicherungen, die dem Gegner Verluste beibrachten und dann vor drohender Umfassung Raum gaben.
Ostfront: Unternehmungen unserer Stoßtrupps bei Illuxt brachten in den beiden letzten Tagen 30 Gefangene ein; gleich viele Russen mit 1 Maschinengewehr wurden gestern bei Smorgon aus den feindlichen Gräben geholt.
Südöstlich von Baranowitschi gelang ein gut angelegter und kraftvoll durchgeführter Vorstoß. Die auf dem Westufer der Schtschara gelegenen russischen Stellungen zwischen Darowo und Labury wurden gestürmt. Über 300 Russen gefangen, 4 Maschinengewehre und 7 Minenwerfer erbeutet.
Westlich von Luck, nördlich der Bahn Zloczow-Tarnopol und bei Brzezany griffen nach heftigen Feuerwellen russische Bataillone an; sie sind verlustreich abgewiesen worden.
Front des Generalobersten Erzherzogs Joseph:
Südlich des Trotusul-Tales vereitelte unser Abwehrfeuer einen sich vorbereitenden Angriff; gegen den Magyaroskamm vordringende russische Kräfte wurden zurückgeschlagen.
Balkanfront: Nordwestlich von Monastir haben die Franzosen erneut angegriffen. Mehrere starke Vorstöße schlugen im Nahkampf fehl. Westlich von Trnova hat der Feind in einem schmalen Grabenstück Fuß gefaßt.


27.3.1918
In Österreich-Ungarn treffen die ersten Lebensmittellieferungen aus der Ukraine ein. Im Deutschen Reich entsteht wegen des Hungers Unwillen darüber, daß die Donaumonarchie früher beliefert wird als Deutschland.

Wilhelm II., deutscher Kaiser, sendet eine Drahtung an den Chef des Krupp-Konzerns, Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, in der er ihm seinen Dank für die Entwicklung des neuen Ferngeschützes ausspricht.


Der vollständig zerstörte Ort Chaulnes
Westfront/Michaeloffensive: Die am 25. März geschlagenen englischen und französischen Divisionen suchten gestern erneut in dem unwegsamen Trichtergelände der Sommeschlacht unserem Vordringen Einhalt zu tun. Unser Angriff durchbrach die feindlichen Linien. Seit frühem Morgen begann der Feind auf breiter Front zu beiden Seiten der Somme zu weichen. Zäher Widerstand feindlicher Nachhuten wurde in scharfem Nachdrängen bezwungen. Nördlich und südlich von Albert erkämpften wir uns den Übergang über die Ancre. Am Abend fiel Albert.
Südlich der Somme warfen wir den Feind nach heftigem Kampf über Chaulnes und Lihons zurück. Roye wurde erstürmt, Noyon in blutigem Straßenkampf vom Feinde gesäubert.
Wir haben unsere alten Stellungen vor der Sommeschlacht von 1916 nach Westen an vielen Stellen überschritten. Die Gefangenenzahl wächst, die Beute mehrt sich.
Artilleriekämpfe in Flandern, vor Verdun und in Lothringen dauerten an.


Rittmeister Freiherr von Richthofen errang seinen 69. und 70. Luftsieg.

Der deutsche Oberbefehlshaber Paul von Hindenburg schickt ein Telegramm an Reichskanzler Georg Graf von Hertling, in dem er versichert, daß angesichts des deutschen Vormarsches an der Westfront jetzt mit Gottes Hilfe der Sieg errungen werde.

Die niederländische Regierung beschlagnahmt sämtliche deutschen Steinkohlenvorräte und unterbindet den Güterzugverkehr vom und in das Deutsche Reich. Die niederländische Regierung ist von den Alliierten unter Druck gesetzt worden, diesen Schritt zu tun, da sie sonst nicht mehr mit Rohstoff- und Lebensmittellieferungen aus den alliierten Staaten rechnen könne.

27.3.1921
Der Kölner Erzbischof Kardinal Karl Joseph Schulte gibt bekannt, daß Papst Benedikt XV. ihm eine Summe von 1 Mio. Lire (2,2 Mio. Mark) für notleidende deutsche Kinder überwiesen habe.

27.3.1922
In der badischen Regierung kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen über die offizielle Entfernung von schwarzweißroten Kranzschleifen am Denkmal von Kaiser Wilhelm I.

27.3.1923
Vor dem Finanzausschuß der französischen Kammer gibt Ministerpräsident Raymond Poincaré zu, daß die wirtschaftlichen Ergebnisse der Ruhrbesetzung bisher
unbedeutend seien. Um das Ausbeutungsprogramm verwirklichen zu können, müsse die Besetzung verlängert und stabilisiert werden.

27.3.1924


Beim Hitlerprozeß in München sprechen die Angeklagten persönliche Schlußworte, in denen sie sich zu ihrer Tat, dem sog. Hitlerputsch im November 1923, bekennen. NSDAP-Führer Adolf Hitler nutzt diese Gelegenheit eines öffentlichen Auftritts zu einer nationalsozialistischen Propagandarede.

Außer dem Volksgerichtshof I in München, der mit dem Hitlerprozeß befaßt ist, werden in Bayern alle Volksgerichte aufgehoben.

27.3.1926
Der Deutsche Reichstag nimmt den Etat für 1926 an und beschließt das Steuermilderungsgesetz, das u.a. die Luxussteuer und die Weinsteuer aufhebt

27.3.1929
Alfred Hugenberg, Vorsitzender der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), appelliert an die Regierung der Vereinigten Staaten, die Reparationslasten für das Deutsche Reich zu senken und gemeinsam gegen den Kommunismus zu kämpfen.

27.3.1930
Nach unüberwindbaren Differenzen zwischen den Koalitionspartnern tritt die Reichsregierung unter Hermann Müller (SPD) zurück. Heinrich Brüning (Zentrum) wird von Reichspräsident Paul von Hindenburg mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt.

27.3.1933
Die am 20. Juli 1932 abgesetzte preußische Staatsregierung legt ihre Ämter endgültig nieder
27.3.1934
Der deutsche Reichsarbeitsminister Franz Seldte (NSDAP) führt in einer Rede vor Vertretern der Auslandspresse in Berlin die wirtschaftlichen Erfolge der Regierung auf das wiedererstandene Vertrauen des deutschen Volkes in die NS-Führung zurück.

27.3.1935
Die Geschäftsleitung der Deutschen Lufthansa AG fordert in Berlin im Namen der internationalen Fluggesellschaften die Postverwaltungen auf, internationale Sendungen nur noch per Flugzeug zu befördern. Die deutsche Reichspost hat bereits angekündigt, Briefe nach Großbritannien nur noch auf diesem Weg zu transportieren.

27.3.1936


Bad Hersfeld mit Stiftsruine
Die Stadt Bad Hersfeld feiert ihr 1200jähriges Bestehen.

27.3.1938
Der Sommerflugplan der Deutschen Lufthansa tritt in Kraft. Neu sind regelmäßige Verbindungen nach Bagdad und Budapest.

In den katholischen Kirchen Österreichs wird der Hirtenbrief der Bischöfe zur Volksabstimmung am 10. April verlesen, die aufrufen, mit Ja zu stimmen.

27.3.1939
In Danzig wird für die Schutz- und Landespolizei und die NS-Organisationen der Alarmzustand angeordnet.

27.3.1940
Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei, Heinrich Himmler, befiehlt die Errichtung eines Konzentrationslagers in Auschwitz.

U 21 unter Wolf-Harro Stiebler strandet nach einem Navigationsfehler südostwärts Mandal(Norwegen) und wird bis 9.4. in Norwegen interniert.


U 22 unter Kapitänleutnant Karl-Heinrich Jenisch läuft im Skagerak entweder auf einer Mine oder geht durch Kollision mit dem polnischen U-Boot Wilk verloren. Keine Überlebendenden der 27 Besatzung.

27.3.1941
In einem vom sowjetischen NKVD-General Sudoplatov initiierter Staatsstreich in Jugoslawien wird die Regierung des Ministerpräsidenten Dragiša Cvetkovic gestürzt; an die Stelle des bisherigen. Prinzregenten Paul tritt der 17jährige König Peter II., der eine Regierung unter dem Luftwaffengeneral Dušan Simovic beruft.

Nach dem Putsch in Jugoslawien unterzeichnet Adolf Hitler die Weisung Nr. 25, die einen Blitzkrieg gegen Jugoslawien zeitgleich mit dem Angriff auf Griechenland vorsieht.
In Washington werden geheime Generalstabsbesprechungen der britischen und der US-amerikanischen Armeeführung beendet. Für den Fall eines US-amerikanischen Kriegseintritts ist eine Strategie des Zwei-Ozean-Kriegs vereinbart worden, bei dem zunächst das Deutsche Reich Ziel des gemeinsamen Vorgehens sein soll.

Das Deutsche Reich und die deutsche Erdölindustrie gründen die Kontinentale Öl-AG,
die für 99 Jahre das Monopol für die Verarbeitung und den Vertrieb des sowjetischen Erdöls erhält.

Die Berliner Lokomotivfabrik Borsig liefert die 15 000. Dampflokomotive an die Deutsche Reichsbahn aus, es ist eine stromlinienverkleidete 2-C-1 Schnellzuglokomotive.

27.3.1942
Im Nördlichen Eismeer beginnen deutsche Seestreitkräfte mit Operationen gegen die alliierten Geleitzüge PQ.13 und PQ. 9. Bis zum 31. März können fünf Frachter versenkt werden.

U 587 unter Kapitänleutnant Borcherdt wird von Sicherungen eines schnellen Truppentransport-Konvois entdeckt und anschließend von mehreren britischen Zerstörern im Nordatlantik versenkt. Keine Überlebenden der 42 Mann Besatzung.


27.3.1943
Die 8. britische Armee in Südtunesien erzielt einen Durchbruch durch die Stellungen der 1. italienischen Armee.

In Göttingen werden zwei Jugendliche, die aus der Weser mehr als einen Zentner Fische unter Einsatz gestohlener Handgranaten gefischt hatten, zu Gefängnisstrafen verurteilt.


Kapitänleutnant Gerd Kelbling

Vor der Cyrenaika-Küste versenkt U 593 unter Kapitänleutnant Kelbling die britische City of Guildford (5157 BRT).


Oberleutnant zur See Dietrich Schöneboom

Vor der algerischen Küste versenkt U 431 unter Oberleutnant zur See Schöneboom den britischen Transporter City of Perth (6415 BRT)

U 169 unter Oberleutnant zur See Bauer wird durch einen britischen Luftangriff südlich von Island versenkt. Keine Überlebenden der 54 Mann Besatzung.

U 610 unter Kapitänleutnant Freiherr v. Freyberg versenkt in schwerer See im Nordatlantik aus einem Konvoi den US Transporter William Pierce Frye (7176 BRT).

Bei einem Rudelangriff auf einem Konvoi im Mittelatlantik können U 167 unter Korvettenkapitän Sturm die britische Lagosian (5449 BRT), U 159 unter Kapitänleutnant Witte die Silverbeech (5319 BRT) und U 172 unter Kapitänleutnant Emmermann die belgische Moanda (4621 BRT) versenken.


Der britische Geleitträger Dasher wird durch eine Benzinexplosion vernichtet

Der britische Geleitträger Dasher explodiert auf dem River Clyde und brennt anschließend aus(378 Tote).

27.3.1944
Die britische Luftwaffe fliegt schwere Terrorangriffe auf die Städte Essen und Oberhausen.

U 851 unter Korvettenkapitän Weingärtner mit 70 Mann Besatzung (IXD-Typ) wird seit diesem Tage von der Kriegsmarine im Nordatlantik vermißt.

27.3.1945
Das bisher deutschfreundliche Argentinien erklärt auf Druck der Alliierten(besonders USA und GB)dem Großdeutschen Reich den Krieg.

Eine britische U-Jagdgruppe versenkt nördlich der Hebriden U 722 unter Oberleutnant Hans-Heinrich Reimers (44 Mann Besatzung-keine Überlebenden) und U 905 unter Oberleutnant Bernhard Schwarting (45 Mann Besatzung- keine Überlebenden).

In Gotenhafen wird noch kurz vor der Einnahme durch die Sowjets das nicht fahrbereite Wrack des Schlachtschiffes Gneisenau als Blockschiff versenkt.

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