26. März

1027: Papst Johannes XIX. krönt Konrad II. und seine Gattin Gisela von Schwaben in Köln zu Kaiser und Kaiserin des Heiligen Römischen Reichs.
  • 1077: Der am 15. März in Forchheim zum Gegenkönig Heinrichs IV. gewählte Rudolf von Rheinfelden wird in Mainz gesalbt, was bei der Heinrichtreuen Mainzer Bürgerschaft auf wenig Gegenliebe stößt.
  • 1675: gestorben Ernst I. von Sachsen-Gotha, Sohn von Herzog Johann III. von Sachsen-Weimar
  • 1796: geboren Bernhard Karl Heinrich von Prittwitz, preußischer Kommandant der Festung Thorn
  • 1827: gestorben Ludwig van Beethoven, deutscher Komponist
  • 1829: gestorben Karoline von Humboldt, Tochter des preußischen Kammerpräsidenten Karl Friedrich von Dacheröden
  • 1898: geboren Paul Schmidt, deutscher Erfinder
  • 1908: geboren Franz Stangl, Leiter der Lager Sobibor und Treblinka
  • 1945: Die USA erklären die Vulkaninsel Iwo Jima, auf der sie am 19. März im Kampf gegen japanische Einheiten gelandet sind, für sicher. Damit endet die Schlacht um Iwojima, eine der blutigsten Schlachten des Pazifikkrieges
  • 26.3.1903
    Das preußische Abgeordnetenhaus in Berlin verabschiedet eine Gesetz über die Gewährung von Wohngeldzuschüssen.


    In einer Diskussion über die Duellfrage im Parlament von Transleithanien in Budapest verteidigt ein Armeevertreter das Verbot für Offiziere der österreichisch-ungarischen Armee, der Antiduell-Liga beizutreten.


    26.3.1904
    Bei einer Zusammenkunft von Kaiser Wilhelm II. und dem italienischen König Viktor Emanuel III. an Bord der kaiserlichen Jacht »Hohenzollern« in Neapel wird die Bedeutung des Dreibunds, der 1882 als Verteidigungsbündnis zwischen dem Deutschen Reich, Österreich und Italien geschlossen wurde, betont



    Der Kreuzer »Lübeck«, das erste deutsche Seeschiff, das mit einer Dampfturbine angetrieben wird, läuft auf der Stettiner Vulcanwerft vom Stapel.


    26.3.1906
    Im Braunkohlenrevier von Weißenfels-Zeitz-Meuselwitz-Luckenau bricht ein Streik aus. Etwa die Hälfte aller Arbeiter fährt nicht ein. Die Arbeiter fordern u.a. eine Lohnerhöhung und eine Verkürzung der täglichen Arbeitszeit auf acht Stunden.


    26.3.1909
    Der Berliner Arzt Friedrich Greef entdeckt bei seinen Forschungen an der Universitätsklinik den Erreger der sog. Ägyptischen Augenkrankheit (Trachom).


    26.3.1914
    Nach einem vom deutschen Reichstag in Berlin verabschiedeten Gesetzentwurf wird künftig das mutwillige Provozieren eines Duells mit Gefängnisstrafe und der Aberkennung bürgerlicher Ehrenrechte geahndet. Das Duellwesen ist im deutschen Heer nach wie vor lebendig und hat zum Tod zahlreicher Offiziere geführt.


    26.3.1915
    In den privaten Haushalten in Berlin ist das Kuchenbacken bis zum 12. April verboten. Anlaß für diese Bestimmung ist die Befürchtung, daß für die Osterkuchen zuviel Mehl verbraucht werden könnte. Das Backen von Kuchen mit Hefe oder Backpulver ist über den 12. April hinaus untersagt.


    Westfront: Auf den Maashöhen, südöstlich von Verdun, versuchten die Franzosen bei Combres erneut, in einem stärkeren Angriff sich unserer Stellung zu bemächtigen, wurden aber nach hartnäckigem Kampfe zurückgeworfen.
    Die Gefechte am Hartmannsweilerkopf dauern noch an.



    Ostfront: Russische Angriffe auf die See-Engen östlich von Augustow wurden abgeschlagen.




    26.3.1916
    Zur Wiedereröffnung des Deutschen Stadions in Berlin wird ein Sportfest der Berliner Athletik-Vereine organisiert. Auf dem Programm stehen neben verschiedenen Leichtathletik-Wettbewerben auch Hochsprung mit Sturmgepäck und Handgranatenwerfen.


    Das stellvertretende Generalkommando des 4. Armeekorps richtet einen Aufruf an die schulentlassene Jugend und fordert darin zu vorbildlichem Verhalten und zum Kampf gegen Zuchtlosigkeit und Sittenverderbnis auf.
    Die Verkehrsbehörden im Deutschen Reich rufen zu höflichem Verhalten gegenüber dem weiblichen Personal der Straßenbahnen auf.


    Westfront: Gestern konnte der gute Erfolg einer in der vorhergehenden Nacht ausgeführten Sprengung nordöstlich von Vermelles festgestellt werden. In dem Sprengtrichter liegt ein feindlicher Panzerbeobachtungsstand; mehrere englische Unterstände sind zerstört.
    Nordöstlich von Neuville unternahm eine kleine deutsche Abteilung nach geglückter Sprengung einen Erkundungsvorstoß in die feindliche Stellung und kehrte planmäßig mit einer Anzahl Gefangener zurück.

    das verwüstete Fort Pompelle


    Der französische Versuch eines Gasangriffs in der Gegend des Forts de la Pompelle (südöstlich von Reims) blieb ergebnislos.
    In den Argonnen und im Maasgebiet erreichte der Artilleriekampf stellenweise wieder große Heftigkeit. Nachtgefechte mit Nahkampfmitteln im Caillettewalde (südöstlich der Feste Douaumont) nahmen für unsere Truppen einen günstigen Verlauf.
    Durch eine umfangreiche Sprengung nordöstlich von Celles in den Vogesen fügte sich der Gegner selbst erheblichen Schaden zu; unsere Stellung blieb unversehrt.
    Bei St. Quentin fiel ein englischer Doppeldecker unbeschädigt in unsere Hand. Ein französisches Flugzeug stürzte nach Luftkampf im Caillettewalde ab und zerschellte.


    Ostfront: Die Russen haben ihre Angriffe am Brückenkopf von Jakobstadt und nördlich von Widsy gestern nicht wiederholt. Mehrere im Laufe des Tages unternommene Vorstöße südwestlich und südlich von Dünaburg blieben schon auf größere Entfernung vor unseren Hindernissen im Feuer liegen. Gegen unsere Front nordwestlich von Postawy und zwischen Narocz- und Wiszniewsee nahm der Feind nachts mit starken Kräften, aber ergebnislos und unter großen Opfern, den Kampf wieder auf. Nordwestlich von Postawy nahmen wir 1 Offizier, 155 Mann gefangen.






    26.3.1917
    Die Verkehrsbehörden im Deutschen Reich rufen zu höflichem Verhalten gegenüber dem weiblichen Personal der Straßenbahnen auf.


    Die oberste Gesundheitsbehörde im Deutschen Reich ordnet an, daß schmerzstillende und Mittel mit betäubender Wirkung in Zukunft nur noch in Apotheken verkauft werden dürfen.


    Westfront: Vom Kanal von La Bassée bis auf das Südufer der Scarpe war gestern der Geschützkampf heftig.
    Im Hügelgelände südwestlich von St. Quentin stießen unsere Truppen gegen die über Somme und Crozat-Kanal vorgedrungenen französischen Kräfte vor und fügten ihnen in heftigem Gefecht starke Verluste zu; 100 Gefangene, mehrere Maschinengewehre und 1 Infanteriegeschütz sind eingebracht worden.



    deutscher Beutetank an der Westfront
    Östlich des Ailette-Grundes und gegen die Linie Leuilly-Neuville führte der Gegner erhebliche Teile mehrerer Divisionen nach lebhaftem Artilleriefeuer zum Angriff gegen unsere vorgeschobenen Abteilungen, die den an einzelnen Stellen dreimal anlaufenden Feind verlustreich abwiesen.
    Bei Craonelle nördlich der Aisne ist ein Vorstoß der Franzosen im Nahkampf gescheitert.
    Am 24. März abends griff ein Fliegergeschwader Dünkirchen an; mehrere Brände wurden beobachtet. Gestern verlor der Feind in Luftkämpfen 11 Flugzeuge.


    Balkanfront: Bombenabwurf unserer Flieger auf Truppenlager bei Snevce südlich des Dojransees hatte sehr gute Wirkung.




    26.3.1918
    Die Regierungspräsidenten der deutschen Provinzen legen fest, welche Disziplinen es bei den diesjährigen Wehrturnmeisterschaften der Jugendkompanien geben wird. Als neue Disziplin sollen beispielsweise Übungen im Schnellsehen durchgeführt werden.


    Westfront/Michaeloffensive: Im Weitergange der "Großen Schlacht" in Frankreich haben unsere Truppen gestern neue Erfolge errungen. Aus Flandern und aus Italien herangeführte englische Divisionen und Franzosen warfen sich ihnen in verzweifelten Angriffen entgegen, sie wurden geschlagen.
    Die Armeen der Generale v. Below (Otto) und von der Marwitz haben in heißem, wechselvollem Kampf Ervillers endgültig behauptet und im Vordringen auf Achiet le Grand die Dörfer Bihucourt, Biefvillers und Grevillers genommen. Sie eroberten Irles und Miraumont und haben dort die Ancre überschritten. Von Albert aus griffen neu herangeführte englische Kräfte in breiter Front heftig an. In erbittertem Ringen wurde der Feind zurückgeworfen; wir haben die Straße Bapaume-Albert bei Courcelette und Pozières überschritten.
    Südlich von Péronne hat General v. Hofacker den Übergang über die Somme erzwungen und die in der Sommeschlacht 1916 heiß umstrittene Höhe von Maisonette, sowie die Dörfer Biaches und Barleux erstürmt. Starke feindliche Gegenangriffe verbluteten vor unseren Linien.



    General v. Hutier


    Die Armee des Generals v. Hutier hat in harten Kämpfen den Feind bei Marchelepot und Hattencourt über die Bahn Péronne-Roye zurückgeworfen. Franzosen und Engländern wurde das zäh verteidigte Etalon entrissen. Von Noyon herangeführte französische Divisionen wurden bei Freniches und Bethancourt geschlagen. Bussy wurde genommen. Wir stehen auf den Höhen nördlich von Noyon.
    An den errungenen Erfolgen haben unsere Nachrichtentruppen hervorragenden Anteil. In unermüdlicher Arbeit ermöglichten sie das Zusammenwirken der nebeneinander fechtenden Verbände und gaben der Führung die Sicherheit, die Schlacht in die gewollten Bahnen zu lenken. - Eisenbahntruppen, die erst den gewaltigen Aufmarsch vor Beginn des Kampfes reibungslos vollführten und jetzt den Verkehr hinter der Front bewältigen, arbeiten rastlos an der Wiederherstellung zerstörter Bahnen.
    Seit Beginn der Schlacht wurden 93 feindliche Flugzeuge und 6 Fesselballone abgeschossen. Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang seinen 67. und 68., Leutnant Bongartz seinen 32., Oberleutnant Lörzer seinen 24., Vizefeldwebel Bäumer seinen 24., Leutnant Kroll seinen 22. und Leutnant Thuy seinen 20. Luftsieg.
    Die Beute an Geschützen ist auf 963 gestiegen. Mehr als 100 Panzerwagen liegen in den eroberten Stellungen.
    An der übrigen Westfront dauerten Artilleriekämpfe an, die sich an der lothringischen Front zu größerer Stärke steigerten.
    Wir setzten die Beschießung der Festung Paris fort.




    26.3.1919
    Die Kriegsflotte der ehemaligen Doppelmonarchie Österreich-Ungarn läuft in den Hafen von Venedig ein.


    Die Berliner Nachrichtenagentur Wolffs Telegraphen-Bureau (WTB) veröffentlicht die Vorschläge der deutschen Reichsregierung über die Einsetzung einer internationalen Kommission zur Feststellung der Kriegsschuldfrage. Großbritannien hatte den deutschen Vorschlag unbeantwortet gelassen.


    26.3.1920
    Gegen die führenden Personen des Kapp-Putsches vom 13. März wird Haftbefehl erlassen. Allerdings können sich Wolfgang Kapp und Walther Freiherr von Lüttwitz einer Verhaftung durch Flucht entziehen.


    26.3.1921
    Der ehemalige Chef der Obersten Heeresleitung, Paul von Hindenburg, erklärt in einem Interview mit der französischen Zeitung »Petit Journal«, Frankreichs Haß gegen die Deutschen müsse ein Ende haben. Durch Fortsetzung des »moralischen Kriegs« werde nur erreicht, daß sich auch auf deutscher Seite Ressentiments bildeten.


    26.3.1924
    Kriegsteilnehmerverbände machen gegen eine Verurteilung der Angeklagten im Hitlerprozeß mobil. Der Frontkriegerbund erklärt, die »Beantragung von Strafen für die Deutschesten der Deutschen als tiefste Demütigung« zu empfinden.


    26.3.1927
    Vier Angehörige der Schwarzen Reichswehr werden in Berlin wegen Mordes bzw. Anstiftung zum Mord zum Tode verurteilt.


    In Wilhelmshaven läuft der Kreuzer »Königsberg« vom Stapel.


    26.3.1928
    Hermann Köhl und Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld starten von Berlin-Tempelhof zum ersten Atlantikflug in Ost-West-Richtung.


    26.3.1929



    Der Ozeanriese »Europa« brennt noch vor der Fertigstellung in der Werft Blohm & Voss im Hamburger Hafen vollständig aus. Es entsteht ein Sachschaden von 60 Millionen Reichsmark.


    26.3.1935
    Durch Erlaß Hitlers wird die »Organisation der gewerblichen Wirtschaft«, in dem alle deutschen Unternehmen Mitglied sein müssen, der »Deutschen Arbeitsfront« (DAF) eingegliedert. Mit der Zusammenlegung bezweckt die Regierung, das angebliche Verschwinden von Klassengegensätzen zwischen Arbeitern und Unternehmern zugunsten der nationalsozialistischen »Volksgemeinschaft« zu demonstrieren.


    26.3.1936
    Auf Anordnung des Reichskriegs- und des Reichsinnenministeriums erhalten die deutschen Soldaten neue Wehrpässe


    Auf der Kohletagung in Essen wird auf die herausragende Bedeutung der Kohle für die deutsche Energiewirtschaft hingewiesen. Die Reichsbahn deckt ihren Energiebedarf zu 95% mit Kohle.


    26.3.1937
    In der deutschen Presse wird der Freundschaftsvertrag zwischen Italien und Jugoslawien als wesentliche Stärkung der Achse Berlin–Rom begrüßt.


    26.3.1938
    Durch Verordnung des Reichsarbeitsministers Franz Seldte wird im Deutschen Reich eine Neuregelung der Nacht- und Sonntagsruhe für Arbeiterinnen und Arbeitnehmer unter 18 Jahren in der Glasindustrie verkündet. Künftig dürfen u.a. männliche Jugendliche unter 16 Jahren zwischen 20 und 24 Uhr an Schmelz-, Kühl- und Glühöfen beschäftigt werden, sofern die Arbeitszeit 48 Wochenstunden nicht überschreitet.


    26.3.1939
    Polens Botschafter in Berlin, Josef Lipski, teilt Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop die Weigerung seiner Regierung zur Gewährung exterritorialer Zugangswege nach Danzig mit.


    Die letzte Reichsstraßensammlung des Winterhilfswerks 1938/39 erbringt 11,4 Millionen Reichsmark.


    26.3.1940
    Führer und Reichskanzler Adolf Hitler entscheidet nach einer Lagebesprechung mit Großadmiral Erich Raeder, Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, das Unternehmen »Weserübung« mit einem zeitlich geringen Vorsprung vor der Westoffensive zu beginnen.


    U 38 unter Kapitänleutnant Liebe versenkt zwischen den Orkneys und den Shetlandinseln das norwegische Motorschiff Cometa (3794 BRT).


    26.3.1941
    Der japanische Außenminister Josuke Matsuoka trifft zu einem viertägigen Staatsbesuch in Berlin ein. Adolf Hitler hat für die Dauer des Besuchs die Einstellung der Luftangriffe auf London angeordnet.


    Östlich des des Firth of Forth versenken deutsche Bomber den britischen Frachter Somali (6809 BRT) und im St.-Georgs-Kanal den Kabelleger Faraday (5533 BRT).


    He 115 Torpedobomber versenken bei den Faroer den finnischen Frachter Carolina Thorden (3645 BRT), nachdem dieser den befohlenen Kurs auf Drontheim nicht nach kommen wollte.


    Das deutsche Panzerschiff Admiral Scheer unter Kapitän zur See Krancke durchbricht auf den Rückmarsch in nach Norwegen die Dänemarkstraße und manövriert dabei mit Hilfe des Radargeräts vom Gegner unbemerkt die beiden britischen Leichten Kreuzer Fiji und Nigeria aus.


    NSDAP-Ideologe Alfred Rosenberg eröffnet in Frankfurt am Main das Institut für die Erforschung der Judenfrage unter Leitung von Wilhelm Grau.


    Während einer Seeschlacht bei Matapan zwischen italienischen und britischen Marineverbänden im Mittelmeer verlieren die Italiener rund 3000 Mann und fünf Schiffe.


    26.3.1942
    Im gesamten Deutschen Reich wird eine Anordnung zur Kennzeichnung von jüdischen Wohnungen erlassen.


    Im Deutschen Reich werden alle Personen, die in der Modebranche tätig sind, zur Zwangsmitgliedschaft in der Reichskammer der bildenden Künste innerhalb der Reichskulturkammer verpflichtet, um der deutschen Mode vor Frankreich eine führende Rolle zu sichern.



    die versenkte HMS Jaguar
    U 652 unter Kapitänleutnant Fraatz versenkt im Mittelmeer aus einem Konvoi den Zerstörer Jaguar und U 205 unter Kapitänleutnant Reschke den Tanker Slavol (2623 BRT).


    Deutsche Bomber versenken vor Tuapse(Schwarzes Meer) den sowjetischen Tanker Sovietskaya Neft (8228 BRT).


    Die amerikanische U-Boot Falle Atik wird von U 123 unter Kapitänleutnant Hardegen vor der US-Ostküste angegriffen und in einem heftigen Artilleriegefecht versenkt.


    26.3.1943
    Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop fordert die finnische Regierung in Helsinki vergeblich auf, eine verbindliche Erklärung darüber abzugeben, daß das Land nicht ohne deutsche Zustimmung Waffenstillstands- oder Friedensverhandlungen mit der Sowjetunion aufnehmen werde.


    In einer geheimen Denkschrift an die deutschen Generäle fordert Widerstandskämpfer Carl Friedrich Goerdeler einen Staatsstreich.


    U 755 unter Kapitänleutnant Göing versenkt vor der algerischen Küste den französischen Bewacher Sergeant Gouarne.


    26.3.1944
    Die Sowjets marschieren in Galizien ein und erobern die Stadt Kamenez-Podolski.


    Britische Flieger bombardieren das schwedische Rotkreuzschiff »Hallaren« im Adriatischen Meer. Der Frachter, der seit dem Frühjahr 1942 Hilfsgüter nach Griechenland transportiert, wird nur leicht beschädigt.


    358 amerikanische Marauder Bomber greifen den Schnellbootbunker Ijmuiden an und vernichten die deutschen Schnellboote S 93 und S 129.


    26.3.1945
    Die 1. US-Armee rückt nach Überschreiten des Rheins zum Westerwald vor.



    das von alliierten Terrorbombern vernichtete Darmstadt nach dem Krieg
    Die 3. US-Armee besetzt Darmstadt und erreicht drei Tage später bei Frankfurt den Main.


    U 399 unter Oberleutnant zur See Buhse versenkt im Ärmelkanal das holländische Küstenmotorschiff Pacific (362 BRT). Noch am gleich Tag wird es von einer alliierten U-Jagdgruppe geortet und versenkt. Ein Überlebender von 47 Mann Besatzung.


    Ein deutsches Seehund U Boot versenkt vor East Anglia in der Nordsee den britischen Dampfer Newlands (1556 BRT) Ein anderes Seehund U Boot wird von der britischen Korvette Puffin entdeckt und durch Rammstoß versenkt. Doch beim Rammstoß explodieren die Torpedos und beschädigen die Korvette so schwer, daß sie nach Rückkehr zum Totalverlust wird. Die Seehund Besatzung konnte vorher noch gerettet werden.


    [ Editiert von Administrator The Real Blaze am 26.03.09 9:37 ]

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