25. März

  • 1189: gestorben Friedrich (Bedrich), Herzog von Böhmen
  • 1252: geboren Konradin von Hohenstaufen, Herzog von Schwaben und letzter Staufer
  • 1408: geboren Agnes von Baden, Markgräfin von Baden, Herzogin von Schleswig, Gräfin von Holstein
  • 1441: geboren Ernst von Sachsen, Kurfürst von Sachsen, Herzog zu Sachsen, Landgraf in Thüringen und Markgraf zu Meißen
  • 1545: geboren Johann, Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg
  • 1799: Der Zweite Koalitionskrieg bringt den österreichischen Heereseinheiten unter Führung von Erzherzog Karl von Österreich-Teschen einen erneuten Sieg über die französische Donauarmee unter General Jean-Baptiste Jourdan in der Schlacht bei Stockach.
  • 1885: geboren Siegfried Handloser, Chef des Wehrmachtsanitätswesens
  • 1900: geboren Paul Ritterbusch, deutscher Jurist und Nationalsozialist
  • 1907: Der deutsche Arzt Ernst von Bergmann stirbt in Wiesbaden
  • 1908: geboren Helmut Käutner, deutscher Filmregisseur und Schauspieler
  • 1921: geboren Hans Guido Mutke, deutscher Jagdflieger und Luftfahrtmediziner
  • 1920: Verbindungsstudenten aus Marburg liefern sich in der Nähe der thüringischen Stadt Mechterstädt ein Gefecht mit Kommunisten, die sie zuvor wegen „Widerstands gegen den Kapp-Aufstand“ verhaftet hatten.
  • 1943: gestorben Hans von Tschammer und Osten, Reichssportführer und -kommissar im Deutschen Reich
  • 1949: gestorben August Wilhelm von Preußen, preußischer Prinz                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                25.3.1904


    U-Boot »Forelle«

    Das deutsche U-Boot »Forelle«, das 1903 auf der Kieler Germaniawerft nach Plänen des Ingenieurs Raymondo Lorenzo d'Equevilley-Montjustin gebaut wurde, wird zwei russischen Seeoffizieren auf einer Probefahrt bei Eckernförde vorgeführt. Am 20. April beschließt Rußland, bei der Kieler Werft drei U-Boote in Auftrag zu geben.

    25.3.1907
    Die Berliner Polizeibehörde hebt eine geheime polnische Religionsschule aus. Der Unterricht wurde von einem geprüften Lehrer in der Privatwohnung eines polnischen Schuhmachermeisters erteilt und erfreute sich regen Zulaufs. Das Königliche Provinzial- Schulkollegium läßt dem Schuhmacher ein Strafmandat zugehen.

    25.3.1909
    Die russische Regierung gibt in St. Petersburg ihr Einverständnis zum Anschluß Bosnien-Herzegowinas an Österreich-Ungarn bekannt.

    25.3.1912
    An Bord der vor Venedig ankernden »Hohenzollern« treffen der deutsche Kaiser, Wilhelm II., und der italienische König, Viktor Emanuel III., zusammen.

    25.3.1913
    Die Regierung Montenegros lenkt im Streit mit Österreich-Ungarn ein und akzeptiert dessen Forderungen: Genugtuung für den Zwischenfall von San Giovanni di Medusa vom 19. März, neutrale Behandlung der unter österreichisch-ungarischem Protektorat stehenden katholischen Albaner sowie freien Abzug für die Zivilbevölkerung der Festung Skutari

    25.3.1914
    Der deutsche Kaiser Wilhelm II. trifft in Venedig mit dem italienischen König Viktor Emanuel III. zusammen. Angesichts deutscher und österreichisch-ungarischer Zweifel an der Bündnistreue Italiens im Dreibund versichern sich beide Monarchen ihrer gegenseitigen Solidarität.

    25.3.1915
    Friedrich von Schwerin, Regierungspräsident von Frankfurt an der Oder, tritt in einem für den Reichskanzler erstellten Gutachten für eine Gebietserweiterung des Deutschen Reiches im Osten ein. In Polen und im Baltikum müsse neuer Raum für deutsche Siedlungen gewonnen werden.

    Das von deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen besetzte russische Gebiet umfaßt derzeit eine Fläche von 53 010 km˛ mit 5,49 Millionen Einwohnern.
    Westfront: Abgesehen von unbedeutenden Gefechten auf den Maashöhen südöstlich von Verdun und am Hartmannsweilerkopf, die noch andauern, fanden nur Artilleriekämpfe statt.


    russische Transportkolonne bei Chimney
    Ostfront: Russische Angriffe östlich und südöstlich von Augustow, sowie bei Jednorozek nordöstlich von Prasznysz wurden abgeschlagen.


    25.3.1916
    Die 4. deutsche Kriegsanleihe hat ein Gesamtergebnis von 10,7 Milliarden Mark erbracht. Auf die Reichsanleihe entfallen 7,1 Milliarden, auf Reichsschuldbuch-Eintragungen 2,02 Milliarden und auf Schatzanweisungen 1,56 Milliarden Mark.
    Westfront/Verdunschlacht: Die Lage hat gestern keine wesentliche Veränderung erfahren. Im Maasgebiet fanden besonders lebhafte Artilleriekämpfe statt, in deren Verlauf Verdun in Brand geschossen wurde.
    Ostfront: Westlich von Jakobstadt gingen die Russen nach Einsatz frischer sibirischer Truppen und nach starker Feuervorbereitung erneut zum Angriff über. Er brach verlustreich für sie zusammen. Kleine Vorstöße wurden südwestlich von Jakobstadt und südwestlich von Dünaburg mühelos abgewiesen. Ebenso blieben alle, auch nachts wiederholte Anstrengungen des Feindes gegen die Front nördlich von Widsy völlig erfolglos. Weiter südlich in Gegend des Naroczsees beschränkte sich der Feind gestern auf Artilleriefeuer
    Balkanfront: Bei einem erneuten Fliegerangriff wurde ein feindliches Flugzeug im Luftkampf zum Absturz zwischen die beiderseitigen Linien gebracht und dort durch Artilleriefeuer zerstört

    25.3.1917
    Westfront: Bei klarem Wetter war an der flandrischen und Artois-Front die Artillerietätigkeit lebhaft.
    Südöstlich von Ypern führten unsere Minenwerfer ein Wirkungsschießen durch; im Anschluß daran vordringende Erkunder fanden die Gräben völlig zerstört und vom Feinde geräumt vor.
    Bei Beaumetz, Roisel und östlich des Crozat-Kanals trafen feindliche Vorstöße auf unsere Sicherungen, die nach Schädigung des Gegners ihren Weisungen entsprechend auswichen; in einem Gefecht bei Vregny (nordöstlich von Soissons) wurden französische Bataillone verlustreich zurückgeschlagen.
    Bei Soupir und bei Cerny auf dem Nordufer der Aisne brachen in kraftvollem Sturm unsere Stoßtrupps nach wirksamer Feuervorbereitung in die französischen Linien und kehrten mit 60 Gefangenen zurück.
    Zwischen Meer und Mosel waren die Angriffe unserer Flieger gegen feindliche Flugzeuge und Erdziele zahlreich. In Luftkämpfen verloren die Engländer und Franzosen 17 Flugzeuge; Oberleutnant Freiherr v. Richthofen brachte den 30., Leutnant Voß seinen 16. und 17. Gegner zum Absturz.
    Ostfront: Bei einem Handstreich nahe Samman an der Düna blieben 21 Russen in unserer Hand.
    In mehreren Abschnitten vornehmlich bei Smorgon, westlich von Luck, bei Brody und Brzezany nahm die Feuertätigkeit zeitweilig zu.
    Balkanfront: Nördlich von Monastir säuberten unsere Streifabteilungen ein vor der Stellung verbliebenes französisches Schützennest.


    25.3.1918
    Unter dem Schutz der deutschen Militärverbände, die Minsk besetzt halten, wird von nationalen und bürgerlichen Gruppen Weißrußlands gemeinsam mit Sozialrevolutionären und Menschewiken eine antibolschewistische »Weißrussische Volksrepublik« ausgerufen, die jedoch im Ausland noch auf keiner Seite anerkannt wird.


    Deutsche schwere Artillerie im Vormarsch bei Bapaume
    Westfront/Michaeloffensive: Kronprinz Rupprecht von Bayern hat mit den Armeen der Generale v. Below (Otto) und von der Marwitz in dem gewaltigen Ringen bei Bapaume den Feind aufs neue geschlagen.
    Während die Korps der Generale von dem Borne, v. Lindequist und Kühne die starken Stellungen des Gegners nordöstlich von Bapaume in erbitterten Kämpfen durchbrachen, warfen von Osten und Südosten her die Truppen der Generale Grünert und Staabs den Feind über Ytres und Sailly zurück. Der zähe durch frische Kräfte verstärkte feindliche Widerstand wurde in heftigen Kämpfen gebrochen. Neu herangeführte Divisionen und zahlreiche Panzerwagen warfen sich längs den von Bapaume auf Cambrai und Péronne führenden Straßen unseren vorwärtsdringenden Truppen entgegen. Sie konnten die Entscheidung nicht zugunsten des Feindes herbeiführen. Am Abend fluteten sie geschlagen in westlicher Richtung zurück. Im nächtlichen Kampf fiel Bapaume in die Hände der Sieger. Heiße Kämpfe entspannen sich um Combles und die westlich vorgelagerten Höhen. Der Feind wurde geworfen. Englische Kavallerieangriffe brachen zusammen. Wir stehen nördlich der Somme mitten in dem Schlachtfeld der Sommeschlacht. Der Deutsche Kronprinz hat mit der Armee des Generals v. Hutier den Übergang über die Somme unterhalb von Ham erzwungen. Seine siegreichen Truppen haben in erbitterten Kämpfen die Höhen westlich der Somme erstiegen. Heftige Gegenangriffe englischer Infanterie und Kavallerie brachen blutig zusammen. Die Stadt Nesle wurde am Abend erstürmt.
    Zwischen Somme und Oise haben die über den Crozat-Kanal vorgedrungenen Truppen noch spät am Abend des 23. März die stark ausgebauten und zäh verteidigten Stellungen auf dem Westufer des Kanals erstürmt. In heißem Ringen wurden Engländer. Franzosen und Amerikaner durch das unwegsame Waldgelände über La Neuville und Villequier-Aumont zurückgeworfen. Gestern ging der Angriff weiter. Französische, zum Gegenstoß angesetzte Infanterie- und Kavalleriedivisionen wurden blutig zurückgeschlagen. In rastloser Verfolgung stießen die Generale v. Conta und v. Gayl dem weichenden Feinde nach.
    Guiscard und Chauny wurden am Abend erobert. Mit weittragenden Geschützen beschossen wir die Festung Paris.
    Die blutigen feindlichen Verluste sind ungemein schwer. Die gewaltige Beute, die seit dem 21. März in unsere Hand fiel, ist noch nicht zu übersehen.
    Festgestellt sind mehr als 45000 Gefangene. weit über 600 Geschütze, Tausende von Maschinengewehren, ungeheure Bestände an Munition und Gerät, große Vorräte an Verpflegung und Bekleidungsstücken.
    An der flandrischen Front, östlich von Reims, vor Verdun und in Lothringen dauerten Artilleriekämpfe an.

    Nach deutschen Angaben wird das britische Spionagenetz immer dichter.

    25.3.1919
    Paul Hirsch (MSPD) wird zum zweiten Mal zum preußischen Ministerpräsidenten gewählt. In seiner Regierungserklärung entwickelt er das Programm »dieser ersten verfassungsmäßigen Regierung der Republik Preußen«.

    Die badische Nationalversammlung in Karlsruhe nimmt das Fürstenabfindungsgesetz an.

    Im Hamburger Hafen trifft der erste ausländische Lebensmitteldampfer ein, die »West Carnifax« aus den USA.

    25.3.1920
    Die Reichsregierung
    ersucht Frankreich um Erlaubnis für den Einsatz der Reichswehr gegen die Rote Ruhrarmee. Das Aufstandsgebiet gehört teilweise zu der entmilitarisierten 50.-km-Zone östlich des Rheins.

    25.3.1921
    Der australische Ministerpräsident William M. Hughes bestätigt in Sydney die Meldung, daß Weizenverkäufe an das Deutsche Reich stattgefunden haben. Hughes kündigt an, das australische Parlament werde bald die Aufnahme des allgemeinen Handels mit dem Deutschen Reich debattieren.

    25.3.1926
    Bei einem Grubenunglück in der Gutehoffnungshütte in Oberhausen sterben zwölf Bergleute.

    25.3.1930
    Das US-amerikanische Repräsentantenhaus stimmt dem Reparationsabkommen mit dem Deutschen Reich zu. Die USA haben zwar an den Verhandlungen um den Youngplan teilgenommen, der aber nicht die deutschen Zahlungen an die Vereinigten Staaten beinhaltet; über diese Frage ist bislang noch keine Einigung erzielt worden.

    Auf seiner Jungfernfahrt von Bremerhaven nach New York erobert der Schnelldampfer »Europa« das »Blaue Band« für die schnellste Überquerung des Nordatlantiks.

    25.3.1931
    Der Deutsche Reichstag billigt mit 275 gegen 65 Stimmen bei 14 Enthaltungen der Wirtschaftspartei den Reichshaushalt 1931/32. Er sieht Ausgaben in Höhe von 6,815 Milliarden Reichsmark vor.
    Der britische Botschafter in Berlin, Sir Horace Rumbold, interveniert wegen der geplanten deutsch-österreichischen Zollunion.

    25.3.1933
    Vor den Intendanten der Rundfunksender kündigt Reichspropagandaminister Joseph Goebbels in Berlin eine »Säuberung« des Rundfunks an. Ab 1. April strahlt der Deutschlandsender täglich von 19 bis 20 Uhr eine »Stunde der Nation« aus.

    Vor der Auslandspresse verwahrt sich Reichstagspräsident Hermann Göring (NSDAP) gegen Berichte ausländischer Zeitungen über angebliche Verfolgungen politischer Gegner. Vertretern der SPD kündigt er an, daß die SPD-Presse erst wieder erscheinen dürfte,
    wenn die antideutsche Hetze der sozialistischen Auslandspresse aufhöre.

    Im Deutschen Reich sind bisher in 39 Städten Gewerkschaftseinrichtungen von SA, SS oder Polizei besetzt und in sechs Städten beschlagnahmt worden.

    25.3.1934
    Der österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß (CP) erklärt auf einer »vaterländischen Kundgebung« in Klosterneuburg bei Wien, er liebe es nicht, wenn man sich im Ausland mit dem »Problem Österreich« beschäftige. Österreich sei kein Problem und kein Objekt, sondern ein Subjekt der Politik.

    25.3.1936


    ln einer Wahlkampfrede in Berlin ordnet der Führer und Reichskanzler, Adolf Hitler, die Bildung eines Fliegergeschwaders an.

    25.3.1937
    Nach Angaben des Reichspostministeriums kommt ab dem 5. April die erste Briefmarke mit dem Porträt von Führer und Reichskanzler Adolf Hitler zum Verkauf.

    25.3.1938
    Mit einer Rede in Königsberg eröffnet Führer und Reichskanzler Adolf Hitler seine Wahlkampfreise, die ihn durch 14 Städte im Deutschen Reich und durch die neue Ostmark führt.

    25.3.1939
    Der Dienst in der Hitlerjugend (HJ) wird zur Pflicht für alle Jungen und Mädchen von 10:bis 18 Jahren.

    Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ordnet die Neugestaltung der Stadt Linz an und ernennt Roderich Fink zum zuständigen Reichsbaurat.

    25.3.1940
    U 47 unter Kapitänleutnant Prien versenkt nahe den Orkneys den dänischen Dampfer Britta mit 1146 BRT. U 57 unter Kapitänleutnant Korth versenkt in der Nordsee den britischen Tanker Daghestan mit 5742 BRT.



    Cvetkovic und Ribbentrop beim Vertragsabschluß

    25.3.1941
    In Wien unterzeichnet der jugoslawische Ministerpräsident Dragiša Cvetkovic die Beitrittserklärung seines Landes zum Dreimächtepakt, einem Vertrag zur gegenseitigen Hilfe im Kriegsfall, der 1940 von Japan, Italien und dem Deutschen Reich geschlossen wurde. Am 27.3. jedoch erfolgt ein von dem sowj. NKVD-General Sudoplatov initiierter Staatsstreich, der die Regierung des Prinzregenten Paul stürzt. Führer Adolf Hitler reagiert umgehend mit der »Führerweisung Nr. 25« für einen kombinierten Angriff auf Jugoslawien und Griechenland am 6. April.

    Hilfskreuzer Thor unter Kapitän zur See Kähler versenkt im Mittelatlantik den britischen Passagierdampfer Britannia (8799 BRT) und das schwedische, im Auftrag der Royal Navy fahrende Motorschiff Trolleholm (5047 BRT).


    Die Übersiedlung von 60 000 Deutschen aus den baltischen Staaten ins Deutsche Reich, die im deutsch-sowjetischen Vertrag vom 10. Januar vereinbart wurde, ist abgeschlossen.


    25.3.1942
    In der Nacht zum Donnerstag werfen 192 britische Terrorbomber 300 t Bomben auf die Ruhrgebietsstadt Essen. Neun Maschinen werden abgeschossen.

    Mit der Verhaftung von etwa 200 Personen gelingt der brasilianischen Polizei in der Hauptstadt Rio de Janeiro die Zerschlagung eines nationalsozialistischen Spionagerings.

    25.3.1943
    Das Befreiungskomitee des früheren Sowjetgenerals Andrej A. Wlassow, der sich in deutscher Kriegsgefangenschaft befindet, fordert das russische Volk zum Sturz seiner Regierung auf.

    U 518 unter Kapitänleutnant Wissmann versenkt vor der brasilianischen Küste den schwedischen Frachter Industria (1688 BRT).

    U 469 unter Oberleutnant zur See Claussen wird südlich von Island durch durch einen britischen Luftangriff versenkt. Keine Überlebenden der 47 Mann Besatzung.


    In Berlin stirbt im Alter von 55 Jahren Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten.

    25.3.1944
    Der deutsche Reichsjustizminister Otto Georg Thierack kündigt die »Ausrottung aller Elemente« an,
    die den »Siegesglauben durch staatsfeindliche Reden und falsche Nachrichtenverbreitung zu untergraben versuchen«.

    U 976 unter Oberleutnant zur See Tiesler wird nahe St.Nazaire durch eine britische Mosquito versenkt.Von 53 Mann Besatzung können sich 49 Mann retten.
    Bei dem letzten Terrorangriff der britischen Luftflotte im Rahmen der Berlinoffensive »Schlacht um Berlin« werfen 720 Bomber 2500 t Sprengstoff über der Reichshauptstadt ab.


    SS Division "Wiking" bei Kowel

    An der Ostfront wird die seit November 1943 abgerissene Verbindung zwischen den deutschen Heeresgruppen Süd und Mitte wiederhergestellt. Die seit dem 17. März in Kowel eingeschlossenen deutschen Truppen können befreit werden.

    25.3.1945


    Amerikaner in Worms auf Souveniertour
    US-Truppen erreichen die Städte Worms und Ludwigshafen am Rhein.

    Teile der seit dem 19. März südlich von Königsberg von sowjetischen Truppen eingeschlossenen deutschen 4. Armee können über den Hafen von Pillau evakuiert werden. Allein an diesem Tag werden 8660 Soldaten, darunter 2830 Verwundete, eingeschifft.

    Britische Bomberverbände fliegen Terrorangriffe auf Hannover, Osnabrück und Münster.


    die "Ubena"

    Das deutsche Passagierschiff »Ubena« verläßt mit über 4000 Menschen an Bord als letztes deutsches Schiff den Danziger Hafen.

    Franz Oppenhoff, der von der US-Besatzungsmacht in Aachen eingesetzte Oberbürgermeister, wird von einem »Werwolf«-Kommando erschossen.

    Der Befehlshaber der britisch-kanadischen 21. Heeresgruppe, Feldmarschall Bernard Law Montgomery, erläßt für die ihm unterstellten Truppen ein Fraternisierungsverbot mit der deutschen Bevölkerung.

    Der wieder behelfsmäßig reparierte Kreuzer Leipzig unter Korvettenkapitän läuft in der Danziger Bucht und greift mit seinen Geschützen in den Abwehrkampf an der Küste ein.


    [ Editiert von Administrator The Real Blaze am 25.03.09 8:43 ]

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