Polizisten bekommen keine Namensschilder

Grüne scheiterten im Landtag mit ihrem Antrag, Bayerns Polizisten leichter identifizierbar zu machen.

Bayerns Bürger werden Polizisten auch künftig nicht auf den ersten Blick identifizieren können - denn Namens- oder Nummernschilder für die Polizei soll es nicht geben.

Kennzeichungspflicht für Polizeibeamte: Gerade bei Demonstrationen ein wichtiger Punkt. Denn ohne wird es schwierig zu beweisen welcher Beamte derjenige war der die Kontrolle über sich verloren hat. Und leider ist es gerade in solchen Fällen nicht unüblich, dass die anderen Polizisten brav ihren Mund halten um ihren Kollegen nicht anzuschwärzen.

Die Grünen scheiterten am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags mit einem von der Brandenburger CDU übernommenen Antrag, Polizisten mit Namen oder Nummer zu kennzeichnen und damit leichter identifizierbar zu machen.

„Das ist auch Ausdruck einer neuen Polizeikultur, Offenheit und Transparent“, sagte die Grünen-Abgeordnete Susanna Tausendfreund zur Begründung. Die Mehrheit von CSU, FDP, SPD und Freien Wählern glaubt aber nicht, dass es einer neuen Polizeikultur bedarf - weil das Verhältnis von Bürgern und Polizei in Bayern ohnehin gut sei.


Außerdem fürchtet eine parteiübergreifende Mehrheit der Abgeordneten, dass Gewalttäter und Extremisten auch die Familien der Polizisten bedrohen könnten, wenn die Beamten leicht identifizierbar sind.

http://www.amnestypolizei.de/mitmachen/ 

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